<?xml version='1.0' encoding='UTF-8'?><?xml-stylesheet href="http://www.blogger.com/styles/atom.css" type="text/css"?><feed xmlns='http://www.w3.org/2005/Atom' xmlns:openSearch='http://a9.com/-/spec/opensearchrss/1.0/' xmlns:georss='http://www.georss.org/georss' xmlns:gd='http://schemas.google.com/g/2005' xmlns:thr='http://purl.org/syndication/thread/1.0'><id>tag:blogger.com,1999:blog-369520516655249566</id><updated>2012-01-31T11:01:25.738+01:00</updated><title type='text'>Emons</title><subtitle type='html'>Writer´s Blog</subtitle><link rel='http://schemas.google.com/g/2005#feed' type='application/atom+xml' href='http://emons-verlag.blogspot.com/feeds/posts/default'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/369520516655249566/posts/default?max-results=100'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://emons-verlag.blogspot.com/'/><link rel='hub' href='http://pubsubhubbub.appspot.com/'/><link rel='next' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/369520516655249566/posts/default?start-index=101&amp;max-results=100'/><author><name>Der Writer´s Blog von Bernd Imgrund im Emons Verlag.</name><uri>http://www.blogger.com/profile/13374223807582714472</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><generator version='7.00' uri='http://www.blogger.com'>Blogger</generator><openSearch:totalResults>182</openSearch:totalResults><openSearch:startIndex>1</openSearch:startIndex><openSearch:itemsPerPage>100</openSearch:itemsPerPage><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-369520516655249566.post-1280218186640158006</id><published>2012-01-25T08:12:00.000+01:00</published><updated>2012-01-25T08:12:15.135+01:00</updated><title type='text'></title><content type='html'>&lt;div style="text-align: center;"&gt;&lt;b&gt;Aphorismen (1)&lt;/b&gt;&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;div style="text-align: center;"&gt;A wie Angst und Abenteuer&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;b&gt;Abenteuer&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Wer die Sonne putzen will, muss erstmal mit der Platte anfangen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;b&gt;Schönheit&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Kleine Fehler sind die Löcher, durch die wahre Schönheit strahlen kann. Makellosigkeit hingegen gleißt wie eine Neonröhre.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;b&gt;Kotzen&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Man hat sich abgefüllt, aber nicht anständig verkorkt.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;b&gt;Stoff&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Verfilmt wird nicht das Buch, sondern der Stoff. Und aus dem kann man ein Buch weben oder einen Film.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;b&gt;Angst und Furcht&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Angst ist Trans-, Furcht Inspiration.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;b&gt;Kopflose Jugend&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Künftige Kopflinde:&lt;br /&gt;&lt;div class="separator" style="clear: both; text-align: center;"&gt;&lt;a href="http://3.bp.blogspot.com/-WPg88HPI2Qo/TxfdXQO2pxI/AAAAAAAAAXU/xjxZR7dtG50/s1600/Kopflinde+jung.JPG" imageanchor="1" style="margin-left: 1em; margin-right: 1em;"&gt;&lt;img border="0" height="320" src="http://3.bp.blogspot.com/-WPg88HPI2Qo/TxfdXQO2pxI/AAAAAAAAAXU/xjxZR7dtG50/s320/Kopflinde+jung.JPG" width="240" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Erwachsene Kopflinde:&lt;br /&gt;&lt;div class="separator" style="clear: both; text-align: center;"&gt;&lt;a href="http://2.bp.blogspot.com/-2_p3GuXqvmk/TxfdogkURbI/AAAAAAAAAXc/B-KEcRI4xks/s1600/Kopflinde+erwachsen.JPG" imageanchor="1" style="margin-left: 1em; margin-right: 1em;"&gt;&lt;img border="0" height="320" src="http://2.bp.blogspot.com/-2_p3GuXqvmk/TxfdogkURbI/AAAAAAAAAXc/B-KEcRI4xks/s320/Kopflinde+erwachsen.JPG" width="240" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;i&gt;&lt;span style="font-size: x-small;"&gt;Wer diese Kolumne zukünftig jeden Mittwoch zugeschickt bekommen möchte, schreibe eine Mail an thekentaenzer@netcologne.de, Stichwort: Die Köln-Kolumne.&lt;/span&gt;&lt;/i&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/369520516655249566-1280218186640158006?l=emons-verlag.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://emons-verlag.blogspot.com/feeds/1280218186640158006/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=369520516655249566&amp;postID=1280218186640158006' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/369520516655249566/posts/default/1280218186640158006'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/369520516655249566/posts/default/1280218186640158006'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://emons-verlag.blogspot.com/2012/01/aphorismen-1-wie-angst-und-abenteuer.html' title=''/><author><name>Der Writer´s Blog von Bernd Imgrund im Emons Verlag.</name><uri>http://www.blogger.com/profile/13374223807582714472</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://3.bp.blogspot.com/-WPg88HPI2Qo/TxfdXQO2pxI/AAAAAAAAAXU/xjxZR7dtG50/s72-c/Kopflinde+jung.JPG' height='72' width='72'/><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-369520516655249566.post-5248036088153729637</id><published>2012-01-18T09:28:00.003+01:00</published><updated>2012-01-18T17:40:11.139+01:00</updated><title type='text'></title><content type='html'>&lt;div style="text-align: center;"&gt;&lt;b&gt;Thekentänzer (52)&lt;/b&gt;&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;div style="text-align: center;"&gt;Knatschen und Knutschen&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;Ramonas Hund ist gestorben. Der war alt, aber seitdem sitzt sie jeden zweiten Tag hier. "Den Gin mindestens halbe-halbe zum Tonic", sagt sie immer.&lt;br /&gt;Damit die Dunkelheit da draußen nicht so grell wirkt, sind die Lichter bis zum Anschlag heruntergedimmt. Eine deutsche Band singt, dass sie "nicht nach Berlin" will, und am Kicker kurbeln zwei junge Studenten.&lt;br /&gt;"Ich arbeite ja jetzt seit sechs Wochen an der Tanke", sagt Ramona. "Für den Bono war das schomma ganix, ich kam ja kaum noch raus mit dem."&lt;br /&gt;Ihre verlängerten Fingernägel schimmern grau-silbrig, ihr verlängertes Haar goldig-blond. &lt;br /&gt;"Der Chef da ist Grieche, der sagt, ich soll mir ein Kopftuch anziehen, wenn ich die scheiß Brötchen ausm Ofen hole. So ein Spießer ist das, glaubst du?!"&lt;br /&gt;Ramona ist groß, früher hat sie mal Handball gespielt. Sie hat ihre Ärmel hochgekrempelt und die Ellbogen auf die Theke gestützt. &lt;br /&gt;"Mach der Frau mal nochn Gin Ti", sagt der, der seinen Deckel auf Mick hat machen lassen. Dann geht er breitbeinig zu ihr rüber, in die Nische am Fenster.&lt;br /&gt;"Meine Kumpels nennen mich Mick", sagt er.&lt;br /&gt;Auch mir hat er sich so vorgestellt, und dann hinzugefügt: "... Mick, und was die Frauen an mir mögen, reimt sich drauf."&lt;br /&gt;Ramona schüttelt nur leicht den Kopf, also bleibt Mick bei ihr. &lt;br /&gt;"Ich mariniere mir meine Mandeln seit zwanzig Jahren mit rotem Genever. Und jetzt tuste mir noch einen, aber bisschen kälter als der letzte. Die haben hier keinen kalten Genever, Lady, aber gerade den roten musst du richtig eiskalt trinken, weißt du."&lt;br /&gt;Mick trägt eine Fönmatte und das Hemd zwei Knöpfe zu weit offen. Das Wort "marinieren" hat er versucht, besonders hochdeutsch auszusprechen. Er ist braungebrannt und kräftig, Dummheit und Selbstbewusstsein halten sich bei ihm ungefähr die Waage. Wie das halt so ist. &lt;br /&gt;"Ich bin ene kölsche Kraat, weißte. In Seeberg kennt mich jeder."&lt;br /&gt;"Mich nicht", sagt Ramona, und zu mir gewandt: "Der Grieche sagt auch immer, ich soll mir die Fingernägel schneiden. Und klar, dabei glotzt der mir dreist auf die Tittenichfändgutderwärauchpleitewieseinscheißland."&lt;br /&gt;Mick verzieht das Gesicht wie jemand, der große Schmerzen hat. Oder wie einer, der sich plötzlich eine Nummer zu klein fühlt. Eigentlich sieht er aus wie ein Grieche. Ein paar Genever später erzählt er von einer Prügelei, bei der er zwei Gegner ausgeknockt hat. Und von früher, vom Mopedsklauen, "sone Möhre hab ich an, bevor n anderer überhaupt dat Zündschloss findet, Alter". Als er auf die Schweine zu sprechen kommt, die seinen Hund vergiftet haben, hat er Ramona endlich rum. Erst knatschen, dann knutschen, wie das eben so ist. Und als Ramona dann mit ihren großen Händen seine Wangen umfasst und die Finger lang über Micks Gesicht streckt, kann ich mir mal in Ruhe ihre Nägel betrachten. Irgendwie süß, dass auf jedem von ihnen ein kleiner, putziger Welpe klebt.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;div class="separator" style="clear: both; text-align: center;"&gt;&lt;a href="http://1.bp.blogspot.com/-OoahJDuHjOY/TxaCo3oc5kI/AAAAAAAAAVE/FVAX8TaEreU/s1600/Mann+und+Frau.JPG" imageanchor="1" style="margin-left: 1em; margin-right: 1em;"&gt;&lt;img border="0" height="320" src="http://1.bp.blogspot.com/-OoahJDuHjOY/TxaCo3oc5kI/AAAAAAAAAVE/FVAX8TaEreU/s320/Mann+und+Frau.JPG" width="240" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: center;"&gt;&lt;span style="font-size: x-small;"&gt;Zwischen Männern und Frauen wirkt eine gottgegebene Anziehungskraft&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-size: x-small;"&gt;&lt;i&gt;Wer diese Kolumne zukünftig jeden Mittwoch zugeschickt bekommen möchte, schreibe eine Mail an thekentaenzer@netcologne.de, Stichwort: Die Köln-Kolumne.&lt;/i&gt;&lt;/span&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/369520516655249566-5248036088153729637?l=emons-verlag.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://emons-verlag.blogspot.com/feeds/5248036088153729637/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=369520516655249566&amp;postID=5248036088153729637' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/369520516655249566/posts/default/5248036088153729637'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/369520516655249566/posts/default/5248036088153729637'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://emons-verlag.blogspot.com/2012/01/thekentanzer-52-knatschen-und-knutschen.html' title=''/><author><name>Der Writer´s Blog von Bernd Imgrund im Emons Verlag.</name><uri>http://www.blogger.com/profile/13374223807582714472</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://1.bp.blogspot.com/-OoahJDuHjOY/TxaCo3oc5kI/AAAAAAAAAVE/FVAX8TaEreU/s72-c/Mann+und+Frau.JPG' height='72' width='72'/><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-369520516655249566.post-734405353168015887</id><published>2012-01-11T07:59:00.003+01:00</published><updated>2012-01-18T17:40:30.737+01:00</updated><title type='text'></title><content type='html'>&lt;div style="text-align: center;"&gt;&lt;b&gt;Fränki (5)&lt;/b&gt;&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;div style="text-align: center;"&gt;Freibier für den Bundespräsidenten&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;Wenn so ein bescheuerter Politiker plötzlich Bundespräsident ist, dann wird der ja auch direkt zum kompletten Idioten. So zum Wattefuß eben, steinalt und völlig verblödet. Genauso wie dieser Wulff, wie der sich dann schon überall hinstellt. Einerseits sich sone zutätowierte Ische anlachen, die auch noch 50 Jahre jünger ist wie der. Aber andererseits auf nem Empfang rumstehen wien alter Penner, der sich in die Hose geschissen hat. &lt;br /&gt;Hängende Schultern, als würd er schwer tragen an seinem Drecksamt. &lt;br /&gt;Und so vollkommen verblödet abgrinsen, als wär son Präsident eben unglaublich göttlich und nur aus Versehen hier unten bei den kleinen Deppenmenschen, die so simple Dinge machen wie Geld spenden oder verhungern oder so. &lt;br /&gt;Oder dass der dann einen Fußball in die Hand bekommt und so tut, als würd er sich freuen wien kleiner Junge. So: Kuckma, Mama, die lieben Menschen hier haben mir einen Fußball geschenkt. Sich freuen wie die älteste Schwarte der Welt, die sich an ihre Jungszeit erinnert. So: Bettina, mein zutätowiertes Häschen, jetzt pass mal auf, was der Christian mit seinen 110 verschissenen Jahren noch alles kann. Eigentlich ist Fußball ein Spiel für Vollpfosten, aber ich bin ja der Präsident von Deutschland und wegen ner voll guten Sache hier. So, Einweihung von nem neuen Soldatenfriedhof oder so. &lt;br /&gt;Und dann kickt er den scheiß Ball eben auch komplett ungeschickt mit der Picke gegen die nächste Urne oder so.&lt;br /&gt;Der Wulff, das is so richtig fremdschämen, so richtig Nullgesicht und fremdschämen. Und jetzt bescheißt der uns auch noch mit Geld. Wenn der sein hässliches Reihenhaus bei der Stadtsparkasse finanziert hätte, hätte ich von dem seinen Zinsen was abbekommen. Stattdessen kriegt der alles vom nächsten Millionär oder dem seiner gelifteten Schabracke. Das wär so, als würd ich hier bei dem Wirt alles umsonst saufen, nur weil ich der berühmte Fränki Kattwinkel ausm Holzzuschnitt vom Baumarkt bin. Voll der Betrüger wär ich da, obwohl ...&lt;br /&gt;Ich würd das schon annehmen, und der würde ja dann auch von meiner Prominenz profitieren. Und allen sagen, so, kuckt mal, Leute, dahinten sitzt der Fränki. Der is voll berühmt und so, der präziseste Holzzuschneider von ganz Köln. Bei dem kannst du Sperrholz und Leimholz und Vollholz in allen Größen kriegen. Und auch Arbeitsplatten für deine Küche und so, alles aufn Millimeter. &lt;br /&gt;Und dann sitz ich also da auf meinem Lieblingshocker und trinke mein wohlverdientes Freibier, und früher oder später fährt dann bestimmt auch irgendne Ische auf mich ab. Voll jung und so, und mit nem Spinnentattoo auf der komplett nackten Schulter. Ich schätze sogar, eher früher als später. Wer kann schon wissen, wo sowas dann womöglich noch hinführt. Ich trau mir schon zu, son Bundespräsident zu sein. Und bisschen den Ball kicken tu ich dann notfalls auch mal für mein Volk.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;div class="separator" style="clear: both; text-align: center;"&gt;&lt;a href="http://2.bp.blogspot.com/-6tGcw4RSA6k/TwrqHQdzzPI/AAAAAAAAAU8/i4gD1KeCNj8/s1600/Kohle+St.+Pauli.JPG" imageanchor="1" style="margin-left: 1em; margin-right: 1em;"&gt;&lt;img border="0" height="320" src="http://2.bp.blogspot.com/-6tGcw4RSA6k/TwrqHQdzzPI/AAAAAAAAAU8/i4gD1KeCNj8/s320/Kohle+St.+Pauli.JPG" width="240" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: center;"&gt;&lt;span style="font-size: x-small;"&gt;Es geht ja nicht immer nur ums Geld&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;i&gt;&lt;span style="font-size: x-small;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/i&gt;&lt;br /&gt;&lt;i&gt;&lt;span style="font-size: x-small;"&gt;Wer diese Kolumne zukünftig jeden Mittwoch zugeschickt bekommen möchte, schreibe eine Mail an thekentaenzer@netcologne.de, Stichwort: Die Köln-Kolumne.&lt;/span&gt;&lt;/i&gt;&lt;br /&gt;&lt;i&gt;&lt;br /&gt;&lt;/i&gt;&lt;br /&gt;&lt;i&gt;Fränki: Roman v. B. Imgrund, Emons Verlag,&lt;/i&gt;&lt;a href="http://www.amazon.de/FR%C3%84NKI-Bernd-Imgrund/dp/3897055481/ref=sr_1_4?s=books&amp;amp;ie=UTF8&amp;amp;qid=1326114386&amp;amp;sr=1-4"&gt;&lt;i&gt; &lt;/i&gt;www.amazon.de/FRÄNKI-Bernd-Imgrund/dp/3897055481/ref=sr_1_4?s=books&amp;amp;ie=UTF8&amp;amp;qid=1326114386&amp;amp;sr=1-4&lt;/a&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/369520516655249566-734405353168015887?l=emons-verlag.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://emons-verlag.blogspot.com/feeds/734405353168015887/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=369520516655249566&amp;postID=734405353168015887' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/369520516655249566/posts/default/734405353168015887'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/369520516655249566/posts/default/734405353168015887'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://emons-verlag.blogspot.com/2012/01/franki-5-freibier-fur-den.html' title=''/><author><name>Der Writer´s Blog von Bernd Imgrund im Emons Verlag.</name><uri>http://www.blogger.com/profile/13374223807582714472</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://2.bp.blogspot.com/-6tGcw4RSA6k/TwrqHQdzzPI/AAAAAAAAAU8/i4gD1KeCNj8/s72-c/Kohle+St.+Pauli.JPG' height='72' width='72'/><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-369520516655249566.post-8859536530146693326</id><published>2012-01-04T11:13:00.002+01:00</published><updated>2012-01-18T17:40:46.148+01:00</updated><title type='text'></title><content type='html'>&lt;link href="file:///C:%5CDOKUME%7E1%5CDigas%5CLOKALE%7E1%5CTemp%5Cmsohtml1%5C01%5Cclip_filelist.xml" rel="File-List"&gt;&lt;/link&gt;&lt;style&gt;&lt;!-- /* Style Definitions */ p.MsoNormal, li.MsoNormal, div.MsoNormal {mso-style-parent:""; margin:0cm; margin-bottom:.0001pt; mso-pagination:widow-orphan; mso-hyphenate:none; font-size:12.0pt; font-family:"Times New Roman"; mso-fareast-font-family:"Times New Roman"; mso-fareast-language:AR-SA;}@page Section1 {size:595.3pt 841.9pt; margin:70.85pt 70.85pt 2.0cm 70.85pt; mso-header-margin:36.0pt; mso-footer-margin:36.0pt; mso-paper-source:0;}div.Section1 {page:Section1;}--&gt;&lt;/style&gt;  &lt;br /&gt;&lt;div class="MsoNormal" style="text-align: center;"&gt;&lt;b&gt;Coloniales (31)&lt;/b&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal" style="text-align: center;"&gt;Die kölsch-kurdische Antwort auf alle Fragen &lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal"&gt;In Douglas Adams´ Romanreihe „Per Anhalter durch die Galaxis“ wird die Frage nach dem Sinn des Lebens scheinbar eindeutig beantwortet: 42.&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal"&gt;„Deep Thought“, der geniale Computer, benötigte 7,5 Millionen Jahre, um diesen Wert zu berechnen. Zweifel waren also von Anfang an angebracht. Dennoch machte die 42 Karriere. Die gruselige 80er-Band Level 42 borgte sich hier ihren Namen, und fragt man im Google-Suchfeld nach „the answer to life, the universe and everything“, so erhält man ebenjene Replik: 42.&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal"&gt;In Wirklichkeit handelt es sich dabei natürlich um groben Unfug. Der Lebenssinn liegt keineswegs in der 42, was schon Autor Adams persönlich bestätigte: „The answer to this is very simple. &lt;span lang="EN"&gt;It was a joke. It had to be a number, an ordinary, smallish number, and I chose that one. Binary representations, base thirteen, Tibetan monks are all complete nonsense. I sat at my desk, stared into the garden and thought ´42 will do´. I typed it out. End of story.”&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal"&gt;&lt;span lang="EN"&gt;Soweit jener, der es wissen muss. &lt;/span&gt;Als Kölner ist man stattdessen eher geneigt, die 11 als Lösung aller Gleichungen anzusehen. 11 Tränen schmücken das kölsche Wappen, 11.000 Jungfrauen scharten sich um Ursula. Am 11.11. um 11 Uhr 11 beginnt alljährlich der Karneval, und der berühmteste rheinische Export hört auf den Namen 4711. Ganz nebenbei: Auch die Quersumme von 47 weist in dieselbe Richtung.&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal"&gt;Die 42er-Jünger können also, auf deutsch gesagt, einpacken. Aber auch der Elferrat muss sich fragen lassen: „Bist du jeck?“ Denn die Antwort auf die letzte und tiefste aller Fragen kommt womöglich nicht aus dem Adams-Buch oder dem Maya-Kalender, sondern aus Kurdistan. Wie ein seriöser Thekensteher der Gastronomie „Durst“ auf der Kölner Weidengasse erklärte, bedeutet „Bist u yek“ im Kurdischen nichts anderes als: 21. Diese Zahl bildet exakt die Hälfte von 42, das Doppelte von 11 und die genaue Mitte zwischen 42 und 11. Und das, obwohl wir 2011 gerade begraben haben. Ist das nicht jeck?!&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="separator" style="clear: both; text-align: center;"&gt;&lt;a href="http://1.bp.blogspot.com/-NhDK2mKS5Xs/TwQmHijdyAI/AAAAAAAAAU0/E6wnBn57ENk/s1600/Durst.JPG" imageanchor="1" style="margin-left: 1em; margin-right: 1em;"&gt;&lt;img border="0" height="240" src="http://1.bp.blogspot.com/-NhDK2mKS5Xs/TwQmHijdyAI/AAAAAAAAAU0/E6wnBn57ENk/s320/Durst.JPG" width="320" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal" style="text-align: center;"&gt;&lt;o:p&gt;&amp;nbsp;&lt;span style="font-size: x-small;"&gt;Kleine Kneipe, große Fragen &lt;/span&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal"&gt;&lt;span style="font-size: x-small;"&gt;&lt;i&gt;Wer diese Kolumne zukünftig jeden Mittwoch zugeschickt bekommen möchte, schreibe eine Mail an thekentaenzer@netcologne.de, Stichwort: Die Köln-Kolumne.&lt;/i&gt;&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/369520516655249566-8859536530146693326?l=emons-verlag.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://emons-verlag.blogspot.com/feeds/8859536530146693326/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=369520516655249566&amp;postID=8859536530146693326' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/369520516655249566/posts/default/8859536530146693326'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/369520516655249566/posts/default/8859536530146693326'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://emons-verlag.blogspot.com/2012/01/normal-0-21-microsoftinternetexplorer4.html' title=''/><author><name>Der Writer´s Blog von Bernd Imgrund im Emons Verlag.</name><uri>http://www.blogger.com/profile/13374223807582714472</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://1.bp.blogspot.com/-NhDK2mKS5Xs/TwQmHijdyAI/AAAAAAAAAU0/E6wnBn57ENk/s72-c/Durst.JPG' height='72' width='72'/><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-369520516655249566.post-8565804543600839416</id><published>2011-12-28T10:06:00.000+01:00</published><updated>2011-12-28T10:06:29.735+01:00</updated><title type='text'></title><content type='html'>&lt;div style="text-align: center;"&gt;&lt;b&gt;Geschichten aus 1111 Nächten (17)&lt;/b&gt;&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;div style="text-align: center;"&gt;Der Apfelbaum oder Die Aufteilung Gottes&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;Im alten, katholischen Köln war die Welt noch gut sortiert. Jean, der verschlagene, schielende Schlawiner wohnte in einem großen Haus am Buttermarkt in der Altstadt. Sein Kumpel Anton hingegen, der rotnasige Einfaltspinsel, hauste direkt nebenan in einer erbärmlichen, düster-verrußten Hütte. Weil ihre Gärten, ausladend der eine, kaum handtellergroß der andere, aneinanderstießen, stritten sie sich auch diesen Herbst wieder um die Äpfel von Jeans Obstbaum.&lt;br /&gt;Dessen Äste nämlich ragten über den Zaun hinweg, und was an Fallobst auf seinem Grund landete, beanspruchte Anton für sich. Jean jedoch widersprach und behauptete, was von seinem Baum plumpse, gehören niemand anderem als ihm. So disputierten sie also seit Tagen und hatten sich dabei wohl sogar schon regelrecht in die Haare bekommen. Auch das ein oder andere Fläschchen wurde geleert, ohne die Gemüter zu kühlen. &lt;br /&gt;Am vierten Tag nach dem ersten Apfelfall kam der Heilige Willy am Gartenzaun längs. Ein wenig verlottert sah er aus, dieser Kirchenmann, aber die Kontrahenten ergriffen die Chance auf ein gerechtes Urteil.&lt;br /&gt;„Ich frage dich, hoher Herr“, hob Jean an, „wem gehören die Äpfel, die von meinem Baume fallen, und sei es, sie landeten auf dem Grund dieses Unwürdigen dort.“&lt;br /&gt;„Mir gehören sie selbstverständlich“, krächzte Anton unter seiner großen Knollennase hervor, „denn auch aus meiner Erde Nahrung speiste sich dieser Baum.“&lt;br /&gt;Der Heilige Willy senkte den Kopf, legte das Kinn in die Hand und dachte nach. Schließlich fragte er:&lt;br /&gt;„Wollt ihr eine Aufteilung nach menschlichem oder nach göttlichem Ermessen?“&lt;br /&gt;Die beiden Kölschkatholen antworteten wie aus einem Munde:&lt;br /&gt;„Nach göttlichem Ermessen.“&lt;br /&gt;„Und ihr versprecht, die Entscheidung nicht anzufechten?“&lt;br /&gt;„Wir versprechen es, heiliger Bruder.“&lt;br /&gt;Da sammelt der Heilige Willy die Äpfel ein. Er türmt auf der eine Seite einen großen Haufen auf und legt auf die andere nur einen einzigen Apfel. Danach gibt er, ohne hinzusehen und ohne jegliche Regung, dem einen Streithahn den Haufen und schiebt dem anderen den Einzelapfel zu.&lt;br /&gt;Und geht sodann, ohne ein weiteres Wort, davon.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;div class="separator" style="clear: both; text-align: center;"&gt;&lt;a href="http://1.bp.blogspot.com/-9QS5IGQA5ZE/TvHGZ77-NVI/AAAAAAAAAUo/pVOo22uxn-k/s1600/Himmel+un+%25C3%2584%25C3%25A4d+2.JPG" imageanchor="1" style="margin-left: 1em; margin-right: 1em;"&gt;&lt;img border="0" height="240" src="http://1.bp.blogspot.com/-9QS5IGQA5ZE/TvHGZ77-NVI/AAAAAAAAAUo/pVOo22uxn-k/s320/Himmel+un+%25C3%2584%25C3%25A4d+2.JPG" width="320" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: center;"&gt;&lt;span style="font-size: x-small;"&gt;Äpfel kann man für alles Mögliche brauchen&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-size: x-small;"&gt;&lt;i&gt;Wer diese Kolumne zukünftig jeden Mittwoch zugeschickt bekommen möchte, schreibe eine Mail an thekentaenzer@netcologne.de, Stichwort: Die Köln-Kolumne.&lt;/i&gt;&lt;/span&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/369520516655249566-8565804543600839416?l=emons-verlag.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://emons-verlag.blogspot.com/feeds/8565804543600839416/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=369520516655249566&amp;postID=8565804543600839416' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/369520516655249566/posts/default/8565804543600839416'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/369520516655249566/posts/default/8565804543600839416'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://emons-verlag.blogspot.com/2011/12/geschichten-aus-1111-nachten-17-der.html' title=''/><author><name>Der Writer´s Blog von Bernd Imgrund im Emons Verlag.</name><uri>http://www.blogger.com/profile/13374223807582714472</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://1.bp.blogspot.com/-9QS5IGQA5ZE/TvHGZ77-NVI/AAAAAAAAAUo/pVOo22uxn-k/s72-c/Himmel+un+%25C3%2584%25C3%25A4d+2.JPG' height='72' width='72'/><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-369520516655249566.post-4670026782300030246</id><published>2011-12-21T08:20:00.000+01:00</published><updated>2011-12-21T08:20:42.668+01:00</updated><title type='text'></title><content type='html'>&lt;div style="text-align: center;"&gt;&lt;b&gt;Fundstücke (15)&lt;/b&gt;&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;div style="text-align: center;"&gt;Schrille Nacht, eilige Nacht&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;i&gt;Kneipe, Nordstadt, 2 Uhr nachts&lt;/i&gt;&lt;br /&gt;Blonde Frau Ende 20: „Hach, ist das kalt draußen, was?“&lt;br /&gt;Kellner: „Weiß nich, ich stehe hier ja schon sechs Stunden.“&lt;br /&gt;Blonde Frau Ende 20: „Doch, is saukalt draußen, weißte was? Ich brauch jetzt mal nen Whiskey-Cola und nen doppelten Ouzo.“&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;i&gt;Kneipe, Belgisches Viertel, 19.30 Uhr&lt;/i&gt;&lt;br /&gt;Vor der Tür stehen drei Zigarre rauchende Schnösel.&lt;br /&gt;1. Schnösel, mit dem starken Kinn auf einen Passanten weisend: „Kuck dir den Schwachmaten mit dem Parka an.“&lt;br /&gt;2. Schnösel: „Ich finde, mit so einem Kleidungsstück disqualifiziert man sich fürs Leben.“&lt;br /&gt;3. Schnösel: „Mein Vater hat immer gesagt: Es kann nicht nur Häuptlinge geben.“&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;i&gt;Kneipe, Nordstadt, 20.50 Uhr&lt;/i&gt;&lt;br /&gt;Wiederum drei Männer, A ist neu hier, B und C kennen sich, es läuft eine Fußball-Übertragung.&lt;br /&gt;A, lallend: „Ich hab überhaupt keine Ahnung für Fußball.“&lt;br /&gt;B zu A: „Du kennst dich wohl nur mit Taschenbillard aus, wa?“&lt;br /&gt;B lacht.&lt;br /&gt;C zu B: „Und du warst schon immer so hell wie´n Eimer Ruß.“&lt;br /&gt;A, lallend zum TV: „Na jedenfalls, da scheint´s jetzt schon 4:4 zu stehen.“&lt;br /&gt;B: „Der Schiri hat doch gerade erst angepfiffen.“&lt;br /&gt;A, lallend: „Ja, aber wisst ihr: Ich sehe auch sehr schlecht.“&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;div class="separator" style="clear: both; text-align: center;"&gt;&lt;a href="http://3.bp.blogspot.com/-20BCTJzAT_Y/TvBiUo1u07I/AAAAAAAAAUg/WsI3xuos5n8/s1600/Rom.JPG" imageanchor="1" style="margin-left: 1em; margin-right: 1em;"&gt;&lt;img border="0" height="240" src="http://3.bp.blogspot.com/-20BCTJzAT_Y/TvBiUo1u07I/AAAAAAAAAUg/WsI3xuos5n8/s320/Rom.JPG" width="320" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: center;"&gt;Manchmal wünscht man sich ganz weit weg&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;i&gt;Irischer Pub, 4 Uhr nachmittags, alter Ire und junger Deutscher&lt;/i&gt;&lt;br /&gt;Alter Ire: „Ich bin jetzt das 30. Mal in Köln.“&lt;br /&gt;Junger Deutscher: „Echt?“&lt;br /&gt;Alter Ire: „Ja, ich komme jedes Jahr drei oder vier Mal. Und dann gehe ich immer in den Corkonian (&lt;i&gt;Pub am Alter Markt, Anm. d.A.&lt;/i&gt;) oder zu Charlie (&lt;i&gt;Inhaber des Pubs Barney Vallely´s direkt um die Ecke in der Budengasse, Anm. d.A.&lt;/i&gt;).“&lt;br /&gt;Junger Deutscher: „Beides gute Läden.“&lt;br /&gt;Alter Ire: „Genau, ich wechsle auch ein paar Mal am Tag hin und her. Und ich interessiere mich für den Krieg.“&lt;br /&gt;Junger Deutscher: „Hitler und so, nehm ich an.“&lt;br /&gt;Alter Ire: „Exakt, Junge! Seit ich nach Köln komme, will ich unbedingt die Brücke von Remagen sehen.“&lt;br /&gt;Junger Deutscher: „Aber?“&lt;br /&gt;Alter Ire: „Naja, ich hab´s noch nie geschafft.“&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;i&gt;Kneipe, Nordstadt, 2:30 Uhr nachts&lt;/i&gt;&lt;br /&gt;Blonde Frau Ende 20: „Hi, erinnerst du dich noch an mich?“&lt;br /&gt;Kellner: „Klar: Whiskey-Cola, doppelter Ouzo.“&lt;br /&gt;Blonde Frau Ende 20: „Genau, und mir is immer noch kalt.“&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;i&gt;&lt;span style="font-size: x-small;"&gt;Wer diese Kolumne zukünftig jeden Mittwoch zugeschickt bekommen möchte, schreibe eine Mail an thekentaenzer@netcologne.de, Stichwort: Die Köln-Kolumne.&lt;/span&gt;&lt;/i&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/369520516655249566-4670026782300030246?l=emons-verlag.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://emons-verlag.blogspot.com/feeds/4670026782300030246/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=369520516655249566&amp;postID=4670026782300030246' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/369520516655249566/posts/default/4670026782300030246'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/369520516655249566/posts/default/4670026782300030246'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://emons-verlag.blogspot.com/2011/12/fundstucke-15-schrille-nacht-eilige.html' title=''/><author><name>Der Writer´s Blog von Bernd Imgrund im Emons Verlag.</name><uri>http://www.blogger.com/profile/13374223807582714472</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://3.bp.blogspot.com/-20BCTJzAT_Y/TvBiUo1u07I/AAAAAAAAAUg/WsI3xuos5n8/s72-c/Rom.JPG' height='72' width='72'/><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-369520516655249566.post-2668302650577314739</id><published>2011-12-14T08:28:00.000+01:00</published><updated>2011-12-14T08:28:45.154+01:00</updated><title type='text'></title><content type='html'>&lt;div style="text-align: center;"&gt;&lt;b&gt;Straßenkämpfer (20)&lt;/b&gt;&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;div style="text-align: center;"&gt;Moderne Märtyrer&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;Mir sollte kalt sein, aber ich friere nicht. Die Augen geschlossen, mein Nacken genau auf der Schiene, vielleicht hat mich jemand so hingelegt. Der Regisseur. Ich mag es nicht, dass mein Kopf so nach hinten klappt. Die Menschen sehen mir in den Mund, sie sehen in meine Nasenlöcher, ich sehe sie nicht. Hingegossen, ich liege da wie hingegossen. Auch das Blut ist nicht echt. Die andere Schiene, meine Knöchel darauf, meine Wade. Wie ein zu kurzes Sofa, wie eine viel zu kurze Badewanne. Warum sind alle Badewannen zu kurz, ich weiß es nicht. &lt;br /&gt;Die Bahn starrt mich an. Direkt vor mir, die großen Augen der U-Bahn. Ich habe die Vollbremsung im Ohr, lange her muss das sein. So gerade noch geschafft, knapp vor dem verletzten Mann zum Stehen gekommen. Auch das gehört wohl zu dieser Inszenierung, wie die Frau, die da schreit. Alle schreien. Alle schreien durcheinander, aber ich höre die Frau. &lt;br /&gt;Ich blute, ganz bestimmt blute ich, das muss so sein. Aber ich bin ein Kaltbluter. Auch in Filmen, das ging mir schon immer so: Blut ist kalt, weil die Situationen kalt sind, in denen es zum Einsatz kommt. Hitziges Gefecht, kalter Tod. Ich wüsste gern, ob mir etwas wehtut. Ich würde gern ächzen, vielleicht ächze ich ja. Ich möchte mich krümmen vor Schmerzen, nur natürlich wäre das doch. Das wäre beruhigend, ich könnte mich krümmen immerhin.&lt;br /&gt;Das müsste mir mal jemand bestätigen, Jawohl der Herr, Sie ächzen und krümmen sich. Aber die schreien ja alle nur rum. Für sich, für sich selbst schreien die, Zeigt mir ja keinen Spiegel, Leute. Ist besser so, ist ganz bestimmt besser so. Ganz automatisch macht man das, die Arme um den Kopf legen. Sich zusammenrollen zum Paket, so wenig Angriffsfläche wie möglich bieten. Und vor allem die Arme um den Kopf schließen, denn der ist empfindlich. Der ist wertvoll, den wollten sie treffen. Volltreffer, die wichtigen Targets, das Freispiel. Freie Hand hatten die. Alle Hände voll zu tun, alle Füße voll. Denn dann lag ich ja da. Rumms, und die Hände über den Kopf. &lt;br /&gt;Die Frau schreit, ist das meine? Das ist momentan ganz schwer zu sagen. Das Spinnennetz eines Stadtplans, und von wo und mit wem man da aufgebrochen ist. Und die anderen auch, all die Menschen hier. Aufgebrochen am Morgen, irgendwann geboren worden, um genau jetzt hier zu sein. Die da oben, ich hier unten. Hingestreckt, hingerichtet, das ist ein ganz konsequentes Drehbuch. Hardboiled, aber mit sozialer Komponente. Der Ausländerjunge, die Ausländerfeinde. Der Unbeteiligte, der helfen will. Der Ich. &lt;br /&gt;Zusammengeschlagen, das Wort macht mich wütend. Und wie gut diese Wut tut. Der Binnenreim eine Freude, die Wut übers Wort. Eine ganz kalte Formulierung ist das. Die entspricht nur den Tatsachen, mehr nicht. Trifft nicht den Schläger und nicht den Geschlagenen. Den schon gar nicht.&lt;br /&gt;Ich bin nicht zusammengeschlagen worden. &lt;br /&gt;Ich bin kleingemacht worden. Man hat mich gedemütigt.&lt;br /&gt;Der Kleingemachte. Der, der seinen Körper nicht spürt, der hier nicht teilnimmt. Alle anderen nehmen teil, nehmen Anteil, nehmen sich ihren Anteil. Schreien, beschreiben, gestikulieren, tauschen sich aus. Ich kann mich nicht austauschen. Nicht mich, mich nicht mit anderen. Diese Rolle wurde mir auf den Leib geschrieben, sie gefällt mir nicht. Nur Komparse bin ich, den Text haben andere.&lt;br /&gt;Dem läuft das Blut runter. Prellungen, hoffentlich ist nichts gebrochen. Hoffentlich behält der keine dauerhaften Schäden zurück. Ein Veilchen, nun gut. Das schwillt wieder ab, das schillert und verblüht, es sind die Worte, die schmerzen. Demut und Demütigen, eigentlich dürfte das gar nicht so gleich klingen. Haben nichts miteinander zu tun, diese Worte. Demut ist freiwillige Unterwerfung, Demütigen erzwungene. Höllenweiter Unterschied, der Unterschied liegt auf den Gleisen. &lt;br /&gt;Es ist nicht das Veilchen, es ist der Schlag. Das Erstaunen, die Angst, der Schmerz, das Zubodengehen, die Entstellung. Die Demütigung. Nur dem Getretenen erschließt sich der Tritt. Wie ein Stück Land, da öffnet sich ein zuvor verschlossenes Wortfeld. Kurios. Der Tritt als der Schlüssel zum Treten. Als Getretener eintreten in den Bedeutungsraum des Trittes.&lt;br /&gt;Worte schaffen Tatsachen im Jetzt. Schneiden sie von ihrer Vergangenheit ab. Schütten die Abgründe zu, die vor ihnen lagen. Meine Vergangenheit, die Tritte. Veilchen blühen, meine Augen sind zu. Ich möchte sie öffnen, denen allen da oben die Augen öffnen. Sagt nicht Veilchen, ich bitte Euch. Seid leise. Nehmt Euch Euren Anteil, aber tut es dezent. Reicht doch, dass ich so liege vor Euch. Reicht doch vollkommen.&lt;br /&gt;Die Frau schreit, warum holt mich hier eigentlich niemand hoch? Warum berührt mich hier niemand? Ich fürchte, das muss mich beunruhigen. Das sollte mich, der ich vollkommen ruhig bin, beunruhigen. Kein Schmerz. Nicht im Nacken, der auf der Schiene liegt. Nicht im Kopf, an den Armen, zwischen den Beinen. Und nicht mehr gekrümmt, sondern hingestreckt. Nicht mehr gekrümmt, als ein Zeichen meiner Stärke will ich das nehmen. Der Nichtmehrgekrümmte, der Entspanntliegende. Jetzt schreien sie alle, wo waren die damals? Vorhin, zu diesem weit zurückliegenden Damals, als der Abgrund sich auftat. Als die Worte noch lebten. Hört das auf, habe ich gesagt, als die den schubsten. In den Arm gefasst habe ich dem einen, und dann war es schon zu spät. Rumms, dann lag ich schon da. Wo waren die alle, waren die feige? Dann wäre ich mutig gewesen, auch das ist ein Sieg. Ich sollte mich hochziehen an dem. Aufstehen, Nase abputzen und weiter. &lt;br /&gt;Die sahen gar nicht so aus. Ich habe die gesehen, die standen da. Turnschuhe, Kapuzenjacken, alle drei. Und dann ging alles ganz schnell, ganz schnell, vielleicht war ja auch ich – zu schnell? Dass man vielleicht hätte abwarten sollen. Sich nicht einmischen sollen. Sind doch fast noch Kinder, diese Jungs, müssen sich ihre Hörner noch abstoßen. Alter Sack, hast aber auch gar nichts kapiert. Wolltest den Helden spielen, was? Keinen blassen Schimmer, aber den großen Mann markieren. So einer braucht dann eben ´ne Abreibung, und die hat er bekommen. Ziemlich abgerieben ist der jetzt, dem wächst so schnell kein Gras mehr. Abgeweidet, ausgeweidet.&lt;br /&gt;Kein Schmerz, das ist die Demut: dass ich sehnlich den Schmerz erwarte. Die Kälte, die Wärme wenigstens. Selbst meine kleine Wut ist verebbt, keinen einzigen, winzigen Rachegedanken hat die an mein Land gespült. Das war nur so ein ganz schlappes Rinnsal, ich sollte aufstehen. Ihr müsst mir helfen, Leute. Ihr müsst mir aufhelfen, vielleicht bereitete mir das Schmerzen. Dass ich mich krümmte aufs Neu und die Worte wieder lebendig würden. Die waren in der Überzahl. Die haben mich ausgezählt, das war so abgesprochen. Hinter meinem Rücken, ich war der einzige, der hier improvisiert hat. Ich friere.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;link href="file:///C:%5CDOKUME%7E1%5CDigas%5CLOKALE%7E1%5CTemp%5Cmsohtml1%5C01%5Cclip_filelist.xml" rel="File-List"&gt;&lt;/link&gt;&lt;!--[if gte mso 9]&gt;&lt;xml&gt;  &lt;w:WordDocument&gt;   &lt;w:View&gt;Normal&lt;/w:View&gt;   &lt;w:Zoom&gt;0&lt;/w:Zoom&gt;   &lt;w:HyphenationZone&gt;21&lt;/w:HyphenationZone&gt;   &lt;w:Compatibility&gt;    &lt;w:BreakWrappedTables/&gt;    &lt;w:SnapToGridInCell/&gt;    &lt;w:WrapTextWithPunct/&gt;    &lt;w:UseAsianBreakRules/&gt;   &lt;/w:Compatibility&gt;   &lt;w:BrowserLevel&gt;MicrosoftInternetExplorer4&lt;/w:BrowserLevel&gt;  &lt;/w:WordDocument&gt; &lt;/xml&gt;&lt;![endif]--&gt;&lt;style&gt;&lt;!-- /* Style Definitions */ p.MsoNormal, li.MsoNormal, div.MsoNormal {mso-style-parent:""; margin:0cm; margin-bottom:.0001pt; mso-pagination:widow-orphan; mso-hyphenate:none; font-size:12.0pt; font-family:"Times New Roman"; mso-fareast-font-family:"Times New Roman"; mso-fareast-language:AR-SA;}@page Section1 {size:595.3pt 841.9pt; margin:70.85pt 70.85pt 2.0cm 70.85pt; mso-header-margin:35.4pt; mso-footer-margin:35.4pt; mso-paper-source:0;}div.Section1 {page:Section1;}--&gt;&lt;/style&gt;&lt;!--[if gte mso 10]&gt; &lt;style&gt; /* Style Definitions */ table.MsoNormalTable {mso-style-name:"Normale Tabelle"; mso-tstyle-rowband-size:0; mso-tstyle-colband-size:0; mso-style-noshow:yes; mso-style-parent:""; mso-padding-alt:0cm 5.4pt 0cm 5.4pt; mso-para-margin:0cm; mso-para-margin-bottom:.0001pt; mso-pagination:widow-orphan; font-size:10.0pt; font-family:"Times New Roman";}&lt;/style&gt; &lt;![endif]--&gt;&lt;!--[if gte mso 9]&gt;&lt;xml&gt;  &lt;o:shapedefaults v:ext="edit" spidmax="1026"/&gt; &lt;/xml&gt;&lt;![endif]--&gt;&lt;!--[if gte mso 9]&gt;&lt;xml&gt;  &lt;o:shapelayout v:ext="edit"&gt;   &lt;o:idmap v:ext="edit" data="1"/&gt;  &lt;/o:shapelayout&gt;&lt;/xml&gt;&lt;![endif]--&gt;  &lt;br /&gt;&lt;div class="MsoNormal"&gt;&lt;i&gt;&lt;span style="font-size: x-small;"&gt;Wer diese Kolumne zukünftig jeden Mittwoch zugeschickt bekommen möchte, schreibe eine Mail an thekentaenzer@netcologne.de, Stichwort: Die Köln-Kolumne.&lt;/span&gt;&lt;/i&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/369520516655249566-2668302650577314739?l=emons-verlag.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://emons-verlag.blogspot.com/feeds/2668302650577314739/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=369520516655249566&amp;postID=2668302650577314739' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/369520516655249566/posts/default/2668302650577314739'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/369520516655249566/posts/default/2668302650577314739'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://emons-verlag.blogspot.com/2011/12/straenkampfer-20-moderne-martyrer-mir.html' title=''/><author><name>Der Writer´s Blog von Bernd Imgrund im Emons Verlag.</name><uri>http://www.blogger.com/profile/13374223807582714472</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-369520516655249566.post-7945665174652425083</id><published>2011-12-07T14:43:00.003+01:00</published><updated>2011-12-07T14:46:47.373+01:00</updated><title type='text'></title><content type='html'>&lt;div style="text-align: center;"&gt;&lt;b&gt;Fundstücke (14)&lt;/b&gt;&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;div style="text-align: center;"&gt;Männer und Hüte, Frauen und Bäume&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;i&gt;McDonalds, Klobereich&lt;/i&gt;&lt;br /&gt;Junge Frau mit pinken Lackschuhen: „He, bei Frauen is kein Klopapier mehr aufm Klo.“&lt;br /&gt;Klomann: „Ich komme gleich.“&lt;br /&gt;Junge Frau mit pinken Lackschuhen: „Da ist aber nicht gleich, sondern jetzt kein Papier mehr.“&lt;br /&gt;Klomann: „Ich komme.“&lt;br /&gt;Junge Frau mit pinken Lackschuhen: „Na also.“&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;i&gt;Köln, Mittelalter&lt;/i&gt;&lt;br /&gt;Als Ganzes evoziert das charakteristische Äußere der Kölner Madonnen geradezu die Braut des Hoheliedes mit Granatapfelwangen und goldstrahlender Erscheinung und entspricht zugleich zeitgenössischen Beschreibungen von Marienvisionen.&lt;br /&gt;&lt;span style="font-size: x-small;"&gt;(aus: Dagmar Täube/Miriam Verena Fleck: Glanz und Größe des Mittelalters. Kölner Meisterwerke aus den großen Sammlungen der Welt)&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;i&gt;Nordstadt-Kneipe, Mann und Frau jenseits der 40 an der Theke&lt;/i&gt;&lt;br /&gt;Mann:  „Du findest Michael Schumacher sexy?“&lt;br /&gt;Frau: „Ja, son bisschen  schon. Nicht hübsch, weißte, aber irgendwie hat der was.“&lt;br /&gt;Mann:  „Wenn du mich fragst, hat der n schnelles Auto und sonst nix. Und auch  sonst nix im Kopp. Fragst du den nach seinem Schwanz, erklärt der dir  die Zündkerze.“&lt;br /&gt;Frau: „Ja, ich würd ja auch nicht reden mit dem.“&lt;br /&gt;Mann:  „Sondern bumsen, is klar, also weißt du was: Du bist ne echt dämliche  Kuh, ich gehe jetzt.“&lt;br /&gt;Frau, später, als der Mann längst weg ist,  zu einer anderen Frau: „ .... blablabla, und dann ist er abgerauscht.“&lt;br /&gt;Andere  Frau: „Klar, und jetzt spielt er bestimmt an seinem Zündkerzchen rum.“&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;i&gt;H&amp;amp;M, Untergeschoss&lt;/i&gt;&lt;br /&gt;Ein Mann Mitte 40 schleicht fünf Mal am Hutregal vorbei. Immer wieder blickt er sich verstohlen um, macht kehrt und fixiert einen der Filzhüte. Schließlich fasst er sich ein Herz, setzt ihn ruckartig auf und springt wie ein Schneiderlein vor den Spiegel. Im selben Moment kommt eine Verkäuferin auf ihn zu. Sie lächelt, er reißt sich den Hut vom Kopf. Schnell will er ihn wieder an seinen Haken hängen, aber der Hut fällt zu Boden. Die Verkäuferin lächelt noch immer. Der Mann bückt sich, nimmt den Hut, hängt ihn gründlich auf. Und geht.&lt;br /&gt;&lt;i&gt;&lt;br /&gt;&lt;/i&gt;&lt;br /&gt;&lt;i&gt;Verordnung der Grafen von Reifferscheid/Eifel aus dem Jahr 1643&lt;/i&gt;&lt;br /&gt;Bei Heirat und Geburt müssen wegen der Abholzung der arg strapazierten Wälder Bäume gepflanzt werden. Und zwar:&lt;br /&gt;Zur Geburt eines Knaben: 4 Obst- oder 10 Waldbäume&lt;br /&gt;Zur Geburt eines Mädchens: 2 bzw. 5.&lt;br /&gt;&lt;span style="font-size: x-small;"&gt;(aus: Sophie Lange: Küche, Kinder, Kirche. Aus dem Leben der Frauen in der Eifel)&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;i&gt;Brauhaus Altstadt&lt;/i&gt;&lt;br /&gt;Köbes: „Kloleute verdienen richtig  viel Geld. Viel mehr wie son Köbes. Da reißen die sich drum, ans Klo zu  kommen. Gibt ne richtige Mafia, die die guten Klos verteilt.“&lt;br /&gt;Gast:  „Würdest du tauschen?“&lt;br /&gt;Köbes: „Nein.“&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;div class="separator" style="clear: both; text-align: center;"&gt;&lt;a href="http://4.bp.blogspot.com/-avyHuu0NaL8/TtzWhfxtr6I/AAAAAAAAAUY/Gk0m87F-bHo/s1600/St.+Pauli.JPG" imageanchor="1" style="margin-left: 1em; margin-right: 1em;"&gt;&lt;img border="0" height="240" src="http://4.bp.blogspot.com/-avyHuu0NaL8/TtzWhfxtr6I/AAAAAAAAAUY/Gk0m87F-bHo/s320/St.+Pauli.JPG" width="320" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: center;"&gt;&lt;span style="font-size: x-small;"&gt;Männer und ihre Zündkerzen&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;i&gt;&lt;span style="font-size: x-small;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/i&gt;&lt;br /&gt;&lt;i&gt;&lt;span style="font-size: x-small;"&gt;Wer diese Kolumne zukünftig jeden Mittwoch zugeschickt bekommen möchte, schreibe eine Mail an thekentaenzer@netcologne.de, Stichwort: Die Köln-Kolumne.&lt;/span&gt;&lt;/i&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/369520516655249566-7945665174652425083?l=emons-verlag.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://emons-verlag.blogspot.com/feeds/7945665174652425083/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=369520516655249566&amp;postID=7945665174652425083' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/369520516655249566/posts/default/7945665174652425083'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/369520516655249566/posts/default/7945665174652425083'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://emons-verlag.blogspot.com/2011/12/fundstucke-14-manner-und-hute-frauen.html' title=''/><author><name>Der Writer´s Blog von Bernd Imgrund im Emons Verlag.</name><uri>http://www.blogger.com/profile/13374223807582714472</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://4.bp.blogspot.com/-avyHuu0NaL8/TtzWhfxtr6I/AAAAAAAAAUY/Gk0m87F-bHo/s72-c/St.+Pauli.JPG' height='72' width='72'/><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-369520516655249566.post-7649528458772925298</id><published>2011-11-30T07:08:00.000+01:00</published><updated>2011-11-30T07:08:01.447+01:00</updated><title type='text'></title><content type='html'>&lt;div style="text-align: center;"&gt;&lt;b&gt;Geschichten aus 1111 Nächten (16)&lt;/b&gt;&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;div style="text-align: center;"&gt;Meineid und Gemeinheit&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;Wieder einmal hatte Anton keinen müden Cent mehr auf der Tasche gehabt. Alles versoffen. Und wieder einmal war er bei seinem alten, wohlhabenden Freund Jean vorstellig geworden, der ihm nach innigem Klagen des ersteren und langem Zögern seinerseits 150 Euro geliehen hatte. So weit lagen die Tatsachen klar auf dem Tisch, von beiden bestätigt. Nur dass der Anton behauptete, er habe Jean das Geld zurückgegeben. Und Jean das Gegenteil beschwor.&lt;br /&gt;Ganz Köln schaute zu, als sich die beiden alten Thekenkumpane auf dem Rathausplatz beschimpften. Und der Mob frohlockte, als sie sich gegenseitig vor Gericht zerrten: Jean habe es zu unterlassen, Anton des Betrugs zu zeihen, forderte dieser. Anton habe unverzüglich seine Schulden zu begleichen, forderte Jean. Und war zugleich guter Dinge, denn einen Meineid traute er seinem dicknasigen Kontrahenten nun doch nicht zu.&lt;br /&gt;Rappelvoll war der Saal des Amtsgerichts, und nicht gerade nüchtern erschienen auch die beiden Kläger, die zugleich Beklagte waren. Zu groß war ihre Aufregung gewesen, als dass sie sie ohne ein temperierendes Gläschen überstanden hätten. Wie nun im Saale, so hatten sie auch in ihrer Stammkneipe eng beieinandergesessen, ohne sich eines Blickes zu würdigen. Als der Richter daranging, Anton zu vereidigen, erreichte die Spannung ihren Höhepunkt. Aber was tat er, der Anton? – Kramte seine Fuselpulle aus der Brusttasche, nahm einen letzten Schluck und reichte sie unter unverständlichem Gemurmel dem Jean. Dann hob er die Hand und schwor, dass er das verdammte Geld auf Heller und Pfennig zurückgegeben habe. &lt;br /&gt;So blieb dem Richter nichts anderes, als Jean ein für alle Male jede üble Nachrede auf Anton zu verbieten. Jeans schielendes Auge begann zu triefen, so sehr verwirrte ihn der Richterspruch. Erst als Anton vor der Tür lauthals seine Flasche von Jean zurückforderte, erwachte er aus seinem Nebel. Eine unbändige Wut erfasste den um sein Geld wie seine Ehre Betrogenen, als er in Antons hämisches Grinsen blickte. Eilig hatte sich wieder ein Kreis um die beiden gebildet, als Jean ausholte und die Flasche auf Antons Schädel zerschmetterte. Schmerzfrei, wie der frühe Korn ihn gemacht hatte, torkelte Anton lediglich einen Schritt zur Seite. Die Flasche jedoch zerbarst von der Wucht, auch das Label löste sich über einer Scherbe. Und siehe da, was war darunter, sauber gefaltet, versteckt? - Drei 50-Euro-Scheine.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;div class="separator" style="clear: both; text-align: center;"&gt;&lt;a href="http://2.bp.blogspot.com/-aYeyod-N9V4/TtT6UHkupMI/AAAAAAAAAUI/V4-IslmElIY/s1600/Guttenberg.JPG" imageanchor="1" style="margin-left: 1em; margin-right: 1em;"&gt;&lt;img border="0" height="200" src="http://2.bp.blogspot.com/-aYeyod-N9V4/TtT6UHkupMI/AAAAAAAAAUI/V4-IslmElIY/s200/Guttenberg.JPG" width="150" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;div class="separator" style="clear: both; text-align: center;"&gt;&lt;span style="font-size: x-small;"&gt;&amp;nbsp; &lt;/span&gt;&lt;a href="http://1.bp.blogspot.com/-5qty3aeVWwE/TtT6rrImUiI/AAAAAAAAAUQ/ohY3yHcXAwU/s1600/Matt%25C3%25A4us.JPG" imageanchor="1" style="margin-left: 1em; margin-right: 1em;"&gt;&lt;img border="0" height="200" src="http://1.bp.blogspot.com/-5qty3aeVWwE/TtT6rrImUiI/AAAAAAAAAUQ/ohY3yHcXAwU/s200/Matt%25C3%25A4us.JPG" width="150" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: center;"&gt;&lt;span style="font-size: x-small;"&gt;&amp;nbsp;Noch zwei Typen, die irgendwie gut zusammenpassen&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;i&gt;&lt;span style="font-size: x-small;"&gt;Wer diese Kolumne zukünftig jeden Mittwoch zugeschickt bekommen möchte, schreibe eine Mail an thekentaenzer@netcologne.de, Stichwort: Die Köln-Kolumne&lt;/span&gt;&lt;/i&gt;.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/369520516655249566-7649528458772925298?l=emons-verlag.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://emons-verlag.blogspot.com/feeds/7649528458772925298/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=369520516655249566&amp;postID=7649528458772925298' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/369520516655249566/posts/default/7649528458772925298'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/369520516655249566/posts/default/7649528458772925298'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://emons-verlag.blogspot.com/2011/11/geschichten-aus-1111-nachten-16-meineid.html' title=''/><author><name>Der Writer´s Blog von Bernd Imgrund im Emons Verlag.</name><uri>http://www.blogger.com/profile/13374223807582714472</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://2.bp.blogspot.com/-aYeyod-N9V4/TtT6UHkupMI/AAAAAAAAAUI/V4-IslmElIY/s72-c/Guttenberg.JPG' height='72' width='72'/><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-369520516655249566.post-961368486653343865</id><published>2011-11-23T08:50:00.000+01:00</published><updated>2011-11-23T08:50:30.127+01:00</updated><title type='text'></title><content type='html'>&lt;div style="text-align: center;"&gt;&lt;b&gt;Thekentänzer (51)&lt;/b&gt;&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;div style="text-align: center;"&gt;Der IT-Spacken&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;Jerôme hat endlich seinen Stalker angezeigt. Und hadert trotzdem mit sich:&lt;br /&gt;„Ich bin der einzige Typ, der von einem dicken, alten Mann verfolgt wird.“&lt;br /&gt;Der dicke, junge Mann, der neben ihm sitzt, findet das aufregend:&lt;br /&gt;„Bist du etwa prominent?“&lt;br /&gt;Und dann wiehert er los, ein fürchterliches Lachen aus der Comedy-Kiste.&lt;br /&gt;„Also ich, ne? Ich heiße Karl-Ernst und bin überhaupt nicht prominent. Ich mache IT-Outsourcing. Also ich erzähle den Firmen, die mich beauftragen, wie sie am besten Leute entlassen können.“&lt;br /&gt;„Du bist ein Schwein“, sagt Jerôme. „Aber wahrscheinlich ein verdammt reiches.“&lt;br /&gt;Offenbar fühlt Karl-Ernst sich dadurch so geschmeichelt, dass er einen Schritt weiter geht: „Seid ihr hier an Rückmeldungen von Kunden interessiert?“&lt;br /&gt;„Nein“, sage ich.&lt;br /&gt;„Nein“, sagt Jerôme.&lt;br /&gt;„Weil nämmich die Musik hier. Die ist voll Selbstmord.“ Und da lacht er schon wieder.&lt;br /&gt;„Das ist Tom Waits“, sage ich.&lt;br /&gt;„Kenne ich nicht, jedenfalls, Tom Astor wär mir lieber. Der macht wenigstens Stimmung.“&lt;br /&gt;Gut, dass in dem Moment zwei Frauen hereinkommen. Karl-Ernst fühlt sich nun heimisch: „Wenn eine Frau allein eine Kneipe betritt, sollte man sie respektvoll allein lassen“, sagt er respektlos laut. Dann geiert er wieder. Aber die Mädels ignorieren ihn ausgesprochen effektiv. &lt;br /&gt;„All inclusive, hab ich zum ersten Mal gemacht“, sagt die eine. „Ägypten is so supa.“&lt;br /&gt;„Und? Ein Cocktail nachm nächsten, nehm ich an“, sagt die andere.&lt;br /&gt;„Zum Beispiel, wenn der Postbote klingelt“, sagt Karl-Ernst. „Dann denk ich immer, ich muss jetzt meinen Papa an die Tür holen. Dabei bin ich doch 32!“&lt;br /&gt;„Ja“, sagt Jerôme, „das kommt vom Tom-Astor-Hören.“&lt;br /&gt;„Da waren eigentlich nur Deutsche“, sagt die Ägypten-Reisende. „Außer einem Pärchen, die waren Schweizer. Glaub ich.“&lt;br /&gt;„Oder wenn ich ein Bier bestelle: Dann werd ich immer rot, weil ich denke, ich darf das noch gar nicht.“&lt;br /&gt;„Und dann hab ich halt den Daniel kennengelernt, der war so süß. Zwischen zwei Caipis, echt, am Strand, ich glaub, ich ruf den mal gerade an.“&lt;br /&gt;„Ja, tu das“, sagt die Freundin und liest den Spruch über der Theke: „Liebe Mädchen kommen in den Himmel, böse überall hin.“ Als sie kichert, zuckt Karl-Ernst zusammen. Er greift sich an die Brust, streicht die Haare glatt, sieht Jerôme panisch an, lacht hysterisch auf und reimt:&lt;br /&gt;„Eigentlich wollte ich immer Polizist werden. Aber weißt du, ich habe so eine extrem starke Homophobie. Deshalb mach ich jetzt eben nur IT.“&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;div class="separator" style="clear: both; text-align: center;"&gt;&lt;a href="http://1.bp.blogspot.com/-FW-VwrBWtFc/TsusFVE72nI/AAAAAAAAAUA/yN_dETabTdk/s1600/Polizist.JPG" imageanchor="1" style="margin-left: 1em; margin-right: 1em;"&gt;&lt;img border="0" height="320" src="http://1.bp.blogspot.com/-FW-VwrBWtFc/TsusFVE72nI/AAAAAAAAAUA/yN_dETabTdk/s320/Polizist.JPG" width="240" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: center;"&gt;&lt;span style="font-size: x-small;"&gt;Als Polizist weiß man, wo es langgeht&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;span style="font-size: x-small;"&gt;&lt;i&gt;&lt;br /&gt;&lt;/i&gt;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-size: x-small;"&gt;&lt;i&gt;&lt;br /&gt;&lt;/i&gt;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-size: x-small;"&gt;&lt;i&gt;Wer diese Kolumne zukünftig jeden Mittwoch zugeschickt bekommen möchte, schreibe eine Mail an thekentaenzer@netcologne.de, Stichwort: Die Köln-Kolumne.&lt;/i&gt;&lt;/span&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/369520516655249566-961368486653343865?l=emons-verlag.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://emons-verlag.blogspot.com/feeds/961368486653343865/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=369520516655249566&amp;postID=961368486653343865' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/369520516655249566/posts/default/961368486653343865'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/369520516655249566/posts/default/961368486653343865'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://emons-verlag.blogspot.com/2011/11/thekentanzer-51-der-it-spacken-jerome.html' title=''/><author><name>Der Writer´s Blog von Bernd Imgrund im Emons Verlag.</name><uri>http://www.blogger.com/profile/13374223807582714472</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://1.bp.blogspot.com/-FW-VwrBWtFc/TsusFVE72nI/AAAAAAAAAUA/yN_dETabTdk/s72-c/Polizist.JPG' height='72' width='72'/><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-369520516655249566.post-5852267942315291898</id><published>2011-11-16T09:16:00.000+01:00</published><updated>2011-11-16T09:16:22.394+01:00</updated><title type='text'></title><content type='html'>&lt;div style="text-align: center;"&gt;&lt;b&gt;Fundstücke (13)&lt;/b&gt;&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;div style="text-align: center;"&gt;„Traumschiff Ahoi“ auf der MS RheinEnergie&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;i&gt;11.11., Hahnwald&lt;/i&gt;&lt;br /&gt;Die neue Karnevalsjungfrau erklärt dem Kölner Stadt-Anzeiger, welch ein bodenständiger, sparsamer Mann er ist: &lt;br /&gt;Seit 1995 ist der Rechtsanwalt (...) im Rheinauhafen tätig. Von dort hat er es nicht allzu weit bis ins Heim im Kölner Süden. Da seien die Grundstücke günstiger als in Lindenthal oder Sülz. Seit viereinhalb Jahren lebt die Familie (...) dort. „Das Leben im Hahnwald ist besser als der Ruf. Man lebt zurückgezogen, aber sehr familiär (...). Wer hier sonst noch wohnt, wissen wir nur aus den Zeitungen.“&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;i&gt;11.11., Kneipe, nachts&lt;/i&gt;&lt;br /&gt;Dieter wird Didi gerufen und nennt Dirk Dirki. Didi sagt immer „Runter mit der Hose“, wenn er sein Glas leert. Dirki hat eine Tätowierung am Hals, einen verwaschenen Stern unterm rechten Auge und mehr Zähne verloren als vorrätig.&lt;br /&gt;„(...) und dann hat er ihm ins Handgelenk geschossen“, sagt Didi.&lt;br /&gt;„Klar“, sagt Dirki, „wir feiern halt so feste, wie wir fallen.“&lt;br /&gt;„So is dat und so bleibt dat. Ein Mann ist so alt, wie er sich fühlt. Eine Frau ist so alt, wie sie sich anfühlt.“&lt;br /&gt;„Ich weiß dat doch, Didi, ich weiß dat doch. Und rum haste se erst, wenn se nur noch Vokale kann.“&lt;br /&gt;Didi nickt mit dem Kopf, bestellt zwei Bier und zwei Korn, stößt mit seinem Kumpel an und sagt: „Du kennst mich doch: Nüchtern bin ich schüchtern.“&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;i&gt;11.11., die Bandliste am Heumarkt: &lt;/i&gt;&lt;br /&gt;Jot Drup, Casalla, Altreucher, Stroßefäjer, Kläävbootze, Wanderer, Cölln Girls, Papalappap, Peter Schmitz Hellwing, Cat Balou, Höhner, Bruce Kapusta, ML Nikuta, Bläck Fööss, Rheinländer, Colör, Bernd Stelter, Boore, Kölsch Fraktion, Räuber, Blom un Blömcher, Brings, Funky Marys, Bengels, Kalauer, Rabaue, Domstürmer, Klüngelköpp, Paveier, Filue, Junge Trompeter, Bobby Baboons, Ech Lecker, Kölschraum, Hanak, Vajabunde, For Example&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Unentschuldigt gefehlt haben: De Tütenüggel, De Schrammelbröder und Die Vier Aaschjeseechtere.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;div class="separator" style="clear: both; text-align: center;"&gt;&lt;a href="http://4.bp.blogspot.com/-MM6yYgGHx5g/TsNxMU3yK-I/AAAAAAAAAT4/85g7U9smSgA/s1600/Gaudi.JPG" imageanchor="1" style="margin-left: 1em; margin-right: 1em;"&gt;&lt;img border="0" height="320" src="http://4.bp.blogspot.com/-MM6yYgGHx5g/TsNxMU3yK-I/AAAAAAAAAT4/85g7U9smSgA/s320/Gaudi.JPG" width="240" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;div style="text-align: center;"&gt;&lt;span style="font-size: x-small;"&gt;Ein bisschen Spaß muss sein&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;i&gt;&lt;br /&gt;&lt;/i&gt;&lt;br /&gt;&lt;i&gt;11.11., Werbung&lt;/i&gt;&lt;br /&gt;Die Aktion „Heimvorteil“ offeriert dem RheinEnergie-Kunden u.a. folgende Gutschein-Optionen:&lt;br /&gt;- beim Kauf eines Tickets eine kostenlose Leihausrüstung in der Skihalle Neuss&lt;br /&gt;- 22% Ermäßigung auf einen Besuch des Kabarettprogramms von Konrad Beikircher oder wahlweise auf das „Große Neujahrskonzert“ der Jungen Philharmonie Weißrussland – beides im Bürgerhaus Hürth&lt;br /&gt;- 10% Ermäßigung auf die Dinnershow „Traumschiff Ahoi“ auf der MS RheinEnergie&lt;br /&gt;- 2 Karten zum Preis von einer für die Touren „Köln ist ein Gefühl“ bzw. „Die „Dämmerschoppen-Kölschtour“ von KölnTourismus&lt;br /&gt;- 50% Rabatt für bis zu 3 Kinder bei den Kinderweihnachtsaktionenen Weihnachts-Plätzchen-Werkstatt, Lichterglanz und Engelchen-Bastel-Straße des Krewelshofs&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;i&gt;11.11., Dönerbude, nachts&lt;/i&gt;&lt;br /&gt;Arabischstämmiger Gast: “What´s your Name?”&lt;br /&gt;Türkisch-kölscher Dönermann: „Warum?“&lt;br /&gt;Arabischstämmiger Gast: „Okay, Warum, one Döner-Sandwich, please.“&lt;br /&gt;Türkisch-kölscher Dönermann: „Warum nicht?!“&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-size: x-small;"&gt;&lt;i&gt;Wer diese Kolumne zukünftig jeden Mittwoch zugeschickt bekommen möchte, schreibe eine Mail an thekentaenzer@netcologne.de, Stichwort: Die Köln-Kolumne.&lt;/i&gt;&lt;/span&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/369520516655249566-5852267942315291898?l=emons-verlag.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://emons-verlag.blogspot.com/feeds/5852267942315291898/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=369520516655249566&amp;postID=5852267942315291898' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/369520516655249566/posts/default/5852267942315291898'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/369520516655249566/posts/default/5852267942315291898'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://emons-verlag.blogspot.com/2011/11/fundstucke-13-traumschiff-ahoi-auf-der.html' title=''/><author><name>Der Writer´s Blog von Bernd Imgrund im Emons Verlag.</name><uri>http://www.blogger.com/profile/13374223807582714472</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://4.bp.blogspot.com/-MM6yYgGHx5g/TsNxMU3yK-I/AAAAAAAAAT4/85g7U9smSgA/s72-c/Gaudi.JPG' height='72' width='72'/><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-369520516655249566.post-2406181672323713245</id><published>2011-11-09T08:16:00.000+01:00</published><updated>2011-11-09T08:16:36.601+01:00</updated><title type='text'></title><content type='html'>&lt;div style="text-align: center;"&gt;&lt;b&gt;Geschichten aus 1111 Nächten (15)&lt;/b&gt;&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;div style="text-align: center;"&gt;Die Lumpen vom Stadtrat&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;Es war einer dieser Tage, an denen Anton seine Stadt einfach nicht mehr ertragen konnte. Die Bahnen waren ausgefallen, die Straßen verstopft mit Baustellen, und seinen rostigen, gleichwohl intakten Drahtesel hatte das Ordnungsamt ohne Vorwarnung vom Lampenmast geflext. Und weil er in seiner Stammkneipe nicht mehr rauchen durfte; und weil er zum Monatsende hin ohnehin viel zu blank für die Kneipe war, beschloss Anton, eine Ratssitzung zu besuchen.&lt;br /&gt;„Die han ming Rädche vum Mast jeflex!“ ging er die von überall herbeischlendernden Volksvertreter an. Der von der CDU sah sich nach einem Ordnungshüter um, der von der SPD grinste. Der von der FDP blickte angewidert weg, die von den Grünen drückte ihm einen Euro in die Hand. Und der von der Linken ballte die Faust gen Himmel. Anton verstand nichts von alledem und setzte sich auf den Balkon für die Zuschauer.&lt;br /&gt;Als es nach drei Stunden noch immer nicht um sein Fahrrad ging, platzte ihm der Kragen:&lt;br /&gt;„Die Hälfte von euch sind verdammte Lumpen!“&lt;br /&gt;Das wollten die Politiker natürlich nicht auf sich sitzen lassen. Anton wurde aus dem Saal geführt, und statt seinem Fahrrad bekam er eine Ordnungsstrafe über 50 Euro. Anton besann sich. Und überlegte. 50 Euro, dachte er, das sind 200 Kippen. Das sind 40 Kölsch. Das sind zehn Fahrradschläuche. Also ging er im Monat darauf wieder zur Ratssitzung. Und als sich alle gesetzt hatten und der Herr Oberbürgermeister die Eröffnung verkündete, da beugte sich der Anton über die Brüstung und rief:&lt;br /&gt;„Die Hälfte von euch sind keine verdammten Lumpen!“&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;div class="separator" style="clear: both; text-align: center;"&gt;&lt;a href="http://2.bp.blogspot.com/-pDVhzPjcvjw/Tq6JpvlJdQI/AAAAAAAAATw/OMtOo74IKGA/s1600/Rathausturm.jpg" imageanchor="1" style="margin-left: 1em; margin-right: 1em;"&gt;&lt;img border="0" height="320" src="http://2.bp.blogspot.com/-pDVhzPjcvjw/Tq6JpvlJdQI/AAAAAAAAATw/OMtOo74IKGA/s320/Rathausturm.jpg" width="240" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: center;"&gt;&lt;span style="font-size: x-small;"&gt;Streng bewacht: Das Rathaus zu Köln&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;i&gt;&lt;span style="font-size: x-small;"&gt;Wer diese Kolumne zukünftig jeden Mittwoch zugeschickt bekommen möchte, schreibe eine Mail an thekentaenzer@netcologne.de, Stichwort: Die Köln-Kolumne.&lt;/span&gt;&lt;/i&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/369520516655249566-2406181672323713245?l=emons-verlag.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://emons-verlag.blogspot.com/feeds/2406181672323713245/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=369520516655249566&amp;postID=2406181672323713245' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/369520516655249566/posts/default/2406181672323713245'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/369520516655249566/posts/default/2406181672323713245'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://emons-verlag.blogspot.com/2011/11/geschichten-aus-1111-nachten-15-die.html' title=''/><author><name>Der Writer´s Blog von Bernd Imgrund im Emons Verlag.</name><uri>http://www.blogger.com/profile/13374223807582714472</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://2.bp.blogspot.com/-pDVhzPjcvjw/Tq6JpvlJdQI/AAAAAAAAATw/OMtOo74IKGA/s72-c/Rathausturm.jpg' height='72' width='72'/><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-369520516655249566.post-6998734689507916996</id><published>2011-11-02T08:23:00.000+01:00</published><updated>2011-11-02T08:23:34.385+01:00</updated><title type='text'></title><content type='html'>&lt;div style="text-align: center;"&gt;&lt;b&gt;Thekentänzer (50)&lt;/b&gt;&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;div style="text-align: center;"&gt;Fleischwurst, Schmuck und Aufgesetzter&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;Ort: &lt;br /&gt;Kneipe „Bei Peggy“ in Bad L.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Personen:&lt;br /&gt;Peggy, die Wirtin&lt;br /&gt;Helga, ebenfalls aus Bad L.&lt;br /&gt;Erwin, Gelsenkirchener&lt;br /&gt;Ein Kellner&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;i&gt;Der alte Kurort ist auf den Hund gekommen, denn Kuren werden kaum noch verschrieben. Viele der klassizistischen Hotels stehen leer oder wurden zu Altenheimen umfunktioniert. 18 Uhr, die Bürgersteige sind längst hochgeklappt. Nur in einer kleinen, schummrigen Kneipe brennt noch Licht. &lt;/i&gt;&lt;br /&gt;&lt;i&gt;Helga, über und über mit Schmuck behängt, reicht nicht an die Kleiderhaken. Erwin, durch seine platte Nase zu ewigem Schnaufen verdammt, nimmt ihr die Jacke ab.&lt;/i&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;i&gt;Helga&lt;/i&gt;: Was glaubst du, wie nervös ich heute morgen war!&lt;br /&gt;&lt;i&gt;Peggy: &lt;/i&gt;Erzähl!&lt;br /&gt;&lt;i&gt;Helga&lt;/i&gt;: Ja, wir sehen uns ja heute das erste Mal.&lt;br /&gt;&lt;i&gt;Erwin&lt;/i&gt;: Genau, und vorher nur im Internet, ich sach immer: Von nichts kommt nichts, man muss den Arsch schon hochkriegen.&lt;br /&gt;&lt;i&gt;Helga&lt;/i&gt;: Ich war so aufgeregt, ich konnte kaum die Kaffeetasse halten.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;i&gt;Helga gleitet vom Barhocker, der ihr nun fast bis unters Kinn reicht. Dann klettert sie wieder hoch.&lt;/i&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;i&gt;Erwin&lt;/i&gt;: Zwerg bleibt eben Zwerg, woll.&lt;br /&gt;&lt;i&gt;Helga (lacht)&lt;/i&gt;: Das war mein Tarnname im Chat. Ich war der Zwerg.&lt;br /&gt;&lt;i&gt;Peggy&lt;/i&gt;: So hätte ich mich aber nicht genannt.&lt;br /&gt;&lt;i&gt;Erwin&lt;/i&gt;: Als ich noch Geschäftsführer beim Toom war, hatten wir auch so eine Zwergin. Die konnte immer nur unten das Katzenstreu auffüllen. Für alles andere hat die ne Leiter gebraucht.&lt;br /&gt;&lt;i&gt;Helga&lt;/i&gt;: Also, Erwin ist noch immer Geschäftsführer. Nur jetzt eben woanders. Bei was Größerem.&lt;br /&gt;&lt;i&gt;Peggy&lt;/i&gt;: Oho!&lt;br /&gt;&lt;i&gt;Erwin&lt;/i&gt;: Ihr müsst mal meinen Namen googeln. Ich hab letztens mit meinem Neffen die Arena auf Schalke nachgebaut. Mit Bierkästen. Und dann haben die vom Fan TV das gefilmt und ich bin im Internet. Ich sach immer: Man muss halt Ideen haben.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;i&gt;Peggy zapft zwei weitere Pils. Erwin und Helga sehen sich einen Moment schweigend an, er klimpert mit ihren Armreifen.&lt;/i&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;i&gt;Helga&lt;/i&gt;: Aber gefällt dir doch in Bad L., oder?&lt;br /&gt;&lt;i&gt;Erwin&lt;/i&gt;: Na klar, sach ich doch schon den ganzen Tag. Du bist mir wirklich angenehm, auch jetzt in echt hier. Aber dann kam neulich mein Neffe an und sacht, Onkel Erwin, ich will nen Ohrring haben.&lt;br /&gt;&lt;i&gt;Helga&lt;/i&gt;: Hihi.&lt;br /&gt;&lt;i&gt;Erwin&lt;/i&gt;: Nee, aber da kannst du mich mit jagen. Männer und Schmuck, das hasse ich wie die Pest.&lt;br /&gt;&lt;i&gt;Helga&lt;/i&gt;: Wie bei mir mit Fleischwurst, die kann ich nichtmal von Weitem sehen.&lt;br /&gt;&lt;i&gt;Erwin&lt;/i&gt;: Ich sach immer: Uhr und Schluss. Und das hat der Bursche dann auch eingesehen.&lt;br /&gt;&lt;i&gt;Peggy&lt;/i&gt;: Das ist aber wirklich ein Braver, was!&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;i&gt;Erwin geht pinkeln. Peggy und Helga kniepen sich zu.&lt;/i&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;i&gt;Helga&lt;/i&gt;: Mein Sohn hat n Piercing in der Augenbraue.&lt;br /&gt;&lt;i&gt;Peggy&lt;/i&gt;: Weiß ich doch. Den stellste dem Erwin besser erst mal nicht vor.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;i&gt;Erwin kehrt zurück, an seiner Krawatte nestelnd und sich räuspernd.&lt;/i&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;i&gt;Helga&lt;/i&gt;: Und willst du denn jetzt mal unseren Aufgesetzten probieren? Oder bist du dann betrunken?&lt;br /&gt;&lt;i&gt;Erwin&lt;/i&gt;: Nie im Leben, her damit! Bist du eigentlich geschieden oder Witwe?&lt;br /&gt;&lt;i&gt;Helga&lt;/i&gt;: Witwe.&lt;br /&gt;&lt;i&gt;Erwin&lt;/i&gt;: Ich bin geschieden, ich sach immer: Man muss auch wieder von vorne anfangen können. Nur so Typen wie der Beckham oder so, mit 1000 Schmuck und Tätowierungen und so: Da könnt ich halt kotzen.&lt;br /&gt;&lt;i&gt;Helga&lt;/i&gt;: Ja. Genau wie ich, wenn ich Fleischwurst sehe.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;i&gt;Irgendwann macht auch Peggy dicht. Am nächsten Morgen sitzen Erwin und Helga im Hotel beim Frühstück. Die Fleischwurst auf dem Tisch hat sie schon mit ihrer Serviette abgedeckt, als der Kellner kommt.&lt;/i&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;i&gt;Kellner&lt;/i&gt;: Trinken Sie Kaffee oder Tee?&lt;br /&gt;&lt;i&gt;Erwin&lt;/i&gt;: Kaffee bitte, und sagen Sie: Ich würde gern noch einen Tag verlängern.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;div class="separator" style="clear: both; text-align: center;"&gt;&lt;a href="http://1.bp.blogspot.com/-lRyWbc2MmV0/Tp0_VtPihCI/AAAAAAAAASk/_ik1sc6OHI0/s1600/P1140591.JPG" imageanchor="1" style="margin-left: 1em; margin-right: 1em;"&gt;&lt;img border="0" height="240" src="http://1.bp.blogspot.com/-lRyWbc2MmV0/Tp0_VtPihCI/AAAAAAAAASk/_ik1sc6OHI0/s320/P1140591.JPG" width="320" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: center;"&gt;&lt;span style="font-size: x-small;"&gt;Kuren werden kaum noch verschrieben&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;i&gt;&lt;span style="font-size: x-small;"&gt;Wer diese Kolumne zukünftig jeden Mittwoch zugeschickt bekommen möchte, schreibe eine Mail an thekentaenzer@netcologne.de, Stichwort: Die Köln-Kolumne.&lt;/span&gt;&lt;/i&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/369520516655249566-6998734689507916996?l=emons-verlag.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://emons-verlag.blogspot.com/feeds/6998734689507916996/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=369520516655249566&amp;postID=6998734689507916996' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/369520516655249566/posts/default/6998734689507916996'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/369520516655249566/posts/default/6998734689507916996'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://emons-verlag.blogspot.com/2011/11/thekentanzer-50-fleischwurst-schmuck.html' title=''/><author><name>Der Writer´s Blog von Bernd Imgrund im Emons Verlag.</name><uri>http://www.blogger.com/profile/13374223807582714472</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://1.bp.blogspot.com/-lRyWbc2MmV0/Tp0_VtPihCI/AAAAAAAAASk/_ik1sc6OHI0/s72-c/P1140591.JPG' height='72' width='72'/><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-369520516655249566.post-3893549762221132066</id><published>2011-10-26T09:25:00.000+02:00</published><updated>2011-10-26T09:25:51.862+02:00</updated><title type='text'></title><content type='html'>&lt;div style="text-align: center;"&gt;&lt;b&gt;Straßenkämpfer (19)&lt;/b&gt;&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;div style="text-align: center;"&gt;Jamie Müller&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;Draußen schneit es, dicke Flocken, die nicht lange auf dem Asphalt, wohl aber ein Weilchen auf Haaren und Jacken liegenbleiben. Aus den Boxen singen die Gebrüder Ween über den Herumtreiber im Dunkeln, der eigentlich nur auf der Suche nach einem Streichholz ist. Als der erste Gast durchs Fenster auf den Gehweg schielt, zapfe ich mir gerade ein Kölsch.&lt;br /&gt;Kurz darauf sind es schon zwei, die spinksen. Der Winkel zum Objekt liegt so, dass ich hinter der Theke nichts sehen kann. Die beiden Typen grinsen, lachen, zeigen mit dem Finger, bis auch das Pärchen neben ihnen aufmerksam wird. Der Mann lacht ebenfalls. Weil die Frau ihr Gesicht schnell abwendet, ein bisschen entsetzt, ein bisschen angeekelt, gehe ich nach draußen.&lt;br /&gt;Und da steht Jamie.&lt;br /&gt;Jamie war einmal ein junger Schriftsteller. Hat ein paar kleine Nachwuchspreise gewonnen, einen Lyrikband und schließlich einen Roman veröffentlicht. Besonders erfolgreich war der nicht, aber Jamie sah aus wie Kris Kristofferson und war immer gut drauf. Außerdem hatte er sich inzwischen einen Namen gemacht, bekam das ein oder andere Stipendium, ein paar Tantiemen und fast jedes Mädel, das er wollte. &lt;br /&gt;25 Jahre her, diese Zeit. &lt;br /&gt;Und jetzt steht er da. Ein Bein verrenkt über dem Gepäckträger seines Fahrrads, das sich halb umgekippt um den Lampenmast gewunden hat, an dem es angeschlossen ist. Das andere Bein zittrig den großen, schweren Körper ausbalancierend und in den Armen eine Tüte, aus der irgendwas schon auf die Straße fällt. Groteskes Bild, dieser völlig besoffene, völlig paralysierte Mensch dort, der nicht ein noch aus weiß.&lt;br /&gt;Jamies lange Haare sind dünn geworden. Ein dicker grüner Schal hüllt sein Gesicht ein, und seine Hände sehen aus, als wären sie nicht zum ersten Mal erfroren.&lt;br /&gt;„Komm, ich nehm dir die Tüte ab“, sage ich.&lt;br /&gt;„Du musst mir helfen“, sagt Jamie.&lt;br /&gt;„Will ich ja, gib mir die Tüte.“&lt;br /&gt;„Nein.“&lt;br /&gt;Jamie klammert sich an die Tüte, als stecke sein Leben darin. Er muss jetzt schon mindestens fünf Minuten in dieser Position verharren, ein Wunder, dass er noch steht. Ich will sein Bein von dem Gepäckträger heben, aber da fängt Jamie an zu schreien, Nein, Nein! Drüben im Türkencafé feixen sie auch schon alle.&lt;br /&gt;„Jamie, ich muss arbeiten. Wenn du willst, hol ich dir ein Taxi.“&lt;br /&gt;„Mein Rad ist nicht abgeschlossen.“&lt;br /&gt;„Doch, ist es. Das kannst du hierlassen.“&lt;br /&gt;„Kannst du mich nach Hause tragen? Du musst mich nach Hause tragen.“&lt;br /&gt;„Nein, das kann ich nicht.“&lt;br /&gt;Jamie will den Kopf gegen den Mast lehnen und schlägt ihn sich dabei auf. Zwei Idioten klopfen von innen gegen die Scheibe und deuten auf ihre leeren Biergläser. Als Jamie sich zurückdrückt, rutscht auch sein Bein vom Rad. Er steht, droht rücklings umzufallen, stellt sich breitbeiniger auf. &lt;br /&gt;„Liebe Kinder kommen in den Himmel“, sagt er.&lt;br /&gt;Seine Tüte, das sehe ich nun, ist voller Bücher. Alle sind schwarz, das sind alles die gleichen Bücher. Das ist immer das selbe Buch. Und drauf steht: Jamie Müller.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;div class="separator" style="clear: both; text-align: center;"&gt;&lt;a href="http://4.bp.blogspot.com/-qNlNWEooiWc/Tp159fqSSPI/AAAAAAAAASs/_4c-8lZpb54/s1600/Orientierung.jpg" imageanchor="1" style="margin-left: 1em; margin-right: 1em;"&gt;&lt;img border="0" height="240" src="http://4.bp.blogspot.com/-qNlNWEooiWc/Tp159fqSSPI/AAAAAAAAASs/_4c-8lZpb54/s320/Orientierung.jpg" width="320" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: center;"&gt;&lt;span style="font-size: x-small;"&gt;Die Orientierung fällt manchmal schwer in diesen Tagen&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;i&gt;&lt;span style="font-size: x-small;"&gt;Wer diese Kolumne zukünftig jeden Mittwoch zugeschickt bekommen möchte, schreibe eine Mail an thekentaenzer@netcologne.de, Stichwort: Die Köln-Kolumne.&lt;/span&gt;&lt;/i&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/369520516655249566-3893549762221132066?l=emons-verlag.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://emons-verlag.blogspot.com/feeds/3893549762221132066/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=369520516655249566&amp;postID=3893549762221132066' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/369520516655249566/posts/default/3893549762221132066'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/369520516655249566/posts/default/3893549762221132066'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://emons-verlag.blogspot.com/2011/10/straenkampfer-19-jamie-muller-drauen.html' title=''/><author><name>Der Writer´s Blog von Bernd Imgrund im Emons Verlag.</name><uri>http://www.blogger.com/profile/13374223807582714472</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://4.bp.blogspot.com/-qNlNWEooiWc/Tp159fqSSPI/AAAAAAAAASs/_4c-8lZpb54/s72-c/Orientierung.jpg' height='72' width='72'/><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-369520516655249566.post-9185917407022242722</id><published>2011-10-19T09:56:00.001+02:00</published><updated>2011-10-19T11:07:25.766+02:00</updated><title type='text'></title><content type='html'>&lt;div style="text-align: center;"&gt;&lt;b&gt;Geschichten aus 1111 Nächten (13)&lt;/b&gt;&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;div style="text-align: center;"&gt;Der Kölner Erzbischof im Himmel&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;Und es kam der Tag, da war die Erdenzeit des Kölner Erzbischofs vorbei. Er fuhr zum Himmel auf, wo Gott ihn schon erwartete.&lt;br /&gt;„Hast es ja ganz schön lange ausgehalten da unten“, begrüßte er ihn. „Und dann auch noch in Köln.“&lt;br /&gt;Der Erzbischof stieß sich ein wenig an der Flapsigkeit seines höchsten Herrn. Dann jedoch erspähte er etwas zwischen zwei Wolken und erstarrte vor Schreck.&lt;br /&gt;„Aber, allergnädigster Hirte“, rief er aus, „ist das etwa der Erzbischof von Canterbury?“&lt;br /&gt;„Warum nicht?“ erwiderte Gottvater. „Denn hier, in meinem Paradies, sind alle menschlichen Kreaturen, die sich, so wie du, auf Erden als gerecht und gütig erwiesen haben.“&lt;br /&gt;„Ohne Rücksicht auf ihre Religion?“&lt;br /&gt;„Ach je“ antwortete Gott, „Religionen sind doch nur irdische Kategorien. Und hier sind wir im Himmel. Was ist besser: Religion oder Opium? – Darüber diskutieren Buddha und ich beinahe alltäglich.“&lt;br /&gt;„Buddha ist hier?“ fragte der Kölner Erzbischof aufs höchste verblüfft.&lt;br /&gt;„Wie sollte er nicht hier sein! Er war einer der Besten, die je auf der Erde gelebt haben. Auch du solltest von Zeit zu Zeit seine Nähe suchen.“&lt;br /&gt;„Und ... Luther?“ Des Erzbischofs Stimme zitterte nun. „Ist dieser Luther etwa auch unter uns?“&lt;br /&gt;„Ich gebe zu“, sagte Gott, „dass ich ein Weilchen uneins war mit meinem Sohn und dem Heiligen Geist. Aber schließlich, nach einer kurzen Reinigung im Fegefeuer, haben wir ihn eingelassen.“&lt;br /&gt;Der Kölner Erzbischof öffnete den obersten Knopf seiner Soutane und schnappte nach Luft.&lt;br /&gt;„Also“, so hob er dann an, „muss ich davon ausgehen, dass auch Konfuzius hier herumgeistert?“&lt;br /&gt;„Auch der“, bestätigte Gott, „aber spar dir das mit dem ´geistern´.“&lt;br /&gt;„Und Zarathustra?“&lt;br /&gt;„Natürlich.“&lt;br /&gt;„Ramakrishna?“&lt;br /&gt;„Selbstverständlich.“&lt;br /&gt;Da senkte der Erzbischof den Kopf und formte das Wort, dem selbst seine Lippen wiederstreben wollten: „Und Mohammed? Ist Mohammed hier?“&lt;br /&gt;„Aber natürlich ist Mohammed hier. Wo sollte er sonst sein?“&lt;br /&gt;Und Gott drehte sich um und rief mit lauter Stimme: „Mohammed! Zwei Kaffee!“&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;div class="separator" style="clear: both; text-align: center;"&gt;&lt;a href="http://3.bp.blogspot.com/-AodwDY7AgT0/Tp6CruJU2vI/AAAAAAAAAS0/8AOKuJQwJYA/s1600/Parkplatz+Pastor.JPG" imageanchor="1" style="margin-left: 1em; margin-right: 1em;"&gt;&lt;img border="0" height="320" src="http://3.bp.blogspot.com/-AodwDY7AgT0/Tp6CruJU2vI/AAAAAAAAAS0/8AOKuJQwJYA/s320/Parkplatz+Pastor.JPG" width="240" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: center;"&gt;&lt;span style="font-size: x-small;"&gt;Auch im Himmel fährt man Auto&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;i&gt;&lt;span style="font-size: x-small;"&gt;Wer diese Kolumne zukünftig jeden Mittwoch zugeschickt bekommen möchte, schreibe eine Mail an thekentaenzer@netcologne.de, Stichwort: Die Köln-Kolumne.&lt;/span&gt;&lt;/i&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/369520516655249566-9185917407022242722?l=emons-verlag.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://emons-verlag.blogspot.com/feeds/9185917407022242722/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=369520516655249566&amp;postID=9185917407022242722' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/369520516655249566/posts/default/9185917407022242722'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/369520516655249566/posts/default/9185917407022242722'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://emons-verlag.blogspot.com/2011/10/geschichten-aus-1111-nachten-13-der.html' title=''/><author><name>Der Writer´s Blog von Bernd Imgrund im Emons Verlag.</name><uri>http://www.blogger.com/profile/13374223807582714472</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://3.bp.blogspot.com/-AodwDY7AgT0/Tp6CruJU2vI/AAAAAAAAAS0/8AOKuJQwJYA/s72-c/Parkplatz+Pastor.JPG' height='72' width='72'/><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-369520516655249566.post-6407695640813392129</id><published>2011-10-12T08:20:00.000+02:00</published><updated>2011-10-12T08:20:49.048+02:00</updated><title type='text'></title><content type='html'>&lt;div style="text-align: center;"&gt;&lt;b&gt;Schöne Schilder (3)&lt;/b&gt;&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;div style="text-align: center;"&gt;Karotten, Küssen, Köln&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;span id="goog_1403896870"&gt;&lt;/span&gt;&lt;span id="goog_1403896871"&gt;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;div style="text-align: center;"&gt;Verboten in Gerolstein&lt;/div&gt;&lt;div class="separator" style="clear: both; text-align: center;"&gt;&lt;a href="http://1.bp.blogspot.com/-xRt2Ehmyx20/TosfPiHsZdI/AAAAAAAAASM/iR3WfvglJm8/s1600/Verboten+1+1.jpg" imageanchor="1" style="margin-left: 1em; margin-right: 1em;"&gt;&lt;img border="0" height="320" src="http://1.bp.blogspot.com/-xRt2Ehmyx20/TosfPiHsZdI/AAAAAAAAASM/iR3WfvglJm8/s320/Verboten+1+1.jpg" width="240" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;div style="text-align: center;"&gt;Verboten im Bayreuther Festspielhaus - ob mit oder ohne n&lt;/div&gt;&lt;div class="separator" style="clear: both; text-align: center;"&gt;&lt;a href="http://2.bp.blogspot.com/-MeQMfr9Z2W0/TosfpQR0FgI/AAAAAAAAASQ/hj49zQtHKcw/s1600/Verboten+1+2.JPG" imageanchor="1" style="margin-left: 1em; margin-right: 1em;"&gt;&lt;img border="0" height="240" src="http://2.bp.blogspot.com/-MeQMfr9Z2W0/TosfpQR0FgI/AAAAAAAAASQ/hj49zQtHKcw/s320/Verboten+1+2.JPG" width="320" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;div style="text-align: center;"&gt;Verboten auf La Gomera&lt;/div&gt;&lt;div class="separator" style="clear: both; text-align: center;"&gt;&lt;a href="http://3.bp.blogspot.com/-vOI0bT592tM/Tosf4jjyJ6I/AAAAAAAAASU/1f4Ri_m4YZc/s1600/Verboten+1+3.JPG" imageanchor="1" style="margin-left: 1em; margin-right: 1em;"&gt;&lt;img border="0" height="240" src="http://3.bp.blogspot.com/-vOI0bT592tM/Tosf4jjyJ6I/AAAAAAAAASU/1f4Ri_m4YZc/s320/Verboten+1+3.JPG" width="320" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;div style="text-align: center;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: center;"&gt;Verboten in Boos am Nürburgring&lt;/div&gt;&lt;div class="separator" style="clear: both; text-align: center;"&gt;&lt;a href="http://3.bp.blogspot.com/-Le9OKLCkyvg/TosgUxlQXZI/AAAAAAAAASY/4pv1dBm1Exg/s1600/Verboten+1+4.JPG" imageanchor="1" style="margin-left: 1em; margin-right: 1em;"&gt;&lt;img border="0" height="240" src="http://3.bp.blogspot.com/-Le9OKLCkyvg/TosgUxlQXZI/AAAAAAAAASY/4pv1dBm1Exg/s320/Verboten+1+4.JPG" width="320" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;div style="text-align: center;"&gt;Verboten in Kuala Lumpur&lt;/div&gt;&lt;div class="separator" style="clear: both; text-align: center;"&gt;&lt;a href="http://2.bp.blogspot.com/-k3f2CvXEOyk/Tosg_BtkZCI/AAAAAAAAASc/FWE775rV4A8/s1600/Verboten+1+5.JPG" imageanchor="1" style="margin-left: 1em; margin-right: 1em;"&gt;&lt;img border="0" height="240" src="http://2.bp.blogspot.com/-k3f2CvXEOyk/Tosg_BtkZCI/AAAAAAAAASc/FWE775rV4A8/s320/Verboten+1+5.JPG" width="320" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;div style="text-align: center;"&gt;Erlaubt in Köln&lt;/div&gt;&lt;div class="separator" style="clear: both; text-align: center;"&gt;&lt;a href="http://2.bp.blogspot.com/-j31Ibbhdcic/ToshNHJMRTI/AAAAAAAAASg/idsSWNFGAVY/s1600/Verboten+1+6.jpg" imageanchor="1" style="margin-left: 1em; margin-right: 1em;"&gt;&lt;img border="0" height="240" src="http://2.bp.blogspot.com/-j31Ibbhdcic/ToshNHJMRTI/AAAAAAAAASg/idsSWNFGAVY/s320/Verboten+1+6.jpg" width="320" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-size: x-small;"&gt;&lt;i&gt;&lt;br /&gt;&lt;/i&gt;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-size: x-small;"&gt;&lt;i&gt;Wer diese Kolumne zukünftig jeden Mittwoch zugeschickt bekommen möchte, schreibe eine Mail an thekentaenzer@netcologne.de, Stichwort: Die Köln-Kolumne.&lt;/i&gt;&lt;/span&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/369520516655249566-6407695640813392129?l=emons-verlag.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://emons-verlag.blogspot.com/feeds/6407695640813392129/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=369520516655249566&amp;postID=6407695640813392129' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/369520516655249566/posts/default/6407695640813392129'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/369520516655249566/posts/default/6407695640813392129'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://emons-verlag.blogspot.com/2011/10/schone-schilder-3-karotten-kussen-koln.html' title=''/><author><name>Der Writer´s Blog von Bernd Imgrund im Emons Verlag.</name><uri>http://www.blogger.com/profile/13374223807582714472</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://1.bp.blogspot.com/-xRt2Ehmyx20/TosfPiHsZdI/AAAAAAAAASM/iR3WfvglJm8/s72-c/Verboten+1+1.jpg' height='72' width='72'/><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-369520516655249566.post-4483653547707923579</id><published>2011-10-05T10:21:00.000+02:00</published><updated>2011-10-05T10:21:49.545+02:00</updated><title type='text'></title><content type='html'>&lt;div style="text-align: center;"&gt;&lt;b&gt;Fundstücke (12)&lt;/b&gt;&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;div style="text-align: center;"&gt;Das Mittel ist probat&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;b&gt;Kaiser&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Die Eifel:&lt;br /&gt;Zum Jagen: Hervorragend!&lt;br /&gt;Für Manöver: Erstklassig!&lt;br /&gt;Zum Wohnen: Unmöglich!&lt;br /&gt;&lt;i&gt;&lt;br /&gt;&lt;/i&gt;&lt;br /&gt;&lt;i&gt;(Kaiser Wilhelm II. am 15. Oktober 1913)&lt;/i&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;b&gt;Kirmes&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Und Kirmes wurde gefeiert. Sie brachte einmal eine Abwechslung in den eintönigen Alltag. Verwandte und Freunde aus nah und fern stellten sich ein. Berge von Bunnes, Reis-, Grießmehl- und Streufladen wurden vertilgt. Die Schnapsflasche kreiste in der Runde und das Tanzbein wurde bei fröhlichem Umtrunk geschwungen. Wehe dem Eintretenden, der das dargereichte Glas zum Freundschaftstrunk verweigerte. Feinfühlend war der Dörfler trotz aller Bescheidenheit und treu blieb er dem alten Brauchtum.&lt;br /&gt;&lt;i&gt;&lt;br /&gt;&lt;/i&gt;&lt;br /&gt;&lt;i&gt;(Lehrer Herber, Ahrweiler, Heimat-Jahrbuch Kreis Ahrweiler 1953)&lt;/i&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;b&gt;Knochen&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Da kommt vor drei Wochen ein netter, schmächtiger junger Mann hier in meine Amtsstube und fragt mich: ´Herr Justizrat, wer hat in der Ehe zu sagen?´&lt;br /&gt;Ich antworte: ´Das kommt drauf an; in manchen Dingen der Mann, in den meisten die Frau.´&lt;br /&gt;´Nein, ich meine nicht praktisch, sondern juristisch´, formulierte er ganz geschickt.&lt;br /&gt;´Juristisch hat der Mann zu sagen´, erklärte ich ihm. (...) &lt;br /&gt;´Und nun erklärt meine Frau, sie zieht nicht zu mir in das kleine Häuschen.´ (...) &lt;br /&gt;´Schreiben Sie Ihrer Frau´, rate ich ihm, ´sie soll nicht riskieren, noch jemals Ihre Schwelle zu betreten; Sie würden ihr alle Knochen kaputtschlagen und sie hinauswerfen. Wenn Sie das schreiben, kommt sie sofort.´&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;i&gt;(aus: Heinrich Krautwig: Ein Landnotar, Roman, Schleiden 1951, zitiert nach: Küche, Kinder, Kirche, Aus dem Leben der Frauen in der Eifel)&lt;/i&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;div class="separator" style="clear: both; text-align: center;"&gt;&lt;a href="http://1.bp.blogspot.com/-PhG-VBmF7Kk/ToXEehBGXwI/AAAAAAAAASI/t1hdjOvFCis/s1600/P1140007.JPG" imageanchor="1" style="margin-left: 1em; margin-right: 1em;"&gt;&lt;img border="0" height="240" src="http://1.bp.blogspot.com/-PhG-VBmF7Kk/ToXEehBGXwI/AAAAAAAAASI/t1hdjOvFCis/s320/P1140007.JPG" width="320" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: center;"&gt;&lt;span style="font-size: x-small;"&gt;Eine echt harte Gegend: die Eifel&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;b&gt;Kahl&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ein kahler Boden, Gebirge mit nackter Oberfläche, aus deren Eingeweiden man mühsam Eisen hervorzieht – eine schneidend kalte Luft, wie bei uns mitten im Winter; mit diesen Zügen lässt sich die unwirtschaftliche Landschaft malen, in die wir kamen, nachdem wir Jülich verließen. Die Städte tragen das Gepräge der Verarmung, worin sie die französische Herrschaft oder Unterjochung stürzte. Um in einer so jämmerlichen Gegend auch noch des mindesten Beistands beraubt zu sein, waren alle Dörfer verlassen. Die Bauern flohen bei unserer Annäherung entweder in feste Plätze oder nach den Wäldern, und schleppten von ihren Habseligkeiten, soviel sie konnten, mit sich fort. Kurz, es gebricht uns, den vorenehmsten Offizieren, wie den Gemeinen an Allem, und ich brauche nur zu sagen, dass die Schottländer behaupten, in ihrem Hochlande würde ein Heer besser gelebt haben.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;i&gt;(Mr. Hare, Hauskaplan des engl. Feldherrn Marlborough, in einem Brief von 1705 über die Eifel) &lt;/i&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;b&gt;Kur&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Die Mönche und geistlichen Herren des Ahrtals haben vorlängst die Regel entdeckt, dass man den Weißen Wein trinken soll als Kur wider den zu stark genossenen Roten: Das Mittel ist probat.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;i&gt;(Gottfried Kinkel 1849)&lt;/i&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;i&gt;&lt;span style="font-size: x-small;"&gt;Wer diese Kolumne zukünftig jeden Mittwoch zugeschickt bekommen möchte, schreibe eine Mail an thekentaenzer@netcologne.de, Stichwort: Die Köln-Kolumne.&lt;/span&gt;&lt;/i&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/369520516655249566-4483653547707923579?l=emons-verlag.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://emons-verlag.blogspot.com/feeds/4483653547707923579/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=369520516655249566&amp;postID=4483653547707923579' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/369520516655249566/posts/default/4483653547707923579'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/369520516655249566/posts/default/4483653547707923579'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://emons-verlag.blogspot.com/2011/10/fundstucke-12-das-mittel-ist-probat.html' title=''/><author><name>Der Writer´s Blog von Bernd Imgrund im Emons Verlag.</name><uri>http://www.blogger.com/profile/13374223807582714472</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://1.bp.blogspot.com/-PhG-VBmF7Kk/ToXEehBGXwI/AAAAAAAAASI/t1hdjOvFCis/s72-c/P1140007.JPG' height='72' width='72'/><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-369520516655249566.post-2031188483643348374</id><published>2011-09-28T09:00:00.000+02:00</published><updated>2011-09-28T09:00:14.031+02:00</updated><title type='text'></title><content type='html'>&lt;div style="text-align: center;"&gt;&lt;b&gt;Thekentänzer (49)&lt;/b&gt;&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;div style="text-align: center;"&gt;Klosterfrau Melissengeist&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;4 Uhr nachmittags, die lange Theke ist fast voll besetzt, und eine der Frauen heißt Else.&lt;br /&gt;„Ach, halt die Klappe, Else“, hat gerade einer der Rentner gesagt.&lt;br /&gt;Im Eingangsbereich stehen schon drei Rollatoren und zwei Einkaufsrollis.&lt;br /&gt;„Du befiehlst he janix“, gibt Else zurück. Dicke Schminke verdeckt die Reste jenes Schlaganfalls, von dem sie gerade erzählt.&lt;br /&gt;„Ming Mutter, die is ja an Klosterfrau Melissengeist gestorben“, erzählt Else dem Saal.&lt;br /&gt;„Ja, wie“, sagt ihre Nachbarin, „das ist doch gesund!“&lt;br /&gt;„Ja, weißt du nit, wievill Umdrehungen dat Zeusch hätt?“&lt;br /&gt;„Und dann?“&lt;br /&gt;„Jeden Tag son Fläschchen Klosterfrau, und dann is die de Trepp eraff jefalle un hätt sich d´r Hals jebroche.“&lt;br /&gt;Elses Nachbarin spendet Trost: „Das ist aber traurig“, sagt sie.&lt;br /&gt;„Ach, hör doch op, dat is doch allt 30 Johr her.“&lt;br /&gt;Der Mann, der sie zum Schweigen hatte bringen wollen, heißt Heinz. Auf seinem rechten Unterarm schwärt eine dicke, eitrige Beule.&lt;br /&gt;„Gib mir mal den Express, André“, sagt er zum Kellner. Aber den Express lese ich gerade. &lt;br /&gt;Heinz ist offenkundig stinksauer, sagt jedoch nichts. Aus den Boxen plärren Roy Black und diese kleine blonde Rotznase namens Anita: „Schön ist es, auf der Welt zu sein.“ Und Anita singt: „ßein“.&lt;br /&gt;André, der Kellner, ist schwul wie Winnetou. Jedes Bier kredenzt er mit einem warmen „Prösterchen“. Die alten Frauen schmelzen unter seinen Begrüßungsküsschen dahin. Nach dem vierten Kölsch fühle ich mich so betrunken, dass ich den Sportteil nochmal von vorn anfange. Heinz kann mich mal.&lt;br /&gt;„Und bei dir? Alles gut?“ fragt Else.&lt;br /&gt;„Nein“, sagt ihre Thekenfreundin, „aber egal.“ Und dann fügt sie an, mit einem leeren Blick auf ihr Bierglas: „Eigentlich trinke ich ja nichts. Tagsüber.“&lt;br /&gt;Der Koch hat eine bayrische Woche ausgeschrieben. Auf der Tafel am Eingang steht irgendetwas mit Knödel, Halsgrat, Geselchtem. Im ersten Moment nehme ich mir vor, Halsgrat zu googeln. Im zweiten wird mir ein bisschen übel.&lt;br /&gt;„Kennst du den mit dem Supermacho?“ fragt Heinz nun laut in die Runde. Der Korn scheint ihm immer mehr Eiter aus seiner Beule zu pumpen, er suppt bereits den Tresen voll.&lt;br /&gt;„Verzäll!“ sagt Else.&lt;br /&gt;„Also der Macho lässt sich ja einen blasen und fragt dann ´Wie war ich?´ Und der Supermacho kriegt beim Blasen keinen hoch und fragt ´Baby, passiert dir das öfter?´“&lt;br /&gt;Else schenkt ihm einen müde verzerrten Mund. Ihre Freundin kichert, die blauen Dauerwellen tanzen im Kippenqualm. Bevor ich Heinz die Zeitung rüberreiche, lege ich sie ordentlich zusammen. Am liebsten würde ich jetzt rüber zur Else gehen und mit ihr einen Melissengeist trinken. Aber die ist so lang, die Theke, inzwischen kommt sie mir noch länger vor. Also schnappe ich mir meinen Rollator und mache mich vom Acker.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;div class="separator" style="clear: both; text-align: center;"&gt;&lt;a href="http://2.bp.blogspot.com/-EHPQT8WoCl4/Tnm6iL08rEI/AAAAAAAAASE/2IaGNIg3sX0/s1600/Pinselmann.JPG" imageanchor="1" style="margin-left: 1em; margin-right: 1em;"&gt;&lt;img border="0" height="320" src="http://2.bp.blogspot.com/-EHPQT8WoCl4/Tnm6iL08rEI/AAAAAAAAASE/2IaGNIg3sX0/s320/Pinselmann.JPG" width="240" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;div style="text-align: center;"&gt;&lt;span style="font-size: x-small;"&gt;In Würde altern&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;i&gt;&lt;span style="font-size: x-small;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/i&gt;&lt;br /&gt;&lt;i&gt;&lt;span style="font-size: x-small;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/i&gt;&lt;br /&gt;&lt;i&gt;&lt;span style="font-size: x-small;"&gt;Wer diese Kolumne zukünftig jeden Mittwoch zugeschickt bekommen möchte, schreibe eine Mail an thekentaenzer@netcologne.de, Stichwort: Die Köln-Kolumne.&lt;/span&gt;&lt;/i&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/369520516655249566-2031188483643348374?l=emons-verlag.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://emons-verlag.blogspot.com/feeds/2031188483643348374/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=369520516655249566&amp;postID=2031188483643348374' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/369520516655249566/posts/default/2031188483643348374'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/369520516655249566/posts/default/2031188483643348374'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://emons-verlag.blogspot.com/2011/09/thekentanzer-49-klosterfrau.html' title=''/><author><name>Der Writer´s Blog von Bernd Imgrund im Emons Verlag.</name><uri>http://www.blogger.com/profile/13374223807582714472</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://2.bp.blogspot.com/-EHPQT8WoCl4/Tnm6iL08rEI/AAAAAAAAASE/2IaGNIg3sX0/s72-c/Pinselmann.JPG' height='72' width='72'/><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-369520516655249566.post-6810609220753119508</id><published>2011-09-21T08:17:00.000+02:00</published><updated>2011-09-21T08:17:08.818+02:00</updated><title type='text'></title><content type='html'>&lt;div style="text-align: center;"&gt;&lt;b&gt;Momentaufnahmen (19)&lt;/b&gt;&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;div style="text-align: center;"&gt;Beziehungs- und andere Probleme&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;Cäcilienstraße, rote Ampel, 13 Uhr mittags&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;i&gt;Junge Frau mit zu enger Hose, links Kippe, rechts Handy: &lt;/i&gt;Ja, was denkst du dir denn? Ich bin 24. 24einhalb, genauer gesagt.&lt;br /&gt;&lt;i&gt;(Pause)&lt;/i&gt;&lt;br /&gt;&lt;i&gt;Frau: &lt;/i&gt;24einhalb, und ich will schließlich auch mal irgendwann an die Familienplanung denken. &lt;br /&gt;&lt;i&gt;(kurze Pause)&lt;/i&gt;&lt;br /&gt;&lt;i&gt;Frau, nun lauter: &lt;/i&gt;Familienplanung! Verstehst du?!&lt;br /&gt;&lt;i&gt;(Pause)&lt;/i&gt;&lt;br /&gt;&lt;i&gt;Frau, sehr laut: &lt;/i&gt;Nee, überhaupt nicht! Familienplanung! Dafür muss man dann auch fest im Berufsleben stehen, für so was. Und auch der Mann!!!&lt;br /&gt;&lt;i&gt;(kurze Pause)&lt;/i&gt;&lt;br /&gt;&lt;i&gt;Frau, außer sich: &lt;/i&gt;Was willst du? Dich erstmal orientieren? Ich sag dir mal was, Kevin: Ich muss mich jetzt glaub ich auch mal neu orientieren.&lt;br /&gt;&lt;i&gt;Die Frau beendet das Gespräch, überquert die Straße, wirft die Kippe weg. Und dann steht sie da und sieht sich um.&lt;/i&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Brauhaus in der Altstadt, ein Pärchen mit Köbes&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;i&gt;Frau, die seit 15 Minuten die Karte studiert und den Köbes schon drei Mal vertröstet hat: &lt;/i&gt;Ist die Sülze richtig lecker?&lt;br /&gt;&lt;i&gt;Köbes: &lt;/i&gt;Wie, richtig?&lt;br /&gt;&lt;i&gt;Frau: &lt;/i&gt;Ja, so richtig, dass man die unbedingt haben will.&lt;br /&gt;&lt;i&gt;Köbes: &lt;/i&gt;Und wenn ich jetzt ja sage?&lt;br /&gt;&lt;i&gt;Frau: &lt;/i&gt;Dann nehme ich die.&lt;br /&gt;&lt;i&gt;Köbes: &lt;/i&gt;Und wenn die Ihnen dann nicht schmeckt?&lt;br /&gt;&lt;i&gt;Frau: &lt;/i&gt;Na gut, ich kuck noch mal.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Südstadion, zwei Jugend-Fußballer &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;i&gt;1. Jugend-Fußballer: &lt;/i&gt;Und wo bist du auf der Schule?&lt;br /&gt;&lt;i&gt;2. Jugend-Fußballer:&lt;/i&gt; Hildegard von Bingen.&lt;br /&gt;&lt;i&gt;1. Jugend-Fußballer: &lt;/i&gt;Oweia.&lt;br /&gt;&lt;i&gt;2. Jugend-Fußballer: &lt;/i&gt;Ja, ey, das war ne Nonne. Nich so richtig cool. Und du?&lt;br /&gt;&lt;i&gt;1. Jugend-Fußballer: &lt;/i&gt;Theo-Burauen-Schule.&lt;br /&gt;&lt;i&gt;2. Jugend-Fußballer: &lt;/i&gt;Kenn ich nich.&lt;br /&gt;&lt;i&gt;1. Jugend-Fußballer: &lt;/i&gt;Theo Burauen! Der war Kölner Oberbürgermeister!&lt;br /&gt;&lt;i&gt;2. Jugend-Fußballer: &lt;/i&gt;Na und?&lt;br /&gt;&lt;i&gt;1. Jugend-Fußballer: &lt;/i&gt;Ja, besser wie ne blöde Nonne.&lt;br /&gt;&lt;i&gt;2. Jugend-Fußballer: &lt;/i&gt;Überhaupt nich, nee. Der Burauen war Politiker, der war bestimmt ein Arsch. Und die Hildegard von Bingen: Nonne, klar, aber die war wenigstens ein guter Mensch.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Kneipe, Eigelstein, 10 Uhr abends&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;i&gt;Gast:&lt;/i&gt; Hast du Ficken, Ficken, Ficken?&lt;br /&gt;&lt;i&gt;Kellner: &lt;/i&gt;Ficken, Ficken, Ficken?&lt;br /&gt;&lt;i&gt;Gast: &lt;/i&gt;Ja, Ficken, Ficken, Ficken. Das Lied.&lt;br /&gt;&lt;i&gt;Kellner: &lt;/i&gt;Und das heißt Ficken, Ficken, Ficken?&lt;br /&gt;&lt;i&gt;Gast: &lt;/i&gt;Genau. Oder wenigstens was anderes von dem Typ, der Ficken, Ficken, Ficken gesungen hat.&lt;br /&gt;&lt;i&gt;Kellner:&lt;/i&gt; Wie heißt der denn?&lt;br /&gt;&lt;i&gt;Gast: &lt;/i&gt;Weiß nich.&lt;br /&gt;&lt;i&gt;Kellner:&lt;/i&gt; Na dann.&lt;br /&gt;&lt;i&gt;Gast:&lt;/i&gt; Ich glaub von Dannen oder so.&lt;br /&gt;&lt;i&gt;Kellner: &lt;/i&gt;Ah, Fanny van Dannen.&lt;br /&gt;&lt;i&gt;Gast: &lt;/i&gt;Ja, der ist das. Von dem ist Ficken, Ficken, Ficken.&lt;br /&gt;&lt;i&gt;Kellner: &lt;/i&gt;Aber Ficken, Ficken, Ficken hab ich nicht von dem. Nur „Als Willy Brandt Bundeskanzler war“.&lt;br /&gt;&lt;i&gt;Gast: &lt;/i&gt;Das ist auch ein schöner Song. Nicht so gut wie Ficken, Ficken, Ficken. Aber auch schön.&lt;br /&gt;&lt;i&gt;Kellner:&lt;/i&gt; Okay, dann mach ich das mal an.&lt;br /&gt;&lt;i&gt;Gast: &lt;/i&gt;Astrein, Alter, dann mach mir doch direkt nochn Kölsch. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Kneipe, Eigelstein, gegen Mitternacht&lt;br /&gt;&lt;i&gt;&lt;br /&gt;&lt;/i&gt;&lt;br /&gt;&lt;i&gt;Typ um die 50 mit loser Krawatte: &lt;/i&gt;Die Inge geht mir fremd, ich weiß es genau.&lt;br /&gt;&lt;i&gt;Geschniegelter Kumpel: &lt;/i&gt;Hast du Beweise?&lt;br /&gt;&lt;i&gt;Typ um die 50 mit loser Krawatte: &lt;/i&gt;Ja, ich habe ne fremde Wimper gefunden.&lt;br /&gt;&lt;i&gt;Geschniegelter Kumpel:&lt;/i&gt; Wo?&lt;br /&gt;&lt;i&gt;Typ um die 50 mit loser Krawatte:&lt;/i&gt; In ihrem Bauchnabel.&lt;br /&gt;&lt;i&gt;Geschniegelter Kumpel: (lacht)&lt;/i&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;div class="separator" style="clear: both; text-align: center;"&gt;&lt;a href="http://4.bp.blogspot.com/-VM5l8GeYzDw/TnhDkqbW_yI/AAAAAAAAASA/X7KtZmvcYig/s1600/Foto0131.jpg" imageanchor="1" style="margin-left: 1em; margin-right: 1em;"&gt;&lt;img border="0" height="320" src="http://4.bp.blogspot.com/-VM5l8GeYzDw/TnhDkqbW_yI/AAAAAAAAASA/X7KtZmvcYig/s320/Foto0131.jpg" width="240" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: center;"&gt;Höchste Zeit, sich neu zu orientieren&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;i&gt;&lt;span style="font-size: x-small;"&gt;Wer diese Kolumne zukünftig jeden Mittwoch zugeschickt bekommen möchte, schreibe eine Mail an thekentaenzer@netcologne.de, Stichwort: Die Köln-Kolumne.&lt;/span&gt;&lt;/i&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/369520516655249566-6810609220753119508?l=emons-verlag.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://emons-verlag.blogspot.com/feeds/6810609220753119508/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=369520516655249566&amp;postID=6810609220753119508' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/369520516655249566/posts/default/6810609220753119508'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/369520516655249566/posts/default/6810609220753119508'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://emons-verlag.blogspot.com/2011/09/momentaufnahmen-19-beziehungs-und.html' title=''/><author><name>Der Writer´s Blog von Bernd Imgrund im Emons Verlag.</name><uri>http://www.blogger.com/profile/13374223807582714472</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://4.bp.blogspot.com/-VM5l8GeYzDw/TnhDkqbW_yI/AAAAAAAAASA/X7KtZmvcYig/s72-c/Foto0131.jpg' height='72' width='72'/><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-369520516655249566.post-8249147749274420537</id><published>2011-09-14T10:53:00.000+02:00</published><updated>2011-09-14T10:53:15.252+02:00</updated><title type='text'></title><content type='html'>&lt;div style="text-align: center;"&gt;&lt;b&gt;Geschichten aus 1111 Nächten (12)&lt;/b&gt;&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;div style="text-align: center;"&gt;Der Tote und das Mädchen&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;In Köln streikten die Bierkutscher, und so machte sich Anton auf den so beschwerlichen wie gefährlichen Weg nach Porz, um dort ein Kölsch zu trinken. Kaum jedoch hatte ihn der Fährmann auf der anderen Seite des Flusses abgesetzt, zog dichter Nebel auf. Bald sah Anton nicht mehr die Hand vor Augen. Er fürchtete sich.&lt;br /&gt;Als er endlich ein Licht erspähte, hielt er darauf zu. So gelangte er in das Haus einer jungen Diebesbande, ein bunt gemischter, schälsickiger Haufen von Mädchen und Jungen. &lt;br /&gt;„Erzähl uns eine Geschichte“, forderten sie den Anton auf.&lt;br /&gt;„Nichts liegt mir ferner“, rief er, „bei Gott, ich kann keine Geschichten erzählen.“&lt;br /&gt;„Dann mach dich nützlich und schaufel die Latrine aus.“&lt;br /&gt;Anton ging zum Klohäuschen am Rheinufer, aber gerade hatte er den Stiel gepackt, da kam eine Welle und spülte ihn hinfort. Unters Wasser wurde er gezogen, die wilden Strudel raubten ihm die Sinne.&lt;br /&gt;Anton fand sich an einem Feuer wieder. Auf dem Bett lag ein Toter, neben ihm saß ein außerordentlich hübsches Weib. &lt;br /&gt;„Wir brauchen einen Geiger, damit er uns ein Lied vom Ostermann spiele“, sagte einer der Trauergäste.&lt;br /&gt;„Unsinn“, antwortete das Mädchen. „Denn neben mir sitzt der beste Geiger des Rheinlandes: Anton!“&lt;br /&gt;„Nie und nimmer“, rief Anton, „ich kann noch nicht einmal das Wort schreiben.“&lt;br /&gt;Aber im nächsten Moment hielt er eine Geige in der Hand und fidelte wie der Teufel.&lt;br /&gt;„Jetzt wird es langsam Zeit für den Priester“, meinte irgendwann der selbe Mann.&lt;br /&gt;„Unsinn“, entgegnete wiederum die hübsche Maid, „denn hier neben mir sitzt er doch, der trefflichste Priester im ganzen Lande: Anton.“&lt;br /&gt;„Himmel hilf, nein“, rief Anton, „ich kann doch kaum das Vater Unser auswendig.“&lt;br /&gt;Aber dann trug er plötzlich ein Messgewand und hielt eine dermaßen anrührende Trauerrede, dass alle Anwesenden in ein langanhaltendes Schluchzen verfielen.&lt;br /&gt;Als man sich wieder gefangen hatte, wurde der Tote in seinen Sarg gelegt. Drei der Träger waren einer Größe, der vierte jedoch gut zwei Köpfe länger.&lt;br /&gt;„Oh je!“ greinte da der Mann von vorhin. „Wir brauchen einen Arzt, der diesem Riesen ein Stück von den Beinen absägt.“&lt;br /&gt;„Ach iwo“, sagte das Mädchen und fasste ihren Nachbarn sanft am Arm. „Hier unter uns sitzt er doch, der weltbeste Arzt: unser Anton.“&lt;br /&gt;Und wiederum rief der Anton entsetzt: „Herrje, ich kann doch nicht einmal einen Schnupfen kurieren.“&lt;br /&gt;Aber kaum hatte er ausgesprochen, da hielt er schon eine Säge in der Hand. Er schnitt dem zu groß gewachsenen Manne ein Stück seiner Beine heraus und setzte den Rest wieder ordnungsgemäß zusammen. Die vier Sargträger schritten nun perfekt auf einer Höhe.&lt;br /&gt;Am Leinpfad entlang ging es zum Friedhof, mit dem Anton hintendrein. Plötzlich jedoch rauschte eine Welle heran, erfasste ihn und zog ihn schlingernd in den Fluss. Sofort verlor er das Bewusstsein, und viele Turbulenzen später stand er wieder an seiner Schaufel, um die Latrine auszuschachten. Als er seine Arbeit beendet hatte, schritt er zurück zum Haus und setzte sich auf seinen Platz zwischen die jungen Strauchdiebe. Der Anführer, ein frecher Kerl mit feuerroten Haaren, reichte ihm einen frisch gezapften Humpen Bier.&lt;br /&gt;„Nun“, sagte er dann, „weißt du noch immer keine Geschichte zu erzählen, Anton?“&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;div class="separator" style="clear: both; text-align: center;"&gt;&lt;a href="http://4.bp.blogspot.com/-gW265k20_pI/TkT23qCWlAI/AAAAAAAAAR8/6HQzLB8_HEQ/s1600/P1000989.JPG" imageanchor="1" style="margin-left: 1em; margin-right: 1em;"&gt;&lt;img border="0" height="320" src="http://4.bp.blogspot.com/-gW265k20_pI/TkT23qCWlAI/AAAAAAAAAR8/6HQzLB8_HEQ/s320/P1000989.JPG" width="240" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: center;"&gt;&lt;span style="font-size: x-small;"&gt;Der Rhein, ein Fluss mit Untiefen&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;i&gt;&lt;span style="font-size: x-small;"&gt;Wer diese Kolumne zukünftig jeden Mittwoch zugeschickt bekommen möchte, schreibe eine Mail an thekentaenzer@netcologne.de, Stichwort: Die Köln-Kolumne.&lt;/span&gt;&lt;/i&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/369520516655249566-8249147749274420537?l=emons-verlag.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://emons-verlag.blogspot.com/feeds/8249147749274420537/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=369520516655249566&amp;postID=8249147749274420537' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/369520516655249566/posts/default/8249147749274420537'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/369520516655249566/posts/default/8249147749274420537'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://emons-verlag.blogspot.com/2011/09/geschichten-aus-1111-nachten-12-der.html' title=''/><author><name>Der Writer´s Blog von Bernd Imgrund im Emons Verlag.</name><uri>http://www.blogger.com/profile/13374223807582714472</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://4.bp.blogspot.com/-gW265k20_pI/TkT23qCWlAI/AAAAAAAAAR8/6HQzLB8_HEQ/s72-c/P1000989.JPG' height='72' width='72'/><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-369520516655249566.post-8069939514304873485</id><published>2011-09-07T09:05:00.000+02:00</published><updated>2011-09-07T09:05:46.618+02:00</updated><title type='text'></title><content type='html'>&lt;div style="text-align: center;"&gt;&lt;b&gt;Fundstücke (11)&lt;/b&gt;&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;div style="text-align: center;"&gt;Woman of the house, I´ll kiss your daughter&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ein kluger Kapitän&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Augustus´ Tochter Julia hatte zahllose Affairen. Trotzem sahen alle ihre Kinder ihrem Ehemann Marcus Agrippa ähnlich. Ihr Rezept: „Ein kluger Kapitän lässt die Passagiere erst an Bord, wenn die Ladung verstaut ist.“&lt;br /&gt;&lt;span style="font-size: x-small;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-size: x-small;"&gt;(aus: Philip Matyszak: Antikes Sammelsurium)&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Reine Minne I&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Züchtig ist der deutsche Mann,&lt;br /&gt;deutsche Fraun sind engelschön und rein;&lt;br /&gt;töricht, wer sie schelten kann,&lt;br /&gt;anders wahrlich mag es nimmer sein;&lt;br /&gt;Zucht und reine Minne&lt;br /&gt;wer die sucht und liebt,&lt;br /&gt;komm in unser Land, wo es noch beide gibt;&lt;br /&gt;lebt ich lange nur darinne!&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-size: x-small;"&gt;(Walter von der Vogelweide: Deutsche Zucht, übersetzt von Karl Simrock)&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;div class="separator" style="clear: both; text-align: center;"&gt;&lt;a href="http://1.bp.blogspot.com/-Mf4tmNHUpE8/Tikb4LMdAhI/AAAAAAAAAQ8/BjgO4M_kORg/s1600/Grab+Vogelweide.JPG" imageanchor="1" style="margin-left: 1em; margin-right: 1em;"&gt;&lt;img border="0" height="240" src="http://1.bp.blogspot.com/-Mf4tmNHUpE8/Tikb4LMdAhI/AAAAAAAAAQ8/BjgO4M_kORg/s320/Grab+Vogelweide.JPG" width="320" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;div style="text-align: center;"&gt;&lt;i&gt;Walters Grabdenkmal in Würzburg&lt;/i&gt;&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Reine Minne II&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Woman of the house, I´ll kiss your daughter,&lt;br /&gt;Every time she goes for water.&lt;br /&gt;Woman of the house, I´ll kiss your daughter,&lt;br /&gt;Every time she goes for water.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-size: x-small;"&gt;(irisch Trad.)&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Schamlose Bauern&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Auf den Dörfern ist auch eine sehr schändliche Gewohnheit eingerissen, dass die Bauern auf und an hohen Festen ihre Sauferei bald am Vorabend des Festes anfangen und die Nacht über treiben und morgens die Predigt entweder gar verschlafen oder betrunken in die Kirche kommen und drinnen wie die Säue schlafen und schnarchen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-size: x-small;"&gt;(der Sächsische Kurfürst August im Jahr 1557, aus: Kneipen, Kotelett, Karneval, Werkstatt für Ortsgeschichte Köln-Brück)&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;div class="separator" style="clear: both; text-align: center;"&gt;&lt;a href="http://4.bp.blogspot.com/-ioedBFt14BI/TikcNOMgHCI/AAAAAAAAARA/zOTXFUTL_JM/s1600/Fauler+Bauer.JPG" imageanchor="1" style="margin-left: 1em; margin-right: 1em;"&gt;&lt;img border="0" height="320" src="http://4.bp.blogspot.com/-ioedBFt14BI/TikcNOMgHCI/AAAAAAAAARA/zOTXFUTL_JM/s320/Fauler+Bauer.JPG" width="240" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: center;"&gt;&lt;i&gt;Fauler Bauer&lt;/i&gt;&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Überhebliche Jugendliche&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Direkter Ausdruck davon, dass sich dein Stirnlappen noch im Aufbau befindet, ist dieses Gefühl, dass du ein Recht darauf hättest, alles um dich herum verächtlich zu finden. Aber damit bist du nichts weiter als ein biologisches Klischee. Dein Gehirn braucht noch ein paar Jahre, und bis dahin bist du bloß eine Maschine, die vorschnelle Urteile produziert, und alles, was du fühlst und tust, ist das Ergebnis lückenhafter kortikaler Verbindungen und hormongesteuerter Macken. Also komm bloß nicht auf die Idee, dich aufzuspielen, als wärst du der Größte, denn für mich ist das, was du irrigerweise für deine Persönlichkeit hältst, bloß ein lästiges Hindernis zwischen mir und dem, was ich wissen will.&lt;br /&gt;&lt;span style="font-size: x-small;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-size: x-small;"&gt;(aus: Douglas Coupland: Generation A)&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;div class="separator" style="clear: both; text-align: center;"&gt;&lt;a href="http://2.bp.blogspot.com/-zmOdCZxzwrE/TiktlUCeI8I/AAAAAAAAARI/1wXv75xA6dA/s1600/Pubertierender+Jugendlicher.JPG" imageanchor="1" style="margin-left: 1em; margin-right: 1em;"&gt;&lt;img border="0" height="320" src="http://2.bp.blogspot.com/-zmOdCZxzwrE/TiktlUCeI8I/AAAAAAAAARI/1wXv75xA6dA/s320/Pubertierender+Jugendlicher.JPG" width="240" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: center;"&gt;Pubertierender Jugendlicher&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;i&gt;&lt;span style="font-size: x-small;"&gt;Wer diese Kolumne zukünftig jeden Mittwoch zugeschickt bekommen möchte, schreibe eine Mail an thekentaenzer@netcologne.de, Stichwort: Die Köln-Kolumne&lt;/span&gt;&lt;/i&gt;.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/369520516655249566-8069939514304873485?l=emons-verlag.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://emons-verlag.blogspot.com/feeds/8069939514304873485/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=369520516655249566&amp;postID=8069939514304873485' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/369520516655249566/posts/default/8069939514304873485'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/369520516655249566/posts/default/8069939514304873485'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://emons-verlag.blogspot.com/2011/09/fundstucke-11-woman-of-house-ill-kiss.html' title=''/><author><name>Der Writer´s Blog von Bernd Imgrund im Emons Verlag.</name><uri>http://www.blogger.com/profile/13374223807582714472</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://1.bp.blogspot.com/-Mf4tmNHUpE8/Tikb4LMdAhI/AAAAAAAAAQ8/BjgO4M_kORg/s72-c/Grab+Vogelweide.JPG' height='72' width='72'/><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-369520516655249566.post-2831632347928558776</id><published>2011-08-31T08:14:00.000+02:00</published><updated>2011-08-31T08:14:26.310+02:00</updated><title type='text'></title><content type='html'>&lt;div style="text-align: center;"&gt;&lt;b&gt;Geschichten aus 1111 Nächten (10)&lt;/b&gt;&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;div style="text-align: center;"&gt;Das erste Kölsch&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;Anton war 12 Jahre alt geworden, als der Hl. Willy entschied: „Es ist an der Zeit, dass du dein erstes Kölsch trinkst. Lass uns zum Sünner gehen.“&lt;br /&gt;Anton fürchtete sich ein wenig vor dem Gerstensafte, denn, einmal daran gerochen, schien er ihm doch gar zu eigenartig. Andererseits wollte er den Buben seines Alters in nichts nachstehen, und seinem Lehrer widerspricht man ohnehin nicht. Also willigte er ein und beschloss insgeheim, sich nichts anmerken zu lassen.&lt;br /&gt;„Nun sag schon“, drängte der Hl. Willy, „wie findest du das Kölsch? Schmeckt es dir gut, wie sich das für einen Kölner gehört?“&lt;br /&gt;Den kleinen Anton schüttelte es heftig, aber er antwortete tapfer: „Ja, Hl. Willy, ich finde es außerordentlich lecker.“&lt;br /&gt;Der Hl. Willy lächelte listig und wohl auch ein wenig boshaft, um dann weiter auf den Jungen einzudringen: „Dann sage mir doch, mein Sohn: Wo befindet sich der Geschmack? Im Bier oder auf deiner Zunge?“&lt;br /&gt;Anton dachte lange nach. Beinahe ohne es zu bemerken, nahm er gar noch einen Schluck des garstigen Getränks, um seine Sinne zu befeuern. Endlich erwiderte er: „Der Geschmack entspringt wohl einer gegenseitigen Abhängigkeit zwischen dem Bier und meiner Zunge, denn letztere, ohne ersteres, könnte doch wohl kaum ...“&lt;br /&gt;Der Hl. Willy verdrehte die Augen, baute sich vor dem Kleinen auf und unterbrach ihn brüsk: „Du Viollidiot! Wonach suchst du? Das Kölsch ist gut. Und das genügt.“&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;div class="separator" style="clear: both; text-align: center;"&gt;&lt;a href="http://2.bp.blogspot.com/-mgHcWL2CbyQ/TiktFguvuXI/AAAAAAAAARE/eVuJPUbQb2I/s1600/S%25C3%25BCnner.JPG" imageanchor="1" style="margin-left: 1em; margin-right: 1em;"&gt;&lt;img border="0" height="320" src="http://2.bp.blogspot.com/-mgHcWL2CbyQ/TiktFguvuXI/AAAAAAAAARE/eVuJPUbQb2I/s320/S%25C3%25BCnner.JPG" width="240" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: center;"&gt;Brauhaus Sünner, um 1900, Deutzer Freiheit &lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;i&gt;&lt;span style="font-size: x-small;"&gt;Wer diese Kolumne zukünftig jeden Mittwoch zugeschickt bekommen möchte, schreibe eine Mail an thekentaenzer@netcologne.de, Stichwort: Die Köln-Kolumne.&lt;/span&gt;&lt;/i&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/369520516655249566-2831632347928558776?l=emons-verlag.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://emons-verlag.blogspot.com/feeds/2831632347928558776/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=369520516655249566&amp;postID=2831632347928558776' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/369520516655249566/posts/default/2831632347928558776'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/369520516655249566/posts/default/2831632347928558776'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://emons-verlag.blogspot.com/2011/08/geschichten-aus-1111-nachten-10-das.html' title=''/><author><name>Der Writer´s Blog von Bernd Imgrund im Emons Verlag.</name><uri>http://www.blogger.com/profile/13374223807582714472</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://2.bp.blogspot.com/-mgHcWL2CbyQ/TiktFguvuXI/AAAAAAAAARE/eVuJPUbQb2I/s72-c/S%25C3%25BCnner.JPG' height='72' width='72'/><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-369520516655249566.post-5498155886311814415</id><published>2011-08-24T10:41:00.000+02:00</published><updated>2011-08-24T10:41:46.635+02:00</updated><title type='text'></title><content type='html'>&lt;div style="text-align: center;"&gt;&lt;b&gt;Straßenkämpfer (18)&lt;/b&gt;&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;div style="text-align: center;"&gt;Ernie der Otter&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;Sein Holz reichte noch für vier Jahre. Eigentlich hatte Ernie sich genau danach richten wollen, nach dem Holz. Aber dann packte er doch seine paar Sachen und verließ die kleine, schäbige Hütte.&lt;br /&gt;In der Stadt erkannten sie ihn nicht wieder. Sein langer, grauer Bart und auch, dass er Selbstgespräche führte, machte die Leute misstrauisch. Erst als sie ihn Whiskey trinken sahen, schienen sie ihn als Menschen in ihrer Menschenrunde aufzunehmen.&lt;br /&gt;„Nun kuck dir den alten Runzelspecht an“, sagte ein junger Kerl vom Ende der Theke, „trinkt Whiskey wie ein Otter.“&lt;br /&gt;Und damit war Ernie ja doch wieder irgendwie nur ein Tier.&lt;br /&gt;Und da stand er also: Ernie Otter im Saloon seiner Wahl bestellte sich einen Whiskey.&lt;br /&gt;„Geht klar, Ernie“, sagte der Wirt.&lt;br /&gt;Er trug eindreckiges altes Handtuch über der Schulter, und als er sich nach dem Schnaps umdrehte, fiel Ernie die schwarze, krustige Delle in seinem Nacken auf.&lt;br /&gt;„Was hast du denn da für ein widerliches Loch im Nacken?“ fragte Ernie.&lt;br /&gt;„Ne alte Schusswunde“, sagte der Wirt, „geht dich garnix an, Ernie.“&lt;br /&gt;„Na, aber für ne gute Geschichte aus alten Zeiten bin ich immer zu haben“, hakte Ernie nach.&lt;br /&gt;„Trink deinen Schnaps und halt´s Maul“, sagte der Wirt.&lt;br /&gt;Aber dann, viel später, stellte sich ein steinalter Cowboy neben Ernie, und der erzählte ihm die Geschichte von der Schusswunde. Ernie amüsierte sich hervorragend beim Zuhören, aber er war zu dem Zeitpunkt schon dermaßen besoffen, dass er am nächsten Morgen alles komplett vergessen hatte.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;div class="separator" style="clear: both; text-align: center;"&gt;&lt;a href="http://4.bp.blogspot.com/-0T6oJ0TywYE/TjvIHQLT-FI/AAAAAAAAAR0/KYk3Ac8C-ls/s1600/Otter+Ale.jpg" imageanchor="1" style="margin-left: 1em; margin-right: 1em;"&gt;&lt;img border="0" height="320" src="http://4.bp.blogspot.com/-0T6oJ0TywYE/TjvIHQLT-FI/AAAAAAAAAR0/KYk3Ac8C-ls/s320/Otter+Ale.jpg" width="240" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: center;"&gt;&lt;span style="font-size: x-small;"&gt;Später hat Ernie es dann doch noch zu was gebracht&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-size: x-small;"&gt;&lt;i&gt;Wer diese Kolumne zukünftig jeden Mittwoch zugeschickt bekommen möchte, schreibe eine Mail an thekentaenzer@netcologne.de, Stichwort: Die Köln-Kolumne.&lt;/i&gt;&lt;/span&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/369520516655249566-5498155886311814415?l=emons-verlag.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://emons-verlag.blogspot.com/feeds/5498155886311814415/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=369520516655249566&amp;postID=5498155886311814415' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/369520516655249566/posts/default/5498155886311814415'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/369520516655249566/posts/default/5498155886311814415'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://emons-verlag.blogspot.com/2011/08/straenkampfer-18-ernie-der-otter-sein.html' title=''/><author><name>Der Writer´s Blog von Bernd Imgrund im Emons Verlag.</name><uri>http://www.blogger.com/profile/13374223807582714472</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://4.bp.blogspot.com/-0T6oJ0TywYE/TjvIHQLT-FI/AAAAAAAAAR0/KYk3Ac8C-ls/s72-c/Otter+Ale.jpg' height='72' width='72'/><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-369520516655249566.post-1235807691243966063</id><published>2011-08-17T12:31:00.000+02:00</published><updated>2011-08-17T12:31:45.942+02:00</updated><title type='text'></title><content type='html'>&lt;div style="text-align: center;"&gt;&lt;b&gt;Thekentänzer (48)&lt;/b&gt;&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;div style="text-align: center;"&gt;Mit Patrick Duffy aufm Frauenklo&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;Es gibt kein&lt;br /&gt;schlechtes Wetter, es gibt nur&lt;br /&gt;schlechten Alkohol. Verstehst du, ich&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;bin nicht über dir, aber ich bin &lt;br /&gt;dir über. Das ist,&lt;br /&gt;das ist Dialektik. Mindestens.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Und hast du etwa wirklich heimlich&lt;br /&gt;aufm Frauenklo&lt;br /&gt;Bier gesoffen? Du&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;hast doch noch Bewährung, du&lt;br /&gt;klaust Klopapier, Benzin-&lt;br /&gt;Feuerzeuge und alles.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Und sagt der, er war Fußballtrainer,&lt;br /&gt;2. Liga Brasilien, und sagt beim nächsten Mal&lt;br /&gt;Eishockeytrainer, Kanada. Auch 2. Liga.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;So Typen, weißte, Patrick Duffy &lt;br /&gt;erinnert mich immer an die Daltons. Wie der&lt;br /&gt;so guckt und wie der so scheitert.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Und klar, ich hab meine Fehler, aber&lt;br /&gt;ich bin klug, ich bin&lt;br /&gt;nicht artig, ich bin&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;abartig. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;div class="separator" style="clear: both; text-align: center;"&gt;&lt;a href="http://4.bp.blogspot.com/-SvCXPcX-9H8/TkDyXZwShrI/AAAAAAAAAR4/8e-L5F1shzU/s1600/Foto0151.jpg" imageanchor="1" style="margin-left: 1em; margin-right: 1em;"&gt;&lt;img border="0" height="240" src="http://4.bp.blogspot.com/-SvCXPcX-9H8/TkDyXZwShrI/AAAAAAAAAR4/8e-L5F1shzU/s320/Foto0151.jpg" width="320" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: center;"&gt;Irgendwann wird alles gut&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;i&gt;&lt;span style="font-size: x-small;"&gt;Wer diese Kolumne zukünftig jeden Mittwoch zugeschickt bekommen möchte, schreibe eine Mail an thekentaenzer@netcologne.de, Stichwort: Die Köln-Kolumne.&lt;/span&gt;&lt;/i&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/369520516655249566-1235807691243966063?l=emons-verlag.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://emons-verlag.blogspot.com/feeds/1235807691243966063/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=369520516655249566&amp;postID=1235807691243966063' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/369520516655249566/posts/default/1235807691243966063'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/369520516655249566/posts/default/1235807691243966063'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://emons-verlag.blogspot.com/2011/08/thekentanzer-48-mit-patrick-duffy-aufm.html' title=''/><author><name>Der Writer´s Blog von Bernd Imgrund im Emons Verlag.</name><uri>http://www.blogger.com/profile/13374223807582714472</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://4.bp.blogspot.com/-SvCXPcX-9H8/TkDyXZwShrI/AAAAAAAAAR4/8e-L5F1shzU/s72-c/Foto0151.jpg' height='72' width='72'/><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-369520516655249566.post-958594145891389639</id><published>2011-08-10T08:50:00.000+02:00</published><updated>2011-08-10T08:50:12.580+02:00</updated><title type='text'></title><content type='html'>&lt;div style="text-align: center;"&gt;&lt;b&gt;Geschichten aus 1111 Nächten (11)&lt;/b&gt;&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;div style="text-align: center;"&gt;Hüpfende Fische&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;Anton und Jean waren auf dem Weg zu einer Feier im Rechtsrheinischen. Weil Anton zu knapp bei Kasse und Jean zu geizig war, beschlossen sie, zu Fuß zu gehen. Eben überqueren sie die Deutzer Brücke, als sich folgender Dialog entspinnt:&lt;br /&gt;Anton: „Ich habe fürchterlichen Durst.“&lt;br /&gt;Jean: „Oh Gott, ich auch, vielleicht sollten wir zur Ablenkung ein bisschen philosophieren.“&lt;br /&gt;„Nein, auf keinen Fall!“&lt;br /&gt;„Schau doch mal, da unten, der Rhein. Und wie die Fische vor Freude in die Luft springen.“&lt;br /&gt;„Du bist doch gar kein Fisch. Du bist doch bloß der Jean. Wie also kannst du wissen, was Fischen Freude bereitet?“&lt;br /&gt;„Lieber Anton, du hast zwar eine dicke rote Nase, aber das Hirn eines Herings“, erwiderte Jean. „Und du bist ganz sicher nicht ich. Wie kannst du also wissen, dass ich nicht weiß, was Fischen Spaß macht?“&lt;br /&gt;„Und du bist ein schmieriger Aal. Schon immer gewesen. Es stimmt, ich bin nicht du, und da bin ich auch froh drum. Ich weiß nicht, was du weißt und was nicht. Aber eines weiß ich ganz gewiss, nämlich, dass du kein Fisch bist. Und also weißt du auch nicht, ob die Fische vor Freude hüpfen oder vielleicht weil sie Durst haben.“&lt;br /&gt;„Wir wollten doch nicht über den Durst reden. Aber lass mich noch einmal auf deine Eingangsfrage zurückkommen. Du hast mich gefragt: ´Wie kannst du wissen, was Fischen Freude bereitet?´ - Und so, wie diese Frage formuliert ist, räumst du bereits ein, dass ich die Antwort weiß.“&lt;br /&gt;Anton gestand sich ungern ein, dass Jean recht hatte. Vor allem, weil sein schielender Freund schon immer ein furchtbarer Besserwisser gewesen war. Aber dieses Mal musste er nachgeben.&lt;br /&gt;„Na gut, das gebe ich zu. Aber wie konntest du es wissen?“&lt;br /&gt;„Ganz einfach, mein Lieber, ganz einfach: Indem ich die Deutzer Brücke überquerte.“&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;div class="separator" style="clear: both; text-align: center;"&gt;&lt;a href="http://1.bp.blogspot.com/-q-9nNzeFcec/Ti_fw8mBTAI/AAAAAAAAARo/ZQEYDqsx0vw/s1600/Niehrmodell+2.JPG" imageanchor="1" style="margin-left: 1em; margin-right: 1em;"&gt;&lt;img border="0" height="240" src="http://1.bp.blogspot.com/-q-9nNzeFcec/Ti_fw8mBTAI/AAAAAAAAARo/ZQEYDqsx0vw/s320/Niehrmodell+2.JPG" width="320" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: center;"&gt;&lt;span style="font-size: x-small;"&gt;Die Deutzer Brücke, 2. v.u.&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-size: x-small;"&gt;&lt;i&gt;Wer diese Kolumne zukünftig jeden Mittwoch zugeschickt bekommen möchte, schreibe eine Mail an thekentaenzer@netcologne.de, Stichwort: Die Köln-Kolumne.&lt;/i&gt;&lt;/span&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/369520516655249566-958594145891389639?l=emons-verlag.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://emons-verlag.blogspot.com/feeds/958594145891389639/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=369520516655249566&amp;postID=958594145891389639' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/369520516655249566/posts/default/958594145891389639'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/369520516655249566/posts/default/958594145891389639'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://emons-verlag.blogspot.com/2011/08/geschichten-aus-1111-nachten-11.html' title=''/><author><name>Der Writer´s Blog von Bernd Imgrund im Emons Verlag.</name><uri>http://www.blogger.com/profile/13374223807582714472</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://1.bp.blogspot.com/-q-9nNzeFcec/Ti_fw8mBTAI/AAAAAAAAARo/ZQEYDqsx0vw/s72-c/Niehrmodell+2.JPG' height='72' width='72'/><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-369520516655249566.post-5687301053586628544</id><published>2011-08-03T09:02:00.000+02:00</published><updated>2011-08-03T09:02:30.358+02:00</updated><title type='text'></title><content type='html'>&lt;div style="text-align: center;"&gt;&lt;b&gt;Momentaufnahmen (18)&lt;/b&gt;&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;div style="text-align: center;"&gt;Zigeunereinschlag, Berufsboxer, Analphabet&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;i&gt;Zwei Mädels um die 16 in der Straßenbahn&lt;/i&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Mädel 1: „Die Spanier spinnen sowieso. Die übersetzen einfach alle Namen.“&lt;br /&gt;Mädel 2: „Ja wie jetzt?“&lt;br /&gt;Mädel 1 „Die übersetzen alle Namen auf Spanisch, dass man die gar nicht mehr wiedererkennt.“&lt;br /&gt;Mädel 2: „So´n Quatsch, weil ich heiße doch, wie ich heiße.“&lt;br /&gt;Mädel 1: „Ja aber Charles heißt bei denen Carlos.“&lt;br /&gt;Mädel 2: „Carlos?“&lt;br /&gt;Mädel 1: „Ja, Carlos. Also der Prinz Charles heißt bei denen Prinz Carlos.“&lt;br /&gt;Mädel 2: „Die spinnen ja echt, ey. Wie können die denn sowas machen?“&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;i&gt;Deutscher Student mit us-amerikanischem Freund im Tunnel am Rudolfplatz&lt;/i&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Deutscher Student: „Du kannst bei mir mitfahren.“&lt;br /&gt;Amerikanischer Student: „Echt?“&lt;br /&gt;Deutscher Student: „Ja, das ist so ein Angebot von der KVB, das sind die Kölner Verkehrsbetriebe.“&lt;br /&gt;Amerikanischer Student: „Ist ja toll, sowas gibt´s bei uns nicht.“&lt;br /&gt;Deutscher Student: „Ja, finde ich auch.“&lt;br /&gt;Pause. Beide Jungs sehen eine Weile aus dem Fenster.&lt;br /&gt;Amerikanischer Student: „Aber dafür habt ihr in Deutschland keinen Strand.“&lt;br /&gt;Deutscher Student: „Doch, im Norden.“&lt;br /&gt;Amerikanischer Student: „Okay, aber wir haben überall Strand.“&lt;br /&gt;Deutscher Student: „Okay.“&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;div class="separator" style="clear: both; text-align: center;"&gt;&lt;a href="http://1.bp.blogspot.com/-ggjMbc9ln90/Ti_cmMO60BI/AAAAAAAAARk/ymXGE7b53nw/s1600/Bockwurst.JPG" imageanchor="1" style="margin-left: 1em; margin-right: 1em;"&gt;&lt;img border="0" height="240" src="http://1.bp.blogspot.com/-ggjMbc9ln90/Ti_cmMO60BI/AAAAAAAAARk/ymXGE7b53nw/s320/Bockwurst.JPG" width="320" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;div style="text-align: center;"&gt;&lt;span style="font-size: x-small;"&gt;Deutscher Strand mit Bockwurst, Bansin/Usedom&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;i&gt;Osteuropäische Kellnerin, beliebte Innenstadtkneipe&lt;/i&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;„Heutige Prominente, wenn die hier reinkommen, dann sieht man nur die Löcher von der Nase von denen. Aber der Hans Süper , das ist ein ganz normaler Mensch geblieben.“&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;i&gt;Aus dem „Spiegel“ vom 18.6.1952&lt;/i&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;„Peter Müller, in der Eifel als Sohn einer asozialen Familie geboren (Zigeunereinschlag), war gelernter Melker und kam 1947 durch das Boxen nach Köln. Als er die ersten Berufsboxer-Kontrakte unterzeichnen sollte, konnte er noch nicht seinen Namen schreiben. Er war Analphabet.“&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;i&gt;Fußballheim, Kölner Süden&lt;/i&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Person 1: „... der ist doch bestimmt Jude, oder sach mal...“&lt;br /&gt;Person 2: „... ja, das ist ein echter Vaterlandsverräter ...“&lt;br /&gt;Person 1: „... wie der das Auto parkt, direkt vorm Tor, der kann nur Jude sein...“&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-size: x-small;"&gt;&lt;i&gt;Wer diese Kolumne zukünftig jeden Mittwoch zugeschickt bekommen möchte, schreibe eine Mail an thekentaenzer@netcologne.de, Stichwort: Die Köln-Kolumne.&lt;/i&gt;&lt;/span&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/369520516655249566-5687301053586628544?l=emons-verlag.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://emons-verlag.blogspot.com/feeds/5687301053586628544/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=369520516655249566&amp;postID=5687301053586628544' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/369520516655249566/posts/default/5687301053586628544'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/369520516655249566/posts/default/5687301053586628544'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://emons-verlag.blogspot.com/2011/08/momentaufnahmen-18-zigeunereinschlag.html' title=''/><author><name>Der Writer´s Blog von Bernd Imgrund im Emons Verlag.</name><uri>http://www.blogger.com/profile/13374223807582714472</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://1.bp.blogspot.com/-ggjMbc9ln90/Ti_cmMO60BI/AAAAAAAAARk/ymXGE7b53nw/s72-c/Bockwurst.JPG' height='72' width='72'/><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-369520516655249566.post-6816652176565142096</id><published>2011-07-27T10:06:00.000+02:00</published><updated>2011-07-27T10:06:39.464+02:00</updated><title type='text'></title><content type='html'>&lt;div style="text-align: center;"&gt;&lt;b&gt;Schöne Schilder (2)&lt;/b&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: center;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: center;"&gt;2 in 1 in Deutschland&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;div class="separator" style="clear: both; text-align: center;"&gt;&lt;a href="http://4.bp.blogspot.com/-Scv727sG3as/Tik70TYuWPI/AAAAAAAAARM/aqKtAUGPPjM/s1600/2+in+1+1.JPG" imageanchor="1" style="margin-left: 1em; margin-right: 1em;"&gt;&lt;img border="0" height="240" src="http://4.bp.blogspot.com/-Scv727sG3as/Tik70TYuWPI/AAAAAAAAARM/aqKtAUGPPjM/s320/2+in+1+1.JPG" width="320" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: center;"&gt;2 in 1 in der Völklinger Hütte&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;div class="separator" style="clear: both; text-align: center;"&gt;&lt;a href="http://1.bp.blogspot.com/-_I66X9KlB6M/Tik8CSRkgnI/AAAAAAAAARQ/7n85YLlaWCA/s1600/2+in+1+2.JPG" imageanchor="1" style="margin-left: 1em; margin-right: 1em;"&gt;&lt;img border="0" height="320" src="http://1.bp.blogspot.com/-_I66X9KlB6M/Tik8CSRkgnI/AAAAAAAAARQ/7n85YLlaWCA/s320/2+in+1+2.JPG" width="240" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: center;"&gt;2 in 1 auf Helgoland &lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;div class="separator" style="clear: both; text-align: center;"&gt;&lt;a href="http://3.bp.blogspot.com/-9t1212R-F1Q/Tik8PR5rTqI/AAAAAAAAARU/QtWFxHVbSLE/s1600/2+in+1+3.JPG" imageanchor="1" style="margin-left: 1em; margin-right: 1em;"&gt;&lt;img border="0" height="240" src="http://3.bp.blogspot.com/-9t1212R-F1Q/Tik8PR5rTqI/AAAAAAAAARU/QtWFxHVbSLE/s320/2+in+1+3.JPG" width="320" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: center;"&gt;2 in 1 in München, Allianz Arena&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;div class="separator" style="clear: both; text-align: center;"&gt;&lt;a href="http://3.bp.blogspot.com/-7gldHv-sZYs/Tik8dFVMkqI/AAAAAAAAARY/e9JKbQPVorE/s1600/2+in+1+4.JPG" imageanchor="1" style="margin-left: 1em; margin-right: 1em;"&gt;&lt;img border="0" height="240" src="http://3.bp.blogspot.com/-7gldHv-sZYs/Tik8dFVMkqI/AAAAAAAAARY/e9JKbQPVorE/s320/2+in+1+4.JPG" width="320" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: center;"&gt;2 in 1 in Ziegelrode&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;div class="separator" style="clear: both; text-align: center;"&gt;&lt;a href="http://4.bp.blogspot.com/-1HVvhFDZn0w/Tik8rN5MZ7I/AAAAAAAAARc/LkeEjYp4tCc/s1600/2+in+1+5.JPG" imageanchor="1" style="margin-left: 1em; margin-right: 1em;"&gt;&lt;img border="0" height="240" src="http://4.bp.blogspot.com/-1HVvhFDZn0w/Tik8rN5MZ7I/AAAAAAAAARc/LkeEjYp4tCc/s320/2+in+1+5.JPG" width="320" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: center;"&gt;2 in 1 in Mainz&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;div class="separator" style="clear: both; text-align: center;"&gt;&lt;a href="http://2.bp.blogspot.com/-zB1GpW243Iw/Tik86vYlCBI/AAAAAAAAARg/dR1rA3A-jiU/s1600/2+in+1+6.JPG" imageanchor="1" style="margin-left: 1em; margin-right: 1em;"&gt;&lt;img border="0" height="320" src="http://2.bp.blogspot.com/-zB1GpW243Iw/Tik86vYlCBI/AAAAAAAAARg/dR1rA3A-jiU/s320/2+in+1+6.JPG" width="240" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: center;"&gt;2 in 1 in Wittenberg (o. lks.: „Thomas Müntzer, Theologe und Bauernführer)&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-size: x-small;"&gt;&lt;i&gt;Wer diese Kolumne zukünftig jeden Mittwoch zugeschickt bekommen möchte, schreibe eine Mail an thekentaenzer@netcologne.de, Stichwort: Die Köln-Kolumne.&lt;/i&gt;&lt;/span&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/369520516655249566-6816652176565142096?l=emons-verlag.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://emons-verlag.blogspot.com/feeds/6816652176565142096/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=369520516655249566&amp;postID=6816652176565142096' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/369520516655249566/posts/default/6816652176565142096'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/369520516655249566/posts/default/6816652176565142096'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://emons-verlag.blogspot.com/2011/07/schone-schilder-2-2-in-1-in-deutschland.html' title=''/><author><name>Der Writer´s Blog von Bernd Imgrund im Emons Verlag.</name><uri>http://www.blogger.com/profile/13374223807582714472</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://4.bp.blogspot.com/-Scv727sG3as/Tik70TYuWPI/AAAAAAAAARM/aqKtAUGPPjM/s72-c/2+in+1+1.JPG' height='72' width='72'/><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-369520516655249566.post-7307527394706405881</id><published>2011-07-20T09:55:00.000+02:00</published><updated>2011-07-20T09:55:10.329+02:00</updated><title type='text'></title><content type='html'>&lt;div style="text-align: center;"&gt;&lt;b&gt;Thekentänzer (47)&lt;/b&gt;&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;div style="text-align: center;"&gt;Trunksucht, Pfützen, Veitstanz&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;Es ist ätzend, mit solchen Spacken allein zu sein. Draußen regnet es wild gegens Fenster, drinnen dämmriges Zwielicht. Als erstes irritieren seine eng zusammenliegenden Augen. Knopfaugen. Seine Haare sind nass, tropfen die Theke voll. Er tut so, als wolle er eigentlich immer direkt zahlen, ist aber insgeheim stolz darauf, einen Deckel zu bekommen.&lt;br /&gt;„Mach auf Ringo, und sag mal: Was ist denn das in den Fässern da?“&lt;br /&gt;Vorm Fenster hackt eine Frau vorbei – Trunksucht, Pfützen oder Veitstanz. &lt;br /&gt;„Brauner Tequila und ein Single Malt.“&lt;br /&gt;„Dann nehme ich von jedem eins.“&lt;br /&gt;Zum Glück ist der Whiskey längst alle. Die CD hat eine Macke und jagt durch bis zum Ende, an der Decke erstirbt eine Birne. Aber irgendwer hat die Klos geputzt.&lt;br /&gt;„Entschuldigung, dass ich vielleicht ein bisschen dumm frage. Aber wofür steht hier die Kneipe?“&lt;br /&gt;„Naja, laut, düster, verqualmt und so.“&lt;br /&gt;„Ist keine Schwulenkneipe, oder?“&lt;br /&gt;Er spricht mit süddeutschem Akzent. Über Köln weiß er immerhin so viel, dass man hier Bier aus „Reagenzgläsern“ trinkt. Findet er witzig, dieses Wort, und bestellt darum demonstrativ immer Kölsch im Halbliter-Weizenglas. Scheiß drauf, du Arsch.&lt;br /&gt;„Und sag mal. Tschuldigung, noch ne dumme Frage, sag mir einfach, wenn du nicht mehr antworten willst. Hier in der Ecke soll´s doch viele kleine Puffs geben.“&lt;br /&gt;„Keine Ahnung, ich geh immer nur hier hin.“&lt;br /&gt;„Außer dem Pascha jetzt, das ist ja der große.“&lt;br /&gt;„Keine Ahnung, ich glaub, du musst mal langsam nach Hause.“&lt;br /&gt;Tatsächlich ist er inzwischen zwei Mal eingeschlafen. Ein paar weitere Gäste stehen um ihn herum. Wenn er aufwacht - immer jäh - sieht er sie unwirsch an. &lt;br /&gt;„Ich geh nach Hause, wenn das mir passt, verstehst du.“&lt;br /&gt;„Aber hier raus gehst du, wann es mir passt. Nach dem Bier nämlich.“&lt;br /&gt;Der, der sich Ringo nennt, hebt sich nun vom Barhocker, drückt sich mit den Ellbogen über die Theke und stiert dämlich über den Zapfhahn. Erstarrt in dieser Haltung und bringt kein Wort heraus. Neben ihm, wie bestellt, taucht plötzlich ein kleiner Kerl mit schwarzem Schnurrbart auf.&lt;br /&gt;„Haben Sie Döner?“&lt;br /&gt;„Nur flüssig.“&lt;br /&gt;„Gulasch?“&lt;br /&gt;„Nee.“&lt;br /&gt;„Wurst?“&lt;br /&gt;„Bifi.“&lt;br /&gt;„Nee.“&lt;br /&gt;„Tut mir leid.“&lt;br /&gt;„Schon gut, ich nehme ein Kölsch.“&lt;br /&gt;Ringo sackt in sich zusammen. Trinkt sein Glas leer und geht. Der mit dem Schnurrbart feixt.&lt;br /&gt;„Hey, super, komm ich hier rein und ist direkt ein Hocker frei.“&lt;br /&gt;Netter Depp.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;div class="separator" style="clear: both; text-align: center;"&gt;&lt;a href="http://3.bp.blogspot.com/--lLxT5wJ9go/TiVhWOdn6tI/AAAAAAAAAQ4/_oL9X2jus9s/s1600/Defektes+Urinal.jpg" imageanchor="1" style="margin-left: 1em; margin-right: 1em;"&gt;&lt;img border="0" height="320" src="http://3.bp.blogspot.com/--lLxT5wJ9go/TiVhWOdn6tI/AAAAAAAAAQ4/_oL9X2jus9s/s320/Defektes+Urinal.jpg" width="240" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: center;"&gt;Irgendwer hat die Klos geputzt.&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: center;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-size: x-small;"&gt;&lt;i&gt;Wer diese Kolumne zukünftig jeden Mittwoch zugeschickt bekommen möchte, schreibe eine Mail an thekentaenzer@netcologne.de, Stichwort: Die Köln-Kolumne.&lt;/i&gt;&lt;/span&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/369520516655249566-7307527394706405881?l=emons-verlag.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://emons-verlag.blogspot.com/feeds/7307527394706405881/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=369520516655249566&amp;postID=7307527394706405881' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/369520516655249566/posts/default/7307527394706405881'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/369520516655249566/posts/default/7307527394706405881'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://emons-verlag.blogspot.com/2011/07/thekentanzer-47-trunksucht-pfutzen.html' title=''/><author><name>Der Writer´s Blog von Bernd Imgrund im Emons Verlag.</name><uri>http://www.blogger.com/profile/13374223807582714472</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://3.bp.blogspot.com/--lLxT5wJ9go/TiVhWOdn6tI/AAAAAAAAAQ4/_oL9X2jus9s/s72-c/Defektes+Urinal.jpg' height='72' width='72'/><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-369520516655249566.post-1343077949566271817</id><published>2011-07-13T11:03:00.000+02:00</published><updated>2011-07-13T11:03:24.055+02:00</updated><title type='text'></title><content type='html'>&lt;div style="text-align: center;"&gt;&lt;b&gt;Schöne Schilder (1)&lt;/b&gt;&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;div style="text-align: center;"&gt;Alles Verboten!&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;div class="separator" style="clear: both; text-align: center;"&gt;&lt;a href="http://4.bp.blogspot.com/-MqrKSU-NRH8/ThxFuy1qYOI/AAAAAAAAAQg/a742FTUmyAE/s1600/Verboten+1.jpg" imageanchor="1" style="margin-left: 1em; margin-right: 1em;"&gt;&lt;img border="0" height="320" src="http://4.bp.blogspot.com/-MqrKSU-NRH8/ThxFuy1qYOI/AAAAAAAAAQg/a742FTUmyAE/s320/Verboten+1.jpg" width="240" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;div style="text-align: center;"&gt;Verboten in Köln-Heimersdorf&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;div class="separator" style="clear: both; text-align: center;"&gt;&lt;a href="http://4.bp.blogspot.com/-BL60Akl-I6U/ThxF3AsdvOI/AAAAAAAAAQk/3AwUh6aKte0/s1600/Verboten+2.jpg" imageanchor="1" style="margin-left: 1em; margin-right: 1em;"&gt;&lt;img border="0" height="320" src="http://4.bp.blogspot.com/-BL60Akl-I6U/ThxF3AsdvOI/AAAAAAAAAQk/3AwUh6aKte0/s320/Verboten+2.jpg" width="240" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;div style="text-align: center;"&gt;Verboten in der Eifel&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: center;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;div class="separator" style="clear: both; text-align: center;"&gt;&lt;a href="http://3.bp.blogspot.com/-irsPr6VVxNA/ThxGDi8_xlI/AAAAAAAAAQo/WQXdcWmr_R8/s1600/Verboten+3.JPG" imageanchor="1" style="margin-left: 1em; margin-right: 1em;"&gt;&lt;img border="0" height="240" src="http://3.bp.blogspot.com/-irsPr6VVxNA/ThxGDi8_xlI/AAAAAAAAAQo/WQXdcWmr_R8/s320/Verboten+3.JPG" width="320" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;div style="text-align: center;"&gt;Verboten in Bremen (jedenfalls zwischen 20 und 8 Uhr)&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: center;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;div class="separator" style="clear: both; text-align: center;"&gt;&lt;a href="http://1.bp.blogspot.com/-wS1ptSw3ZK4/ThxGRKu9UOI/AAAAAAAAAQs/n3rR2Y2ei5w/s1600/Verboten+4.JPG" imageanchor="1" style="margin-left: 1em; margin-right: 1em;"&gt;&lt;img border="0" height="240" src="http://1.bp.blogspot.com/-wS1ptSw3ZK4/ThxGRKu9UOI/AAAAAAAAAQs/n3rR2Y2ei5w/s320/Verboten+4.JPG" width="320" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;div style="text-align: center;"&gt;Verboten auf Usedom&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: center;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;div class="separator" style="clear: both; text-align: center;"&gt;&lt;a href="http://3.bp.blogspot.com/--spNfoAgxWU/ThxGdW6Qy3I/AAAAAAAAAQw/OWxybn0CD-s/s1600/Verboten+5.JPG" imageanchor="1" style="margin-left: 1em; margin-right: 1em;"&gt;&lt;img border="0" height="240" src="http://3.bp.blogspot.com/--spNfoAgxWU/ThxGdW6Qy3I/AAAAAAAAAQw/OWxybn0CD-s/s320/Verboten+5.JPG" width="320" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;div style="text-align: center;"&gt;Verboten in Sachsen-Anhalt&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: center;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;div class="separator" style="clear: both; text-align: center;"&gt;&lt;a href="http://4.bp.blogspot.com/-XDDJE8CbHx4/ThxGsnAUAMI/AAAAAAAAAQ0/Z64xYp53Rxc/s1600/Verboten+6.JPG" imageanchor="1" style="margin-left: 1em; margin-right: 1em;"&gt;&lt;img border="0" height="240" src="http://4.bp.blogspot.com/-XDDJE8CbHx4/ThxGsnAUAMI/AAAAAAAAAQ0/Z64xYp53Rxc/s320/Verboten+6.JPG" width="320" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;div style="text-align: center;"&gt;Verboten am Kyffhäuser-Denkmal&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: center;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: center;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: center;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/369520516655249566-1343077949566271817?l=emons-verlag.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://emons-verlag.blogspot.com/feeds/1343077949566271817/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=369520516655249566&amp;postID=1343077949566271817' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/369520516655249566/posts/default/1343077949566271817'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/369520516655249566/posts/default/1343077949566271817'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://emons-verlag.blogspot.com/2011/07/schone-schilder-1-alles-verboten.html' title=''/><author><name>Der Writer´s Blog von Bernd Imgrund im Emons Verlag.</name><uri>http://www.blogger.com/profile/13374223807582714472</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://4.bp.blogspot.com/-MqrKSU-NRH8/ThxFuy1qYOI/AAAAAAAAAQg/a742FTUmyAE/s72-c/Verboten+1.jpg' height='72' width='72'/><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-369520516655249566.post-5803735423365589247</id><published>2011-07-06T08:04:00.000+02:00</published><updated>2011-07-06T08:04:07.044+02:00</updated><title type='text'></title><content type='html'>&lt;div style="text-align: center;"&gt;&lt;b&gt;Geschichten aus 1111 Nächten (9)&lt;/b&gt;&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;div style="text-align: center;"&gt;Der Eremit, die Tochter, der Milan und die Maus&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;Nach ausschweifenden Jahren im Friesenviertel hatte sich Jean in die Eifel zurückgezogen, in das trostloseste und verlassendste Nest von allen. Dort wohnte er, fernab des Dorfes, auf einem heruntergekommenen Bauernhof. Seine einzige Beschäftigung jenseits des Lebensnotwendigen bestand in der Lektüre alter Westernheftchen.&lt;br /&gt;Eines Sommertages saß er im hüfthohen Gras, als ein Milan über ihn hinwegflog und ihm eine Maus in die geöffneten Handschalen fallen ließ.&lt;br /&gt;„Sieh an“, sagte sich der Jean, „da muss mir der Himmel Gesellschaft in Form eines Töchterchens geschickt haben.“&lt;br /&gt;Also sprach er einen jener derben Sprüche, die ihn der Heilige Willy gelehrt hatte, und schon hielt er ein blühendes junges Mädchen im Arm. Er taufte es auf den Namen Bärbel.&lt;br /&gt;Schon am nächsten Tag begann Bärbel, ihrem Vater zu dienen. Sie verjagte die aufdringlichen Eifelfliegen, zog ihrem Vater die Zecken und wusch ihm die Füße. Des Nachmittags spazierte sie ins Dorf und holte ihm einen Kasten Bier für den Abend. Jean war überglücklich.&lt;br /&gt;Nach etwa zwei Jahren jedoch trat ein trauriger Zug auf des Mädchens Antlitz. Jean, der sich noch nicht ganz blind getrunken hatte, begriff, dass es Zeit war, seiner Bärbel einen Ehemann zu suchen. Kaum hatte er ihr dies kundgetan, begann sie selig zu lächeln.&lt;br /&gt;„Bärbel“, setzte Jean also an, „soll ich dich mit der Sonne verheiraten?“&lt;br /&gt;„Ach nein“, sagte Bärbel, „die ist mir zu heiß, und außerdem verschwindet sie jede Nacht. Ich möchte einen Mann, der stärker ist als die Sonne.“&lt;br /&gt;„So nimm die Wolke“, schlug Jean vor. „Denn die Wolke stellt selbst die Sonne in den Schatten.“&lt;br /&gt;„Ganz bestimmt nicht“, entgegnete Bärbel entsetzt. „Die Wolke ist grau, kalt und feucht. Und wenn der Blitz sie zerreißt, dann grollt sie und macht mir Angst. Nein, ich möchte einen Mann, der stärker ist als die Wolke.“&lt;br /&gt;„Dann fällt mir nur noch der Wind ein, liebstes Kind. Denn der treibt die Wolken auseinander und in die Ferne.“&lt;br /&gt;„Auch der Wind ist mir nicht geheuer, mon Papa. Ist er doch ein unbeständiger Wüterich. Sei mir nicht bös, aber ich möchte einen Mann, der stärker ist als der Wind.“&lt;br /&gt;Jean war verzweifelt, öffnete sein letztes Stubbi und nuckelte trostlos daran herum. Da kam ihm ein finaler, womöglich rettender Gedanke.&lt;br /&gt;„Der Berg!“ rief er triumphierend. „Der Berg wird dein Mann, er ist stärker als der Wind, schließlich hält er ihn auf. Du wirst den Berg heiraten, Bärbel.“&lt;br /&gt;Aber erneut erntete er eine Geste des Abscheus.&lt;br /&gt;„Der Berg ist schwerfällig, er ist trübsinnig und scheint mir ein furchtbarer Langeweiler. Ich möchte einen Mann, mit dem ich reden und lachen kann. Einen Mann, lieber Papa, der stärker ist als der Berg.“&lt;br /&gt;Jean hatte nun keine Antwort mehr für sein Kind. Er torkelte von dannen, gen Dorf, und betrat zum ersten mal in seinem Leben die dortige Schänke. Außer der Wirtin traf er nur eine einzige weitere Gestalt an, einen völlig abgerissenen Kerl von etwa 80 Jahren, dem dicke schwarze Haare aus den Ohren wuchsen.&lt;br /&gt;Jean, der sich inzwischen für nichts mehr zu schade war, fütterte den Alten mit Mirabellen-Schnaps.&lt;br /&gt;„Was ist stärker als der Berg?“ fragte er ihn mit jeder Runde.&lt;br /&gt;Und nachdem er viele Male lediglich einen dämlichen Gesichtsausdruck geerntet hatte, erhielt er schließlich doch noch die richtige Antwort.&lt;br /&gt;„Die Maus“, schredderte der Alte in einem hellen Moment zwischen seinen Zahnstümpfen hervor. „Die Maus ist stärker, denn sie kann Gänge in den Berg graben, ohne dass dieser sie daran zu hindern in der Lage wäre.“&lt;br /&gt;Jean jubilierte innerlich, bis ihm der Obstler sauerscharf aufstieß. Zufrieden kehrte er nach Hause zurück und trat ins Zimmer seines schlafenden Töchterchens. Dort nuschelte er einen weiteren Spruch des Heiligen Willy und verwandelte Bärbel in die kleine graue Maus, als die sie einst in sein Leben getreten war.&lt;br /&gt;Das Mäuschen, wie es halt seine Art war, lief durchs Gras, schnupperte hier und dort und fand schon am folgenden Tag ein agiles Männchen. Und weil sie ihr gemeinsames Mauseleben ganz in der Nähe des Jean lebten, konnte dieser mitverfolgen, wie sie zahllose Junge bekamen, die von den Milanen gejagt wurden.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;div class="separator" style="clear: both; text-align: center;"&gt;&lt;a href="http://4.bp.blogspot.com/-1kDhK1hmacM/ThKzce3drSI/AAAAAAAAAQU/62VVFXYoTzg/s1600/Westernheftchen.JPG" imageanchor="1" style="margin-left: 1em; margin-right: 1em;"&gt;&lt;img border="0" height="320" src="http://4.bp.blogspot.com/-1kDhK1hmacM/ThKzce3drSI/AAAAAAAAAQU/62VVFXYoTzg/s320/Westernheftchen.JPG" width="240" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: center;"&gt;&lt;span style="font-size: x-small;"&gt;Westernheftchen für die innere Einkehr&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-size: x-small;"&gt;&lt;i&gt;Wer diese Kolumne zukünftig jeden Mittwoch zugeschickt bekommen möchte, schreibe eine Mail an thekentaenzer@netcologne.de, Stichwort: Die Köln-Kolumne.&lt;/i&gt;&lt;/span&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/369520516655249566-5803735423365589247?l=emons-verlag.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://emons-verlag.blogspot.com/feeds/5803735423365589247/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=369520516655249566&amp;postID=5803735423365589247' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/369520516655249566/posts/default/5803735423365589247'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/369520516655249566/posts/default/5803735423365589247'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://emons-verlag.blogspot.com/2011/07/geschichten-aus-1111-nachten-9-der.html' title=''/><author><name>Der Writer´s Blog von Bernd Imgrund im Emons Verlag.</name><uri>http://www.blogger.com/profile/13374223807582714472</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://4.bp.blogspot.com/-1kDhK1hmacM/ThKzce3drSI/AAAAAAAAAQU/62VVFXYoTzg/s72-c/Westernheftchen.JPG' height='72' width='72'/><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-369520516655249566.post-6620922440443546446</id><published>2011-06-29T08:32:00.000+02:00</published><updated>2011-06-29T08:32:41.377+02:00</updated><title type='text'></title><content type='html'>&lt;div style="text-align: center;"&gt;&lt;b&gt;Straßenkämpfer (17)&lt;/b&gt;&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;div style="text-align: center;"&gt;Her mit dem schönen Leben!&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;„Es geht doch nicht um mich“, schreit der Mann. „Es geht um dich, es geht um dein verdammtes Leeeeben!“&lt;br /&gt;Noch viele Male schreit er diesen Satz und tritt dabei auf die parkenden Autos der Sternengasse ein. Es scheppert, alle Fenster springen auf.&lt;br /&gt;Auch die Frau blutet, das Blut rinnt ihr von der Hand zum Ellbogen. Mit hochgestelltem Unterarm kniet sie auf der Straße und sammelt das Geld ein, das ihr Freund dort hingeschmissen hatte.&lt;br /&gt;„Du dreckiger Bastard, du kannst mich mal.“&lt;br /&gt;„Jetz is aber gut“, ruft ein Anwohner vom Balkon. Das Handy hat er schon am Ohr, die Polizei wird bald da sein.&lt;br /&gt;„Du hältst dich da raus, du fetter Arsch.“&lt;br /&gt;Ihr Freund ist in die nächste Gasse abgebogen und wütet dort weiter.&lt;br /&gt;„Nu lauf dem doch nicht auch noch hinterher, Mädchen“, sagt eine ältere Frau am Fenster.&lt;br /&gt;Aber sie läuft ihm hinterher.&lt;br /&gt;Acht Stunden später am Breslauer Platz: Die Frau steht an einem Tisch der Würstchenbude, neben ihr ein anderer Mann. Sie benehmen sich ruhig, unauffällig und diskutieren darüber, wer die nächste Flasche Bier kauft. Der Unterarm der Frau ist jetzt verbunden, der Verband ist schmutzig. Unter ihren Fingernägeln klebt getrocknetes Blut. Als sie zum letzten Schluck ansetzt, fließt ein Schwall Bier aus ihrem Mundwinkel.&lt;br /&gt;„Ich liebe den nicht mehr“, sagt sie und wischt sich über den Mund. „Ich liebe den nicht mehr, den Wichser.“&lt;br /&gt;Dann geht sie los, in den Bahnhof hinein. Auf ihrem rechten Unterschenkel trägt sie eine Tätowierung: einen Mann, der sich den Kopf wegschießt. Das Blut spritzt zu allen Seiten, &lt;br /&gt;schräg weg, nach vorne zum Schienbein.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;div class="separator" style="clear: both; text-align: center;"&gt;&lt;a href="http://4.bp.blogspot.com/-UrpfPMxQFI4/TgrG-ZfBgSI/AAAAAAAAAQQ/NiJFk6SuAtc/s1600/Prora.jpg" imageanchor="1" style="margin-left: 1em; margin-right: 1em;"&gt;&lt;img border="0" height="240" src="http://4.bp.blogspot.com/-UrpfPMxQFI4/TgrG-ZfBgSI/AAAAAAAAAQQ/NiJFk6SuAtc/s320/Prora.jpg" width="320" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-size: x-small;"&gt;&lt;i&gt;Wer diese Kolumne zukünftig jeden Mittwoch zugeschickt bekommen möchte, schreibe eine Mail an thekentaenzer@netcologne.de, Stichwort: Die Köln-Kolumne.&lt;/i&gt;&lt;/span&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/369520516655249566-6620922440443546446?l=emons-verlag.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://emons-verlag.blogspot.com/feeds/6620922440443546446/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=369520516655249566&amp;postID=6620922440443546446' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/369520516655249566/posts/default/6620922440443546446'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/369520516655249566/posts/default/6620922440443546446'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://emons-verlag.blogspot.com/2011/06/straenkampfer-17-her-mit-dem-schonen.html' title=''/><author><name>Der Writer´s Blog von Bernd Imgrund im Emons Verlag.</name><uri>http://www.blogger.com/profile/13374223807582714472</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://4.bp.blogspot.com/-UrpfPMxQFI4/TgrG-ZfBgSI/AAAAAAAAAQQ/NiJFk6SuAtc/s72-c/Prora.jpg' height='72' width='72'/><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-369520516655249566.post-3749853479015404180</id><published>2011-06-22T08:39:00.001+02:00</published><updated>2011-06-22T15:31:24.858+02:00</updated><title type='text'></title><content type='html'>&lt;div style="text-align: center;"&gt;&lt;b&gt;Geschichten aus 1111 Nächten (8)&lt;/b&gt;&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;div style="text-align: center;"&gt;Der Fremde vom Rheinauhafen&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;Als der Rheinauhafen noch von echten Schiffern angefahren wurde, lief dort eines Tages ein Boot mit einem ganz und gar ungewöhnlichen Kapitän ein. Kaum angelangt, steuerte er auch schon die erstbeste Hafenspelunke an. Und darinnen saßen, wie nicht anders zu erwarten, der rotnasige Anton und sein schielender Freund Jean.&lt;br /&gt;Gerade hatte sich der fremde Kapitän sein erstes Seemanns-Gedeck bestellt, da sprach Anton ihn auch schon an:&lt;br /&gt;„Wie wär´s denn mit einer Runde Skat, mein Bester?“&lt;br /&gt;Der Kapitän ließ sich nicht lumpen, orderte ein zweites Gedeck und setzte sich zu den beiden. Ein großer, ruhiger Mensch war das, und den ganzen Weg von Holland hatte er gemacht, um in Köln ein paar Waren umzuschlagen. Mit einer Runde war es längst nicht getan, und bald saßen sie im Dämmerlicht, die Spieler. Jean rief den Wirt zu sich und ließ eine Kerze anzünden. Weil die Drei aber die Karten nach den zahlreichen Kölsch &amp;amp; Rum allzu hart droschen, fiel die Kerze andauernd um und verlosch. Jean verlangte nach einem Ständer, aber der weitgereiste Kapitän meinte, er habe eine bessere Idee. Indem griff er nach seinem Seesack und beförderte eine schwarze Katze ans Licht.&lt;br /&gt;„Hier“, sagte er, „habt Ihr den besten Kerzenständer, den Ihr finden könnt. Einen besseren gibt es in ganz Köln nicht.“&lt;br /&gt;Er setzte die Katze auf den Tisch, steckte ihr die entzündete Kerze zwischen die Vorderpfoten und mischte die Karten. &lt;br /&gt;Schon bald war der ganze Hafen zusammengelaufen, um das Schauspiel zu bewundern. „Ohs“ und „Ahs“ schallten durch die öde Spelunke, die niemals solch einen Auflauf erlebt hatte. Von den Leuten befragt, erklärte der Kapitän:&lt;br /&gt;„Die Katze trainierte ich einst auf dem Weg zum Indischen Ozean. Furchtbar rauh ist die See dort, und wer des Abends ein Spielchen machen will, dem hilft kein herkömmlicher Kerzenständer.“&lt;br /&gt;Anton, der aufmerksam zugehört hatte, zog die Stirn kraus. Seine anfängliche Verblüffung war einem unbewussten Missgefühl gewichen. Dieser Kapitän, so sprach etwas in seinem rumverschwappten Hirn, ist ein gestrichener Angeber!&lt;br /&gt;„So gut ist deine Katze nun auch wieder nicht. Die Natur ist schließlich noch immer stärker als jede Dressur.“&lt;br /&gt;„Ich will verdammt sein“, erwiderte der Kapitän mehr als ein wenig zu laut, „ich will verdammt sein, wenn mein Kätzchen mir nicht folgt. Lass uns wetten, du schnapsnasiger Gesell.“&lt;br /&gt;Und so wetteten sie. Anton setzte die Flönz, die er irgendwann heute morgen eigentlich für seine allzeit wachsende Familie erworben hatte. Und der Kapitän hielt – ein bisschen geheimnisvoll tuend – die neueste Gourmet-Erfindung aus Holland dagegen.&lt;br /&gt;Dann nahmen sie das Spiel wieder auf. Schon längst war keiner der Drei mehr in der Lage, Augen und Trümpfe nachzuhalten, und so wechselte das Glück seinen Besitzer wie dieser die Unterhosen. Als Anton wieder einmal an der Pissrinne stand, kam ihm eine Idee. Schnell kroch er in eine der düsteren Ecken des Klosetts, wurde fündig und kehrte zum Tisch zurück. Kaum hatte er die Maus, denn nichts anderes hatte er in der Kloake gesucht, auf den Tisch gelegt, da ließ die Katze auch schon von der Kerze und jagte stattdessen sein Beutetier. &lt;br /&gt;Womit bewiesen war, dass die Natur stärker ist als jede Dressur.&lt;br /&gt;Auch der Fremde gab das ohne Umschweif zu, was die noch immer zahlreichen Umstehenden zu Applaus hinriss. Alle fragten sich neugierig, worin denn nun die allerneueste holländische Delikatesse bestünde, wie also der Kapitän seinen Wetteinsatz einzulösen gedächte. Und nachdem er sich ein letzten Gläschen Rum einverleibt hatte, schritt er zur Tat: Schnitt ein halbes Röggelchen entzwei, bestrich es mit Butter, legte reichlich holländischen Gouda darauf und erklärte, nicht ohne zuvor noch einen Strich Senf darüber verteilt zu haben, sein Gericht für fertig.&lt;br /&gt;Anton und Jean, die seit dem Morgen nichts an fester Nahrung zu sich genommen hatten, schlangen das Röggelchen hinunter, ohne ein einziges Mal zu atmen. Und die Leute verstreuten sich und erklärten einem jeden das Rezept für den allerneuesten, alleredelsten Happen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Am nächsten Morgen, das dürfte klar sein, gab es in ganz Köln niemanden, der nicht so ein Röggelchen mit Gouda probieren mochte. Und von diesem Tag an galt der Halve Hahn als kölsche Spezialität. Wenn Ihr mich jedoch nach dem fremden Kapitän fragt, muss ich passen. Er ward nie wieder gesehen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;div class="separator" style="clear: both; text-align: center;"&gt;&lt;a href="http://1.bp.blogspot.com/-uO4E8Vh8O6M/TgBHeAgdGnI/AAAAAAAAAQM/8ojRQau5Pfg/s1600/Halver+Hahn+4.JPG" imageanchor="1" style="margin-left: 1em; margin-right: 1em;"&gt;&lt;img border="0" height="240" src="http://1.bp.blogspot.com/-uO4E8Vh8O6M/TgBHeAgdGnI/AAAAAAAAAQM/8ojRQau5Pfg/s320/Halver+Hahn+4.JPG" width="320" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: center;"&gt;&lt;span style="font-size: x-small;"&gt;Halver Hahn, holländischer Hype&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-size: x-small;"&gt;&lt;i&gt;Wer diese Kolumne zukünftig jeden Mittwoch zugeschickt bekommen möchte, schreibe eine Mail an thekentaenzer@netcologne.de, Stichwort: Die Köln-Kolumne.&lt;/i&gt;&lt;/span&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/369520516655249566-3749853479015404180?l=emons-verlag.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://emons-verlag.blogspot.com/feeds/3749853479015404180/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=369520516655249566&amp;postID=3749853479015404180' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/369520516655249566/posts/default/3749853479015404180'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/369520516655249566/posts/default/3749853479015404180'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://emons-verlag.blogspot.com/2011/06/geschichten-aus-1111-nachten-8-der.html' title=''/><author><name>Der Writer´s Blog von Bernd Imgrund im Emons Verlag.</name><uri>http://www.blogger.com/profile/13374223807582714472</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://1.bp.blogspot.com/-uO4E8Vh8O6M/TgBHeAgdGnI/AAAAAAAAAQM/8ojRQau5Pfg/s72-c/Halver+Hahn+4.JPG' height='72' width='72'/><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-369520516655249566.post-7856052711129526969</id><published>2011-06-15T08:07:00.000+02:00</published><updated>2011-06-15T08:07:53.972+02:00</updated><title type='text'></title><content type='html'>&lt;div style="text-align: center;"&gt;&lt;b&gt;Geschichten aus 1111 Nächten (7)&lt;/b&gt;&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;div style="text-align: center;"&gt;Anton und die Spargelstecherin&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;Anton fühlte sich einsam und wohl auch ein wenig brünftig, also beschloss er, sich eine Frau fürs Leben zu suchen. Kurz hinter Birkesdorf traf er auf eine junge Spargelstecherin namens Ursula, verliebte sich in sie und bat sie an Ort und Stelle um ihre Hand.&lt;br /&gt;Aber Ursula antwortete: „Anton, du kennst die Wahrheit nicht. Finde sie, komm zurück, und dann will ich dich heiraten.“&lt;br /&gt;Sofort machte sich Anton auf den Weg. Er suchte in Feldern und Wäldern, an Flüssen und Bächen und begegnete furchteinflößenden Menschen. Überall jedoch nahm er seinen Mut zusammen und fragte: „Habt ihr die Wahrheit gesehen? Wisst ihr, wo ich sie finden kann?“&lt;br /&gt;Und überall lautete die Antwort: „Nein.“&lt;br /&gt;Sicher, früher, die Alten! Die hatten sie noch gekannt, die Wahrheit. Aber die Wahrheit ist ein scheues Reh, ihre Bekanntschaft war den Menschen abhanden gekommen. Wie so Vieles. Also hetzte er weiter, der Anton, von Dorf zu Dorf und von Weiler zu Weiler, bis er in die Gegend von Mönchengladbach gelangte. Dort, in der Höhle eines kleinen Berges, setzte er sich zu Tode erschöpft nieder.&lt;br /&gt;Alt war er geworden über seine schier endlose Suche, weißhaarig und ausgezehrt. Der Aufgabe nahe, hörte er plötzlich ein schleppendes, scharrendes Geräusch aus den Tiefen des Verlieses. Anton schüttelte sich vor Grauen, und im nächsten Moment stand ein altes, ungemein hässliches Weib vor ihm. Schrecklicher Gestank ging von diesem Wesen aus, furchtbare Geschwüre bedeckten seinen Körper. Mit allergrößter Mühe hob die Frau ihre triefenden Augen und fragte nach Antons Begehr.&lt;br /&gt;„Ich suche die Wahrheit“, sagte er.&lt;br /&gt;„Du sitzt vor ihr“, antwortete das Weib.&lt;br /&gt;„Du sollst die Wahrheit sein?“&lt;br /&gt;„Ja.“&lt;br /&gt;„Kannst du das beweisen?“&lt;br /&gt;Die Wahrheit nannte ihm Beweise: Seinen Namen, sein Alter, sein Muttermal an der rechten Wade, seine Torquote in der D-Jugend von Fortuna Köln. Dann zückte sie ein Foto der schönen Ursula, seiner geliebten Spargelstecherin. Anton war überzeugt.&lt;br /&gt;„Bin ich der erste, der dich fand?“&lt;br /&gt;„Ja, du bist der erste“, antwortete das Weib.&lt;br /&gt;„Dann bin ich der glücklichste Mann auf Erden“, seufzte er. „Ich werde meine göttliche Ursula über die Schwelle tragen, und ich werde allen Menschen von der Wahrheit erzählen.“&lt;br /&gt;„Nein“, sagte das Weib, „erzähle ihnen nichts.“&lt;br /&gt;„Aber jeder will dich kennenlernen! Du bist schließlich die Wahrheit! Was also soll ich ihnen sagen von dir?“&lt;br /&gt;Da antwortete das furchbare Weib dem Anton:&lt;br /&gt;„So sage ihnen, dass ich jung und schön bin.“&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-size: x-small;"&gt;&lt;i&gt;Wer diese Kolumne zukünftig jeden Mittwoch zugeschickt bekommen möchte, schreibe eine Mail an thekentaenzer@netcologne.de, Stichwort: Die Köln-Kolumne.&lt;/i&gt;&lt;/span&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/369520516655249566-7856052711129526969?l=emons-verlag.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://emons-verlag.blogspot.com/feeds/7856052711129526969/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=369520516655249566&amp;postID=7856052711129526969' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/369520516655249566/posts/default/7856052711129526969'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/369520516655249566/posts/default/7856052711129526969'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://emons-verlag.blogspot.com/2011/06/geschichten-aus-1111-nachten-7-anton.html' title=''/><author><name>Der Writer´s Blog von Bernd Imgrund im Emons Verlag.</name><uri>http://www.blogger.com/profile/13374223807582714472</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-369520516655249566.post-854794995318013455</id><published>2011-06-08T08:54:00.000+02:00</published><updated>2011-06-08T08:54:00.023+02:00</updated><title type='text'></title><content type='html'>&lt;div style="text-align: center;"&gt;&lt;b&gt;Thekentänzer (46)&lt;/b&gt;&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;div style="text-align: center;"&gt;Die Einbeinigen sind ausgestorben&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;Der Typ schielt ein bisschen und hat ein Loch auf der Nasenspitze, in das man eine Erbse stecken könnte. Also eine Linse mindestens. &lt;br /&gt;„Was koss Weizn?“ fragt er, und man hört, der Laden hier ist nicht seine erste Station heute.&lt;br /&gt;„Weizn koss drei Euronen“, sagt der Kellner.&lt;br /&gt;„Euronen, hahaha, dasiss gut. Nehmich!“&lt;br /&gt;Vorm Fenster weht der Sturm den Kleinmüll auf. Plastiktüten, Verpackungen und Blätter tanzen Polka.&lt;br /&gt;„In dieser scheiß Stadt kannst du nicht mal mehr ohne Mundtuch Fahrrad fahren“, sagt Silke und hebt ihre zugepiercte Braue. &lt;br /&gt;Michel, so nennt sich der Weizentrinker, nickt. Er setzt sein Glas an, behält es ewig lang an seinen Lippen. Aber als er es wieder absetzt, fehlt nur ein knapper Zentimeter Flüssigkeit. &lt;br /&gt;Weizen bestellen die, die keine Kohle haben. Ist vergleichsweise am billigsten, und man muss es nicht so schnell trinken wie Kölsch. Sondern so wie Michel. In dem Tempo kann er für seine drei Euro locker ein paar Stunden hier sitzen bleiben. Und Silke anmachen.&lt;br /&gt;Der Sturm weht einen lila Flyer herein, der dann unter dem Ständer eines Hochtisches stecken bleibt. &lt;br /&gt;„Eine Freundin meiner Mutter ist die Treppe runtergefallen. Elle gebrochen, die Arme. Und dabei hatte die sowieso schon nur ein Auge“, sagt Silke. In ihrer Familie scheint immer jemand zu leiden.&lt;br /&gt;„Die Einbeinigen sind auch ausgestorben“, sagt der Kellner.&lt;br /&gt;Michel nickt, heftig und zustimmend. Er benetzt seine Lippen mit Weizenschaum und leckt sie intensiv ab.&lt;br /&gt;„Kumma, ich hab ja auch zwei Jahre Platte gemacht. Wenn dus genau nimmst, drei.“&lt;br /&gt;Silke ist nun ganz Ohr. Sie hat Michel in ihre Familie aufgenommen. &lt;br /&gt;Der Sturm hat die Wolken mobilisiert, Regen klatscht gegen das einzige Fenster. Eine Frau mit Hund drückt ihr Gesicht gegen die Scheibe und entscheidet sich dann, weiterzugehen. Silke legt ein Bein auf den Hocker, der sie von Michel trennt.&lt;br /&gt;„Eine Tante von mir“, erzählt sie, „war Verkäuferin. Da klebte mal so eine braune Flüssigkeit an einer Mango. Hat die Kundin sich beschwert. Meine Tante wischt also die Mango ab, und was glaubst du: Hat sich dabei beide Hände verätzt.“&lt;br /&gt;Michel nickt, nun eher mitleidig und nachdenklich: „Agent Orange“, sagt er dann. „Und das auf ner Mango.“&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;div class="separator" style="clear: both; text-align: center;"&gt;&lt;a href="http://1.bp.blogspot.com/-hUFUkCK4CDk/TeTVpm-XPkI/AAAAAAAAAQI/J8_3BP0D5EU/s1600/Einarmige.JPG" imageanchor="1" style="margin-left: 1em; margin-right: 1em;"&gt;&lt;img border="0" height="240" src="http://1.bp.blogspot.com/-hUFUkCK4CDk/TeTVpm-XPkI/AAAAAAAAAQI/J8_3BP0D5EU/s320/Einarmige.JPG" width="320" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: center;"&gt;Aus so manchem Einarmigen wurde ein Einbeiniger&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-size: x-small;"&gt;&lt;i&gt;Wer diese Kolumne zukünftig jeden Mittwoch zugeschickt bekommen möchte, schreibe eine Mail an thekentaenzer@netcologne.de, Stichwort: Die Köln-Kolumne.&lt;/i&gt;&lt;/span&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/369520516655249566-854794995318013455?l=emons-verlag.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://emons-verlag.blogspot.com/feeds/854794995318013455/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=369520516655249566&amp;postID=854794995318013455' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/369520516655249566/posts/default/854794995318013455'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/369520516655249566/posts/default/854794995318013455'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://emons-verlag.blogspot.com/2011/06/thekentanzer-46-die-einbeinigen-sind.html' title=''/><author><name>Der Writer´s Blog von Bernd Imgrund im Emons Verlag.</name><uri>http://www.blogger.com/profile/13374223807582714472</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://1.bp.blogspot.com/-hUFUkCK4CDk/TeTVpm-XPkI/AAAAAAAAAQI/J8_3BP0D5EU/s72-c/Einarmige.JPG' height='72' width='72'/><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-369520516655249566.post-6682794411309073745</id><published>2011-06-01T07:53:00.000+02:00</published><updated>2011-06-01T07:53:44.732+02:00</updated><title type='text'></title><content type='html'>&lt;div style="text-align: center;"&gt;&lt;b&gt;Fundstücke (10)&lt;/b&gt;&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;div style="text-align: center;"&gt;Sechs Gedichte&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;div style="text-align: center;"&gt;&lt;i&gt;Griechische Hundenamen nach Xenophon&lt;/i&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: center;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: center;"&gt;Porpax, Styrax, Lochos&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: center;"&gt;Phrura, Phonax, Phlegon&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: center;"&gt;Alké, Teuchon, Hyleus&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: center;"&gt;Porthon, Sperchon, Bremon&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: center;"&gt;Leusson, Augo, Oinas&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: center;"&gt;Tyrbas, Aither, Aktis.&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: center;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: center;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: center;"&gt;&lt;i&gt;Buchveröffentlichungen der Benediktinerinnen in Raderberg&lt;/i&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: center;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: center;"&gt;Atem Gottes, Im entscheidenden&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: center;"&gt;Augenblick. Mit Benedikt &lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: center;"&gt;durch das Jahr, Benediktinische Impulse,&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: center;"&gt;Befreiungen,&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: center;"&gt;Freisein für Gott, Das Herz Gottes im &lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: center;"&gt;Wort Gottes entdecken. Die &lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: center;"&gt;Sehnsucht weiß mehr.&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: center;"&gt;Du hast Menschen an meinen Weg gestellt,&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: center;"&gt;Frauen mit Geschichte, Frauen &lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: center;"&gt;in Bewegung. Es singe das Leben.&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: center;"&gt;Durch Bilder schau ich dir entgegen, Märchenhafte &lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: center;"&gt;Zeiten,&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: center;"&gt;Paramente, &lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: center;"&gt;Dimensionen &lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: center;"&gt;der Zeichengestalt.&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: center;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: center;"&gt;&lt;i&gt;&lt;br /&gt;&lt;/i&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: center;"&gt;&lt;i&gt;Kurse im Veranstaltungszentrum Tor 28 in der Machabäerstraße&lt;/i&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: center;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: center;"&gt;Pilates, Waves 5 Rhythmen, Theraveda &lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: center;"&gt;Sangha.&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: center;"&gt;Salsa Cubana, Schamanische &lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: center;"&gt;Energiearbeit.&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: center;"&gt;Tanztherapie: Let your body tell the story!&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: center;"&gt;Kraft der Freundlichkeit, Rumi on &lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: center;"&gt;Moving.&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: center;"&gt;Body Balance, Body Temple – Tantrica &lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: center;"&gt;Abendgruppe. &lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: center;"&gt;Biodanza, Bauchtanz, Yoga &lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: center;"&gt;and Drums. &lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: center;"&gt;Rücken&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: center;"&gt;Fit&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: center;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: center;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: center;"&gt;&lt;i&gt;Express-Anzeigen vom 28.5.2011&lt;/i&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: center;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: center;"&gt;Reife Liebhaberin, Behaarte, vollbusige&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: center;"&gt;Hausfrau. Hübsche Girls, Teenie- und Lolita-Girls, tabulose&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: center;"&gt;Freundinnen, Feurige&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: center;"&gt;Südländerinnen.&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: center;"&gt;Attraktive, tabulose, schlanke, hemmungslose&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: center;"&gt;Polin, schlanke Türkin, Griechischexpertin.&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: center;"&gt;Neu! Vicky, Chinesische&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: center;"&gt;Massagen, Reife, behaarte Türkin, erotische&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: center;"&gt;Massagen. &lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: center;"&gt;Bizarrlady Katrin. Transsexuelle Sabine. Mollige Melanie.&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: center;"&gt;Bumsfaldera Kokett Bar, Kleiner Teufel Stolberg,&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: center;"&gt;Megamöpse Höhenberg, bild-&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: center;"&gt;hübsch, leiden-&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: center;"&gt;schaftlich, super-&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: center;"&gt;geil.&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: center;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: center;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: center;"&gt;&lt;i&gt;Zweites Kepplersches Gesetz, von 1609&lt;/i&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: center;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: center;"&gt;Wie sich die Fläche CDE zur &lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: center;"&gt;halben Umlaufzeit, die wir mit 180° &lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: center;"&gt;bezeichnen, verhält, &lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: center;"&gt;so verhalten sich die &lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: center;"&gt;Flächen CAG oder CAH zu den Zeiten, &lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: center;"&gt;die der Planer auf CG oder CH verweilt. &lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: center;"&gt;So wird also &lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: center;"&gt;die Fläche CGA ein Maß für die &lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: center;"&gt;Zeit oder die &lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: center;"&gt;mittlere Anomalie, &lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: center;"&gt;die dem Exzenterbogen CG entspricht, &lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: center;"&gt;weil die mittlere &lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: center;"&gt;Anomalie &lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: center;"&gt;ein Maß für die &lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: center;"&gt;Zeit ist.&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: center;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="separator" style="clear: both; text-align: center;"&gt;&lt;a href="http://1.bp.blogspot.com/-JZoAKf-pKlE/TeM9rFTcyYI/AAAAAAAAAQE/BAzQmZr1QX8/s1600/Keplersches+Gesetz.JPG" imageanchor="1" style="margin-left: 1em; margin-right: 1em;"&gt;&lt;img border="0" height="240" src="http://1.bp.blogspot.com/-JZoAKf-pKlE/TeM9rFTcyYI/AAAAAAAAAQE/BAzQmZr1QX8/s320/Keplersches+Gesetz.JPG" width="320" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: center;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: center;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: center;"&gt;&lt;i&gt;Hostienpreise der Benediktinerinnen in Raderberg&lt;/i&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: center;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: center;"&gt;Laienhostien,weiß und Brot,&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: center;"&gt;1000 Stück 13 Euro&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: center;"&gt;Priesterhostien (7 cm), weiß und &lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: center;"&gt;Brot, 100 Stück 9 Euro&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: center;"&gt;Konzelebrationshostien (14 cm), &lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: center;"&gt;Brot, Stück 0,55 Euro&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: center;"&gt;Monstranzhostien (6,&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: center;"&gt;3 cm), Stück 0,09 Euro.&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: center;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: center;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: left;"&gt;&lt;span style="font-size: x-small;"&gt;&lt;i&gt;Wer diese Kolumne zukünftig jeden Mittwoch zugeschickt bekommen möchte, schreibe eine Mail an thekentaenzer@netcologne.de, Stichwort: Die Köln-Kolumne.&lt;/i&gt;&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/369520516655249566-6682794411309073745?l=emons-verlag.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://emons-verlag.blogspot.com/feeds/6682794411309073745/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=369520516655249566&amp;postID=6682794411309073745' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/369520516655249566/posts/default/6682794411309073745'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/369520516655249566/posts/default/6682794411309073745'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://emons-verlag.blogspot.com/2011/06/fundstucke-10-sechs-gedichte.html' title=''/><author><name>Der Writer´s Blog von Bernd Imgrund im Emons Verlag.</name><uri>http://www.blogger.com/profile/13374223807582714472</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://1.bp.blogspot.com/-JZoAKf-pKlE/TeM9rFTcyYI/AAAAAAAAAQE/BAzQmZr1QX8/s72-c/Keplersches+Gesetz.JPG' height='72' width='72'/><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-369520516655249566.post-1973839455537823768</id><published>2011-05-25T07:48:00.000+02:00</published><updated>2011-05-25T07:48:01.224+02:00</updated><title type='text'></title><content type='html'>&lt;div style="text-align: center;"&gt;&lt;b&gt;Thekentänzer (45)&lt;/b&gt;&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;div style="text-align: center;"&gt;Trixi hatte ein süßes Näschen&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;i&gt;Sie:&lt;/i&gt; „Okay, lies mal vor!“&lt;br /&gt;&lt;i&gt;Er:&lt;/i&gt; „Trixi hatte ein süßes Näschen, aber ihre Telefonnummer wollte sie mir nicht geben …“&lt;br /&gt;&lt;i&gt;Sie:&lt;/i&gt; „Das ist ein totaler Macho-Anfang.“&lt;br /&gt;„Wieso das denn?“&lt;br /&gt;„Na, schon dieses ´aber´.“&lt;br /&gt;„Was soll denn an einem ´aber´ falsch sein?“&lt;br /&gt;„Ja, weil du damit einen Zusammenhang herstellst.“&lt;br /&gt;„Welchen denn, wenn ich fragen darf?“&lt;br /&gt;„Die hatte ein ´süßes Näschen´, ABER wollte ihre Telefonnumer nicht rausrücken. Damit stellst du die Nase in einen Zusammenhang zum Nichtherausrücken.“&lt;br /&gt;„Ja klar tue ich das. Weil ich wollte ja der ihre Nummer, damit ich die süße Nase wiedersehe.“&lt;br /&gt;„Das sagst du damit aber nicht! Sondern dass alle mit „süßen Näschen“ dir gefälligst ihre Nummer zu geben haben.“&lt;br /&gt;„Alle? Alle aber mal noch lange nicht!“&lt;br /&gt;„Doch, genau das ist die sprachliche Logik hinter diesem Scheiß.“&lt;br /&gt;„Logisch soll das sein? Son Quatsch, zum Beispiel gibt es ja auch Ischen, die haben vielleicht eine hübsche Nase, aber von denen will ich die Nummer gar nicht.“&lt;br /&gt;„Stellst du dich eigentlich extra so blöd?“&lt;br /&gt;„Überleg doch mal: Dann haben die meinetwegen keine hübschen Finger oder gehen ganz krumm, dann interessiert mich die süße Nase nämlich gar nicht mehr.“&lt;br /&gt;„Du Depp, und dann auch noch, dass du die Trixi nennst.“&lt;br /&gt;„Aber die hieß wirklich Trixi!“&lt;br /&gt;„Is klar, glaub ich nicht. Und was heißt überhaupt ´süß´? Da fängt´s doch schon an.“&lt;br /&gt;„Ja, weil die war eben süß, die Nase. Irgendwie.“&lt;br /&gt;„Also hast du an der geknabbert oder was?“&lt;br /&gt;„Nee, aber dafür wollte ich ja die Telefonnummer von der, was ist denn dadran so schwer zu verstehen?“&lt;br /&gt;„Weil ´süß´ ist ein total abgenudeltes, dämliches Machoattribut, das ist von 1950.“&lt;br /&gt;„Verstehe ich nicht, aber weißt du was?“&lt;br /&gt;„Hm?“&lt;br /&gt;„Du hast recht, ich ändere den Anfang.“&lt;br /&gt;&lt;i&gt;Er macht sich einige Minuten lang Notizen.&lt;/i&gt;&lt;br /&gt;&lt;i&gt;Sie:&lt;/i&gt; „Finde ich toll von dir, wirklich. Da gibt’s nicht viele Macker, die in so Sachen Einsicht zeigen.“&lt;br /&gt;&lt;i&gt;Er:&lt;/i&gt; „Ich schreibe einfach: Trixi hatte ein süßes Näschen, und ihre Telefonnummer habe ich jetzt auch.“&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;div class="separator" style="clear: both; text-align: center;"&gt;&lt;a href="http://1.bp.blogspot.com/-Apn0lBYIxxY/Tdpvehd_iyI/AAAAAAAAAQA/UVd8D69PAtQ/s1600/Bamberger+Apfelweib.JPG" imageanchor="1" style="margin-left: 1em; margin-right: 1em;"&gt;&lt;img border="0" height="320" src="http://1.bp.blogspot.com/-Apn0lBYIxxY/Tdpvehd_iyI/AAAAAAAAAQA/UVd8D69PAtQ/s320/Bamberger+Apfelweib.JPG" width="240" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: center;"&gt;&lt;i&gt;Süßes Näschen&lt;/i&gt;&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-size: x-small;"&gt;&lt;i&gt;&lt;br /&gt;&lt;/i&gt;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-size: x-small;"&gt;&lt;i&gt;Wer diese Kolumne zukünftig jeden Mittwoch zugeschickt bekommen möchte, schreibe eine Mail an thekentaenzer@netcologne.de, Stichwort: Die Köln-Kolumne.&lt;/i&gt;&lt;/span&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/369520516655249566-1973839455537823768?l=emons-verlag.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://emons-verlag.blogspot.com/feeds/1973839455537823768/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=369520516655249566&amp;postID=1973839455537823768' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/369520516655249566/posts/default/1973839455537823768'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/369520516655249566/posts/default/1973839455537823768'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://emons-verlag.blogspot.com/2011/05/thekentanzer-45-trixi-hatte-ein-sues.html' title=''/><author><name>Der Writer´s Blog von Bernd Imgrund im Emons Verlag.</name><uri>http://www.blogger.com/profile/13374223807582714472</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://1.bp.blogspot.com/-Apn0lBYIxxY/Tdpvehd_iyI/AAAAAAAAAQA/UVd8D69PAtQ/s72-c/Bamberger+Apfelweib.JPG' height='72' width='72'/><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-369520516655249566.post-3998085402963916259</id><published>2011-05-18T07:33:00.000+02:00</published><updated>2011-05-18T07:33:10.853+02:00</updated><title type='text'></title><content type='html'>&lt;div style="text-align: center;"&gt;&lt;b&gt;Thekentänzer (44)&lt;/b&gt;&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;div style="text-align: center;"&gt;Maik aus Sachsen-Anhalt&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;Maik ist Ende 40, sieht aber 20 Jahre älter aus. Seine Lippen ein schiefer, kurzer Strich, seine Zähne braune Stumpen und dahinter eine Zunge, die einen fast vollkommen unverständlichen Dialekt intoniert.&lt;br /&gt;„Dahinten, die Bushalte, das Wartehäuschen. Da würd ich meine Finger nicht in den Mülleimer stecken.“&lt;br /&gt;Maik schnappt sich sein Köstritzer und schielt verschwörerisch über den Glasrand. Dann legt er den Handrücken unter die Nase und schnieft.&lt;br /&gt;„Alles voll Spritzen da, ich sags dir. Aber ich kenne die Umschlagplätze von denen. Ich kenne die alle.“&lt;br /&gt;Sein Dorf hat etwa 150 Einwohner, die meisten Häuser stehen leer, DDR eben. Friedlich fließt die Unstrut durchs Land. &lt;br /&gt;„Aber wenn du was sagst, ist klar. Die machen dich kalt, da steckt ne Menge Geld hinter.“&lt;br /&gt;Auf dem Schornstein des Nachbarhauses nistet ein Storchenpaar. Drinnen in der Kneipe läuft den ganzen Tag Storchenfernsehen. Vom Kirchturm aus beobachtet eine Kamera das Geschehen im Nest, der beste Sender der Welt. &lt;br /&gt;„Die kommen seit Neunzehnzweiundsiebzig. Und dann sind die flügge, verstehst du. Springen ausm Nest zum ersten Flug, und britzel und Ende. Hängen die da in den Stromleitungen, hatten wir schon oft.“&lt;br /&gt;Der zweite Storch landet, der andere fliegt los. Ein dickes Auto fährt vorbei.&lt;br /&gt;„20 Jahre alt, nix geleistet im Leben, aber nen nagelneuen BMW: Wie soll das denn gehen? - Na, nur mit dem Dealen, ist doch klar. Was soll ich sagen, seit  Mutter tot ist, schlaf ich in der Wohnstube. Was soll ich denn oben mit dem Schlafzimmer? Unten Küche und Wohnstube, das reicht mir völlig. Klar lüfte ich oben, sonst verkommt das Haus ja. Ich geh jeden Tag hoch und lüfte ordentlich durch.“&lt;br /&gt;Maik raucht Selbstgestopfte und ist seit 1991 arbeitslos. Sein Chemiewerk schloss direkt nach der Wende.&lt;br /&gt;„Ich bin ja allein, ich verheize nur Holz. Hol ich ausm Wald, nur was aufm Boden liegt, da sagt der Förster nix. Als Soldat war ich in jedem Puff, wo ich vorbeikam. Also die Nutten damals, wie ich bei der Armee war. Ich sag dir.“&lt;br /&gt;Der Storch sortiert Äste aus dem Nest, nimmt sie in den Schnabel und schleudert sie mit einer ruckartigen Kopfbewegung über die Brüstung.&lt;br /&gt;„Das ist das Weibchen“, sagt Maik, „das ist da oben wie im richtigen Leben: Der Mann kommt immer zuerst, baut dem Weibchen das Nest, und dann schmeißt die alles raus, was ihr nicht passt. Wie im richtigen Leben.“&lt;br /&gt;„Quatsch nicht rum, Kamerad“, sagt der Wirt, als er mit neuen Humpen anrückt. Der BMW röhrt zum vierten, fünften Mal vorbei.&lt;br /&gt;„Für mich gibt’s ja nur Dunkelhaarige. Ne Blonde käm mir gar nicht ins Haus. Auch nicht ne blond gefärbte Dunkelhaarige, die schon erst recht nicht, wo man dann den dreckigen Haaransatz sieht. Aber ich hatte wirklich mal ne Freundin, in Leipzig. Immer wenn in Leipzig Messe war, durfte ich nicht zu der. Da kommen so Onkels, hat die Tochter mir dann mal erzählt, und die streicheln mich hier und da.“&lt;br /&gt;Maik kneift die Lippen noch etwas fester zusammen, genauso die Augen.&lt;br /&gt;„Wo ist das Amt? Hab ich mich da gefragt. Aber ich wusste ja nicht, wo das ist. Das Amt. Und wenn man was sagt, wenn man sich da mal beschwert. Man kennt das ja.“&lt;br /&gt;Maik schweift ab, erzählt vom „Amt“. Dass er schon ans Abwassersystem angeschlossen ist, während Nachbars noch in die Klärgrube kacken. Dass er nur mit Holz heizt und in der Wohnstube schläft. Er wartet, bis der Wirt wieder zapfen geht, blickt ihm hinterher und dreht sich dann jäh um.&lt;br /&gt;„Naja, ich bin dann zu dem Mädchen hin das nächste Mal. Die war ja ganz verschüchtert war die. Also sag ich der: Vor dem Onkel Maik brauchst du keine Angst zu haben. Weil der Onkel Maik macht sowas nicht. Und ich hab ihr auch was Süßes mitgebracht.“&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;div class="separator" style="clear: both; text-align: center;"&gt;&lt;a href="http://1.bp.blogspot.com/-YNgpkZHf18Q/TdK2dk3JVvI/AAAAAAAAAP8/sgpNhT9u6c8/s1600/Kneipe+Eisleben.JPG" imageanchor="1" style="margin-left: 1em; margin-right: 1em;"&gt;&lt;img border="0" height="320" src="http://1.bp.blogspot.com/-YNgpkZHf18Q/TdK2dk3JVvI/AAAAAAAAAP8/sgpNhT9u6c8/s320/Kneipe+Eisleben.JPG" width="240" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;div style="text-align: center;"&gt;In der DDR&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: center;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;Wer diese Kolumne zukünftig jeden Mittwoch zugeschickt bekommen möchte, schreibe eine Mail an thekentaenzer@netcologne.de, Stichwort: Die Köln-Kolumne.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/369520516655249566-3998085402963916259?l=emons-verlag.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://emons-verlag.blogspot.com/feeds/3998085402963916259/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=369520516655249566&amp;postID=3998085402963916259' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/369520516655249566/posts/default/3998085402963916259'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/369520516655249566/posts/default/3998085402963916259'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://emons-verlag.blogspot.com/2011/05/thekentanzer-44-maik-aus-sachsen-anhalt.html' title=''/><author><name>Der Writer´s Blog von Bernd Imgrund im Emons Verlag.</name><uri>http://www.blogger.com/profile/13374223807582714472</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://1.bp.blogspot.com/-YNgpkZHf18Q/TdK2dk3JVvI/AAAAAAAAAP8/sgpNhT9u6c8/s72-c/Kneipe+Eisleben.JPG' height='72' width='72'/><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-369520516655249566.post-7042303784016304520</id><published>2011-05-11T08:11:00.000+02:00</published><updated>2011-05-11T08:11:50.560+02:00</updated><title type='text'></title><content type='html'>&lt;div style="text-align: center;"&gt;&lt;b&gt;Deutschlandreisen (8)&lt;/b&gt;&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;div style="text-align: center;"&gt;Die Hallertau und der Weizen-Bock&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;Hopfen wächst an solchen galgenartigen Stangen, und zwar wie der Teufel: acht Meter in zwei Monaten, manchmal 30 Zentimeter am Tag.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;div class="separator" style="clear: both; text-align: center;"&gt;&lt;a href="http://1.bp.blogspot.com/-qACYwu_qAC0/TcP6xGXw7uI/AAAAAAAAAPU/bBtN59gTb64/s1600/H+1.JPG" imageanchor="1" style="margin-left: 1em; margin-right: 1em;"&gt;&lt;img border="0" height="240" src="http://1.bp.blogspot.com/-qACYwu_qAC0/TcP6xGXw7uI/AAAAAAAAAPU/bBtN59gTb64/s320/H+1.JPG" width="320" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;Hopfen ist schwer zu lagern, deshalb wurde er ursprünglich überall angebaut. Irgendwann jedoch blieb die bayrische Hallertau übrig, die inzwischen ein Drittel des Welthandels bedient. In der alten Zeit brachte man die Ernte noch mit dem Holzkarren ein.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;div class="separator" style="clear: both; text-align: center;"&gt;&lt;a href="http://1.bp.blogspot.com/-oo3EotIhSbA/TcP7ARg3LLI/AAAAAAAAAPY/EWTTtIm7ATM/s1600/H2.JPG" imageanchor="1" style="margin-left: 1em; margin-right: 1em;"&gt;&lt;img border="0" height="240" src="http://1.bp.blogspot.com/-oo3EotIhSbA/TcP7ARg3LLI/AAAAAAAAAPY/EWTTtIm7ATM/s320/H2.JPG" width="320" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;Die wertvollen Dolden, die übrigens nur an weiblichen Pflanzen wachsen, trennten sodann die Hupfenzupferinnen vom Gerank. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;div class="separator" style="clear: both; text-align: center;"&gt;&lt;a href="http://4.bp.blogspot.com/-xoPL7Sk3q2Y/TcP7K3ICVtI/AAAAAAAAAPc/lwO2CZtYWDk/s1600/H3.JPG" imageanchor="1" style="margin-left: 1em; margin-right: 1em;"&gt;&lt;img border="0" height="240" src="http://4.bp.blogspot.com/-xoPL7Sk3q2Y/TcP7K3ICVtI/AAAAAAAAAPc/lwO2CZtYWDk/s320/H3.JPG" width="320" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;Und damit in jeden Sack möglichst viel hineinging, ließ sich der Hopfentreter in den Sack hinab, wurde mit Dolden überschüttet und stampfte herum und stauchte zusammen. Ein seltsamer Job, wie dieses Foto zeigt.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;div class="separator" style="clear: both; text-align: center;"&gt;&lt;a href="http://4.bp.blogspot.com/-0XARG2sdfxk/TcP7WhVFyNI/AAAAAAAAAPg/LELb8SKcBUo/s1600/H+4+Hopfenstampfer.JPG" imageanchor="1" style="margin-left: 1em; margin-right: 1em;"&gt;&lt;img border="0" height="320" src="http://4.bp.blogspot.com/-0XARG2sdfxk/TcP7WhVFyNI/AAAAAAAAAPg/LELb8SKcBUo/s320/H+4+Hopfenstampfer.JPG" width="240" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;Über das fertige Produkt machen sich dann zum Beispiel diese Jungs her.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;div class="separator" style="clear: both; text-align: center;"&gt;&lt;a href="http://2.bp.blogspot.com/-rzEDipIfglE/TcP7h9CEkxI/AAAAAAAAAPk/Jw3AccerIb4/s1600/H+5.JPG" imageanchor="1" style="margin-left: 1em; margin-right: 1em;"&gt;&lt;img border="0" height="240" src="http://2.bp.blogspot.com/-rzEDipIfglE/TcP7h9CEkxI/AAAAAAAAAPk/Jw3AccerIb4/s320/H+5.JPG" width="320" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;Wo man das alles lernt? - Im Deutschen Hopfenmuseum in Wolnzach/Hallertau (s. www.hopfenmuseum.de), das übrigens offenkundig wie ein Hopfenstangenfeld gebaut ist.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;div class="separator" style="clear: both; text-align: center;"&gt;&lt;a href="http://2.bp.blogspot.com/-se9-anFHkb0/TcP7sOzW0zI/AAAAAAAAAPo/t_ns3ftVl5k/s1600/H+6.JPG" imageanchor="1" style="margin-left: 1em; margin-right: 1em;"&gt;&lt;img border="0" height="240" src="http://2.bp.blogspot.com/-se9-anFHkb0/TcP7sOzW0zI/AAAAAAAAAPo/t_ns3ftVl5k/s320/H+6.JPG" width="320" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;Nur was das Ganze jetzt mit dem FC zu tun, versteht kein Mensch.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;div class="separator" style="clear: both; text-align: center;"&gt;&lt;a href="http://4.bp.blogspot.com/-Nm1Dm-y2N9Q/TcP74FkkJYI/AAAAAAAAAPs/GW2OHrKUB1U/s1600/H+7+Dtes+Hopfenmuseum.JPG" imageanchor="1" style="margin-left: 1em; margin-right: 1em;"&gt;&lt;img border="0" height="320" src="http://4.bp.blogspot.com/-Nm1Dm-y2N9Q/TcP74FkkJYI/AAAAAAAAAPs/GW2OHrKUB1U/s320/H+7+Dtes+Hopfenmuseum.JPG" width="240" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Wer diese Kolumne zukünftig jeden Mittwoch zugeschickt bekommen möchte, schreibe eine Mail an thekentaenzer@netcologne.de, Stichwort: Die Köln-Kolumne.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/369520516655249566-7042303784016304520?l=emons-verlag.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://emons-verlag.blogspot.com/feeds/7042303784016304520/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=369520516655249566&amp;postID=7042303784016304520' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/369520516655249566/posts/default/7042303784016304520'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/369520516655249566/posts/default/7042303784016304520'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://emons-verlag.blogspot.com/2011/05/deutschlandreisen-8-die-hallertau-und.html' title=''/><author><name>Der Writer´s Blog von Bernd Imgrund im Emons Verlag.</name><uri>http://www.blogger.com/profile/13374223807582714472</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://1.bp.blogspot.com/-qACYwu_qAC0/TcP6xGXw7uI/AAAAAAAAAPU/bBtN59gTb64/s72-c/H+1.JPG' height='72' width='72'/><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-369520516655249566.post-2871202500844507002</id><published>2011-05-04T08:35:00.001+02:00</published><updated>2011-05-04T10:32:30.069+02:00</updated><title type='text'></title><content type='html'>&lt;div style="text-align: center;"&gt;&lt;b&gt;Deutschlandreisen (7)&lt;/b&gt;&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;div style="text-align: center;"&gt;Schillers Nase&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;Friedrich Schiller stammt aus Marbach, und da steht auch das nach ihm benannte Nationalmuseum. Sein Denkmal dort auf der Schillerhöhe wurde aus eingeschmolzenen französischen Kanonen des Krieges 1870/71 gegossen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;div class="separator" style="clear: both; text-align: center;"&gt;&lt;a href="http://4.bp.blogspot.com/-9_7Jgu1Q-vY/Tb_x_OP0KpI/AAAAAAAAAO8/9Ai59I8HkjQ/s1600/Sch+1.JPG" imageanchor="1" style="margin-left: 1em; margin-right: 1em;"&gt;&lt;img border="0" height="240" src="http://4.bp.blogspot.com/-9_7Jgu1Q-vY/Tb_x_OP0KpI/AAAAAAAAAO8/9Ai59I8HkjQ/s320/Sch+1.JPG" width="320" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;In seinen jungen Jahren soll Friedrich ein kleiner Bonvivant gewesen sein. Die offene Bluse hier, so sagt man, sei damals recht gewagt gewesen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;div class="separator" style="clear: both; text-align: center;"&gt;&lt;a href="http://4.bp.blogspot.com/-l-2Fz9mCKFM/Tb_yNoqvruI/AAAAAAAAAPA/tcA43GAaURo/s1600/Sch+2.JPG" imageanchor="1" style="margin-left: 1em; margin-right: 1em;"&gt;&lt;img border="0" height="320" src="http://4.bp.blogspot.com/-l-2Fz9mCKFM/Tb_yNoqvruI/AAAAAAAAAPA/tcA43GAaURo/s320/Sch+2.JPG" width="240" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Und um 1800 herum, der Dichter war damals bereits 41, trug er diese Kniestrümpfe, deren Längsstreifen seinerzeit angeblich der letzte Schrei waren.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;div class="separator" style="clear: both; text-align: center;"&gt;&lt;a href="http://1.bp.blogspot.com/-XSkV3joEtps/Tb_ye2vlYqI/AAAAAAAAAPE/ainBSl9rkyM/s1600/Sch+3.JPG" imageanchor="1" style="margin-left: 1em; margin-right: 1em;"&gt;&lt;img border="0" height="320" src="http://1.bp.blogspot.com/-XSkV3joEtps/Tb_ye2vlYqI/AAAAAAAAAPE/ainBSl9rkyM/s320/Sch+3.JPG" width="240" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;In seiner Wohnung stand diese aufreizende, beinahe lebensgroße Statuette. Das ursprünglich fleischfarbene Pin-up-Girl trug den anzüglichen Namen „Die Frierende“.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;div class="separator" style="clear: both; text-align: center;"&gt;&lt;a href="http://2.bp.blogspot.com/-e3qCDF2JrkE/Tb_ytfWkl7I/AAAAAAAAAPI/g4c7VqvwhvY/s1600/Sch+4.JPG" imageanchor="1" style="margin-left: 1em; margin-right: 1em;"&gt;&lt;img border="0" height="320" src="http://2.bp.blogspot.com/-e3qCDF2JrkE/Tb_ytfWkl7I/AAAAAAAAAPI/g4c7VqvwhvY/s320/Sch+4.JPG" width="240" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;Aber Schiller hatte es jenseits dessen auch mit seiner Mama, die ihm Briefe mit Rezepten wie dem folgenden schrieb:&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;div style="text-align: center;"&gt;Qütten Hüppen ohne Feuer und Eissen zu Machen&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;Erstlich nimt man Etlich Schöne Zeigtige Qütten, reibt solche mit einem Dug ab, thuts in ein Häffele, giest waßer da rüber, lest allgemach Sieden Biß die Haut Herunder geht, dan wans zu schnell Sieden so springens gern auff und werden wässerig, als dan wird die schelen Sauber Herunder gezogen, und mit einem gutten Messer daß Marck fein in ein Sauber schüssele geschapt, daß Keine stückle oder Knölle giebt.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Wenn Schiller selber schrieb, dann kragelig, krumm und schief. Nämlich so:&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;div class="separator" style="clear: both; text-align: center;"&gt;&lt;a href="http://1.bp.blogspot.com/-9hJFJ9FuAuw/Tb_y__aklrI/AAAAAAAAAPM/DxTsheIe3SA/s1600/Sch+5.JPG" imageanchor="1" style="margin-left: 1em; margin-right: 1em;"&gt;&lt;img border="0" height="240" src="http://1.bp.blogspot.com/-9hJFJ9FuAuw/Tb_y__aklrI/AAAAAAAAAPM/DxTsheIe3SA/s320/Sch+5.JPG" width="320" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;Und wenn man sich seine Totenmaske genauer ansieht, dann war auch seine Nase nicht so gerade, wie sie immer dargestellt wird.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;div class="separator" style="clear: both; text-align: center;"&gt;&lt;a href="http://1.bp.blogspot.com/-RtEYM_BhRBA/Tb_zSDPXDVI/AAAAAAAAAPQ/xr2idXFk4Fo/s1600/Sch+6.JPG" imageanchor="1" style="margin-left: 1em; margin-right: 1em;"&gt;&lt;img border="0" height="240" src="http://1.bp.blogspot.com/-RtEYM_BhRBA/Tb_zSDPXDVI/AAAAAAAAAPQ/xr2idXFk4Fo/s320/Sch+6.JPG" width="320" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Wer diese Kolumne zukünftig jeden Mittwoch zugeschickt bekommen möchte, schreibe eine Mail an thekentaenzer@netcologne.de, Stichwort: Die Köln-Kolumne.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/369520516655249566-2871202500844507002?l=emons-verlag.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://emons-verlag.blogspot.com/feeds/2871202500844507002/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=369520516655249566&amp;postID=2871202500844507002' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/369520516655249566/posts/default/2871202500844507002'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/369520516655249566/posts/default/2871202500844507002'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://emons-verlag.blogspot.com/2011/05/deutschlandreisen-7-schillers-nase.html' title=''/><author><name>Der Writer´s Blog von Bernd Imgrund im Emons Verlag.</name><uri>http://www.blogger.com/profile/13374223807582714472</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://4.bp.blogspot.com/-9_7Jgu1Q-vY/Tb_x_OP0KpI/AAAAAAAAAO8/9Ai59I8HkjQ/s72-c/Sch+1.JPG' height='72' width='72'/><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-369520516655249566.post-1954030646792214024</id><published>2011-04-27T17:14:00.001+02:00</published><updated>2011-05-03T14:33:40.186+02:00</updated><title type='text'></title><content type='html'>&lt;div style="text-align: center;"&gt;&lt;b&gt;Fränki (4)&lt;/b&gt;&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;div style="text-align: center;"&gt;Die Bananenstauden-Verkehrsinsel in der Südstadt&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;Absolute Vollspacken sind das. Die diese scheiß Verkehrsinsel mit Bananenstauden zupflanzen. Das is so richtig typisch fürn Viertel, wo alle zuviel Kohle haben. Die finden das dann lustig, wien Kind, das nen Streich ausgeheckt hat. Haha, sagen die, jetzt tun wir hier mal keine deutsche Gemüsegurke oder son Radieschen oder was hin. Jetzt machen wir hier nen voll exotischen Bananenwald. &lt;br /&gt;Weil wir so scheiß originell sind. &lt;br /&gt;Weil wir so unglaublich unangepasst sind.&lt;br /&gt;Und gegen Atomkraft und alles.&lt;br /&gt;Wir sind halt mega was Besonderes und super organisiert. Wir schieben nich einfach nur den beknackten Dreirad-Kinderwagen, sondern joggen dabei hinter dem her! Zwei Fliegen mit einer Klappe, verstehste?&lt;br /&gt;Und am nächsten Morgen rücken sie wieder aus, wie die Panzer vom General Paulus vor Stalingrad. Gartenhandschuhe für 50 Euro das Paar, Gummistiefel von Manufactum und diese komplett lächerlichen hellgrünen Gießkannen als Knarre. Bananen pflanzen, weil die letzten wieder elendig eingegangen sind.&lt;br /&gt;Alle zwei Wochen pflanzen die neu, weil die haben sonst nix zu tun. Alles Lehrer. Fahren morgens mitm Hollandrad in ihre scheiß Waldorfschule, tanzen n paar Buchstaben, und dann gehts direkt wieder ab zur Verkehrsinsel. Kucken, ob die Bananen nicht schon wieder das Köpfchen hängen lassen, so, Ah, Johannes, kuck ma, unsere Bananen sind schon wieder eingegangen, da müssen wir aber mal direkt innen Hahnwald zum Gartencenter. Ja, stimmt, Volker, ich glaub, die Susanne hat noch was im Spendendöschen. &lt;br /&gt;Für Fukoshima spenden die höchstens fünf Euro, aber für Bananen geben die ein Vermögen aus, die Spacken. &lt;br /&gt;Also sagen wir mal so: Wenn die da gerade wieder gepflanzt haben und am nächsten Tag is alles wieder total braun und verfault. Das find ich so geil, da könnt ich mir n Stück Fleisch rausreißen. &lt;br /&gt;Hab ich auch mal gemacht: Nachts, ziemlich angeknallt, und dann erstmal schön das Bananenbeet zertrampelt. Einfach son bisschen Mario Gomez gespielt und die blöden Bananen bis aufn Bürgersteig gekickt. Eins zu Null für Deutschland. Hundert pro haben die da ne Überwachungskamera, die Wohlstandsheinis. Aber ich hab mir einfach den Kragen von meinem grünen Pulli über die Nase gezogen. Und mich kennt ja auch sowieso keiner.&lt;br /&gt;Einfach mal eben alle Bananen zertrampelt und in die blöde Gießkanne gepinkelt.&lt;br /&gt;Damit die morgen wieder was zu tun haben. Die Spacken.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;div class="separator" style="clear: both; text-align: center;"&gt;&lt;a href="http://2.bp.blogspot.com/-r8T_ZGTIJE4/TbFqW5uLznI/AAAAAAAAAOw/RrbEvSzg_vQ/s1600/Banane.jpg" imageanchor="1" style="margin-left: 1em; margin-right: 1em;"&gt;&lt;img border="0" height="320" src="http://2.bp.blogspot.com/-r8T_ZGTIJE4/TbFqW5uLznI/AAAAAAAAAOw/RrbEvSzg_vQ/s320/Banane.jpg" width="240" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: center;"&gt;&lt;span style="font-size: x-small;"&gt;Voll fertige Bananenstaude in der Südstadt&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;i&gt;&lt;span style="font-size: x-small;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/i&gt;&lt;br /&gt;&lt;i&gt;&lt;span style="font-size: x-small;"&gt;Wer diese Kolumne zukünftig jeden Mittwoch zugeschickt bekommen möchte, schreibe eine Mail an thekentaenzer@netcologne.de, Stichwort: Die Köln-Kolumne.&lt;/span&gt;&lt;/i&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/369520516655249566-1954030646792214024?l=emons-verlag.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://emons-verlag.blogspot.com/feeds/1954030646792214024/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=369520516655249566&amp;postID=1954030646792214024' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/369520516655249566/posts/default/1954030646792214024'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/369520516655249566/posts/default/1954030646792214024'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://emons-verlag.blogspot.com/2011/04/franki-4-die-bananenstauden.html' title=''/><author><name>Der Writer´s Blog von Bernd Imgrund im Emons Verlag.</name><uri>http://www.blogger.com/profile/13374223807582714472</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://2.bp.blogspot.com/-r8T_ZGTIJE4/TbFqW5uLznI/AAAAAAAAAOw/RrbEvSzg_vQ/s72-c/Banane.jpg' height='72' width='72'/><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-369520516655249566.post-5196936431316855857</id><published>2011-04-20T08:15:00.001+02:00</published><updated>2011-04-20T18:42:16.912+02:00</updated><title type='text'></title><content type='html'>&lt;div style="text-align: center;"&gt;&lt;b&gt;Geschichten aus 1111 Nächten (6)&lt;/b&gt;&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;div style="text-align: center;"&gt;Der heilige Willy und das Bäuerlein aus dem Vorgebirge&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;Ein bitterarmes Bäuerlein stand auf seinem Acker im Vorgebirge, irgendwo hinter Knapsack. Seine sonnenverbrannte, knollige Nase erinnerte an die Kartoffeln, die es hier dereinst zu ernten gedachte. Vorerst jedoch stand die Saat an, und das Bäuerlein wühlte mit bloßen Händen die harten Erdkrumen um. &lt;br /&gt;Und wie es da so zwischen den Furchen herumkroch, riss plötzlich der Himmel auf, ein Unwetter brach los, und der Blitz erschlug des Bäuerleins einzige Kuh.&lt;br /&gt;„Warum tust du mir das an, heiliger Willy?“ schrie es und streckte die dürren Arme gen Himmel. „Warum strafst du mich so? Du siehst doch, dass es mir wahrlich schon schlecht genug geht.“&lt;br /&gt;Der heilige Willy hatte am Vorabend dionysisch gezecht und deshalb einen fürchterlichen Schädel. Irgendein Getränk schien ihm zudem schlecht bekommen zu sein, denn er saß bereits den kompletten Vormittag auf dem Klo. Deshalb gab er dem Bäuerlein auch keine Antwort auf seine Klagen.&lt;br /&gt;Monate und Jahre zogen ins Land. Das Bäuerlein, verarmter und zerlumpter denn je, bestellte weiterhin seinen ausgemergelten Acker. Stets zum vereinbarten Zeitpunkt erschien seine Frau, sein Sonnenschein, um ihm ein Schüsselchen mit von Holzmehl angereicherten Kartoffeln zu bringen. Und eines Tages, man befürchtet es längst, verfärbte der Himmel sich schwarz, ein furchtbarer Blitz durchbohrte die Wolken und tötete des Bäuerleins Frau.&lt;br /&gt;Und so sank er auf die Knie, der untröstliche Landmann, rang die Hände und schrie zum heiligen Willy hinauf:&lt;br /&gt;„Warum nur! Was habe ich dir denn getan? Ich bin arm und fromm, ein treuer Katholik. Warum hast du meine Frau erschlagen, heiliger Willy, ich bitte dich, so antworte mir doch.“&lt;br /&gt;Da öffnete sich die dichte, düstere Wolkendecke einen Spalt breit. Ein gleißendes Licht schoss daraus hervor und die arg verquarzte, gleichwohl donnernde Stimme des heiligen Willy verkündete:&lt;br /&gt;„Du hast mir gar nichts getan, Bäuerlein. Aber von Zeit zu Zeit gehst du mir eben ein bisschen auf die Nerven.“&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;div class="separator" style="clear: both; text-align: center;"&gt;&lt;a href="http://2.bp.blogspot.com/-qHOqg5EY8D4/TabhiyK6CKI/AAAAAAAAAOs/YQuuYIqCwt0/s1600/Gottesf%25C3%25BCrchtig+3.JPG" imageanchor="1" style="margin-left: 1em; margin-right: 1em;"&gt;&lt;img border="0" height="320" src="http://2.bp.blogspot.com/-qHOqg5EY8D4/TabhiyK6CKI/AAAAAAAAAOs/YQuuYIqCwt0/s320/Gottesf%25C3%25BCrchtig+3.JPG" width="240" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: center;"&gt;&lt;span style="font-size: x-small;"&gt;Das Vorgebirge bei Knapsack. Hier arbeitet man hart und lebt gottesfürchtig.&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;i&gt;&lt;span style="font-size: x-small;"&gt;Wer diese Kolumne zukünftig jeden Mittwoch zugeschickt bekommen möchte, schreibe eine Mail an thekentaenzer@netcologne.de, Stichwort: Die Köln-Kolumne.&lt;/span&gt;&lt;/i&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/369520516655249566-5196936431316855857?l=emons-verlag.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://emons-verlag.blogspot.com/feeds/5196936431316855857/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=369520516655249566&amp;postID=5196936431316855857' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/369520516655249566/posts/default/5196936431316855857'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/369520516655249566/posts/default/5196936431316855857'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://emons-verlag.blogspot.com/2011/04/geschichten-aus-1111-nachten-6-der.html' title=''/><author><name>Der Writer´s Blog von Bernd Imgrund im Emons Verlag.</name><uri>http://www.blogger.com/profile/13374223807582714472</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://2.bp.blogspot.com/-qHOqg5EY8D4/TabhiyK6CKI/AAAAAAAAAOs/YQuuYIqCwt0/s72-c/Gottesf%25C3%25BCrchtig+3.JPG' height='72' width='72'/><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-369520516655249566.post-3289246552706759912</id><published>2011-04-13T08:12:00.000+02:00</published><updated>2011-04-13T08:12:07.597+02:00</updated><title type='text'></title><content type='html'>&lt;div style="text-align: center;"&gt;&lt;b&gt;Momentaufnahmen (17)&lt;/b&gt;&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;div style="text-align: center;"&gt;Frauen sind anders. Männer auch&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;i&gt;Schwangere Luder&lt;/i&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Mann zu der Frau, die sonst immer Bier und Schnaps, heute aber nur Fassbrause trinkt: „Wat isn mit dir los, hastu deine Tage?“&lt;br /&gt;Frau, so stolz wie sentimental auf ihr Bäuchlein weisend: „Nein, du Idiot, kuck doch mal!“&lt;br /&gt;Mann, völlig von den Socken: „Schwanger?“&lt;br /&gt;Frau, weiterhin extrem sentimental: „Ja, stell dir vor.“&lt;br /&gt;Mann, nach kurzem Überlegen: „Dann hast du ja gevögelt, du Luder.“&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;i&gt;&lt;br /&gt;&lt;/i&gt;&lt;br /&gt;&lt;i&gt;Brunchende Genießerinnen&lt;/i&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Vom ersten „Business- und Genießerinnenbrunch“ im „Haus der Familie“ in Rondorf berichtet der Stadt-Anzeiger folgendes:&lt;br /&gt;„Am Sonntagmorgen gemütlich ein Glas Sekt und eine Tasse Kaffee trinken, plaudern und dazu immer wieder vom Büfett naschen, ist eine entspannte Angelegenheit. (...) Dazu eingeladen hatte die Diplom-Volkswirtin Kerstin Stromberg-Mallmann (...). ´Aus Geselligkeit können spannende Projekte entstehen´, sagte sie. Bei einem ähnlichen Treffen hätten sich zwei Frauen zusammengeschlossen und eine Firma für maßgeschneiderte Röcke gegründet. (...) Schon Tage vorher hatten sich 43 Frauen angemeldet, zum Brunch selbst kamen spontan noch etliche weitere vorbei. Am Ende waren es so viele, dass Sekt und Häppchen knapp wurden.“&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;i&gt;Späte Mädchen&lt;/i&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Kneipe, nachts, großer, schlanker, lallender Typ um die 40 mit langen Haaren: „So war das halt mit der Carola, du kennz die ja. Aber ich war auf der Schule mit der, die war ja nur zwei unter mir. Und die war eben ein spätes Mädchen, weißt du.“&lt;br /&gt;Dicker, lallender Typ um die 40 mit Seehundschnäuzer: „Klar, eine die halt spät aus den Startlöchern kommt.“&lt;br /&gt;Großer schlanker Typ: „Janee, aber eben auch, dass die bis sagenwirmal 17 aussieht wiene Vogelscheuche, und dann blüht die plötzlich auf.“&lt;br /&gt;Dicker Typ: „Wie jetz?“&lt;br /&gt;Großer schlanker Typ: „Ja dass die meinetwegen ihre Zahnspange wegschmeißt oder plötzlich die Haare anders hat oder so. Dass die anders riecht und dir is plötzlich klar, die kann man auch poppen und so.“&lt;br /&gt;Dicker Typ: „Die Carola jetz oder wat?“&lt;br /&gt;Großer schlanker Typ: „Ey, bist du jetz mein Kumpel oder nich? – Mit der war ich doch immerhin drei Jahre zusammen, du Arsch!“&lt;br /&gt;Dicker Typ: „Mit der Carola?“&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;i&gt;Kleine Jungs&lt;/i&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Kleiner Junge: „Mama, Mama, wir sind erst hundert Meter gelaufen, und ich habe schon vier Porsche gesehen.“&lt;br /&gt;Mutter: „Ja, Kind, wir sind in Düsseldorf.“&lt;br /&gt;&lt;div style="text-align: center;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-size: x-small;"&gt;&lt;i&gt;Wer diese Kolumne zukünftig jeden Mittwoch zugeschickt bekommen möchte, schreibe eine Mail an thekentaenzer@netcologne.de, Stichwort: Die Köln-Kolumne.&lt;/i&gt;&lt;/span&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/369520516655249566-3289246552706759912?l=emons-verlag.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://emons-verlag.blogspot.com/feeds/3289246552706759912/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=369520516655249566&amp;postID=3289246552706759912' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/369520516655249566/posts/default/3289246552706759912'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/369520516655249566/posts/default/3289246552706759912'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://emons-verlag.blogspot.com/2011/04/momentaufnahmen-17-frauen-sind-anders.html' title=''/><author><name>Der Writer´s Blog von Bernd Imgrund im Emons Verlag.</name><uri>http://www.blogger.com/profile/13374223807582714472</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-369520516655249566.post-3893476569879990312</id><published>2011-04-06T07:57:00.000+02:00</published><updated>2011-04-06T07:57:26.235+02:00</updated><title type='text'></title><content type='html'>&lt;div style="text-align: center;"&gt;&lt;b&gt;Geschichten aus 1111 Nächten (5)&lt;/b&gt;&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;div style="text-align: center;"&gt;Einfache Fahrt nach Bitburg&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;Jean war durch eine geschickte Intrige in den Besitz eines renommierten Altstadt-Brauhauses gekommen. Das Geld floss in ähnlichen Strömen wie das Kölsch, alles lief bestens. Eines Tages jedoch kam sein Köbes in offensichtlicher Panik auf ihn zugestürzt. Jean fragte ihn nach dem Grund für seine Furcht, und der Köbes antwortete:&lt;br /&gt;„Bitte, Chef, gib mir heut Abend frei!“&lt;br /&gt;„Wieso das?“&lt;br /&gt;„Gerade eben, als ich den Alter Markt überquerte, da stieß mich jemand an die Schulter. Und als ich mich umdrehte, sah ich den Tod, der mich starr anblickte.“&lt;br /&gt;„Den Tod?“&lt;br /&gt;„Genau den. Ich erkannte ihn sofort, er trug einen schwarzen Anzug und einen roten Schal. Tief in die Augen hat er mir geblickt, um mir Angst einzujagen. Der will mich holen, deshalb, bitte, lass mich sofort die Stadt verlassen. Wenn ich mich jetzt in mein Auto setze, kann ich in zwei Stunden in Bitburg bei meiner Mutter sein.“&lt;br /&gt;Jean, der mit der Arbeit seines Köbes bislang immer recht zufrieden gewesen war, ließ ihn ziehen. Der zitternde junge Mann schmiss ein paar Sachen in den Kofferraum und düste los. Über die Rheinuferstraße zum Verteilerkreis und ab nach Süden. Richtung Bitburg.&lt;br /&gt;Nach einem ausgiebigen Frühschoppen an seiner eigenen Theke beschloss Jean, einen kleinen Gang zum Alter Markt zu machen. Kaum sah er den Jan von Werth-Brunnen auftauchen, da entdeckte er auch schon den Tod. Sein Köbes hatte sich nicht geirrt, da stand der Leibhaftige in der Menge, groß und hager, die spitze, violett geäderte Nase lugte über einem roten Schal hervor, den er sich vors Gesicht gebunden hatte. Ohne dass man ihn bemerkte, ging der Tod von einer Gruppe zur nächsten, streifte hier mit dem Finger einen Mann an der Schulter, dort den Arm einer Frau mit Einkaufstasche und wich kurz vor dem Brunnen einem Kind aus, das auf ihn zurannte.&lt;br /&gt;Jean ging auf den Tod zu, der ihn sofort erkannte und sich respektvoll vor ihm verneigte.&lt;br /&gt;„Ich möchte dich etwas fragen, großer Sensenmann“, eröffnete Jean das Gespräch.&lt;br /&gt;„Nur frei heraus damit“, antwortete der Tod.&lt;br /&gt;„Mein bester Köbes, ein junger Kerl von 20 Jahren, ist kerngesund, fleißig, und beschissen hat er mich bislang auch noch nicht. Warum hast du ihn dennoch heute Morgen, als er zur Arbeit wollte, angestoßen und erschreckt? Warum hast du ihm drohend in die Augen gesehen?“&lt;br /&gt;Der Tod wirkte überrascht und erwiderte:&lt;br /&gt;„Ich wollte deinen Köbes beileibe nicht erschrecken. Und drohend angesehen habe ich ihn ebenfalls nicht. Es war lediglich so, dass, als wir uns in der Menge aus Versehen anrempelten, ich mein Erstaunen nicht verbergen konnte. Und das hat er wahrscheinlich als drohenden Blick empfunden.“&lt;br /&gt;„Dann sage mir doch bitte, Sensenmann: Warum warst du so erstaunt?“&lt;br /&gt;„Weil“, antwortete der Tod, „ich nicht erwartet hatte, ihn hier zu sehen. Denn schließlich habe ich heute Abend eine Verabredung mit ihm in Bitburg.“&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;div class="separator" style="clear: both; text-align: center;"&gt;&lt;a href="http://2.bp.blogspot.com/-weLFBJVxv1U/TZsHwSRHYuI/AAAAAAAAAOk/TvkK6aWWfhE/s1600/Betrunkener+C%25C3%25B6bes.JPG" imageanchor="1" style="margin-left: 1em; margin-right: 1em;"&gt;&lt;img border="0" height="320" src="http://2.bp.blogspot.com/-weLFBJVxv1U/TZsHwSRHYuI/AAAAAAAAAOk/TvkK6aWWfhE/s320/Betrunkener+C%25C3%25B6bes.JPG" width="240" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: center;"&gt;&lt;span style="font-size: x-small;"&gt;Verängstigter Köbes&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;i&gt;&lt;span style="font-size: x-small;"&gt;Wer diese Kolumne zukünftig jeden Mittwoch zugeschickt bekommen möchte, schreibe eine Mail an thekentaenzer@netcologne.de, Stichwort: Die Köln-Kolumne.&lt;/span&gt;&lt;/i&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/369520516655249566-3893476569879990312?l=emons-verlag.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://emons-verlag.blogspot.com/feeds/3893476569879990312/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=369520516655249566&amp;postID=3893476569879990312' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/369520516655249566/posts/default/3893476569879990312'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/369520516655249566/posts/default/3893476569879990312'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://emons-verlag.blogspot.com/2011/04/geschichten-aus-1111-nachten-5-einfache.html' title=''/><author><name>Der Writer´s Blog von Bernd Imgrund im Emons Verlag.</name><uri>http://www.blogger.com/profile/13374223807582714472</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://2.bp.blogspot.com/-weLFBJVxv1U/TZsHwSRHYuI/AAAAAAAAAOk/TvkK6aWWfhE/s72-c/Betrunkener+C%25C3%25B6bes.JPG' height='72' width='72'/><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-369520516655249566.post-5106634945763274186</id><published>2011-03-30T08:38:00.000+02:00</published><updated>2011-03-30T08:38:58.471+02:00</updated><title type='text'></title><content type='html'>&lt;div style="text-align: center;"&gt;&lt;b&gt;Thekentänzer (43)&lt;/b&gt;&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;div style="text-align: center;"&gt;Die jungen Leute tragen jetzt wieder Hut&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;„Ich hätte gern einen Eierlikör.“&lt;br /&gt;„Wir haben hier keinen Eierlikör, tut mir leid.“&lt;br /&gt;„Dann hätte ich gern ein Glas Bier.“&lt;br /&gt;Olaf, so nennt er sich, hat abgefressene Fingernägel, spreizt aber den Kleinen ab beim Trinken. Das „Glas Bier“ ist ruckzuck alle, Olaf bestellt ein neues: „Ich hätte gern ...“&lt;br /&gt;Der Fernseher oben in der Ecke zeigt ein Fußballspiel, ohne Ton. Aber alle schweigen.&lt;br /&gt;„Ich bin ja eigentlich eher so der Minigolftyp“, sagt Olaf.&lt;br /&gt;Die beiden Frauen neben ihm kichern, Olaf nimmt das als Ansporn.&lt;br /&gt;„Ich war sogar mal in einem Minigolfverein.“&lt;br /&gt;„Warst du gut?“ fragt der Kellner.&lt;br /&gt;„Eher nicht so“, sagt Olaf, und die beiden Frauen kichern erneut.&lt;br /&gt;Das könnte nun immer so weiter gehen, aber dann kommt der Künstler rein. Der Künstler ist groß und dick und hat nie auch nur das kleinste Fitzelchen an Lebensmitteln in der Bude.&lt;br /&gt;„Ich lebe doch in einer Großstadt“, sagt er. Wenn ich Hunger habe, bestell ich mir was. Und wenn ich Durst habe, komm ich hier hin.“&lt;br /&gt;„Das finde ich toll“, sagt Olaf, „darf ich fragen, was für Kunst Sie machen?“&lt;br /&gt;Beim Fußball ist Halbzeit, die Frauen drehen sich zum Tresen. Ohne diese Bewegung hätte der Künstler vermutlich nicht geantwortet.&lt;br /&gt;„Ich bin Bildhauer“, sagt er jetzt.&lt;br /&gt;„Das imponiert mir außerordentlich“, sagt Olaf. „Das habe ich nämlich auch mal probiert.“&lt;br /&gt;„Im Verein?“ fragt die Frau mit dem sehr kurzen Pony und der großen Brille. Ihre Freundin kichert, aber Olaf antwortet: „Nein, in einem Kursus. Ich habe mir da einen Aschenbecher geformt und den dann gebrannt und der tut´s immer noch.“&lt;br /&gt;Weil niemand darauf reagiert, fügt Olaf hinzu: „Aber das ist natürlich kein Kunstwerk.“&lt;br /&gt;Der Künstler blättert im Express, Olaf bestellt sich ein weiteres Glas Bier. Mit der Linken dreht er den Aschenbecher um dessen Achse. &lt;br /&gt;„Die jungen Leute tragen jetzt wieder Hut“, sagt er irgendwann. Aber der Künstler hat ein Gespräch mit der Pony-Frau angefangen. Die beiden haben sich abgewandt und starren zum Fernseher hinauf. Es steht noch immer 0:0.&lt;br /&gt;„Die jungen Leute tragen jetzt wieder Hut“, sagt Olaf und dreht den Aschenbecher. Ziemlich lange, eine Stunde lang, immer den Aschenbecher mit der gespreizten Hand um die Achse.&lt;br /&gt;„Die jungen Leute tragen jetzt wieder Hut“, sagt Olaf noch einmal. Und dann schreit er es heraus. Immer wieder, bis der Wagen kommt.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;div class="separator" style="clear: both; text-align: center;"&gt;&lt;a href="http://1.bp.blogspot.com/-6_55a04QUMs/TZHVnPTmTsI/AAAAAAAAAOc/o03VIpSLja8/s1600/P1100668.JPG" imageanchor="1" style="margin-left: 1em; margin-right: 1em;"&gt;&lt;img border="0" height="320" src="http://1.bp.blogspot.com/-6_55a04QUMs/TZHVnPTmTsI/AAAAAAAAAOc/o03VIpSLja8/s320/P1100668.JPG" width="240" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: center;"&gt;&lt;span style="font-size: x-small;"&gt;Die jungen Leute tragen jetzt wieder Hut&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-size: x-small;"&gt;&lt;i&gt;Wer diese Kolumne zukünftig jeden Mittwoch zugeschickt bekommen möchte, schreibe eine Mail an thekentaenzer@netcologne.de, Stichwort: Die Köln-Kolumne.&lt;/i&gt;&lt;/span&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/369520516655249566-5106634945763274186?l=emons-verlag.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://emons-verlag.blogspot.com/feeds/5106634945763274186/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=369520516655249566&amp;postID=5106634945763274186' title='1 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/369520516655249566/posts/default/5106634945763274186'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/369520516655249566/posts/default/5106634945763274186'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://emons-verlag.blogspot.com/2011/03/thekentanzer-43-die-jungen-leute-tragen.html' title=''/><author><name>Der Writer´s Blog von Bernd Imgrund im Emons Verlag.</name><uri>http://www.blogger.com/profile/13374223807582714472</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://1.bp.blogspot.com/-6_55a04QUMs/TZHVnPTmTsI/AAAAAAAAAOc/o03VIpSLja8/s72-c/P1100668.JPG' height='72' width='72'/><thr:total>1</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-369520516655249566.post-7520402250265908407</id><published>2011-03-23T10:28:00.000+01:00</published><updated>2011-03-23T10:28:02.503+01:00</updated><title type='text'></title><content type='html'>&lt;div style="text-align: center;"&gt;&lt;b&gt;Coloniales (30)&lt;/b&gt;&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;div style="text-align: center;"&gt;Friedrich und sein Kölner Wiedergänger&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;Wer immer in Köln seine Flegeljahre verbringt, fährt zahllose Male über den Hohenstaufenring, um vom Zülpicher Platz aus in die Saufmeile zu fallen. Der berühmteste Hohenstaufe heutzutage ist Friedrich Barbarossa, also der vom gleichnamigen Platz. Weitaus stärker verehrt wurde aber zunächst sein Enkel und Nachfolger auf dem Kaiserthron, Friedrich II.&lt;br /&gt;Wie alle Hohenstaufer war er Schwabe, und wie manche Herrscher hatte er schräge Interessen, die er mithilfe abseitiger Experimente verfolgte. So wollte er zum Beispiel in Erfahrung bringen, welche die Ursprache sei. Dazu ließ Friedrich II. etliche Neugeborene von ihren Müttern entfernen. Den Ammen befahl er, jene weder zu liebkosen noch je anzusprechen. Mit Spannung wartete der Kaiser darauf, ob die Kinder wohl in Hebräisch, Griechisch, Latein, Arabisch oder in der Sprache ihrer Eltern zu sprechen begännen. Nichts davon geschah, die armen Wesen starben allesamt am totalen Liebesentzug.&lt;br /&gt;Und um herauszufinden, auf welche Art man besser verdaue, ließ er zwei Männern ein reiches Mahl vorsetzen. Danach schickte er den einen zur Jagd, den anderen ins Bett. Schließlich ließ er beiden den Bauch aufschneiden und erwartete das Urteil seiner Ärzte. &lt;br /&gt;Als Friedrich II. starb, ging schnell die Rede um, er werde eines Tages zurückkehren, um das Reich zu einen. Wegen des markanten Bartes seines Großvaters fiel die edle Bürde jedoch im Laufe der Jahrhunderte dem Barbarossa zu. Und seine Wartehalle wurde bekanntlich der Kyffhäuser, nach dem die Ergänzungsfurt des Kwartier Latäng benannt ist.&lt;br /&gt;Zunächst jedoch, noch im 13. Jahrhundert, tauchten zahllose Scharlatane auf den deutschen Dorfplätzen auf, die sich allesamt als wiedergeborener Staufenkaiser ausgaben. Der erste trat 1283 in Köln an die Öffentlichkeit. Im Buch „Barbarossa“ heißt es über ihn: „Er sagte, er sei Kaiser Friedrich, und viele glaubten ihm. Er führte auch zwei Mohren und Maultiere mit und wusste vieles, was nur einer wissen konnte, der den Kaiser genau gekannt hatte. In der Stadt Neuss jubelte ihm das Volk zu, aber in Wetzlar (und jetzt geht es leider ganz schnell, B.I.) wurde er später verbrannt.“&lt;br /&gt;Und was das Verdauungs-Experiment betrifft: Die Mediziner entschieden, dass jener, der geruht hatte, die bessere Verdauung gehabt habe. Dasselbe gilt auch für Katerkuren.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;div class="separator" style="clear: both; text-align: center;"&gt;&lt;a href="https://lh5.googleusercontent.com/-BnCxVgmik-c/TYi07B8cQUI/AAAAAAAAAOY/f_M0MR0P-ZY/s1600/Nehring.JPG" imageanchor="1" style="margin-left: 1em; margin-right: 1em;"&gt;&lt;img border="0" height="240" src="https://lh5.googleusercontent.com/-BnCxVgmik-c/TYi07B8cQUI/AAAAAAAAAOY/f_M0MR0P-ZY/s320/Nehring.JPG" width="320" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: center;"&gt;&lt;i&gt;&lt;/i&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: center;"&gt;&lt;span style="font-size: small;"&gt;&lt;i&gt;Saufen wie die Hohenstaufen&lt;/i&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="font-size: x-small;"&gt;&lt;span style="font-size: small;"&gt;&lt;i&gt;, Futtern wie bei Muttern &lt;/i&gt;&lt;/span&gt;&lt;i&gt;&lt;br /&gt;&lt;/i&gt;&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-size: x-small;"&gt;&lt;i&gt;Wer diese Kolumne zukünftig jeden Mittwoch zugeschickt bekommen möchte, schreibe eine Mail an thekentaenzer@netcologne.de, Stichwort: Die Köln-Kolumne.&lt;/i&gt;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Und hier noch ein Tipp: Der Bettler vom Kölner Dom&lt;br /&gt;Die Doppel-DVD präsentiert eine neue, digital restaurierte Fassung des Stummfilms Der Bettler vom Kölner Dom von Rolf Randolf aus dem Jahr 1927 mit zwei neuen Musikbegleitungen: eine Orchestermusik von Pierre Oser, entstanden im Auftrag und eingespielt vom WDR-Rundfunkorchester, und der Mitschnitt einer Live-Improvisation von Günter A. Buchwald bei den Internationalen Stummfilmtagen in Bonn 2010. Außerdem bietet die DVD die ersten Köln-Filme der Gebrüder Lumière, Werbe- und Dokumentarfilme sowie Wochenschauberichte über Köln, die in der Stummfilmzeit entstanden sind. Sehr schöne Sache, ganz wundervoll nicht zuletzt die frühen Werbetrickfilme für Stollwerck-Schokolade.&lt;br /&gt;Zu bestellen unter www.edition-filmmuseum.com&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/369520516655249566-7520402250265908407?l=emons-verlag.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://emons-verlag.blogspot.com/feeds/7520402250265908407/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=369520516655249566&amp;postID=7520402250265908407' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/369520516655249566/posts/default/7520402250265908407'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/369520516655249566/posts/default/7520402250265908407'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://emons-verlag.blogspot.com/2011/03/coloniales-30-friedrich-und-sein-kolner.html' title=''/><author><name>Der Writer´s Blog von Bernd Imgrund im Emons Verlag.</name><uri>http://www.blogger.com/profile/13374223807582714472</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='https://lh5.googleusercontent.com/-BnCxVgmik-c/TYi07B8cQUI/AAAAAAAAAOY/f_M0MR0P-ZY/s72-c/Nehring.JPG' height='72' width='72'/><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-369520516655249566.post-7849442426677372932</id><published>2011-03-16T08:51:00.001+01:00</published><updated>2011-03-16T09:12:52.149+01:00</updated><title type='text'></title><content type='html'>&lt;div style="text-align: center;"&gt;&lt;b&gt;Geschichten aus 1111 Nächten (4)&lt;/b&gt;&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;div style="text-align: center;"&gt;It never rains in Düsseldorf &lt;/div&gt;&lt;br /&gt;Es trug sich zu in jenen Tagen, da der Rhein so furchtbar dreckig war, dass er zu nichts mehr taugte. Anton hatte lange geschlafen und nach einem ausgiebigen Frühschoppen entschieden, ein wenig das erweiterte Umland seiner Heimatstadt zu erkunden. Und so gelangte er nach Düsseldorf.&lt;br /&gt;Meteorologische Verwerfungen und der Wettergott hatten dafür gesorgt, dass dortselbst seit Monaten kein einziges Tröpfchen Regen gefallen war. Die Einwohner litten schlimmen Durst, auf den Feldern verdorrte die Ernte. So groß war der Kummer, dass sie in Anton den Heilsbringer erkannten, der sie aus ihrer Not befreien würde.&lt;br /&gt;„Lieber Kölner, kannst du uns Regen bringen?“ bettelten sie ihn an.&lt;br /&gt;„Natürlich kann ich das“, antwortete Anton ohne Umschweife. Und dann verlangte er, dass man ihm eine große Wanne frischen Wassers bringe.&lt;br /&gt;„Wasser, lieber Anton, ist doch genau das, was uns fehlt! Willst du Spaß treiben mit unserem Elend?“&lt;br /&gt;„Ohne Wanne Wasser kein Regen“, sagte Anton entschieden.&lt;br /&gt;Und so sammelten die Düsseldorfer ihre letzten Wasservorräte ein und füllten Anton die Wanne.&lt;br /&gt;Dieser ließ ein großes Feuer entfachen, mit dem das Wasser erhitzt wurde. Nachdem etwas Seifenlauge addiert worden war, zog Anton seinen Mantel aus und ließ ihn von einer örtlichen Magd ordentlich durchwaschen. Danach verlangte er eine weitere Wanne mit frischem Wasser.&lt;br /&gt;„Aber Anton!“ schrien die Düsseldorfer. „Was willst du denn nun mit einer weiteren Wanne Wasser? Siehst du nicht, wie schlecht es uns geht!“&lt;br /&gt;„Ohne Wanne Wasser kein Regen“, wiederholte Anton.&lt;br /&gt;Und so zogen die Düsseldorfer los, um die letzten bislang versteckten Vorräte zusammenzuklauben. Mit äußerster Mühe und gegen arge Widerstände trugen sie eine weitere Wanne Wasser zusammen.&lt;br /&gt;Anton schien zufrieden und ließ den eingeseiften Mantel im klaren Wasser gründlich auswaschen. Dann verlangte er nach einer Wäscheleine.&lt;br /&gt;Die Düsseldorfer, verzweifelt und am Ende ihrer Kraft, erfüllten ihm auch diesen letzten Wunsch. Kaum aber hatte Anton seine Kleidung an den Klammern befestigt, begann es zu regnen, kräftige Schauer benetzten die darbende Erde.&lt;br /&gt;„Wusst ich´s doch“, hob der Anton an, „immer wenn ich meinen Mantel zum Trocknen aufhänge, fängt es an zu sicken.“&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;div style="text-align: center;"&gt;&lt;div class="separator" style="clear: both; text-align: center;"&gt;&lt;a href="https://lh6.googleusercontent.com/-GVSjFSw85-4/TYBr_b6gOOI/AAAAAAAAAOU/A8DlH03tKbg/s1600/Altbier.JPG" imageanchor="1" style="margin-left: 1em; margin-right: 1em;"&gt;&lt;img border="0" height="320" src="https://lh6.googleusercontent.com/-GVSjFSw85-4/TYBr_b6gOOI/AAAAAAAAAOU/A8DlH03tKbg/s320/Altbier.JPG" width="240" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;&lt;span style="font-size: x-small;"&gt; &lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: center;"&gt;&lt;span style="font-size: x-small;"&gt;Düsseldorfer Wasser ist von Natur aus nie ganz klar&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;span style="font-size: x-small;"&gt;&lt;i&gt;&lt;br /&gt;&lt;/i&gt;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-size: x-small;"&gt;&lt;i&gt;Wer diese Kolumne zukünftig jeden Mittwoch zugeschickt bekommen möchte, schreibe eine Mail an thekentaenzer@netcologne.de, Stichwort: Die Köln-Kolumne.&lt;/i&gt;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-size: x-small;"&gt;&lt;span style="font-size: small;"&gt;&amp;nbsp;&lt;/span&gt;&lt;i&gt; &lt;/i&gt;&lt;/span&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/369520516655249566-7849442426677372932?l=emons-verlag.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://emons-verlag.blogspot.com/feeds/7849442426677372932/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=369520516655249566&amp;postID=7849442426677372932' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/369520516655249566/posts/default/7849442426677372932'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/369520516655249566/posts/default/7849442426677372932'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://emons-verlag.blogspot.com/2011/03/geschichten-aus-1111-nachten-4-it-never.html' title=''/><author><name>Der Writer´s Blog von Bernd Imgrund im Emons Verlag.</name><uri>http://www.blogger.com/profile/13374223807582714472</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='https://lh6.googleusercontent.com/-GVSjFSw85-4/TYBr_b6gOOI/AAAAAAAAAOU/A8DlH03tKbg/s72-c/Altbier.JPG' height='72' width='72'/><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-369520516655249566.post-4675113215656015867</id><published>2011-03-09T09:35:00.000+01:00</published><updated>2011-03-09T09:35:46.817+01:00</updated><title type='text'></title><content type='html'>&lt;div style="text-align: center;"&gt;&lt;b&gt;Deutschlandreisen (6)&lt;/b&gt;&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;div style="text-align: center;"&gt;Westerwelle – Aknedelle&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;div style="text-align: center;"&gt;Knäblein Hi&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: center;"&gt;Knäblein Ho&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: center;"&gt;Reinhard Mey&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: center;"&gt;und Status Quo.&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;div class="separator" style="clear: both; text-align: center;"&gt;&lt;a href="https://lh3.googleusercontent.com/-pBhtAdnTVk4/TXc671Owm0I/AAAAAAAAAN0/B3lw9UtsoOQ/s1600/Brandenburger+Tor.jpg" imageanchor="1" style="margin-left: 1em; margin-right: 1em;"&gt;&lt;img border="0" height="240" src="https://lh3.googleusercontent.com/-pBhtAdnTVk4/TXc671Owm0I/AAAAAAAAAN0/B3lw9UtsoOQ/s320/Brandenburger+Tor.jpg" width="320" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;div style="text-align: center;"&gt;Vorm Tor benamt nach Brandenburg&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: center;"&gt;steht ein klitzekleiner Zwurg&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: center;"&gt;das heißt, dem Brandenburger Tor&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: center;"&gt;steht ein kleiner Zwurgel vor.&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;div style="text-align: center;"&gt;Knäblein Hi&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: center;"&gt;Knäblein Ho&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: center;"&gt;Einheitsbrei &lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: center;"&gt;und Katzenklo.&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: center;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="separator" style="clear: both; text-align: center;"&gt;&lt;a href="https://lh3.googleusercontent.com/-ErQ9sKgdtfE/TXc7Kea-SlI/AAAAAAAAAN4/bBrdK6VYeC4/s1600/Reichstag.jpg" imageanchor="1" style="margin-left: 1em; margin-right: 1em;"&gt;&lt;img border="0" height="240" src="https://lh3.googleusercontent.com/-ErQ9sKgdtfE/TXc7Kea-SlI/AAAAAAAAAN4/bBrdK6VYeC4/s320/Reichstag.jpg" width="320" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;div style="text-align: center;"&gt;Am Reichstag weht ein eiser Wind&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: center;"&gt;es blickt recht maliziös, das Kind.&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: center;"&gt;Und oben spachtelt Westerwelle&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: center;"&gt;seine jüngste Aknedelle.&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: center;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: center;"&gt;Knäblein Hi&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: center;"&gt;Knäblein Ho&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: center;"&gt;letzter Schrei&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: center;"&gt;und erstes Oh.&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: center;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="separator" style="clear: both; text-align: center;"&gt;&lt;a href="https://lh4.googleusercontent.com/-fE8oGYe5mqM/TXc7hKuQTnI/AAAAAAAAAOA/G0YPo_eKjIw/s1600/Grotte+Sanssoucy.jpg" imageanchor="1" style="margin-left: 1em; margin-right: 1em;"&gt;&lt;img border="0" height="320" src="https://lh4.googleusercontent.com/-fE8oGYe5mqM/TXc7hKuQTnI/AAAAAAAAAOA/G0YPo_eKjIw/s320/Grotte+Sanssoucy.jpg" width="240" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;div style="text-align: center;"&gt;Im weiten Park von Sanssouci&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: center;"&gt;herrscht spätbarocker Minipli&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: center;"&gt;der Große Friedrich samt Kokotte&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: center;"&gt;vergnügt sich in der Neptungrotte.&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: center;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: center;"&gt;Knäblein Hi&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: center;"&gt;Knäblein Ho&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: center;"&gt;Brücke am Kwai &lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: center;"&gt;und Waterloo.&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: center;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="separator" style="clear: both; text-align: center;"&gt;&lt;a href="https://lh4.googleusercontent.com/-qBN-m4v4xE8/TXc7oJeowaI/AAAAAAAAAOE/peKaNoQrImE/s1600/Bei+Angelo.jpg" imageanchor="1" style="margin-left: 1em; margin-right: 1em;"&gt;&lt;img border="0" height="240" src="https://lh4.googleusercontent.com/-qBN-m4v4xE8/TXc7oJeowaI/AAAAAAAAAOE/peKaNoQrImE/s320/Bei+Angelo.jpg" width="320" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;div style="text-align: center;"&gt;15 Korn Bei Angelo&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: center;"&gt;der Rentner bricht ins Wasserklo&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: center;"&gt;droben schläft das Knäblein still&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: center;"&gt;Gute Nacht hat´s noch gesagt&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: center;"&gt;und drunten Angelo nun fragt&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: center;"&gt;ob man noch ein Schultheiß will.&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: center;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: center;"&gt;Knäblein Hi&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: center;"&gt;Knäblein Ho&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: center;"&gt;heute Hai&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: center;"&gt;und morgen Floh.&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-size: x-small;"&gt;&lt;i&gt;&lt;br /&gt;&lt;/i&gt;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-size: x-small;"&gt;&lt;i&gt;Wer diese Kolumne zukünftig jeden Mittwoch zugeschickt bekommen möchte, schreibe eine Mail an thekentaenzer@netcologne.de, Stichwort: Die Köln-Kolumne.&lt;/i&gt;&lt;/span&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/369520516655249566-4675113215656015867?l=emons-verlag.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://emons-verlag.blogspot.com/feeds/4675113215656015867/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=369520516655249566&amp;postID=4675113215656015867' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/369520516655249566/posts/default/4675113215656015867'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/369520516655249566/posts/default/4675113215656015867'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://emons-verlag.blogspot.com/2011/03/deutschlandreisen-6-westerwelle.html' title=''/><author><name>Der Writer´s Blog von Bernd Imgrund im Emons Verlag.</name><uri>http://www.blogger.com/profile/13374223807582714472</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='https://lh3.googleusercontent.com/-pBhtAdnTVk4/TXc671Owm0I/AAAAAAAAAN0/B3lw9UtsoOQ/s72-c/Brandenburger+Tor.jpg' height='72' width='72'/><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-369520516655249566.post-1126532356277582435</id><published>2011-03-02T09:22:00.001+01:00</published><updated>2011-03-02T10:18:20.695+01:00</updated><title type='text'></title><content type='html'>&lt;div style="text-align: center;"&gt;&lt;b&gt;Geschichten aus 1111 Nächten (3)&lt;/b&gt;&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;div style="text-align: center;"&gt;Als Anton einmal ein weiches Gefühl überkam&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;Anton war in seinen mittleren Jahren und wohnte auf der Weidengasse. Eines Nachts erwachte er, und die enge, sonst so lichtscheue Straße war mit Schnee bedeckt. Ihn ergriff ein weiches Gefühl, und so öffnete er den edlen schottischen Malzwhiskey, den er für besondere Momente bereithielt. Er trank sich ein erstes Gläschen, rezitierte ein Gedicht aus den Buckower Elegien von Bertolt Brecht, und plötzlich kam ihm sein alter Freund Jean in den Sinn.&lt;br /&gt;Sofort verspürte er ein heftiges Bedürfnis, diesen zu sehen. Obwohl es halb drei Uhr in der Nacht war, zog er sich seine Hosen an und machte sich auf den Weg nach Lindenthal, wo Jean seinerzeit ein schickes, nicht ganz legitim erstandenes Apartment bewohnte.&lt;br /&gt;Lange war er unterwegs, der Anton. Kein Geld für ein Taxi, und den KVB traute er ohnehin nicht über den Weg. Schusters Rappen also.&lt;br /&gt;Und dennoch: Anton erreichte Jeans Haus, bevor seine Uhr die 4 anzeigte. Er las Jeans Namen auf dem Klingelschild, und noch einmal überkam ihn jenes liebevolle Gefühl. Dann drehte er sich um und ging wieder nach Hause.&lt;br /&gt;Gerade als er dort anlangte, kam der ihm sehr gut bekannte Express-Mann des Veedels entgegen, auf dem Weg von einer Kneipe in die nächste.&lt;br /&gt;„Na, bist du wieder hacke, Anton?“ fragte er.&lt;br /&gt;„Nein, ich wollte meinen alten Freund Jean besuchen“, antwortete Anton.&lt;br /&gt;„Und warum hast du´s nicht getan?“&lt;br /&gt;„Nun“, hob Anton an, „just in dem Moment, da ich den Klingelknopf drücken wollte, war mein Verlangen verschwunden. Es war gestillt und entschlafen. Warum also hätte ich Jean noch besuchen sollen?“&lt;br /&gt;Dann gingen die beiden in eine kleine Kaschemme am Ring und tranken ein stilles Kölsch.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;div style="text-align: center;"&gt;***&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;div style="text-align: center;"&gt;Anton und das frühe Aufstehen&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;Es war fast Mittag, als Anton dem heiligen Willy über den Weg lief. Anton hatte schwer gebechert den Abend zuvor, seine knollige Nase schimmerte noch einen Tick roter als gewöhnlich. Ein Gespräch war jedenfalls nicht gerade das, worauf er nun aus war.&lt;br /&gt;„Du solltest früher aufstehen, mein Sohn“, sagte der heilige Willy.&lt;br /&gt;„Und warum das, heiliger Willy?“ fragte Anton so müde wie fahrig zurück.&lt;br /&gt;„Weil es eine sehr sinnvolle Angewohnheit ist. Einmal bin ich um 7 durch die Straßen gelaufen und habe in der Gosse einen 100-Euro-Schein gefunden.“&lt;br /&gt;„Vielleicht hat ihn dort jemand am Abend davor verloren.“&lt;br /&gt;„Nein, ganz bestimmt nicht“, sagte der heilige Willy entschieden. „Denn auch am Abend zuvor bin ich dort entlangspaziert.“&lt;br /&gt;„Na dann“, erwiderte Anton, „dann ist der Mann, der die 100 Euro verloren hat, also noch früher aufgestanden als du. Du siehst, dass es nicht für jeden gut ist, allzu früh aufzustehen.“&lt;br /&gt;Und der heilige Willy, leicht verdutzt, ging seines Wegs.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;div class="separator" style="clear: both; text-align: center;"&gt;&lt;a href="https://lh3.googleusercontent.com/-1hkg8Xn0Ihc/TW3-GJoFKpI/AAAAAAAAANw/rq-vMhIbLAE/s1600/Heiliger+Willy.JPG" imageanchor="1" style="margin-left: 1em; margin-right: 1em;"&gt;&lt;img border="0" height="240" src="https://lh3.googleusercontent.com/-1hkg8Xn0Ihc/TW3-GJoFKpI/AAAAAAAAANw/rq-vMhIbLAE/s320/Heiliger+Willy.JPG" width="320" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: center;"&gt;Der heilige Willy als Mauer-Scratching auf einer Kölner Kneipentoilette&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;i&gt;&lt;span style="font-size: x-small;"&gt;Wer diese Kolumne zukünftig jeden Mittwoch zugeschickt bekommen möchte, schreibe eine Mail an thekentaenzer@netcologne.de, Stichwort: Die Köln-Kolumne.&lt;/span&gt;&lt;/i&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/369520516655249566-1126532356277582435?l=emons-verlag.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://emons-verlag.blogspot.com/feeds/1126532356277582435/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=369520516655249566&amp;postID=1126532356277582435' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/369520516655249566/posts/default/1126532356277582435'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/369520516655249566/posts/default/1126532356277582435'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://emons-verlag.blogspot.com/2011/03/geschichten-aus-1111-nachten-3-als.html' title=''/><author><name>Der Writer´s Blog von Bernd Imgrund im Emons Verlag.</name><uri>http://www.blogger.com/profile/13374223807582714472</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='https://lh3.googleusercontent.com/-1hkg8Xn0Ihc/TW3-GJoFKpI/AAAAAAAAANw/rq-vMhIbLAE/s72-c/Heiliger+Willy.JPG' height='72' width='72'/><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-369520516655249566.post-4572414334410129886</id><published>2011-02-23T09:25:00.002+01:00</published><updated>2011-02-23T10:22:10.144+01:00</updated><title type='text'></title><content type='html'>&lt;div style="text-align: center;"&gt;&lt;b&gt;Thekentänzer (42)&lt;/b&gt;&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;div style="text-align: center;"&gt;Der Schal&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;Ist es hier so verqualmt, oder sieht die schlecht? – Näher jedenfalls könnte die Frau ihr Gesicht nicht an das des Kellners rücken.&lt;br /&gt;„Hast du was von Earth, Wind &amp;amp; Fire?“&lt;br /&gt;Ihr Mund ist etwas größer als nötig, ihre Augen rollen beim Sprechen. Irgendwann einmal hat sie bestimmt ganz gut ausgesehen.&lt;br /&gt;„Nee, hab ich nicht“, sagt der Kellner.&lt;br /&gt;Sie geht zurück zu ihrer Freundin, fummelt an deren Schal herum. Nimmt ihn ab, legt den Hals frei, dreht ihn dann wieder zweimal um den Nacken der anderen. Fummelt und fummelt, dermaßen manisch, dass man wegsehen muss. Aber nicht kann. Nimmt den Schal wieder ab, eine Umdrehung, verknotet dann die Enden. Massiert die Knoten und Maschen dieses völlig unscheinbaren Wollschals, zieht dort einen Zentimeter heraus und schiebt auf der anderen Seite ein Stück unter den Jackenkragen. Greift sich die beiden Enden, lässt sie locker herunterfallen, streicht an ihnen hoch bis zur Schlinge, öffnet diese. &lt;br /&gt;„Und du hast wirklich nichts von Earth, Wind &amp;amp; Fire?“&lt;br /&gt;„Ich erfülle nie Musikwünsche der Gäste“, sagt der Kellner. Durchaus diskussionswürdig. „Und Earth, Wind &amp;amp; Fire finde ich im übrigen grauenhaft.“&lt;br /&gt;„Ich ja auch“, sagt die Frau mit dem großen Mund. „Aber meine Freundin braucht die.“&lt;br /&gt;Dann geht sie zurück zu ihrem Tisch. Man versucht wegzusehen. Man schielt, aus den Augenwinkeln. Ja, sie hängt wieder an dem Schal. Reibt die Fransen zwischen zwei Fingern und blickt der Freundin dabei tief in die Augen. Legt die Schalenden auf ihre flach geöffneten Hände und betrachtet sie. Legt die Schalenden übereinander und lässt sie dann fallen. Einmal, zweimal, zehnmal. Wickelt den Schal in einer zweiten Schlaufe um den Hals und pfropft die nun sehr kurz gewordenen Enden in den Pulloverkragen der anderen. Dreht die Schalschlingen zu Ringelwülsten, entrollt sie wieder und streicht vom Hals Richtung Schultern darüber, man will das nicht sehen. Die Freundin rührt sich nicht, starrt zur Tür und lässt alles über sich ergehen. Das ist nicht das erste Mal. Das hat so schon tausende Male stattgefunden. Die Frau tanzt nun mit dem Schal auf der Stelle. Die Freundin tanzt nicht. Die Frau tanzt versunken und legt sich ein Schalende an die Wange. Senkt den Kopf und legt die Stirn auf die Wolle, hebt die Schalenden gen Decke und blickt ihnen nach. Lässt sie schließlich los und streicht sie über den Brüsten der Freundin glatt, bevor die Zeremonie von vorne beginnt: abnehmen des Schals, um den Hals legen des Schals, eine Schlinge, ein Knoten, massieren der Fransen, ein Tanz. Der Kellner wendet sich an einen Kollegen, der sein CD-Köfferchen unter der Theke deponiert hat. „Hast du was von Earth, Wind &amp;amp; Fire?“ fragt er ihn.&lt;br /&gt;Hat er nicht.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;i&gt;&lt;span style="font-size: x-small;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/i&gt;&lt;br /&gt;&lt;i&gt;&lt;span style="font-size: x-small;"&gt;Wer diese Kolumne zukünftig jeden Mittwoch zugeschickt bekommen möchte, schreibe eine Mail an thekentaenzer@netcologne.de, Stichwort: Die Köln-Kolumne.&lt;/span&gt;&lt;/i&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/369520516655249566-4572414334410129886?l=emons-verlag.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://emons-verlag.blogspot.com/feeds/4572414334410129886/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=369520516655249566&amp;postID=4572414334410129886' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/369520516655249566/posts/default/4572414334410129886'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/369520516655249566/posts/default/4572414334410129886'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://emons-verlag.blogspot.com/2011/02/thekentanzer-42-der-schal-ist-es-hier.html' title=''/><author><name>Der Writer´s Blog von Bernd Imgrund im Emons Verlag.</name><uri>http://www.blogger.com/profile/13374223807582714472</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-369520516655249566.post-3851086607845154688</id><published>2011-02-16T08:05:00.003+01:00</published><updated>2011-03-02T09:23:19.597+01:00</updated><title type='text'></title><content type='html'>&lt;div style="text-align: center;"&gt;&lt;b&gt;&lt;/b&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="font-family: inherit; text-align: center;"&gt;&lt;b&gt;Geschichten aus 1111 Nächten (2)&lt;/b&gt;&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;div style="text-align: center;"&gt;Der Besuch des alten Freundes&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;Jean war durch verschiedene zwielichtige Transaktionen wohlhabend geworden und in eine Hahnwälder Villa gezogen. Anton hingegen lebte weiterhin als bitterarmer Schlucker in Kalk. Wenn er an seinen alten Freund dachte, schämte er sich. Eines Tages jedoch raffte er sich auf und besuchte Jean. Fuhr mit der 1 über den Rhein und spazierte tapfer gen Süden ins Reichenviertel.&lt;br /&gt;„Das freut mich aber, dich zu sehen“, sagte Jean, als seine Haushälterin den abgerockten Kerl mit der roten Knollennase vorgelassen hatte. Und schnurstracks strich er alle weiteren Termine, um sich dem alten Kumpel aus schwerer Zeit zu widmen. &lt;br /&gt;Zunächst zeigte er ihm seinen Hausstaat: die Küche, größer als Antons gesamtes Zweiraumapartment; das Wohnzimmer mit dem kinotauglichen Beamer; den Garten mit dem Hubschrauberlandeplatz. Danach – beziehunsgweise eigentlich auch schon zuvor – schenkte er Anton vom teuersten schottischen Malzwhisky ein und bestellte per Kurzwahlklick vier hübsche, junge Prostituierte nach Hahnwald.&lt;br /&gt;Wie es der Zufall so wollte, hatte Jean einige Monate darauf beruflich in Kalk zu tun. Es ging um den lukrativen Kauf eines verrotteten Häuserblocks der städtischen Wohnungsbaugesellschaft. Keinem Zufall hingegen entsprang das erneute Aufeinandertreffen der beiden Freunde aus Kindertagen: Jean, obwohl er stark schielte, erspähte Anton nämlich auf jener Bank, auf der letzterer allmittags sein Fläschchen Kölsch zu trinken pflegte. Als er Jean erblickte, bestand er darauf, ohne Wenn und Aber, ihn zu sich nach Hause einzuladen. Man trank ein paar kurze Korn und teilte sich eine Tiefkühlpizza. Als es an den Abschied ging, sagte Anton: „Du schuldest mir 5 Euro.“&lt;br /&gt;Jean jedoch weigerte sich zu zahlen und verließ das Haus mit Empörung über diese - so empfand er es - unter Freunden frevlerische Forderung. Auch Anton sprang rasch auf die Straße und schlug folgenden Kompromiss vor: „Lass uns den Pastor entscheiden, das ist schließlich in Köln so üblich.“&lt;br /&gt;Jean war einverstanden, und so spazierte man schweigend zur Kirche. Der Veedelsgeistliche hörte sich die Geschichte an und befand ohne zu zögern, dass Anton Recht habe. Jean, zähneknirschend, drückte den Fünfer ab und stieg in den abgedunkelten Fond seiner Limousine. Als der Chaffeur jedoch bereits den Motor gezündet hatte, sah Jean den Anton herbeieilen und mit jenem Geldschein winken. Er ließ das Fenster herunter, zugleich erzürnt und verwundert. „Was willst du denn nun noch?“ fragte er den zerlumpten Ex-Freund.&lt;br /&gt;„Dir dein Geld zurückgeben will ich“, antwortete Anton.&lt;br /&gt;„Und wieso das?“&lt;br /&gt;„Nun, du hast mir so viel gezeigt, als ich bei dir im Hahnwald war. Deinen Garten, deinen edlen Whisky und die jungen Frauen, mit denen du dich bei Bedarf umgibst. Und da habe ich halt überlegt, was ich im Gegenzug dir bieten könnte.“&lt;br /&gt;„Und zwar?“&lt;br /&gt;„Tja, das einzige, was ich dir zeigen konnte, ist der bescheuerte Pastor, den wir hier haben.“&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;div class="separator" style="clear: both; text-align: center;"&gt;&lt;a href="http://3.bp.blogspot.com/-4Oh7AXzJrLU/TVt23kJzsgI/AAAAAAAAANs/YO0vcWeKUl0/s1600/Hahnwald-Villa.JPG" imageanchor="1" style="margin-left: 1em; margin-right: 1em;"&gt;&lt;img border="0" height="320" src="http://3.bp.blogspot.com/-4Oh7AXzJrLU/TVt23kJzsgI/AAAAAAAAANs/YO0vcWeKUl0/s320/Hahnwald-Villa.JPG" width="240" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: center;"&gt;&lt;i&gt;Hahnwald-Villa. Als hier noch Armut herrschte, befand sich in diesen Mauern eine Farm, die Geflügelpressfleisch für Halve Hähne produzierte (siehe: Ölle. Die Stadt am Niehr, Emons Verlag)&lt;/i&gt;&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-size: x-small;"&gt;&lt;i&gt;Wer diese Kolumne zukünftig jeden Mittwoch zugeschickt bekommen möchte, schreibe eine Mail an thekentaenzer@netcologne.de, Stichwort: Die Köln-Kolumne.&lt;/i&gt;&lt;/span&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/369520516655249566-3851086607845154688?l=emons-verlag.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://emons-verlag.blogspot.com/feeds/3851086607845154688/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=369520516655249566&amp;postID=3851086607845154688' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/369520516655249566/posts/default/3851086607845154688'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/369520516655249566/posts/default/3851086607845154688'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://emons-verlag.blogspot.com/2011/02/anton-und-jean-1-geschichten-aus-1111.html' title=''/><author><name>Der Writer´s Blog von Bernd Imgrund im Emons Verlag.</name><uri>http://www.blogger.com/profile/13374223807582714472</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://3.bp.blogspot.com/-4Oh7AXzJrLU/TVt23kJzsgI/AAAAAAAAANs/YO0vcWeKUl0/s72-c/Hahnwald-Villa.JPG' height='72' width='72'/><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-369520516655249566.post-3995192524953565973</id><published>2011-02-09T11:13:00.000+01:00</published><updated>2011-02-09T11:13:24.565+01:00</updated><title type='text'></title><content type='html'>&lt;div style="text-align: center;"&gt;&lt;b&gt;Straßenkämpfer (16)&lt;/b&gt;&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;div style="text-align: center;"&gt;Komm bald wieder, Junge!&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;Die ganze Hinfahrt über freute er sich auf diesen ersten Heimurlaub seit Studienbeginn. Was ihn früher so deprimiert hatte, würde er nun lässig ertragen können: das gezwitscherte „Aufstehen, mein Kleiner“, mit dem Mutter ihn morgens aus dem Bett holte; die Mittagsruhe, wenn sie sich auf das Sofa im Wohnzimmer legte; die Grabesstimmung, wenn die Eltern mit dem letzten Sonnenstrahl sämtliche Rollläden herunterließen.&lt;br /&gt;Bester Laune schlenderte Sebastian vom Bahnhof nach Hause, die Tasche locker über der Schulter. Beim Metzger ließ er sich eines jener unschlagbaren Leberwurstbrötchen schmieren, obwohl er wusste, dass Mama gekocht haben würde. Und weil ihm die Leberwurst gar zu provinziell im Magen lag, betrat er das Papiergeschäft und fragte nach einer Zeitschrift, von der man dort noch nie gehört hatte.&lt;br /&gt;„Da kommt ja unser Weltenbummler.“&lt;br /&gt;Seine Mutter umarmte ihn so fest, wie er es für gewöhnlich gerade noch zuließ, und er küsste sie so innig, wie er es sich nach dem Wort „Weltenbummler“ soeben noch abringen konnte.&lt;br /&gt;Das Pflaster auf dem linken Nasenflügel war ihm sofort aufgefallen. Es sah entsetzlich aus. Perfekter, mittiger, dezenter hätte man es nicht anbringen können, aber ein Blutstrom hatte sich aus der augenscheinlich noch frischen Wunde bis zur Oberfläche durchgesogen. Früher wäre ihr so etwas nicht passiert, das Pflaster wäre zeitiger gewechselt worden.&lt;br /&gt;Aus dem Keller hörte er seinen Vater die Treppe heraufkommen. Papa musste wieder an seiner Kellerbar gearbeitet haben, der er jede Stunde seiner Freizeit widmete. Der Hammer baumelte locker in seiner Rechten, auf dem Weg hatte er sich noch eine Zigarette angezündet, die ihm nun im Mundwinkel hing. Er hat mich gehört, ging es Sebastian durch den Kopf. Er hat gehört, wie ich Mama begrüßt habe, und dann hat er noch ein bisschen Zeit verstreichen lassen und ein paar Mal auf den Nagel gekloppt, um seinen Auftritt vorzubereiten. Warum sollte er sich auch geändert haben in den letzten drei Monaten.&lt;br /&gt;„Hallo Junge“, sagte Sebastians Vater, der Erich hieß. „Ich bin gleich fertig.“&lt;br /&gt;Er ließ den Hammer in die Schlaufe seiner Arbeitshose gleiten und gab seinem Sohn die Hand. Dann ging er wieder in den Keller.&lt;br /&gt;Sebastian setzte sich mit seiner Mutter in die Küche. Der Kaffee war schwächer als der, den er sich in seiner neuen Unabhängigkeit kochte, aber er war heiß und wurde ihm in seinem alten, ramponierten Max-und-Moritz-Becher serviert.&lt;br /&gt;„Was ist denn mit deiner Nase passiert?“&lt;br /&gt;„Ach nichts“, sagte Emma und sah dabei so tapfer aus dem Fenster, dass Sebastian beinahe die Tränen kamen. Am liebsten wäre er auf sein Zimmer gegangen, um eine Weile allein zu sein. Stattdessen jedoch versuchte er sich an einer dritten Tasse Kaffee, obwohl ihm von der vorigen bereits ein wenig schlecht war. &lt;br /&gt;Zwei Stunden vergingen, bevor Erich seinen Sohn zum zweiten Mal sah. Es entsprach seiner Art von Pünktlichkeit, dass dies just in dem Moment geschah, als der Abendbrottisch fertig gedeckt war. Auch er stellte Sebastian die erwarteten Fragen, wennauch in der ihm eigenen Tönung: Hatte Emma wissen wollen, ob das Geld von zuhause ausreiche, so fragte Erich, ob er es sich gut einteile. Während Emma sich erkundigte, ob es ihm an der Uni gefalle, wollte Erich wissen, wie gut er vorankomme. Und dieweil seine Mutter sich sorgte, ob er schon Anschluss gefunden habe, ging es seinem Vater um nützliche „Kontakte“, die er nicht versäumen sollte zu knüpfen.&lt;br /&gt;Erich war nicht völlig kahl, aber schon seit jungen Jahren mit einem mageren Restkranz geschlagen, der von den Ohren um den Hinterkopf herum führte. Und seit seiner Hochzeit trug sich Erich noch mit einer weiteren Sorge herum: Ungeachtet all seiner erzieherischen Bemühungen hatte sich seine Emma einen Rest ihres eigentümlichen Humors bewahrt, den sie einst als auslösenden Affekt seiner Liebe mit in die Ehe gebracht hatte.&lt;br /&gt;Sebastian ging früh zu Bett an jenem ersten Tag. Die folgende Woche verbrachte er mit seinen ehemaligen Schulfreunden, stets darum bemüht, die alte Zeit wiederaufleben und sein urbanes Überlegenheitsgefühl gegenüber den Daheimgebliebenen nicht durchsickern zu lassen. Erst am letzten Abend sprach er seine Mutter noch einmal auf ihre Verletzung an. Das Nasenpflaster war inzwischen einer seltsam verkratzten, schorfbedeckten Wunde gewichen.&lt;br /&gt;Es war auf einer Party geschehen, die ein Arbeitskollege Erichs anlässlich seines Geburtstags ausgerichtet hatte. Der Mann wohnte zwanzig Kilometer entfernt im nächsten Städtchen, und das Ereignis hätte dort auch begraben werden können, hätte dagegen nicht Emmas besagter Humor gestanden, den Erich mit den Jahren nur noch als „Klatschsucht“ bezeichnete.&lt;br /&gt;Erich wurde sehr ausgelassen an jenem Festabend. Er tanzte mit sämtlichen Frauen des Kreises, und seine Stimmung färbte nicht zuletzt auf Emma ab, die glücklich war wie selten, weil Erich zwischen den verschiedenen Runden immer wieder auf eine einzige, sie, zurückkam. &lt;br /&gt;„Das war das erste Mal, dass er mich genau wie damals angefasst hat, als wir uns kennenlernten´, gestand Emma nach dem zweiten Glas Wein. &lt;br /&gt;Erich griff sich Emma, und Emma genoss es, gegriffen zu werden, und dann kam da ein Lied, das einlud, nicht nur zu tanzen, sondern zu hüpfen, zu springen, und Emma sprang, und Erich sprang, ihr hinterher, in die Luft, unter die flache Decke des kollegialen Partykellers, und die Partykellerdecke war genau wie die Erichs mit Holzpaneelen ausgeschlagen, und das Holz war spröde, Erichs Toupet blieb daran hängen, zitterte kurz unter der Decke und fiel dann zu Boden.&lt;br /&gt;Erich, der gerade noch bester Laune gewesen war, musste vor allen Gästen den Rücken krümmen, die Knie beugen, zu Boden gehen. Und die Partygäste, inklusive Emma, lachten sich scheckig.&lt;br /&gt;„Ich habe einfach nur gelacht. Alle haben gelacht und sich nicht viel dabei gedacht, weil auch dein Vater mitgelacht hat.“&lt;br /&gt;Ihr sei klar gewesen, dass er sich geniert hatte in dem Moment, aber, mein Gott, die Stunden vorher seien viel zu schön gewesen, als dass sie sich lange Gedanken über so ein harmloses Missgeschick hätte machen wollen. Und erst im Nachhinein habe sie sich an den Blick erinnert, den Erich ihr vom Boden her, wo er sein Toupet aufhob, zugeworfen hatte.&lt;br /&gt;„Jedesmal, wenn ich seitdem daran denke, an diesen Blick, bleibt mir das Herz stehen.“&lt;br /&gt;Aber auf der Party war sie noch nicht so weit. Am nächsten Morgen um Neun, als der kleine Supermarkt im Dorf öffnete, ging Emma einkaufen. Zwiebelmett, das sie nicht vorrätig hatte und das Erich immer dann besonders gerne aß, wenn er am Vorabend zu viel getrunken hatte. Und so schwach sie sich auch selber noch fühlte, schwebte sie doch auf Wolken während dieses Einkaufs, denn sie dachte daran, wie er sie gestern angefasst hatte beim Tanzen. Hätte sich jener Blick Erichs da schon vom Hinterkopf zur Stirn vorgearbeitet, sie hätte sich im Supermarkt sicherlich anders verhalten.&lt;br /&gt;In diesem Laden nämlich arbeitet eine Freundin Emmas, mit der sie schon gemeinsam zur Grundschule gegangen war. Die beiden teilten einen running gag, eine Formulierung aus der Discounterwelt, die sich die Freundin während ihrer Lehre hatte angewöhnen müssen, als sie durch die verschiedenen Abteilungen des Supermarkts rotierte: Ich bin im Käse, sagte Emmas Freundin, wenn sie an der Käsetheke arbeitete; und: Ich bin im Fleisch, wenn sie Aufschnitt und Koteletts verkaufte.&lt;br /&gt;Am Tag nach jener Feier stand Emmas Freundin „im Fleisch“, und Emma, übernächtigt wie sie war, gedachte dieser Redewendung, die heute nur eine Assoziation zuließ: das nacke Kopffleisch ihres Mannes, niemandem so vertraut wie ihr und gestern einer Schar lustiger, freundlicher Menschen erstmals offenbart. Und nun, einmal wieder ergriffen von der Ausgelassenheit des Vorabends, dachte sie sich auch nichts weiter dabei, als sie der Schulfreundin unter Kichern und Prusten vom gestrigen Unfall ihres Gatten erzählte.&lt;br /&gt;Emmas Freundin bediente viele Leute im Verlaufe eines Tages. Deshalb wusste binnen weniger Stunden das ganze Dorf, was abends zuvor geschehen war. Erichs ohnehin offenes Geheimnis war nun vollends gelüftet und vogelfrei. Der Erich trägt ein Toupet. Hast du gehört? Die Geschichte von der Emma?&lt;br /&gt;All dies erzählte Emma ihrem Sohn, nachdem Erich bereits ins Bett gegangen war, also nach halb Neun. Und vom vielen Weinen bekam sie die gleichen roten Wangen, die Sebastian entwickelte, während er seiner Mutter weiter zuhörte.&lt;br /&gt;Wenige Tage nach dem Kollegenfest begab es sich, dass Sebastians Vater höchstpersönlich einkaufen ging. Manchmal, wenn er einen Tag frei hatte, empfand er es als Herausforderung, die auf der Rückseite eines alten Bons notierte Artikelaufstellung seiner Frau Stück für Stück abzuarbeiten. An jenem Morgen muss er auf Emmas Freundin getroffen sein, die im Fleisch oder anderswo eingesetzt war. Und von ihr wird er wohl das erfahren haben, von dem er bislang nicht gewusst hatte, dass es seiner ganzen Welt bekannt war.&lt;br /&gt;Wie er die Zeit zwischen dem Einkauf und Emmas Heimkehr von ihrem Arzttermin verbracht hat, wusste Emma nicht. Wahrscheinlich hatte er am Hobbykeller gearbeitet. Nachdem sie ihn in der Wohnung nicht angetroffen hatte, beschloss sie, die Zeit bis zum längst vorbereiteten Mittagessen nicht nutzlos verstreichen zu lassen. Also setzte sie sich in den Wohnzimmersessel, legte ein Handtuch über den Schoß und begann, ihre Fingernägel zu schneiden.&lt;br /&gt;Und irgendwann steht Erich im Türrahmen, und als er seine Frau da sieht, über ihr Geschäft gebeugt, kommt plötzlich alles in ihm hoch. Er sieht sie da sitzen, ganz unschuldig, sieht ihre dichten, noch immer tiefschwarzen Haare, geht auf sie zu und greift mitten hinein in den Schopf.&lt;br /&gt;„Du bist so ein Dämel“, sagt Erich zu Emma. Er will ihr nicht wehtun, bestimmt nicht. Aber dann drückt er sie wohl doch ein bisschen zu roh nach unten, und Emma, starr vor Schreck, bemerkt nicht, dass sie sich dadurch bedrohlich der aufgestellten Nagelschere nähert, die schließlich ihren linken Nasenflügel aufspießt.&lt;br /&gt;Sebastian ging zum Sofa und legte den Arm um seine Mutter. Sie wiegten sich, wie im Tanz. „Komm bald wieder, Junge“, sagte sie zum Abschied.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-size: x-small;"&gt;&lt;i&gt;Wer diese Kolumne zukünftig jeden Mittwoch zugeschickt bekommen möchte, schreibe eine Mail an thekentaenzer@netcologne.de, Stichwort: Die Köln-Kolumne.&lt;/i&gt;&lt;/span&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/369520516655249566-3995192524953565973?l=emons-verlag.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://emons-verlag.blogspot.com/feeds/3995192524953565973/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=369520516655249566&amp;postID=3995192524953565973' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/369520516655249566/posts/default/3995192524953565973'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/369520516655249566/posts/default/3995192524953565973'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://emons-verlag.blogspot.com/2011/02/straenkampfer-16-komm-bald-wieder-junge.html' title=''/><author><name>Der Writer´s Blog von Bernd Imgrund im Emons Verlag.</name><uri>http://www.blogger.com/profile/13374223807582714472</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-369520516655249566.post-172053633321573573</id><published>2011-02-02T10:19:00.001+01:00</published><updated>2011-02-02T17:27:07.602+01:00</updated><title type='text'></title><content type='html'>&lt;div style="text-align: center;"&gt;&lt;b&gt;Momentaufnahmen (16)&lt;/b&gt;&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;div style="text-align: center;"&gt;Balletttänzerinnen, oder&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: center;"&gt;Nachts um halb 1 allein in einer fremden Kneipe&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;… und wie geht’s deiner Freundin? Ich würd ja nie nach Malle fahren, wenn ich ne Freundin hätte …&lt;br /&gt;… zwei Saure gehen noch … tja, das wars dann, dann hat die mich rausgeschmissen, ich hab die Nacht im Park …&lt;br /&gt;… und jetz pass auf, das geht so: Was habt ihr zuletzt bei Wikipedia nachgesehen? … weil ich wissen wollte, was jetzt der Unterschied zwischen Balkon und Terrasse ist, so war das nämlich … und acht Monate später war ich ja dann mit der Steffi zusammen, die kannte ich schon vom Yoga … aber … der wusste genau, dass ich nen Präser dabeihatte …&lt;br /&gt;… und du meinst, wenn ich dir jetzt eine ballere, dann bist du direkt vergiftet von dem Zeug oder was? – Nee, ich bin ja nicht doof. Aber wenn ich die Hand jetzt ablecken würde oder so. – Ja aber du bist ja doch nicht total bescheuert oder. Wer leckt denn ne Hand ab wo Gift dran ist …&lt;br /&gt;… ich rede von Teamgeist, verstehst du … Mediator … bin ich genau in der richtigen Position … aber dass sie mein Angebot eben immer ablehnt …&lt;br /&gt;„Noch ein Bier?“&lt;br /&gt;… also, der Celentano is immer ein Thema für mich … weil in der DDR sind alle jungen Frauen nachm Westen abgehauen. Und jetzt sind alle jungen Männer allein und müssen sich um die Bauernhöfe kümmern.&lt;br /&gt;… der sitzt im Steinhaus und wirft mit Glas … drei Typen am Alter Markt, vor der Schwulenkneipe … dengeln die sone Strandbar zusammen, alle nackte Oberkörper, ich sach dir … SonnenbrilleTattoosBraungebrannt, was du so normal in der Open-Air-Disco auf Goa vor die Flinte kriegst … die Opas von der Kneipe alle dicht wie ne Knasttür, aber wie die die angeglotzt haben ...&lt;br /&gt;… hätt ich gern, ne Balletttänzerin … mit drei T schreibt man das… drei T, klar, aber haben alle keine Titten … als wenn das, also ... können dafür aber Nüsse knacken ... du Sau!&lt;br /&gt;… und dann nahm er die Hand von den Augen und ließ sie auf die Zigarettenschachtel fallen ... fingerte eine Fluppe aus der Hardbox und steckte sie sich zwischen die Lippen... ja, was denn nun? - … hier kannst du so lange trinken, wie du willst … irgendwo ist immer auf …&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;div class="separator" style="clear: both; text-align: center;"&gt;&lt;a href="http://2.bp.blogspot.com/_dsaofcursAY/TUgWpjBfLiI/AAAAAAAAANg/Wl9ggzLFjhw/s1600/Kommunikation.JPG" imageanchor="1" style="margin-left: 1em; margin-right: 1em;"&gt;&lt;img border="0" height="240" src="http://2.bp.blogspot.com/_dsaofcursAY/TUgWpjBfLiI/AAAAAAAAANg/Wl9ggzLFjhw/s320/Kommunikation.JPG" width="320" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: center;"&gt;&lt;i&gt;Kommunikation ist alles&lt;/i&gt;&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;i&gt;&lt;span style="font-size: x-small;"&gt;Wer diese Kolumne zukünftig jeden Mittwoch zugeschickt bekommen möchte, schreibe eine Mail an thekentaenzer@netcologne.de, Stichwort: Die Köln-Kolumne.&lt;/span&gt;&lt;/i&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/369520516655249566-172053633321573573?l=emons-verlag.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://emons-verlag.blogspot.com/feeds/172053633321573573/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=369520516655249566&amp;postID=172053633321573573' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/369520516655249566/posts/default/172053633321573573'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/369520516655249566/posts/default/172053633321573573'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://emons-verlag.blogspot.com/2011/02/momentaufnahmen-16-balletttanzerinnen.html' title=''/><author><name>Der Writer´s Blog von Bernd Imgrund im Emons Verlag.</name><uri>http://www.blogger.com/profile/13374223807582714472</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://2.bp.blogspot.com/_dsaofcursAY/TUgWpjBfLiI/AAAAAAAAANg/Wl9ggzLFjhw/s72-c/Kommunikation.JPG' height='72' width='72'/><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-369520516655249566.post-8619956794429843475</id><published>2011-01-26T10:54:00.000+01:00</published><updated>2011-01-26T10:54:41.752+01:00</updated><title type='text'></title><content type='html'>&lt;div style="text-align: center;"&gt;&lt;b&gt;Thekentänzer (41)&lt;/b&gt;&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;div style="text-align: center;"&gt;Der Vater, der Sohn, der Grieche und die Wirtin&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;Eigentlich hat Marius nur sechs Striche auf seinem Deckel. Aber als ich ihn frage, ob er etwas über die Historie seiner Stammkneipe weiß, wirkt er betrunken.&lt;br /&gt;„Der Alte da, wir können hier nicht laut reden.“&lt;br /&gt;„Wieso das denn nicht?“&lt;br /&gt;„Das ist der Grieche, der ist mit der Wirtin hier, warte mal, ich komme was näher. Der ist hier mit der Wirtin zusammen, aber der hat von nix ne Ahnung.“&lt;br /&gt;Marius´ Geflüster zielt zwar auf mein Ohr, aber die Schnapsschwaden umhüllen mein ganzes Gesicht.&lt;br /&gt;„Also, ich will ja keine Drogen verkaufen. Sondern nur wissen, wie das hier angefangen hat.“&lt;br /&gt;„1954 zum Beispiel. Mein Vater. Da gabs hier im Ort nur einen einzigen Fernseher. Und der stand da hinten in der Ecke.“&lt;br /&gt;Marius steht auf und zeigt mit ausgestrecktem Arm auf die Dartmaschine. Die Augen des Griechen folgen ihm. Schnell setzt er sich wieder neben mich.&lt;br /&gt;„Mein Vater war ein sehr kleiner Mann, weißt du. Der stand da, am Fenster. Und wenn der was sehen wollte, musste der immer hüpfen. Verstehst du? Dann hüpfte der hoch und sah ganz kurz was, und dann landete der wieder auf seinen Füßen. Und sah garnichts.“&lt;br /&gt;„Hat der dir vielleicht auch erzählt, wie es hier aussah, als dein Großvater noch hier trank?“&lt;br /&gt;„Mein Vater trinkt nicht, da vertust du dich. In der Hinsicht komme ich überhaupt nicht auf den.“&lt;br /&gt;„Ich meine ja auch nur, ob du mir irgend etwas zur Vorgeschichte dieses Lokals erzählen kannst.“&lt;br /&gt;Marius legt einen Zeigefinger an den Mund: „Psst“, macht er, „Feind hört mit.“ Als er mir dann ein Bier bestellt, ist klar: So schnell komme ich nicht mehr von ihm los.&lt;br /&gt;„Der Grieche weiß jedenfalls garnichts.“&lt;br /&gt;„Und seine Freundin, also die Wirtin? Wie heißt die denn, dann rufe ich die mal an.“&lt;br /&gt;„Tu das besser nicht, Mann. Denk dran: der Grieche!“&lt;br /&gt;Ich schweige ein paar Sekunden, dann drehe ich mich um und studiere möglichst unauffällig den Griechen. Was dort an der Theke steht, ist ein betrunkener alter Mann mit dummem Gesichtsausdruck. &lt;br /&gt;„Habt ihr Angst vor dem?“ frage ich.&lt;br /&gt;„Nein“, flüstert Marius. Aber sein durchdringender Blick sagt mir, dass ich mich ja nicht noch einmal umdrehen soll.&lt;br /&gt;„Weißt du, dann habe ich hier meinen 40. gefeiert, letztes Jahr. Ganz offen, ohne geschlossene Gesellschaft oder so. Ich finde, wer hier morgens um 10 sein Bierchen trinkt, der soll das auch abends um 11 dürfen. Und mein Vater hat wieder da gesessen, weißt du. Der war das erste Mal hier seit ´54. Hat sich wieder auf die selbe Stelle gesetzt wie damals beim Endspiel gegen Ungarn, und dann ...“&lt;br /&gt;Marius umklammert sein Glas, seine Augen wirken nun noch verschwommener.&lt;br /&gt;„Und dann?“ frage ich.&lt;br /&gt;„Dann saß der da und hat nur noch geweint.“&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;div class="separator" style="clear: both; text-align: center;"&gt;&lt;a href="http://4.bp.blogspot.com/_dsaofcursAY/TT_vLwTA2mI/AAAAAAAAANc/IOE9damwHIE/s1600/Grieche.JPG" imageanchor="1" style="margin-left: 1em; margin-right: 1em;"&gt;&lt;img border="0" height="240" src="http://4.bp.blogspot.com/_dsaofcursAY/TT_vLwTA2mI/AAAAAAAAANc/IOE9damwHIE/s320/Grieche.JPG" width="320" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: center;"&gt;Böser Grieche verführt deutsche Wirtin&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;i&gt;&lt;span style="font-size: x-small;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/i&gt;&lt;br /&gt;&lt;i&gt;&lt;span style="font-size: x-small;"&gt;Wer diese Kolumne zukünftig jeden Mittwoch zugeschickt bekommen möchte, schreibe eine Mail an thekentaenzer@netcologne.de, Stichwort: Die Köln-Kolumne.&lt;/span&gt;&lt;/i&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/369520516655249566-8619956794429843475?l=emons-verlag.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://emons-verlag.blogspot.com/feeds/8619956794429843475/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=369520516655249566&amp;postID=8619956794429843475' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/369520516655249566/posts/default/8619956794429843475'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/369520516655249566/posts/default/8619956794429843475'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://emons-verlag.blogspot.com/2011/01/thekentanzer-41-der-vater-der-sohn-der.html' title=''/><author><name>Der Writer´s Blog von Bernd Imgrund im Emons Verlag.</name><uri>http://www.blogger.com/profile/13374223807582714472</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://4.bp.blogspot.com/_dsaofcursAY/TT_vLwTA2mI/AAAAAAAAANc/IOE9damwHIE/s72-c/Grieche.JPG' height='72' width='72'/><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-369520516655249566.post-3372970520060984187</id><published>2011-01-19T07:56:00.001+01:00</published><updated>2011-01-19T07:59:35.012+01:00</updated><title type='text'></title><content type='html'>&lt;div style="text-align: center;"&gt;&lt;b&gt;Momentaufnahmen (15)&lt;/b&gt;&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;div style="text-align: center;"&gt;Der überzeugte Heinz&lt;/div&gt;&lt;i&gt;&lt;br /&gt;&lt;/i&gt;&lt;br /&gt;&lt;i&gt;Kneipe im Kölner Norden, 11:14 Uhr morgens&lt;/i&gt;&lt;br /&gt;Mann mit großem Hund: „Früher waren hier auch richtig viel Prommis. Von Karnevalsbands und so.“&lt;br /&gt;Journalist: „Und heute nicht mehr?“&lt;br /&gt;Mann mit großem Hund, hinter vorgehaltener Hand: „Nee, weil jetz is ja der Inder hier drin.“&lt;br /&gt;&lt;i&gt;&lt;br /&gt;&lt;/i&gt;&lt;br /&gt;&lt;i&gt;Kneipe, Agnesviertel, 19.30 Uhr&lt;/i&gt;&lt;br /&gt;Alter Kerl mit weißem Schnäuzer: „Wat willst du dann met dem janze ahlen Dress? Dat es doch nur ahlen Dress es dat doch!“&lt;br /&gt;Etwas jüngerer Mann mit Clochard-Vollbart: „Naja, da geht es doch schließlich um Kultur.“&lt;br /&gt;Alter Kerl mit weißem Schnäuzer: „Dat kannste dir doch en d´r Aasch stecke! Ahlen Dress es dat, un du bess do bestemp noch nie drin jewäse.“&lt;br /&gt;Etwas jüngerer Mann mit Clochard-Vollbart: „Oh doch, ein Mal. Und das ist ja auch sowas wie das Gedächtnis deiner Vaterstadt, das darfst du nicht unterschätzen.“&lt;br /&gt;Alter Kerl mit weißem Schnäuzer: „Dat Arscheev? Ming Jedächnis? Do häs doch ene Futz em Kopp, Jung!“&lt;br /&gt;Etwas jüngerer Mann mit Clochard-Vollbart: „Ja aber da hat der Böll all seine Manuskripte abgegeben. Und der Millowitsch und alle.“&lt;br /&gt;Alter Kerl mit weißem Schnäuzer: „Jo, un jetz litt dat all in d´r Sod. Dat es alles total dreckelich un nass un kapott.“&lt;br /&gt;Etwas jüngerer Mann mit Clochard-Vollbart: „Stimmt, aber da gibt es tolle Methoden, um das aufzuarbeiten.“&lt;br /&gt;Alter Kerl mit weißem Schnäuzer: „Tolle Methoden, wenn ich dat allt hüüre. Weißt do eijentlich, wie düür dat es? Dofür künnste ene neue Dom baue, jläuv mir dat! Vill zo düür, vill zo düür. Un alles för dä ahlen Dress.“&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;i&gt;Kneipe im Kölner Norden, 11:15 Uhr morgens&lt;/i&gt;&lt;br /&gt;Mann mit großem Hund: (ist pinkeln gegangen)&lt;br /&gt;Journalist zum Wirt: „Und Sie heißen echt Singh, wie die ganze indische Hockey-Nationalmannschaft?“&lt;br /&gt;Wirt: „Ja, das ist bei uns praktisch wie Schmitz.“&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;i&gt;Kneipe, Bickendorf, 17.30 Uhr&lt;/i&gt;&lt;br /&gt;89-jähriger Mann aus der Nachbarschaft: „Ja, und dann hat 1935 der Heinz die Kneipe übernommen. Das war ein Freund von meinem Vater, an den kann ich mich noch sehr gut erinnern. Aber der hat sich dann ´39 zum Polenfeldzug gemeldet. Freiwillig. Und dann ist der ganz früh gefallen.“&lt;br /&gt;Journalist: „Der war also ein Nazi?“&lt;br /&gt;89-jähriger Mann aus der Nachbarschaft: „Nazzi? Der Heinz ein Nazzi? – Der war kein Nazzi, der war ein Überzeugter! Das ist ganz etwas anderes, der Heinz war ein Überzeugter.“&lt;br /&gt;Journalist: „In Ordnung, dann war der eben ein überzeugter Nazi.“&lt;br /&gt;89-jähriger Mann aus der Nachbarschaft: „Ich war auch bei der HJ, wir kannten ja nichts anderes. Und der Heinz, mit dem konntest du Schweine stehlen. Der war kein Nazzi, der war ein Überzeugter! Für solche Dinge bist du viel zu jung, mein Freund.“&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;div class="separator" style="clear: both; text-align: center;"&gt;&lt;a href="http://4.bp.blogspot.com/_dsaofcursAY/TTVnOIv4phI/AAAAAAAAANY/UvQqROmoVHE/s1600/Hakenkreuz.JPG" imageanchor="1" style="margin-left: 1em; margin-right: 1em;"&gt;&lt;img border="0" height="320" src="http://4.bp.blogspot.com/_dsaofcursAY/TTVnOIv4phI/AAAAAAAAANY/UvQqROmoVHE/s320/Hakenkreuz.JPG" width="240" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;&lt;i&gt;&lt;/i&gt;&lt;br /&gt;&lt;div style="text-align: center;"&gt;&lt;i&gt;Heinz sein Enkel ist auch ein Überzeugter&lt;/i&gt;&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;i&gt;Kneipe im Kölner Norden, 11:17 Uhr morgens&lt;/i&gt;&lt;br /&gt;Mann mit großem Hund: „Määste mir noch eins, Singh?“&lt;br /&gt;Wirt: „Mach ich, Eddi.“&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-size: x-small;"&gt;&lt;i&gt;Wer diese Kolumne zukünftig jeden Mittwoch zugeschickt bekommen möchte, schreibe eine Mail an thekentaenzer@netcologne.de, Stichwort: Die Köln-Kolumne.&lt;/i&gt;&lt;/span&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/369520516655249566-3372970520060984187?l=emons-verlag.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://emons-verlag.blogspot.com/feeds/3372970520060984187/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=369520516655249566&amp;postID=3372970520060984187' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/369520516655249566/posts/default/3372970520060984187'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/369520516655249566/posts/default/3372970520060984187'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://emons-verlag.blogspot.com/2011/01/momentaufnahmen-15-der-uberzeugte-heinz.html' title=''/><author><name>Der Writer´s Blog von Bernd Imgrund im Emons Verlag.</name><uri>http://www.blogger.com/profile/13374223807582714472</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://4.bp.blogspot.com/_dsaofcursAY/TTVnOIv4phI/AAAAAAAAANY/UvQqROmoVHE/s72-c/Hakenkreuz.JPG' height='72' width='72'/><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-369520516655249566.post-3866932133870842217</id><published>2011-01-12T08:32:00.000+01:00</published><updated>2011-01-12T08:32:35.081+01:00</updated><title type='text'></title><content type='html'>&lt;div style="text-align: center;"&gt;&lt;b&gt;Thekentänzer (40)&lt;/b&gt;&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;div style="text-align: center;"&gt;Die Witwen vom Bürger-Eck&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;Bei uns im Parterre war immer ein Blumengeschäft. Die Frau hat den verlassen, da hat er sich erhängt. Mitte der 70er muss das gewesen sein, unten im Keller. Die Leute standen vor der verschlossenen Tür, und dann haben sie irgendwann bei dem privat geklingelt, und dann haben sie die Polizei gerufen. Wissen Sie, ich wohne jetzt 38 Jahre hier im Viertel, da kennt man jeden und da weiß man alles. Von meinem Küchenfenster aus kann ich meinen Kiosk sehen, das sind vielleicht sechzig Meter. Aber unter ner halben Stunde schaffe ich die nie. Direkt nebenan in Nummer 12 wohnt die Botze. Die hängt immer im Fenster. Der ihr Mann ist auch tot, schon lange. Der hatte ein Hörgerät, und die Botze hat immer ein Kissen unter den Ellbogen. Die hat fünf Katzen, bei der stinkt es wie aufm Männerpissoir an Karneval. Und das Katzenstreu schüttet die einfach ins Klo, bei denen drüben sind alle Naslang die Rohre verstopft: alles wegen der Botze! Aber unsere Männer haben zusammen Skat gespielt, da will ich nichts sagen. Im Bürger-Eck, das ist auch da vorn. Da machen die um 10 auf, und wenn ich aus der Mittagspause komme, seh ich da mal nach. Ein Stößchen Cola und wieder irgendein Verzäll. Da sitzen immer die gleichen, mein Mann und ich, wir hatten ja auch eine Kneipe. 18 Jahre lang, dann starb der einfach. Wissen Sie, mein Mann wollte eigentlich nie Kneipier sein, der hat bei Ford gearbeitet. Aber gerade drum war der der Beste. Den haben sie alle nur den Herrn Pastor genannt. Weil der so verschwiegen war, und weil der so gut zuhören konnte. Mein Mann, der ist jetzt schon elf Jahre tot, das war der geborene Wirt, sag ich dir. Der war auch bei den Blauen Funken, schmuck sah der aus.&lt;br /&gt;Komm, wir nehmen noch zwei. Nächsten Monat werd ich 69.&lt;br /&gt;Bei uns gibt es ja auch noch eine richtige Metzgerei, wo gibt es das schon noch. Da hol ich frühmorgens immer ein paar belegte Brötchen für den Kiosk. Da verdiene ich nix dran, die verkaufe ich für den selben Preis wie die in der Metzgerei. Die Frau Everts hat Haarausfall, musst du wissen. Die trägt immer ein Kopftuch, arme Frau ist das. Da ist nur noch so ein Gestrüpp auf dem Kopf, so ein paar Büschel, weißt du. Autounfall, der ihr Mann. Mit dem LKW umgekippt, irgendwo in Italien oder so. Die hat den sowieso nur immer fürn paar Tage gesehen, und dann sowas. Da könnte man meinen, hier leben nur Witwen.&lt;br /&gt;Aber weißt du, was soll ich zuhause. Da wartet doch keiner auf mich. Ich lass den Kiosk schon extra immer bis um 11 auf, das ist lang. Ein langer Tag ist das, der Express riecht anders als die Kölnische Rundschau. Ich mag gern Cashew-Kerne, davon hol ich mir manchmal eine Dose aus dem Regal. Und dann geh ich nach Feierabend zum Bürger ins Eck. Nicht dass du was denkst! Ich besauf mich hier nicht! Ich bin keine Säuferin! Das ist nur zum Einschlafen, zweidrei Kölsch, dann ist gut. Mein Mann, der ist jetzt, warte mal … Der ist jetzt elf Jahre tot. Komm, Bernd. Wir nehmen noch zwei.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;div class="separator" style="clear: both; text-align: center;"&gt;&lt;a href="http://1.bp.blogspot.com/_dsaofcursAY/TS1Y8MUR1SI/AAAAAAAAANU/dfKfHGNXbrk/s1600/Dienstbier.JPG" imageanchor="1" style="margin-left: 1em; margin-right: 1em;"&gt;&lt;img border="0" height="240" src="http://1.bp.blogspot.com/_dsaofcursAY/TS1Y8MUR1SI/AAAAAAAAANU/dfKfHGNXbrk/s320/Dienstbier.JPG" width="320" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: center;"&gt;&lt;i&gt;Jiri Dienstbier ist tot&lt;/i&gt;&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;i&gt;&lt;span style="font-size: x-small;"&gt;Wer diese Kolumne zukünftig jeden Mittwoch zugeschickt bekommen möchte, schreibe eine Mail an thekentaenzer@netcologne.de, Stichwort: Die Köln-Kolumne.&lt;/span&gt;&lt;/i&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/369520516655249566-3866932133870842217?l=emons-verlag.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://emons-verlag.blogspot.com/feeds/3866932133870842217/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=369520516655249566&amp;postID=3866932133870842217' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/369520516655249566/posts/default/3866932133870842217'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/369520516655249566/posts/default/3866932133870842217'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://emons-verlag.blogspot.com/2011/01/thekentanzer-40-die-witwen-vom-burger.html' title=''/><author><name>Der Writer´s Blog von Bernd Imgrund im Emons Verlag.</name><uri>http://www.blogger.com/profile/13374223807582714472</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://1.bp.blogspot.com/_dsaofcursAY/TS1Y8MUR1SI/AAAAAAAAANU/dfKfHGNXbrk/s72-c/Dienstbier.JPG' height='72' width='72'/><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-369520516655249566.post-7444326169033706348</id><published>2011-01-05T09:11:00.000+01:00</published><updated>2011-01-05T09:11:58.135+01:00</updated><title type='text'></title><content type='html'>&lt;div style="text-align: center;"&gt;&lt;b&gt;Thekentänzer (39)&lt;/b&gt;&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;div style="text-align: center;"&gt;Else und Jean-Pierre, oder: Freitag und Dienstag &lt;/div&gt;&lt;br /&gt;Jean-Pierre heißt eigentlich Hans-Peter, mag aber französische Baguettes. Er arbeitet als Elektriker, aber weil er mal drei Semester Philosophie ausgesessen hat, spricht er oft über Sartre, den er hin und wieder mit Camus verwechselt („Die Pest is mein Lieblingsbuch.“). Manchmal, wenn er einen Schub hat, trägt er einen weiten Schlapphut. Und immer dienstags, wenn er ausgeht, fordert er George Brassens vom DJ. Der - also der Sänger - war mal bei Renault angestellt. Jean-Pierre behauptet, als Elektriker.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Else heißt einfach nur Else. Aber immerhin Keller-Ohrdruf mit Nachnamen. Diesen Keller hatte sie mit 18 geheiratet, der verkaufte tagsüber Versicherungen und abends seine Seele an Mariacron. Else schenkte ihm zwei Kinder, die er ihr bei der Trennung ohne Aufpreis zurückgab. Danach heuerte sie bei einer Drogerie an, für die sie jeden Tag drei Stunden im Bus sitzt. Wenn eines der Kinder krank ist, bekommt sie vom Filialleiter unbezahlt frei. Jetzt, mit 32, ist Else zwar seit zehn Jahren solo, trinkt aber für zwei. Immer freitags, wenn sie ausgeht.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Als Jean-Pierre und Else sich kennenlernten, verkehrten sie seit mindestens fünf Jahren in derselbe Kneipe, hatten sich aber noch nie gesehen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;„Und ich kann auch zum Beispiel Starkstrom in den Keller legen, wenn du da sagen wir mal ne Tischkreissäge stehen hast oder so“, sagte Jean-Pierre.&lt;br /&gt;„Toll“, sagte Else mit aufrichtiger Bewunderung. Obwohl sie noch nicht einmal über einen eigenen Kellerraum verfügte.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Jean-Pierre Schreyer und Else Keller-Ohrdruf zogen sechs Monate später in eine gemeinsame Wohnung im Pantaleonsviertel. Mit der Hochzeit, sagen sie, wollen sie noch warten, aber in so Pärchen kuckst du ja nicht rein. Klar ist nur, Else hat die Hosen an. Denn ausgehen tun die beiden jetzt immer freitags.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;div class="separator" style="clear: both; text-align: center;"&gt;&lt;a href="http://2.bp.blogspot.com/_dsaofcursAY/TSM48GzbmZI/AAAAAAAAANQ/QwvF41WcaZ0/s1600/Heile+Welt.JPG" imageanchor="1" style="margin-left: 1em; margin-right: 1em;"&gt;&lt;img border="0" height="320" src="http://2.bp.blogspot.com/_dsaofcursAY/TSM48GzbmZI/AAAAAAAAANQ/QwvF41WcaZ0/s320/Heile+Welt.JPG" width="240" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: center;"&gt;&lt;i&gt;Heile Welt&lt;/i&gt;&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-size: x-small;"&gt;&lt;i&gt;Wer diese Kolumne zukünftig jeden Mittwoch zugeschickt bekommen möchte, schreibe eine Mail an thekentaenzer@netcologne.de, Stichwort: Die Köln-Kolumne.&lt;/i&gt;&lt;/span&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/369520516655249566-7444326169033706348?l=emons-verlag.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://emons-verlag.blogspot.com/feeds/7444326169033706348/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=369520516655249566&amp;postID=7444326169033706348' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/369520516655249566/posts/default/7444326169033706348'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/369520516655249566/posts/default/7444326169033706348'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://emons-verlag.blogspot.com/2011/01/thekentanzer-39-else-und-jean-pierre.html' title=''/><author><name>Der Writer´s Blog von Bernd Imgrund im Emons Verlag.</name><uri>http://www.blogger.com/profile/13374223807582714472</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://2.bp.blogspot.com/_dsaofcursAY/TSM48GzbmZI/AAAAAAAAANQ/QwvF41WcaZ0/s72-c/Heile+Welt.JPG' height='72' width='72'/><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-369520516655249566.post-6526359639247878095</id><published>2010-12-29T11:48:00.002+01:00</published><updated>2010-12-29T15:30:11.592+01:00</updated><title type='text'></title><content type='html'>&lt;div style="text-align: center;"&gt;&lt;b&gt;Thekentänzer (38)&lt;/b&gt;&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;div style="text-align: center;"&gt;Onkel Hubert ist tot&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;Ein etwa 50-jähriger Mann mit russlanddeutschem Akzent hat eine Frage: „Haben Sie hier richtige Guinness-Gläser?“&lt;br /&gt;Die irische Kellnerin antwortet: „Ja“, und zeigt ihm eines.&lt;br /&gt;„Wieviel kosten die?“&lt;br /&gt;„5 Euro.“&lt;br /&gt;Typ mit russlanddeutschem Akzent: „Dann nehme ich zwei, können Sie mir die einpacken?“&lt;br /&gt;„Ja.“&lt;br /&gt;Rechts an der Theke stehen zwei ältere Pärchen. Die Frauen trinken kleine Kilkennys, die Männer große Guinness. Einer der Männer ist ein furchtbarer Schwätzer, der keinen anderen zu Wort kommen lässt: „Jetzt hör mir mal zu: Mit dem Calmund kann man doch keinen normalen Sex machen, das kannst du mir doch nicht erzählen. Der hat ja dieses junge Ding, ich sach dir was: Die kann sich doch höchstens auf den draufsetzen, aber ich weiß noch, wie der Overath noch gespielt hat, da taugte der FC noch was, mit dem Calmund wären die besser gefahren.“&lt;br /&gt;Aus den Boxen singt Chris de Burgh, dass man den Fährmann nicht bezahlen sollte, bevor man am anderen Ufer ist. Die Kellnerin wickelt zwei Pintgläser in die Sun.&lt;br /&gt;Typ mit russlanddeutschem Akzent: „Gibt es die auch in kleiner?“&lt;br /&gt;„Ja, als Half Pints.“&lt;br /&gt;„Dann nehme ich lieber zwei davon.“&lt;br /&gt;„Sie wollen die großen jetzt doch nicht?“&lt;br /&gt;„Nein, die sind mir zu groß.“&lt;br /&gt;Der Schwätzer hat indes das Thema gewechselt: „Warum spielen die hier eigentlich nicht mal was Irisches, nur diesen Amimist, also wirklich, für Fußball interessiere ich mich ja nur wegen meiner Tante Else, die hat mich da drangebracht, das habe ich dir bestimmt schon mal erzählt. Pass auf: Die hatte ihren Mann verloren im Krieg, meinen Onkel Hubert, und damals gab es den FC ja noch gar nicht, weil die sind ja dann erst fusioniert.“&lt;br /&gt;Die Kellnerin wickelt die Pintgläser aus und verpackt stattdessen die Half Pints.&lt;br /&gt;Typ mit russlanddeutschem Akzent: „Und was kosten die?“&lt;br /&gt;„Auch 5 Euro.“&lt;br /&gt;„Aber da passt doch nur die Hälfte rein!“&lt;br /&gt;Die Kellnerin erwidert nichts - das ist der größte Moment dieses Einakters. Dann hat sie fertiggepackt.&lt;br /&gt;„Zehn Euro dann bitte.“&lt;br /&gt;Typ mit russlanddeutschem Akzent: „Danke.“&lt;br /&gt;Der Alte nimmt den Beutel entgegen, geht zur Tür, dreht sich dann aber noch einmal um: „Also für den Preis hätte ich dann gern auch noch ein paar Bierdeckel.“&lt;br /&gt;Der Schwätzer trinkt einen Schluck. Seine Frau kuckt dem Schluck hinterher. Gerade jetzt fällt ihr nichts ein, das sie in diese Pause hinein sagen könnte. Auch das andere Paar wirkt wie erstarrt. Die Kellnerin wirft dem Rußlanddeutschen eine Handvoll Bierdeckel in die Tüte, und anstatt nun endlich zu gehen, sagt dieser elende Mensch: „Noch paar mehr, bitte!“&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;div class="separator" style="clear: both; text-align: center;"&gt;&lt;a href="http://4.bp.blogspot.com/_dsaofcursAY/TQ9hpGUNoiI/AAAAAAAAANI/teKKGOFWPcg/s1600/G%25C3%25A4stebuch+Laboe.JPG" imageanchor="1" style="margin-left: 1em; margin-right: 1em;"&gt;&lt;img border="0" height="240" src="http://4.bp.blogspot.com/_dsaofcursAY/TQ9hpGUNoiI/AAAAAAAAANI/teKKGOFWPcg/s320/G%25C3%25A4stebuch+Laboe.JPG" width="320" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;div style="text-align: center;"&gt;Ein Hoch auf Onkel Hubert (Gästebuch des Marine-Ehrenmals in Laboe/Kieler Bucht)&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-size: x-small;"&gt;&lt;i&gt;Wer diese Kolumne zukünftig jeden Mittwoch zugeschickt bekommen möchte, schreibe eine Mail an thekentaenzer@netcologne.de, Stichwort: Die Köln-Kolumne.&lt;/i&gt;&lt;/span&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/369520516655249566-6526359639247878095?l=emons-verlag.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://emons-verlag.blogspot.com/feeds/6526359639247878095/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=369520516655249566&amp;postID=6526359639247878095' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/369520516655249566/posts/default/6526359639247878095'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/369520516655249566/posts/default/6526359639247878095'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://emons-verlag.blogspot.com/2010/12/thekentanzer-38-onkel-hubert-ist-tot.html' title=''/><author><name>Der Writer´s Blog von Bernd Imgrund im Emons Verlag.</name><uri>http://www.blogger.com/profile/13374223807582714472</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://4.bp.blogspot.com/_dsaofcursAY/TQ9hpGUNoiI/AAAAAAAAANI/teKKGOFWPcg/s72-c/G%25C3%25A4stebuch+Laboe.JPG' height='72' width='72'/><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-369520516655249566.post-1373258482160400095</id><published>2010-12-22T15:17:00.002+01:00</published><updated>2010-12-23T11:08:50.027+01:00</updated><title type='text'></title><content type='html'>&lt;div style="text-align: center;"&gt;&lt;b&gt;Fotoroman (4)&lt;/b&gt;&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;div style="text-align: center;"&gt;Die Lady mit dem Dufflecoat&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;Jake saß im Schlösselchen, einer schäbigen kleinen Kneipe in Sülz. Um ihn herum unterhielt man sich, aber Jake summte ganz allein ein Liedchen vor sich hin: „Chicken is nice“. Es handelte von Frauen, die schlecht kochen, Frauen, die dich fertig machen und für den nächstbesten Mistkerl verlassen. Nach sieben Bier zog Jake weiter. Die Lady im Dufflecoat war ihm schon auf dem Hinweg aufgefallen. Jake trat hinter einen Baum und fotografierte sie heimlich.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;div class="separator" style="clear: both; text-align: center;"&gt;&lt;a href="http://4.bp.blogspot.com/_dsaofcursAY/TQ9DG7CModI/AAAAAAAAAM0/vIcAqH2BtCQ/s1600/1.JPG" imageanchor="1" style="margin-left: 1em; margin-right: 1em;"&gt;&lt;img border="0" height="240" src="http://4.bp.blogspot.com/_dsaofcursAY/TQ9DG7CModI/AAAAAAAAAM0/vIcAqH2BtCQ/s320/1.JPG" width="320" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;Im Haus Keldenich diskutierten zwei alte Säcke. &lt;br /&gt;„Der Typ hat Hände wie Bratpfannen, Heinz!“&lt;br /&gt;„Wenn du den richtig triffst, fällt der auch, Willi.“&lt;br /&gt;Jake summte weiter: „I don´t want no wife from Robert´s Falls/ Don´t want no wife from Robert´s Falls/ The only dish she can cook is fried fish/ I don´t want no wife from Robert´s Falls.”&lt;br /&gt;Und draußen stand die unbekannte Frau und lächelte geheimnisvoll.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;div class="separator" style="clear: both; text-align: center;"&gt;&lt;a href="http://1.bp.blogspot.com/_dsaofcursAY/TQ9DV4LAYQI/AAAAAAAAAM4/ZFcOzvCSvco/s1600/2.JPG" imageanchor="1" style="margin-left: 1em; margin-right: 1em;"&gt;&lt;img border="0" height="240" src="http://1.bp.blogspot.com/_dsaofcursAY/TQ9DV4LAYQI/AAAAAAAAAM4/ZFcOzvCSvco/s320/2.JPG" width="320" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;Jake war inzwischen nicht mehr ganz nüchtern. Im Stiefel auf der Zülpicher haute er sich in die Nische links vom Tresen. „Hamburg ist von Darmstadt weiter weg als Köln“, sagte der Kleine mit der Lederjacke. „Ja“, antwortete sein Jeansjackenkumpel, „und Frankfurter können nicht fechten.“ &lt;br /&gt;Bob Dylan schlief bei Dave van Ronk, als er Ende der 50er nach New York ins Greenwich Village kam. Van Ronk hatte den Song angeblich aus Liberia: „I don´t want no wife from Cape Palmas/ Don´t want no wife from Cape Palmas/ If I move around, she´ll put me in the ground/ I don´t want no wife from Cape Palmas”.&lt;br /&gt;Als er die Frau vor dem Stiefel entdeckte, stellte er fest, dass sie rauchte. So langsam machte Jake sich Sorgen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;div class="separator" style="clear: both; text-align: center;"&gt;&lt;a href="http://1.bp.blogspot.com/_dsaofcursAY/TQ9Dj7YUdHI/AAAAAAAAAM8/G8pdEvVJ0PA/s1600/3.JPG" imageanchor="1" style="margin-left: 1em; margin-right: 1em;"&gt;&lt;img border="0" height="320" src="http://1.bp.blogspot.com/_dsaofcursAY/TQ9Dj7YUdHI/AAAAAAAAAM8/G8pdEvVJ0PA/s320/3.JPG" width="240" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;Das Versus hieß früher Schmeller und noch früher Hatsch. Ja, genau: Das sollte tatsächlich an „Hatschi“, das Niesgeräusch, erinnern. Jake war nun völlig hinüber, es ging ihm gut. &lt;br /&gt;„Du bist heute schon die dritte Claudia“, sagte der Kellner und notierte sich den Namen.&lt;br /&gt;„Na und“, sagte Claudia. Ihre Wildlederstiefel waren durchweicht vor Nässe, Kajal tropfte ihr auf die Knie. Jake sah zu, dass er Land gewann: „I don´t want no wife from Sino/ Don´t want no wife from Sino/ If I go out late at night, she´ll challenge me to a fight/ I don´t want no wife from Sino”. Der Mantel der Frau hatte große Taschen. Jake fragte sich, was darin verborgen war.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;div class="separator" style="clear: both; text-align: center;"&gt;&lt;a href="http://1.bp.blogspot.com/_dsaofcursAY/TQ9DxlqV66I/AAAAAAAAANA/rtSMOOz_QQg/s1600/4.JPG" imageanchor="1" style="margin-left: 1em; margin-right: 1em;"&gt;&lt;img border="0" height="240" src="http://1.bp.blogspot.com/_dsaofcursAY/TQ9DxlqV66I/AAAAAAAAANA/rtSMOOz_QQg/s320/4.JPG" width="320" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;„Schock 5 in 2, Baby“, sagte der bebrillte Bartträger.&lt;br /&gt;„Für solche Momente wird man ein großer Junge, gell“, antwortete der unbebrillte Bartträger. Im Metronom lief Lionel Hampton, klimperklamper auf dem Vibraphon. Die Frau ließ sich nicht abschütteln.&lt;br /&gt;Der Unbebrillte reichte dem Kellner sein Handy: „Sag mal: ´Komm her!´“&lt;br /&gt;Der Kellner tat, wie ihm geheißen: „Und? Ist sie hübsch?“&lt;br /&gt;„Nein, das war nur mein großer dicker Papa.“&lt;br /&gt;Die Frau machte sich keine Mühe, ins Dunkel abzutauchen. Ob sie wohl kochen konnte? „I don´t want no wife from Monrovia/ Don´t want no wife from Monrovia/ When my money gets low, to another she´ll go/ I don´t want no wife from Monrovia”.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;div class="separator" style="clear: both; text-align: center;"&gt;&lt;a href="http://3.bp.blogspot.com/_dsaofcursAY/TQ9D-ioC7UI/AAAAAAAAANE/ikwR1KHpA0w/s1600/5.JPG" imageanchor="1" style="margin-left: 1em; margin-right: 1em;"&gt;&lt;img border="0" height="240" src="http://3.bp.blogspot.com/_dsaofcursAY/TQ9D-ioC7UI/AAAAAAAAANE/ikwR1KHpA0w/s320/5.JPG" width="320" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;Als Jake gegen 2 aus dem Blue Shell fiel, war die Frau verschwunden. Noch nie in seinem Leben hatte er sich so einsam gefühlt. Der Vollmond schielte durch das dichte Schneetreiben, um ihn herum starben die letzten Menschen. Jake drückte sich zwischen zwei parkende Autos, stützte sich auf dem Auspuffrohr ab und legte sich schlafen. Und Dave van Ronk, der riesige Holländer, sang sein Lied zu Ende: „But chicken is nice/ chicken is nice/ chicken is nice with palm butter and rice.“&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-size: x-small;"&gt;&lt;i&gt;Wer diese Kolumne zukünftig jeden Mittwoch zugeschickt bekommen möchte, schreibe eine Mail an thekentaenzer@netcologne.de, Stichwort: Die Köln-Kolumne.&lt;/i&gt;&lt;/span&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/369520516655249566-1373258482160400095?l=emons-verlag.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://emons-verlag.blogspot.com/feeds/1373258482160400095/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=369520516655249566&amp;postID=1373258482160400095' title='1 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/369520516655249566/posts/default/1373258482160400095'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/369520516655249566/posts/default/1373258482160400095'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://emons-verlag.blogspot.com/2010/12/fotoroman-4-die-lady-mit-dem-dufflecoat.html' title=''/><author><name>Der Writer´s Blog von Bernd Imgrund im Emons Verlag.</name><uri>http://www.blogger.com/profile/13374223807582714472</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://4.bp.blogspot.com/_dsaofcursAY/TQ9DG7CModI/AAAAAAAAAM0/vIcAqH2BtCQ/s72-c/1.JPG' height='72' width='72'/><thr:total>1</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-369520516655249566.post-8691638514879431333</id><published>2010-12-15T09:44:00.000+01:00</published><updated>2010-12-15T09:44:12.032+01:00</updated><title type='text'></title><content type='html'>&lt;div style="text-align: center;"&gt;&lt;b&gt;Fränki (3)&lt;/b&gt;&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;div style="text-align: center;"&gt;Breitcordhosen&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;„Ich bin der Heiner“, sagt dieser Vollspacken. Dabei hab ich den gar nicht nach seinem Namen gefragt. Ich will ja nur mein Bier trinken, und hinten in der Ecke wär auch nochn Platz freigewesen. Da wo sich immer die Mäuse verstecken, die hätten dann an dem seiner bescheuerten Breitcordhose knabbern können. Aber da setzt der sich genau neben mich. Der verdammten Spacken!&lt;br /&gt;Der hat nicht gesagt: „Ich heiße Heiner“, sondern „Ich bin der ...“ Der ist hundertpro so ein elender Körnerfresser. Und dann macht der auch so eher „Üch bün dör ...“, weil er die Zähne nicht auseinanderbekommt. So Heydu Hörma Hattu Möhrchen. Und immer ne Brille und Breitcordhosen und auch total unattraktiv, diese alten linken Typen. Linkssein war denen ihre einzige Chance, um mal unter irgendnen Rock zu kommen, das ist völlig klar. Die sind nur irgendwie links, weil sie ficken wollen, so: Heydu Hörma, Ische. Ich bin total politisch, und ich studier auch Jura deswegen. Also wenn du dich mal an ne Schiene ketten willst oder so, ich pauk dich da hundertpro raus. Aber fürs Erste könnten wir ja vielleicht mal in die Pofe gehen, was meinst du?&lt;br /&gt;Und dann lassen die ihre braune Breitcord aufn Boden gleiten und alle sehn ihren schlabbrigen Bauch mit den dicken Haaren dran.&lt;br /&gt;Da is mir son Typ von der CSU echt lieber. Der tut wenigstens nicht so als ob. Der futtert Knödel und schickt seine Kinder in den Religionsunterricht. Und die hat er auch schon mit 20 gekriegt, wo aber die linken Väter alle steinalt sind. Hab ich denen auch mal gesagt, als da wieder son grauhaariger Spacken mit nem Kinderwagen vorbeikam. Voll am Abkreischen, die Kleine, sag ich, sei lieb, dann kauft der Opa dir bestimmt n Eis. Und das war natürlich eigentlich der Vater von der, und das wusste ich auch. Und wie der mich dann angekuckt hat, der Arsch. Das war klasse.&lt;br /&gt;Eigentlich sollte man alle, die mit 40 noch gegen Atomkraft protestieren, nach Guantanamo schicken. Oder wenigstens nach Stammheim. Und alle, die Breitcordhosen tragen, und alle, die „Ich bin der Heiner“ sagen. Da können die dann ja zusammen Jura studieren und in Hungerstreik treten: Wir wollen keine gestreiften Knastklamotten, wir wollen unsere Breitcords zurück. Breitcordhosen sind Menschenrecht, oder so. Hundertpro labert der mich gleich wieder an, der Spacken. Das wär dann echt zuviel, da geh ich besser erstma pinkeln, und dann setz ich mich woanders hin. Aber dicke!&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;div class="separator" style="clear: both; text-align: center;"&gt;&lt;a href="http://4.bp.blogspot.com/_dsaofcursAY/TQchiObzyhI/AAAAAAAAAMw/F6HrKynnXYE/s1600/Elektrozaun.JPG" imageanchor="1" style="margin-left: 1em; margin-right: 1em;"&gt;&lt;img border="0" height="240" src="http://4.bp.blogspot.com/_dsaofcursAY/TQchiObzyhI/AAAAAAAAAMw/F6HrKynnXYE/s320/Elektrozaun.JPG" width="320" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: center;"&gt;DDR für Kühe&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-size: x-small;"&gt;&lt;i&gt;Wer diese Kolumne zukünftig jeden Mittwoch zugeschickt bekommen möchte, schreibe eine Mail an thekentaenzer@netcologne.de, Stichwort: Die Köln-Kolumne. &lt;/i&gt;&lt;/span&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/369520516655249566-8691638514879431333?l=emons-verlag.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://emons-verlag.blogspot.com/feeds/8691638514879431333/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=369520516655249566&amp;postID=8691638514879431333' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/369520516655249566/posts/default/8691638514879431333'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/369520516655249566/posts/default/8691638514879431333'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://emons-verlag.blogspot.com/2010/12/franki-3-breitcordhosen-ich-bin-der.html' title=''/><author><name>Der Writer´s Blog von Bernd Imgrund im Emons Verlag.</name><uri>http://www.blogger.com/profile/13374223807582714472</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://4.bp.blogspot.com/_dsaofcursAY/TQchiObzyhI/AAAAAAAAAMw/F6HrKynnXYE/s72-c/Elektrozaun.JPG' height='72' width='72'/><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-369520516655249566.post-6709775097124289698</id><published>2010-12-08T09:12:00.000+01:00</published><updated>2010-12-08T09:12:40.608+01:00</updated><title type='text'></title><content type='html'>&lt;div style="text-align: center;"&gt;&lt;b&gt;Straßenkämpfer (15)&lt;/b&gt;&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;div style="text-align: center;"&gt;Irland ist pleite und beschwört den inneren Zusammenhalt. Wie das vor 130 Jahren funktionierte, zeigt der folgende, hier erstmals veröffentlichte Artikel.&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;div style="text-align: center;"&gt;Der erste Boycott&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;div style="text-align: center;"&gt;Charles Cunningham Boycott (1832-97) lebte als englischer Gutsverwalter in County Mayo, Irland. Am 23. September 1880 ging sein Name in die Geschichte ein.&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Der amerikanische Journalist James Redpath und sein Freund, Pater John O´Malley aus Ballinrobe im Westen Irlands, hatten ein ländlich-üppiges Mahl hinter sich. Obwohl bei O´Malley eher das Weihwasser als der Whiskey versiegte, wirkte sein Gast heute merkwürdig verdrossen.&lt;br /&gt;„Ich suche nach einem Wort“, erklärte er schließlich.&lt;br /&gt;„Worum geht´s?“ fragte Pater John.&lt;br /&gt;„Wenn die Leute einen gemeinen Landräuber schneiden“, begann Redpath, „dann sprechen wir von Ächtung. Aber für eine Kampagne gegen Leute wie diesen Boycott bräuchten wir etwas völlig Neues, um solche Aktionen populär zu machen. Und mir fällt, verdammt nochmal, nichts ein.“&lt;br /&gt;O´Malley griff zu seinem Glas, gefüllt mit spirits, den Lebensgeistern, und sie sprachen aus ihm: „Wie wäre es, wenn wir das ´Boykottieren´ nennen würden?“&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Man schrieb den 23. September 1880. Ein neues Wort war geboren, und nachdem Redpath es drei Wochen später in einem Artikel für die US-Zeitschrift Inter Ocean erstmals verwendete, schwappte es in Windeseile von den Vereinigten Staaten zurück in seine irische Heimat. Es überzog die britische Insel, den Kontinent und die halbe Welt, um die ihm vorbehaltene Nische zu füllen. Seitdem ruht es felsenfest zwischen Nachbarn wie dem Embargo, der Disqualifikation, der Ächtung und dem Streik. Aber während der Boykott heute zumeist die Isolation einzelner durch eine mächtigere Staatengemeinschaft bezeichnet, stand seine Geburt unter einem ganz anderen Stern: Es war der verzweifelte, in seinem Verlauf irrwitzige und letztlich erfolgreiche Versuch einiger Entrechteter, ihren Peiniger in die Knie zu zwingen. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;James Redpath hatte sich in den USA bereits als Verfechter der Anti-Sklaverei-Kampagne einen Namen gemacht, bevor es ihn im Frühjahr 1880 nach Irland zog. Verschiedene Anzeichen deuteten darauf hin, dass sich die in Armut dahinsiechende Landbevölkerung wieder einmal erheben würde. Nicht zufällig landete Redpath im zur Provinz Connacht gehörenden County Mayo. „To Hell or Connacht“ lautet eine seit den Tagen des grausamen Cromwellschen Irlandfeldzuges gebräuchliche Redewendung. Der karge, gebirgige Landstrich nördlich der Galway Bay bietet zwar heutzutage den Touristen fotogene Motive zuhauf, aber wie eh und je kaum landwirtschaftlich nutzbare Flächen.&lt;br /&gt;Ein Glücksfall bescherte dem Journalisten die Bekanntschaft des Pfarrers John O´Malley. Historischen Quellen zufolge muss man ihn sich als eine Art irischen Don Camillo vorstellen. O´Malley verschaffte dem Journalisten Zugang zum ´einfachen Volk´, bei dem er beliebt war wegen seines derben Humors, seiner Geselligkeit und der Schwäche für die Flasche. Aber Pater John war nicht nur ein gewaltiger Trinker vor dem Herrn, sondern gleichermaßen ein so treuer wie geschickter Diener desselben. Seinem italienischen Bruder ebenbürtig verstand er es, die Gedanken seiner Schäfchen zu lesen, auf fahrende Züge rechtzeitig aufzuspringen und sie auf die Gleise der Kirche zu leiten. In jenem Herbst 1880 war O´Malley der richtige Mann am richtige Platze.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Am 16. August 1879 hatte sich in Castlebar, im Herzen Mayos, die Land League gegründet. Schnell fand diese politische Vereinigung für die Interessen der Bauern und Landarbeiter Anhänger in ganz Irland. Ihr Gründer war der im beschaulichen Flecken Straide nördlich von Castlebar geborene Michael Davitt (1846-1906). Bis dahin hatte er ein klassisches irisches Schicksal des 19. Jahrhunderts durchlebt. Als er vier Jahre alt ist, wird seine Familie von ihrem Pachthof vertrieben und nach England verschlagen. Seinen Job als Spulenwechsler verliert der 11-jährige, als ihm bei einem Arbeitsunfall ein Arm abgerissen wird. Er schließt sich den paramilitärischen Fenians an, einem Vorläufer von Land League und IRA. Mit 24 Jahren wird er in London bei dem Versuch verhaftet, Waffen nach Dublin zu schmuggeln. Er landet im berüchtigten Gefängnis von Dartmoor. Weil der Einarmige nicht als Steinbrecher zu gebrauchen ist, spannt man ihn wie einen Ochsen vor den Schleppkarren. Als er Ende 1877 nach sieben Jahren auf Bewährung entlassen wird, hat Davitt der Guerilla-Taktik der Fenians abgeschworen. Seinen Einfluss als gefeierter Widerstandskämpfer nutzt er zur Gründung der Land League.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Davitt predigte zwar Gewaltfreiheit und Parlamentarismus. Dennoch kam es im Anschluss an die zahllosen Auftritte der League zuweilen zu Ausschreitungen gegen die Landlords, die protestantische Grundbesitzerkaste. Während die katholische Kirche den Umtrieben der Organisation deshalb ablehnend gegenüberstand, erkannte der einfache Landpfarrer O´Malley die Chance, die diese wiedererwachte Bereitschaft zur Auflehnung barg. In ihren Reden hatten Davitt und sein Mitstreiter Parnell ein neuartiges Mittel propagiert, das blutsaugerische Landlords der totalen Isolation ausliefern sollte. Und am Lough Mask gab es einen Mann, der diese Form der Ächtung anscheinend über die Maßen verdiente: Charles Cunningham Boycott. Gegen sein über Leichen gehendes Regiment organisierten O´Malley und Redpath jenen historisch gewordenen Feldzug gleichen Namens.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Charles Boycott, der sich seit seiner Offizierszeit bei der britischen Armee „Captain“ nennen ließ, arbeitete seit 1873 als Gutsverwalter für einen gewissen Lord Erne. Wie viele seines Schlages lebte dieser Landlord in England und finanzierte sein Nobility-Leben mit den Pachtzinsen, die sein Agent Boycott den irischen Bauern abpresste. Boycott selbst residierte in Lough Mask House, einem festungsartigen Herrschaftssitz abseits der kleinen Straße zwischen Ballinrobe und Cong. In den Pubs der Umgegend malt man noch heute das Bild des ehemaligen Agenten: ein wortkarger, verbitterter Mann, dessen Befehlston und stierer Blick nicht nur die Kinder erschauern ließ und der zur Unterstreichung seiner Autorität gern einen satten Rohrstock in der Hand wiegte.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Als im Spätsommer 1880 wieder einmal die Zeit der Zinseintreibung nahte, sahen sich elf Bauernfamilien der Erne-Ländereien außerstande, ihre Abgaben zu leisten. Die Kartoffeln, Hauptnahrungsmittel der irischen Landbevölkerung jener Zeit, waren im zweiten Jahr zwergenwüchsig geblieben. Ein Großteil war auf den Feldern verrottet. Boycott griff zum bis dahin üblichen Mittel: der Eviction, einer barbarischen Vertreibung von Haus und Hof. Auf über 90.000 schätzt man die Zahl der Evictions zwischen 1847 und 1880. Ihre Vollstreckung wurde regelrecht zelebriert. Ort und Zeit wurden – den Nachbarn zur Abschreckung, der Presse zum Schauspiel – stets vorher bekanntgegeben. Mittels Rammböcken schlug man Löcher in die Wände, stopfte die niedrigen Bruchsteinhäuser mit Stroh und Reisig und brannte sie unter den Augen der Opfer nieder. Nachdem in früheren Zeiten lediglich das Dach abgerissen worden war, hatte sich diese Methode als die effektivere erwiesen. Allzu oft hatten die Obdachlosen noch in der gleichen Nacht mit dem Wiederaufbau begonnen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Eskortiert von mehr als zwei Dutzend Polizisten, rückte am Morgen des 22. September der örtliche Büttel aus, um Boycotts Eviction-Formulare an die säumigen Pächter zu verteilen. Drei Mal ging alles glatt, aber am vierten Hof stieß er auf ungewohnten Widerstand. Die Farmersfrau weigerte sich zu unterschreiben und schwenkte stattdessen die rote Fahne, das Alarmsignal für die Nachbarn. Während die Männer fernab auf den Feldern arbeiteten, strömten die Bäuerinnen zum Heim ihrer Leidensgenossin. In ihrem in den 1970ern verfilmten Buch „Captain Boycott and the Irish“ schildert die Historikerin Joyce Marlow, was dann geschah: „Die Frauen der Lough-Mask-Region fielen über die Polizisten her, bewarfen sie mit Dreck, Steinen und Dünger. Anstatt weiter ihrem unwürdigen Handwerk nachzugehen, nahmen die Constabler ihre Beine in die Hand und flohen zu Boycotts Anwesen. Als dieser gegen Abend heimkam, saßen die perplexen Beamten dort immer noch, und stückweise erschloss sich Boycott die Geschichte der wilden Frauenzimmer und ihres erfolgreichen Widerstands.“&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Was Boycott im ersten Moment vielleicht nur ein müdes Lächeln kostete, sollte ihn bald in seiner ganzen Existenz erschüttern. Denn fortan entwickelte die Geschichte eine nicht mehr aufzuhaltende Dynamik. Noch am selben Tag erfuhr jeder schwerhörige Greis in Ballinrobe von den Geschehnissen am fünf Meilen westwärts gelegenen See. O´Malley und Redpath trommelten die Leute zusammen, beschrieben ihnen die Vorzüge jenes Verfahrens, das man bald Boykott nennen sollte, und organisierten für den kommenden Morgen einen Marsch zum Lough Mask House.&lt;br /&gt;An Boycotts schmiedeeisernem Gatter trafen sie auf die ersten Bediensteten. Ohne Umstände schlossen sie sich dem Zug an. Im Verlaufe der Umtriebe vor Boycotts Domizil, die Teilnehmer als weniger aktionsreich denn lautstark beschrieben, schlugen sich auch sämtliche Hausangestellten auf die Seite der Aufständischen. Fortan rührte kein Schmied mehr einen Finger in Boycotts Ställen, keine Köchin mehr einen Löffel in seinen Töpfen. In Ballinrobe reichte ihm kein Händler mehr ein Stück Seife, kein Wirt einen Humpen Bier über die Theke. Der 12-jährige Postjunge lenkte sein Maultier nicht mehr gen Lough Mask House, und Boycotts Neffe, stattdessen nach Ballinrobe geschickt, musste bereits am Tor angesichts der dort wachenden Bauern unverrichteter Dinge wieder umkehren. Am Abend des 23. September waren Captain Charles Cunningham Boycott und seine Familie völlig isoliert – sie wurden boykottiert.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Michael Davitt und seine Land League hatten gezielt auf eine solche Eskalation hingearbeitet. Ihr binnen eines Jahres gewachsener Einfluss verdankte sich nicht zuletzt der moralischen und materiellen Unterstützung, die Freiheitsbewegungen auf dem Kontinent dem unter englischer Knute gehaltenen irischen Volk entgegenbrachten. „Wilde, die ihren durch das feuchte Klima erzeugten Durchfall mit riesigen Mengen Weinbrand zu heilen versuchen“ – so hatte noch der deutsche Barockromancier Eberhard Werner Happel die Iren beschrieben. Aber im ausgehenden 18. Jahrhundert rückte der literarische Ossianismus die gälische Mythologie ins Zentrum der aufkeimenden romantischen Volkskunde. Und nachdem die „Great Famine“, die Große Hungersnot zwischen 1845 und ´48, über eine Million Iren dahingerafft hatte, entdeckten die Jungdeutschen, schließlich auch die Kommunisten das revolutionäre Potential dieser unterdrückten Nation. „Gebt mir zweimalhunderttausend Irländer, und ich werfe die ganze britische Monarchie über den Haufen!“ frohlockte Friedrich Engels.&lt;br /&gt;Wenn es auch nicht zum irisch initialisierten Aufstand der Arbeiter aller Länder reichte, so breitete sich die Land League doch immerhin bis nach Amerika aus. Michael Davitt war im Mai 1880 in den USA eingetroffen, stand der dortigen LL-Gründung vor und sammelte Spenden irischer Emigranten für den Kampf in der alten Heimat. Als er nach erfolgreicher Mission am 20. November wieder irischen Boden betritt, steht die von ihm ins Leben gerufene Bewegung kurz vor dem größten Triumph ihrer Geschichte.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;In der Zwischenzeit fristeten die Boycotts das Leben ganz auf sich allein gestellter Farmer. Während Mrs. Boycott erstmals ihre Töpfe schrubbte, übte sich der Hausherr im Kühe melken und Ställe ausmisten. Auf seinen Wunsch hin war ihm mittlerweile zwar ein Kontingent Schutzpolizisten zugewiesen worden, aber jenseits des Zauns bekam er weiterhin kein Bein auf die Erde. &lt;br /&gt;Sogar die örtliche Presse hielt sich dermaßen strikt an die Boykottregeln, dass das Wort womöglich nie um die Welt gezogen wäre. Wenn nicht zwei weitere Ereignisse seine rasante Ausbreitung befördert hätten. Denn am Lough Mask, jener still zwischen Waldbestand ruhenden Wasserplatte, war Schauerliches geschehen. Zwei Tage nach dem Marsch auf Boycotts Haus hatte man am Südende des Sees die von Kugeln durchsiebte Leiche eines kleineres Gutsbesitzers, Landlord Montmorres, gefunden. Wenn auch die Täter niemals ermittelt wurden, lag der Fall für die Behörden und die englandtreue Presse klar: Hier hatte die Land League ihr mörderisches Gesicht gezeigt. Und als ein völlig entmutigter Charles Boycott sich schließlich mit einem Hilferuf an die Londoner Times wandte, schwappte eine gigantische Welle protestantischer Solidarität ins County Mayo. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Dem fellow protestant Boycott, würdiger Veteran der britischen Armee, drohte die Ernte im Boden zu verfaulen, weil das irische Kroppzeug die Arbeit verweigerte. „Ein beängstigenderes Beispiel für den Triumph der Anarchie hat es in der Geschichte der Zivilisation nie gegeben“, hatte die Times Boycotts Leserbrief überschrieben. Andere Gazetten verglichen den Bauernprotest im hinterwäldlerischen Mayo mit der französischen Revolution und dem zeitgleichen Zulu-Aufstand in Südafrika. Dutzende Redaktionen wandten sich mit Spendenaufrufen an ihre Leser, Vereinigungen wie der „Boycott Relief Fund“ schossen aus dem Boden. Anfang November standen 500 Glaubensbrüder Spaten bei Fuß, um Boycotts Äcker zu retten, und gleichzeitig rüsteten sich in Dublin 1.000 Soldaten, um den Erntehelfern notfalls die Furche freizuschießen. &lt;br /&gt;Der bedrängte Gutsverwalter fand derweil immerhin noch die Muße, seiner Passion, dem Pferderennen zu frönen. Als er jedoch gewahrte, was da auf ihn zukam, fiel er aus allen Wolken. Die Boycotts konnten sich kaum selbst versorgen, jeder Nagel, jeder Sack Mehl musste per Boot aus Cong unterhalb von Lough Mask beschafft werden, weil die Aufständischen sämtliche Ausfallstraßen bewachten. Ein Telegramm Boycotts verringerte die Zahl der Ulster-Freunde denn auch auf 50. Im Sonderzug rollten die zu allem entschlosenen Männer von Norden her an, während sich die britischen Truppen in mehreren Etappen durch den verregneten irischen Herbst kämpften. Ballast wie Zelte und Schlafsäcke hatten die meisten längst im knietiefen Schlamm zurückgelassen, als sie am 10. November völlig abgerissen in Ballinrobe eintrafen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Mutete schon der Anmarsch der Helfer wenig durchdacht an, so verkam das Unternehmen vor Ort endgültig zur Farce. Boycotts schlimmste Befürchtungen bewahrheiteten sich: Binnen vierzehn Tagen war seine Ernte zwar eingefahren, aber zu einem Gutteil auch wieder verzehrt worden. Als seine Verbündeten sich am 26. des Monats mit patriotischen Treueschwüren verabschiedeten, hatten sie Boycott und die Regierung gut 10.000 Pfund gekostet. Der Erlös aus der verbliebenen Ernte betrug demgegenüber magere 350 Pfund. Boycott war bankrott. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Am nächsten Morgen, in aller Frühe, verließ er samt Familie das Land, in dem er dreißig Jahre lang die Garotte des englischen Kolonialismus bedient hatte. Zwanzig Kavalleristen begleiteten die Boycotts zur Bahnstation in Claremorris. Auf ihrem Weg blieben sie unbehelligt, aber nicht unbeobachtet. Was die Zeitzeugen sahen, war ein Flüchtling, davongejagt von ebenjenen, die er hatte vertreiben wollen; ein schwer angeschlagener Mann, der seinen Abgang passenderweise in einem militärischen Sanitätswagen vollziehen musste. Kein Geringerer als der Friedensrichter von Ballinrobe hatte im Vorfeld versucht, für die Boycotts eine angemessene Kutsche zu mieten. Es fand sich jedoch in der ganzen Stadt kein Fahrer, der auf sein Angebot auch nur reagiert hätte.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-size: x-small;"&gt;&lt;i&gt;&lt;br /&gt;&lt;/i&gt;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-size: x-small;"&gt;&lt;i&gt;Wer diese Kolumne zukünftig jeden Mittwoch zugeschickt bekommen möchte, schreibe eine Mail an thekentaenzer@netcologne.de, Stichwort: Die Köln-Kolumne.&lt;/i&gt;&lt;/span&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/369520516655249566-6709775097124289698?l=emons-verlag.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://emons-verlag.blogspot.com/feeds/6709775097124289698/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=369520516655249566&amp;postID=6709775097124289698' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/369520516655249566/posts/default/6709775097124289698'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/369520516655249566/posts/default/6709775097124289698'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://emons-verlag.blogspot.com/2010/12/straenkampfer-15-irland-ist-pleite-und.html' title=''/><author><name>Der Writer´s Blog von Bernd Imgrund im Emons Verlag.</name><uri>http://www.blogger.com/profile/13374223807582714472</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-369520516655249566.post-7962170647468497606</id><published>2010-12-01T10:06:00.000+01:00</published><updated>2010-12-01T10:06:37.572+01:00</updated><title type='text'></title><content type='html'>&lt;div style="text-align: center;"&gt;&lt;b&gt;Fotoroman (3)&lt;/b&gt;&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;div style="text-align: center;"&gt;In der VIP-Lounge des 1. FC Köln&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;In den VIP-Bereich des 1. FC Köln gelangt man unterhalb der Westtribüne. Am Eingang bekommt man  ein Armbändchen überreicht:&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;div class="separator" style="clear: both; text-align: center;"&gt;&lt;a href="http://4.bp.blogspot.com/_dsaofcursAY/TPT2RB6cY-I/AAAAAAAAAMQ/N8gE8VJPPLg/s1600/B%25C3%25A4ndchen.JPG" imageanchor="1" style="margin-left: 1em; margin-right: 1em;"&gt;&lt;img border="0" height="240" src="http://4.bp.blogspot.com/_dsaofcursAY/TPT2RB6cY-I/AAAAAAAAAMQ/N8gE8VJPPLg/s320/B%25C3%25A4ndchen.JPG" width="320" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;Fortan lebt man im Schlaraffenland. Denn nun kann man sich von allem nehmen, soviel man will. Zum Beispiel von dem hier:&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;div class="separator" style="clear: both; text-align: center;"&gt;&lt;a href="http://2.bp.blogspot.com/_dsaofcursAY/TPT2iy-NL1I/AAAAAAAAAMU/8Vzaa_8GtIs/s1600/Essen+f%25C3%25BCr+lau.JPG" imageanchor="1" style="margin-left: 1em; margin-right: 1em;"&gt;&lt;img border="0" height="240" src="http://2.bp.blogspot.com/_dsaofcursAY/TPT2iy-NL1I/AAAAAAAAAMU/8Vzaa_8GtIs/s320/Essen+f%25C3%25BCr+lau.JPG" width="320" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;Dass hier alles für lau ist, erkennt man an den vielen noch vollen Tellern, die überall herumstehen. Die meisten Kölschstangen werden allerdings zuverlässig geleert. Beginnt das Spiel, begibt man sich zu seinem gepolsterten Sessel. Stets freundliche Hostessen versorgen den frierenden VIP-Gast mit heißem Kaffee:&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;div class="separator" style="clear: both; text-align: center;"&gt;&lt;a href="http://4.bp.blogspot.com/_dsaofcursAY/TPT2vg_OuxI/AAAAAAAAAMY/SFsgd3VNvys/s1600/Hei%25C3%259Fer+Kaffee.JPG" imageanchor="1" style="margin-left: 1em; margin-right: 1em;"&gt;&lt;img border="0" height="240" src="http://4.bp.blogspot.com/_dsaofcursAY/TPT2vg_OuxI/AAAAAAAAAMY/SFsgd3VNvys/s320/Hei%25C3%259Fer+Kaffee.JPG" width="320" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;Toll ist: Man sitzt direkt hinter der gegnerischen Trainerbank. So war es möglich, den alten FC-Heroen (und jetzigen Co-Trainer von Wolfsburg) Litti Littbarski so nah vor die Linse zu bekommen (links der Kleine, rechts Teammanager McClaren):&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;div class="separator" style="clear: both; text-align: center;"&gt;&lt;a href="http://2.bp.blogspot.com/_dsaofcursAY/TPT29TYHD2I/AAAAAAAAAMc/5-jOjP2oV8M/s1600/Litti.JPG" imageanchor="1" style="margin-left: 1em; margin-right: 1em;"&gt;&lt;img border="0" height="240" src="http://2.bp.blogspot.com/_dsaofcursAY/TPT29TYHD2I/AAAAAAAAAMc/5-jOjP2oV8M/s320/Litti.JPG" width="320" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;Und kurz nach dem Pausen-Diner stand es dann ja auch schon 1:0 für den FC:&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;div class="separator" style="clear: both; text-align: center;"&gt;&lt;a href="http://1.bp.blogspot.com/_dsaofcursAY/TPT3Jbc8T_I/AAAAAAAAAMg/jWncsm_U-g4/s1600/1+-+0.JPG" imageanchor="1" style="margin-left: 1em; margin-right: 1em;"&gt;&lt;img border="0" height="240" src="http://1.bp.blogspot.com/_dsaofcursAY/TPT3Jbc8T_I/AAAAAAAAAMg/jWncsm_U-g4/s320/1+-+0.JPG" width="320" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;Aber dann geht man mal eben pinkeln:&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;div class="separator" style="clear: both; text-align: center;"&gt;&lt;a href="http://4.bp.blogspot.com/_dsaofcursAY/TPT3WrROPmI/AAAAAAAAAMk/6cmfHlOZiKE/s1600/Pinkeln.JPG" imageanchor="1" style="margin-left: 1em; margin-right: 1em;"&gt;&lt;img border="0" height="320" src="http://4.bp.blogspot.com/_dsaofcursAY/TPT3WrROPmI/AAAAAAAAAMk/6cmfHlOZiKE/s320/Pinkeln.JPG" width="240" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;Und schon fällt das 1:1. Sehr ärgerlich, denn so stand es auch noch beim Schlusspfiff:&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;div class="separator" style="clear: both; text-align: center;"&gt;&lt;a href="http://1.bp.blogspot.com/_dsaofcursAY/TPT3ipDCFiI/AAAAAAAAAMo/STazCphme9o/s1600/1+-+1.JPG" imageanchor="1" style="margin-left: 1em; margin-right: 1em;"&gt;&lt;img border="0" height="240" src="http://1.bp.blogspot.com/_dsaofcursAY/TPT3ipDCFiI/AAAAAAAAAMo/STazCphme9o/s320/1+-+1.JPG" width="320" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Bleibt die Frage: Was ist eigentlich Chai Latte?&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;div class="separator" style="clear: both; text-align: center;"&gt;&lt;a href="http://4.bp.blogspot.com/_dsaofcursAY/TPT3z28xdpI/AAAAAAAAAMs/GPmYKVrycH4/s1600/Chai+Latte.JPG" imageanchor="1" style="margin-left: 1em; margin-right: 1em;"&gt;&lt;img border="0" height="240" src="http://4.bp.blogspot.com/_dsaofcursAY/TPT3z28xdpI/AAAAAAAAAMs/GPmYKVrycH4/s320/Chai+Latte.JPG" width="320" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-size: x-small;"&gt;&lt;i&gt;Wer diese Kolumne zukünftig jeden Mittwoch zugeschickt bekommen möchte, schreibe eine Mail an thekentaenzer@netcologne.de, Stichwort: Die Köln-Kolumne.&lt;/i&gt;&lt;/span&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/369520516655249566-7962170647468497606?l=emons-verlag.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://emons-verlag.blogspot.com/feeds/7962170647468497606/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=369520516655249566&amp;postID=7962170647468497606' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/369520516655249566/posts/default/7962170647468497606'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/369520516655249566/posts/default/7962170647468497606'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://emons-verlag.blogspot.com/2010/12/fotoroman-3-in-der-vip-lounge-des-1.html' title=''/><author><name>Der Writer´s Blog von Bernd Imgrund im Emons Verlag.</name><uri>http://www.blogger.com/profile/13374223807582714472</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://4.bp.blogspot.com/_dsaofcursAY/TPT2RB6cY-I/AAAAAAAAAMQ/N8gE8VJPPLg/s72-c/B%25C3%25A4ndchen.JPG' height='72' width='72'/><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-369520516655249566.post-5335765807408905867</id><published>2010-11-24T10:26:00.001+01:00</published><updated>2010-11-25T09:40:27.280+01:00</updated><title type='text'></title><content type='html'>&lt;div style="text-align: center;"&gt;&lt;b&gt;Momentaufnahmen (14)&lt;/b&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: center;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: center;"&gt;Frauen, die ohne Netz arbeiten&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;Hohe Straße, zwei Frauen vor H &amp;amp; M&lt;br /&gt;&lt;i&gt;Erste Frau:&lt;/i&gt; Mensch, du siehst ja supererholt aus.&lt;br /&gt;&lt;i&gt;Zweite Frau:&lt;/i&gt; Ja, ich war in Urlaub.&lt;br /&gt;&lt;i&gt;Erste Frau:&lt;/i&gt; Und? War schön?&lt;br /&gt;&lt;i&gt;Zweite Frau: &lt;/i&gt;Ja, so ohne Mann ist wunderbar.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Kneipe, Nordstadt, 20 Uhr&lt;br /&gt;&lt;i&gt;Frau am Telefon: &lt;/i&gt;Hier is die Jabi, hörma, happt Ihr mein Umhängetäschchen jefunden?&lt;br /&gt;&lt;i&gt;Kellner: &lt;/i&gt;Klar, Gaby, hier kommt nichts weg.&lt;br /&gt;&lt;i&gt;Gaby:&lt;/i&gt; Oh boah na jottseidank wie jeil da war alles drin wat isch happ. Komm isch gleich vorbei, ja?&lt;br /&gt;&lt;i&gt;Kellner:&lt;/i&gt; Ich werde hier sein, Gaby.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Café in der DDR&lt;br /&gt;&lt;i&gt;Stark geschminkte Kellnerin mit jodverfärbtem, labbrigem Verband am Fuß: &lt;/i&gt;Mir war der dicke Onkel über die anderen Zehen gewachsen und da mussten die alle durchgesägt werden, damit das wieder geradewächst.&lt;br /&gt;&lt;i&gt;Die drei Gäste:&lt;/i&gt; Ohlala!&lt;br /&gt;&lt;i&gt;Stark geschminkte Kellnerin:&lt;/i&gt; Und Sie wissen ja, was das Schlimmste ist für eine Frau.&lt;br /&gt;&lt;i&gt;Die drei Gäste: &lt;/i&gt;Was denn?&lt;br /&gt;&lt;i&gt;Kellnerin: &lt;/i&gt;Ja, wenn sie keine hochhackigen Schuhe mehr tragen kann.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;div class="separator" style="clear: both; text-align: center;"&gt;&lt;a href="http://3.bp.blogspot.com/_dsaofcursAY/TOuxGsn3gkI/AAAAAAAAAMM/k9Y2JRGtHoI/s1600/Bierdeckleporno+2.JPG" imageanchor="1" style="margin-left: 1em; margin-right: 1em;"&gt;&lt;img border="0" height="240" src="http://3.bp.blogspot.com/_dsaofcursAY/TOuxGsn3gkI/AAAAAAAAAMM/k9Y2JRGtHoI/s320/Bierdeckleporno+2.JPG" width="320" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;div style="text-align: center;"&gt;&lt;i&gt;... und für die Füße.&lt;/i&gt;&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;Gästebuch der Homepage eines Kölner Wirtshauses&lt;br /&gt;&lt;i&gt;10.30 Uhr, Jessica: &lt;/i&gt;Hallo, war zur Neu eröffnung mit meiner Freundin bei euch war sehr schön wahnsinns Stimmung !!!! Nette Menschen! Habe mir gerade die Bilder angeschaut da ist mir der Mann wieder in den Sinn gekommen mit dem Jeanshemd und der schwarzen Weste wie hies der noch gleich? kann mir da jemand helfen?&lt;br /&gt;Ansonsten kommen wir immer wieder gerne wenn wir in der nähe sind wohnen zzt in Portz Viele Liebe Grüsse Jessica&lt;br /&gt;&lt;i&gt;17.20 Uhr, Herbert:&lt;/i&gt; Hallo Jessica ich bin der Mann im Jeanshemd und der Schwarzen Weste. Wer bist du den da du mich kennen lernen möchtest möchte ich mal gerne ein Foto von dir haben!!! Würde mich freuen wenn du mir ein Bild schickst.&lt;br /&gt;&lt;i&gt;21.20 Uhr, Vicky: &lt;/i&gt;Hey, die Rumpsteaks waren lecker, richtig super und das Gemüse erst. Bis demnächst.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Kneipe, Nordstadt, 2 Uhr nachts&lt;br /&gt;&lt;i&gt;Andere Frau am Telefon:&lt;/i&gt; Is der XX da?&lt;br /&gt;&lt;i&gt;Kellner:&lt;/i&gt; Nee, der hat gestern gearbeitet.&lt;br /&gt;&lt;i&gt;Frau: &lt;/i&gt;Is denn dann der YY da?&lt;br /&gt;&lt;i&gt;Kellner:&lt;/i&gt; Nee, der arbeitet morgen.&lt;br /&gt;&lt;i&gt;Frau:&lt;/i&gt; Ja, die zwei, die zapfen mir nämmisch nix mehr.&lt;br /&gt;&lt;i&gt;Kellner: &lt;/i&gt;Das wird dann wohl seinen Grund haben.&lt;br /&gt;&lt;i&gt;Frau:&lt;/i&gt; Ja, ich arbeite eben manchmal ohne Netz, verstehste.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;i&gt;&lt;span style="font-size: x-small;"&gt;Wer diese Kolumne zukünftig jeden Mittwoch zugeschickt bekommen möchte, schreibe eine Mail an thekentaenzer@netcologne.de, Stichwort: Die Köln-Kolumne.&lt;/span&gt;&lt;/i&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/369520516655249566-5335765807408905867?l=emons-verlag.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://emons-verlag.blogspot.com/feeds/5335765807408905867/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=369520516655249566&amp;postID=5335765807408905867' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/369520516655249566/posts/default/5335765807408905867'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/369520516655249566/posts/default/5335765807408905867'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://emons-verlag.blogspot.com/2010/11/momentaufnahmen-14-frauen-die-ohne-netz.html' title=''/><author><name>Der Writer´s Blog von Bernd Imgrund im Emons Verlag.</name><uri>http://www.blogger.com/profile/13374223807582714472</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://3.bp.blogspot.com/_dsaofcursAY/TOuxGsn3gkI/AAAAAAAAAMM/k9Y2JRGtHoI/s72-c/Bierdeckleporno+2.JPG' height='72' width='72'/><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-369520516655249566.post-5781550668200197577</id><published>2010-11-17T09:26:00.000+01:00</published><updated>2010-11-17T09:26:50.930+01:00</updated><title type='text'></title><content type='html'>&lt;div style="text-align: center;"&gt;&lt;b&gt;Thekentänzer (37)&lt;/b&gt;&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;div style="text-align: center;"&gt;Von verschwundenen Pferdetränken, Tanzsälen und Kneipen&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;Der alte Kerl soll mir etwas über die Geschichte seiner Stammkneipe erzählen. Aber weil er weiß, dass ich ihn brauche, verarscht er mich erstmal vor seinen Würfelkumpels.&lt;br /&gt;„Wie lange verkehren Sie hier denn schon?“&lt;br /&gt;„Ich verkehre he janit, ich suffe he nur.“&lt;br /&gt;Die restliche Bande lacht. Zwei weitere Ü-70-Kerle am Würfelbrett, im Verlauf der Theke noch drei Männer und zwei Frauen. Wir haben 4 Uhr nachmittags, der Laden ist völlig zugequarzt, und die Kellnerin saß hier schon als Baby bei ihrer Mutter auf dem Schoß.&lt;br /&gt;„Zig fuffzich Johr jonn ich he hin“, sagt Gustav. „Do wor he noch dä Schmitze Häbäät hinger d´r Thek.“&lt;br /&gt;„Und was war das für einer?“&lt;br /&gt;„Dat wor ene Joode. Trinkfest un arbeitsscheu.“&lt;br /&gt;Die ganze Kneipe schüttelt sich vor Lachen. Ausrufe wie „Nä nä, dä Justav, dat iserer einer“ machen die Runde. Ich lache mit.&lt;br /&gt;„Und sah der Laden damals schon genauso aus?“&lt;br /&gt;„Dat wor he immer esu. He is noch nie renoviert worde. Vürm Kreech hät he vüür d´r Pooz en Päädstränk jestande. Die es ävver fott.“&lt;br /&gt;Gelächter: „En Päädstränk, en Päädstränk. Dä Justav, ich jlöuv et nit.“&lt;br /&gt;„Un die ahle kölsche Kneipe, die sinn jo suwiesu all fott. Do sinn jo jetz överall Türke dren.“&lt;br /&gt;„Jo“, stimmt einer der Würfler zu, „un Rumäne.“&lt;br /&gt;„Jenau“, sagt Gustav, „un Rumäne.“&lt;br /&gt;„Wie war das denn hier in der Nachkriegszeit?“ frage ich beflissen.&lt;br /&gt;„Do hinge wor en Kegelbahn, ävver die wor ze koot.“&lt;br /&gt;„Zu kurz?“&lt;br /&gt;„Jo, deshalb wor dat kein Bundeskegelbahn. Die wor ze koot. Un rääts öm de Eck wor dä Tanzsaal.“&lt;br /&gt;„Was lief da für Musik?“&lt;br /&gt;„Alles.“&lt;br /&gt;„Auch Rock´n´Roll?“&lt;br /&gt;„Rock´n´Roll, Schlägereien, alles.“&lt;br /&gt;„Wer hat sich denn da mit wem geschlagen?“&lt;br /&gt;„Jo, die einen mit den anderen.“&lt;br /&gt;Heiseres Gelächter rundum. Einer der Würfler hat eine verblasste Narbe auf der Stirn. Ich bedanke mich für die Auskünfte und gehe raus zu meinem Motorrad. Plötzlich steht Gustav neben mir. &lt;br /&gt;„Luur, do hinge, do woren och noch zwei kölsche Weetschafte. Ävver do sinn jetzt och Ausländer drin.“&lt;br /&gt;Ich betrachte das Vereinslokal-Schild neben der Tür. „Und bei euch treffen sich die kölschen Mongolen, wie ich sehe.“&lt;br /&gt;Gustav folgt meinem Blick auf die Messingplatte. Er scheint kurz nachzudenken und sagt dann: „Dat sinn ävver kein Mongole. Dat sinn alles Kölsche.“&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;div class="separator" style="clear: both; text-align: center;"&gt;&lt;a href="http://1.bp.blogspot.com/_dsaofcursAY/TOORvdp3nRI/AAAAAAAAAMI/-iG4DYtslA8/s1600/Bundeskegelbahn.JPG" imageanchor="1" style="margin-left: 1em; margin-right: 1em;"&gt;&lt;img border="0" height="320" src="http://1.bp.blogspot.com/_dsaofcursAY/TOORvdp3nRI/AAAAAAAAAMI/-iG4DYtslA8/s320/Bundeskegelbahn.JPG" width="240" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;div style="text-align: center;"&gt;Reguläre Bundeskegelbahn&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-size: x-small;"&gt;&lt;i&gt;Wer diese Kolumne zukünftig jeden Mittwoch zugeschickt bekommen möchte, schreibe eine Mail an thekentaenzer@netcologne.de, Stichwort: Die Köln-Kolumne.&lt;/i&gt;&lt;/span&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/369520516655249566-5781550668200197577?l=emons-verlag.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://emons-verlag.blogspot.com/feeds/5781550668200197577/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=369520516655249566&amp;postID=5781550668200197577' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/369520516655249566/posts/default/5781550668200197577'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/369520516655249566/posts/default/5781550668200197577'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://emons-verlag.blogspot.com/2010/11/thekentanzer-37-von-verschwundenen.html' title=''/><author><name>Der Writer´s Blog von Bernd Imgrund im Emons Verlag.</name><uri>http://www.blogger.com/profile/13374223807582714472</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://1.bp.blogspot.com/_dsaofcursAY/TOORvdp3nRI/AAAAAAAAAMI/-iG4DYtslA8/s72-c/Bundeskegelbahn.JPG' height='72' width='72'/><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-369520516655249566.post-7496590977188212860</id><published>2010-11-10T07:51:00.000+01:00</published><updated>2010-11-10T07:51:55.922+01:00</updated><title type='text'></title><content type='html'>&lt;div style="text-align: center;"&gt;&lt;b&gt;Fundstücke (9)&lt;/b&gt;&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;div style="text-align: center;"&gt;Bier macht dick, dumm und faul (und andere Vorurteile)&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;"Schwindel ist es, wenn Bierbrauer und Wirte behaupten, Bier sei flüssiges Brot. Bier ist flüssiger Tod.&lt;br /&gt;Bier macht dick, dumm und faul.&lt;br /&gt;Der Bierphilister ist der Feind jedes Fortschrittes. Warum? Weil er nur noch sich selbst mästen mag, weil er zu dumm ist, den Fortschritt zu begreifen, weil er zu faul ist, sich für etwas Rechtes anzustrengen.&lt;br /&gt;Arbeiter, hütet Euch vor den Bierphilistern unter Euch!"&lt;br /&gt;&lt;i&gt;(Sozialistische Agitation gegen das Biertrinken um 1900, aus: Kneipen, Kotelett, Karneval, Band 9 der Werkstatt für Ortsgeschichte Köln-Brück)&lt;/i&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;"Es ist eine Minderheit von Aussteigern, Asozialen, Pseudointellektuellen und ideologischen Schwärmern. Eine Minderheit, die uns ihren Willen aufzwingen will, die nicht besser ist als jeder Erpresser."&lt;br /&gt;&lt;i&gt;(der ehemalige Chef des Kölner Haus- und Grundbesitzervereins Hanns Schaefer über Hausbesetzer, in: Engelbert Greis: Die Stollwerck-Story, 1980)&lt;/i&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;"Sozialschmarotzer tragen nicht nur Trainingsanzug, sondern auch Nadelstreifen."&lt;br /&gt;&lt;i&gt;(FAZ vom 20.10.10)&lt;/i&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;div class="separator" style="clear: both; text-align: center;"&gt;&lt;a href="http://1.bp.blogspot.com/_dsaofcursAY/TNllmXsJHCI/AAAAAAAAAMA/CjZxJdom_kg/s1600/Rocker+1.JPG" imageanchor="1" style="margin-left: 1em; margin-right: 1em;"&gt;&lt;img border="0" height="240" src="http://1.bp.blogspot.com/_dsaofcursAY/TNllmXsJHCI/AAAAAAAAAMA/CjZxJdom_kg/s320/Rocker+1.JPG" width="320" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: center;"&gt;&lt;span style="font-size: small;"&gt;&lt;i&gt;Biertrinkende, rauchende, dicke, dumme, faule Hausbesetzer&lt;/i&gt;&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;"Ich hab´s mit Ratten. Als ich auf dem alten Trawler gefahren bin, hab ich wie besessen Ratten gejagt. Wenn ich ein paar zusammenhatte, hab ich sie in den Heizkessel oder ins Meer geworfen. Ins Meer werfen, wenn es ruhig ist, ist unterhaltsamer. Du hältst ihnen einen Bootshaken hin, und sie kommen raufgekrochen. Wenn sie fast oben sind, schlägst du mit einem anderen Bootshaken dagegen, und sie plumpsen wieder ins Wasser. Man darf sie nur nicht zu nah rankommen lassen, dann springen sie und beißen dir ins Gesicht. Sind ekelhafte Biester."&lt;br /&gt;&lt;i&gt;(Aus dem Roman „Gran Sol“ von Ignacio Aldecoa)&lt;/i&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;"Ich fühle mich ins Dritte Reich zurückversetzt. Es ist eine Schande, was hier gegen Raucherkneipen abläuft." (Waltraut Jost-Meurer)&lt;br /&gt;"Unfassbar. Raucher werden verfolgt, aber unsere Kinder verfetten." (Ulla Schäfers)&lt;br /&gt;&lt;i&gt;(Volksbefragung, Express vom 8.10.2010)&lt;/i&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Frage: "Welche Vorstellungen hatten Sie von Deutschland, als Sie im Sommer kamen?"&lt;br /&gt;Antwort: "Bier und Würstchen."&lt;br /&gt;&lt;i&gt;(Borussia Dortmunds Japaner Shinji Kagawa im FAZ-Interview vom 31.10.2010)&lt;/i&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-size: x-small;"&gt;&lt;i&gt;&lt;br /&gt;&lt;/i&gt;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-size: x-small;"&gt;&lt;i&gt;Wer diese Kolumne zukünftig jeden Mittwoch zugeschickt bekommen möchte, schreibe eine Mail an thekentaenzer@netcologne.de, Stichwort: Die Köln-Kolumne.&lt;/i&gt;&lt;/span&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/369520516655249566-7496590977188212860?l=emons-verlag.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://emons-verlag.blogspot.com/feeds/7496590977188212860/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=369520516655249566&amp;postID=7496590977188212860' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/369520516655249566/posts/default/7496590977188212860'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/369520516655249566/posts/default/7496590977188212860'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://emons-verlag.blogspot.com/2010/11/fundstucke-9-bier-macht-dick-dumm-und.html' title=''/><author><name>Der Writer´s Blog von Bernd Imgrund im Emons Verlag.</name><uri>http://www.blogger.com/profile/13374223807582714472</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://1.bp.blogspot.com/_dsaofcursAY/TNllmXsJHCI/AAAAAAAAAMA/CjZxJdom_kg/s72-c/Rocker+1.JPG' height='72' width='72'/><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-369520516655249566.post-1767747957515138422</id><published>2010-11-03T09:03:00.000+01:00</published><updated>2010-11-03T09:03:28.211+01:00</updated><title type='text'></title><content type='html'>&lt;div style="text-align: center;"&gt;&lt;b&gt;Deutschlandreisen (5)&lt;/b&gt;&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;div style="text-align: center;"&gt;Bürgerbräu in Bad Reichenhall&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;In Bad Reichenhall trinkt man Bürgerbräu, und so heißt auch das, ja, „urigste“ Hotel am Ort. Aus allen Brunnen der Stadt fließt Salzwasser, das von der Saline kommt. Bad Reichenhaller Salz kennt jeder:&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;div class="separator" style="clear: both; text-align: center;"&gt;&lt;a href="http://2.bp.blogspot.com/_dsaofcursAY/TNATw2V2hgI/AAAAAAAAALs/O0Xl9-3hRXQ/s1600/Bad+R+Markensalz.JPG" imageanchor="1" style="margin-left: 1em; margin-right: 1em;"&gt;&lt;img border="0" height="240" src="http://2.bp.blogspot.com/_dsaofcursAY/TNATw2V2hgI/AAAAAAAAALs/O0Xl9-3hRXQ/s320/Bad+R+Markensalz.JPG" width="320" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;... und bei einer Saline handelt es sich um folgendes: Erst war das Meer da, vor Jahrmillionen. Und als es sich zurückzog, hinterließ es Salz, das irgendwann durch tektonische Verwerfungen von Stein eingeschlossen wurde. Der Wasserlauf, der dieses Salz wieder aus dem Felsen wäscht und in sich aufnimmt, heißt genauso Saline wie das Bergwerk, das dieses „Weiße Gold“ wieder dem Wasser entreißt. Schon die Römer (wie oft fangen Sätze eigentlich mit „schon dier Römer“ an?), schon die Römer also, und auch vorher die Kelten, wussten den Schatz im äußersten Südosten Bayerns zu nutzen. Und übrigens: Auch das Wort „Hall“ bezeichnet ursprünglich ein Salzvorkommen, und von hier aus entwickelte sich auch der Stadtname: Reich an Hall. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;div class="separator" style="clear: both; text-align: center;"&gt;&lt;a href="http://2.bp.blogspot.com/_dsaofcursAY/TNAUBUMMzuI/AAAAAAAAALw/mej-Bl07YkM/s1600/Schwengel.JPG" imageanchor="1" style="margin-left: 1em; margin-right: 1em;"&gt;&lt;img border="0" height="240" src="http://2.bp.blogspot.com/_dsaofcursAY/TNAUBUMMzuI/AAAAAAAAALw/mej-Bl07YkM/s320/Schwengel.JPG" width="320" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;All dies erfährt man bei einer Führung durch das alte, wunderbare, noch immer intakte und aktive, als Unesco-Welterbe firmierende Bergwerk. Aber dafür muss man auch, so die Führerin, 300 Stufen erklettern.&lt;br /&gt;„Ich habe die Knie kaputt, dann will ich mein Geld zurück“, sagt eine der alten Frauen um mich herum. Klar, Wochentag und Mittagszeit, welcher Nichtrentner will jetzt schon ins Salzbergwerk!&lt;br /&gt;„Für meinen Mann ist das auch nichts mit dem seiner Raucherei.“&lt;br /&gt;Und so bleiben von zehn Anwesenden nur zwei übrig, zum Glück ist mein Kompagnon ein rechtschaffener Bildungsbürger.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;div class="separator" style="clear: both; text-align: center;"&gt;&lt;a href="http://4.bp.blogspot.com/_dsaofcursAY/TNAUOJWtwtI/AAAAAAAAAL0/LLYSC1GyKJo/s1600/Salinenhaus.JPG" imageanchor="1" style="margin-left: 1em; margin-right: 1em;"&gt;&lt;img border="0" height="240" src="http://4.bp.blogspot.com/_dsaofcursAY/TNAUOJWtwtI/AAAAAAAAAL0/LLYSC1GyKJo/s320/Salinenhaus.JPG" width="320" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;Die Salzprobe war sehr dursttreibend. Kaum auf dem Rathausplatz hingesetzt und ein Bier geordert (Bürgerbräu), kommt auch schon eine Kapelle anmarschiert. Interessant ist: Die Dicken mit den dicken Trommeln (Sechs an der Zahl) stehen in der ersten Reihe, die anderen, die sich immerhin mit der Melodie abmühen, müssen in diesem Landstrich nach hinten. Nach dem Holzmichel widmet man sich John Denvers Country Roads, und nach dem zweiten Halben suche ich das Weite.&lt;br /&gt;„Ich bin beim Barras“, sagt der junge Kerl im Pazzo. Genau wie die Kellnerinnen kommt er aus der DDR. Was in Köln die Türken und in Luxemburg die Portugiesen, sind in Bayern die Ossis: billige Fremdarbeiter. Ansonsten ist es noch leer hier im Club, aber „Eye of the Tiger“, volle Motte laut, abends um 7 in Bayern, hat mich reingelockt. Die Kellnerinnen flüstern, ich fühle mich ein bisschen alt hier: „Sind Sie von der Lebensmittelaufsicht?“&lt;br /&gt;Nein, das hat sie nicht gefragt.&lt;br /&gt;„Kriegst du noch eins?“&lt;br /&gt;„Ja.“&lt;br /&gt;Letztens am Westwall sagte einer zu mir: „Ich bin ungedient.“ Jetzt ist einer „beim Barras“. Deutschland ist groß und verfügt über einen reichen Sprachschatz. Abends im Bürgerbräu werde ich an einen dieser riesigen bayrischen Brauhaustische gewiesen. Sechs Menschen aus Velbert setzen sich dazu, Delegation einer bergischen Tambourtruppe. Nächstes Jahr wollen sie auf dem Reichenhaller Rathausplatz spielen.&lt;br /&gt;""Haben Sie auch John Denver im Repertoire?" frage ich.&lt;br /&gt;"Nein", sagt der Wortführer, bei uns geht das eher so´n bisschen Richtung Jazz."&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;div class="separator" style="clear: both; text-align: center;"&gt;&lt;a href="http://2.bp.blogspot.com/_dsaofcursAY/TNEWDHFYUbI/AAAAAAAAAL8/8nay4y2igsY/s1600/Fu%C3%9Ffisch.JPG" imageanchor="1" style="margin-left: 1em; margin-right: 1em;"&gt;&lt;img border="0" height="320" src="http://2.bp.blogspot.com/_dsaofcursAY/TNEWDHFYUbI/AAAAAAAAAL8/8nay4y2igsY/s320/Fu%C3%9Ffisch.JPG" width="240" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: center;"&gt;Bayrische Haxe&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal"&gt;&lt;span style="font-family: Times New Roman; font-size: x-small;"&gt;&lt;span style="font-size: 11pt;"&gt;&lt;o:p&gt;&lt;br /&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="separator" style="clear: both; text-align: center;"&gt;&lt;a href="http://1.bp.blogspot.com/_dsaofcursAY/TNAUh_YJuPI/AAAAAAAAAL4/t4BpkfeE5wA/s1600/Fu%C3%9Ffisch.JPG" imageanchor="1" style="margin-left: 1em; margin-right: 1em;"&gt;&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;i&gt;&lt;span style="font-size: x-small;"&gt;Wer diese Kolumne zukünftig jeden Mittwoch zugeschickt bekommen möchte, schreibe eine Mail an thekentaenzer@netcologne.de, Stichwort: Die Köln-Kolumne.&lt;/span&gt;&lt;/i&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/369520516655249566-1767747957515138422?l=emons-verlag.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://emons-verlag.blogspot.com/feeds/1767747957515138422/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=369520516655249566&amp;postID=1767747957515138422' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/369520516655249566/posts/default/1767747957515138422'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/369520516655249566/posts/default/1767747957515138422'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://emons-verlag.blogspot.com/2010/11/deutschlandreisen-5-burgerbrau-in-bad.html' title=''/><author><name>Der Writer´s Blog von Bernd Imgrund im Emons Verlag.</name><uri>http://www.blogger.com/profile/13374223807582714472</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://2.bp.blogspot.com/_dsaofcursAY/TNATw2V2hgI/AAAAAAAAALs/O0Xl9-3hRXQ/s72-c/Bad+R+Markensalz.JPG' height='72' width='72'/><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-369520516655249566.post-7613042678967844548</id><published>2010-10-27T11:59:00.000+02:00</published><updated>2010-10-27T11:59:05.348+02:00</updated><title type='text'></title><content type='html'>&lt;div style="text-align: center;"&gt;&lt;b&gt;Thekentänzer (36)&lt;/b&gt;&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;div style="text-align: center;"&gt;Broken Hearts am Alter Markt&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;„Regnet´s draußen noch?“ fragt der Mann mit der fleckigen Malocherjacke die Kellnerin. Er scheint Angst zu haben vor ihrer Antwort.&lt;br /&gt;„Ist sogar stärker geworden“, sagt sie.&lt;br /&gt;„Dann mach mir noch eins“, sagt er schnell.&lt;br /&gt;Ich sehe nach draußen, und dort gießt es tatsächlich in Strömen: „Mir auch.“&lt;br /&gt;Mit hochgeschlagenem Kragen springt ein weiterer Gast durch die Tür. Der Alter Markt liegt nun da wie leergefegt, durch die Fugen des Kopfsteinpflasters lecken die ersten Rinnsale.&lt;br /&gt;„Ist das nicht Canned Heat?“ fragt Hartmut, der Neue.&lt;br /&gt;„Genau, Hitze in Dosen“, antwortet Stevie, der Malocher.&lt;br /&gt;Die Kellnerin kommt mit einem Eimer schaumigen Wassers um die Theke herum. Die gelben Gummihandschuhe, das empfinden hier alle so, stehen ihr ausgezeichnet. Rechts von uns, am Fenster, legt sie den ersten Barhocker um und beginnt, dessen Beine zu putzen. Stevie stiert auf die Handschuhe, den Schwamm, den freigelegten Unterarm.&lt;br /&gt;„Aber das Original war schneller“, sagt Hartmut mit einer gewissen Härte in der Stimme.&lt;br /&gt;„Das ist das Original“, sagt Stevie wie abwesend.&lt;br /&gt;„Nein“, sagt Hartmut, „das Original war deutlich schneller.“&lt;br /&gt;„Klar, und früher war mehr Lametta.“&lt;br /&gt;Die Loriot-Anspielung sitzt, Hartmut ist alt genug, um den Sketch zu kennen. Nun schweigt er eine Weile, brütet über einer Entgegnung und stößt schließlich hervor:&lt;br /&gt;„Wer seinen eigenen Kopf haben will, sollte ihn auch zu gebrauchen wissen.“&lt;br /&gt;Die Kellnerin widmet sich dem zweiten Hocker und singt das nächste Lied mit: „Heart of Gold“, Neil Young, im Original. Auch Stevie will nun offenbar etwas Kluges sagen:&lt;br /&gt;„In Asien gibt es Fische, die schwimmen dir beim Pissen gegen den Strahl in den Harnleiter rein.“&lt;br /&gt;Ich lache. Hartmut sieht Stevie ungläubig an. „I wonna live, I wonna give“, summt die Kellnerin.&lt;br /&gt;“Und was passiert dann?” fragt Hartmut.&lt;br /&gt;„Dann legen die ihre Eier in deine.“&lt;br /&gt;„Ihre Eier in meine?“&lt;br /&gt;„Ja!“&lt;br /&gt;Hartmut lacht nun auch, hämisch. „Von Biologie hast du aber soviel Ahnung wie Django vom Streicheln.“&lt;br /&gt;„Ich hab keine Ahnungen. Ich hab Lebenserfahrung.“&lt;br /&gt;Das Gespräch läuft nun offensichtlich aus dem Ruder. Sehr interessant, denke ich, aber kurz darauf verfällt Stevie in ein langes Schweigen. Er senkt den Kopf, Hartmut schaut für die nächste Stunde aus dem Fenster. Es regnet immer weiter. Die Kellnerin ist fertig mit den Hockern und wäscht sich die Hände. Sehr gründlich, Finger für Finger und zwischen den Fingern. Vom Putzwasser sind ihre Kuppen leicht verschrumpelt, die Nägel leuchten hellweiß. Als sie die Hände ausschlägt, sieht auch Stevie noch einmal kurz zu ihr rüber. „Das stimmt“, sagt er dann, nur zu sich selbst. „Aber gegen ein gebrochenes Herz hilft auch kein Gaffatape.“&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;div class="separator" style="clear: both; text-align: center;"&gt;&lt;a href="http://1.bp.blogspot.com/_dsaofcursAY/TMf3zGWRTOI/AAAAAAAAALo/hGGvJlTd_jo/s1600/Toilette.JPG" imageanchor="1" style="margin-left: 1em; margin-right: 1em;"&gt;&lt;img border="0" height="320" src="http://1.bp.blogspot.com/_dsaofcursAY/TMf3zGWRTOI/AAAAAAAAALo/hGGvJlTd_jo/s320/Toilette.JPG" width="240" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;div style="text-align: center;"&gt;Endstation Sehnsucht&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;i&gt;&lt;span style="font-size: x-small;"&gt;Wer diese Kolumne zukünftig jeden Mittwoch zugeschickt bekommen möchte, schreibe eine Mail an thekentaenzer@netcologne.de, Stichwort: Die Köln-Kolumne.&lt;/span&gt;&lt;/i&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/369520516655249566-7613042678967844548?l=emons-verlag.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://emons-verlag.blogspot.com/feeds/7613042678967844548/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=369520516655249566&amp;postID=7613042678967844548' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/369520516655249566/posts/default/7613042678967844548'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/369520516655249566/posts/default/7613042678967844548'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://emons-verlag.blogspot.com/2010/10/thekentanzer-36-broken-hearts-am-alter.html' title=''/><author><name>Der Writer´s Blog von Bernd Imgrund im Emons Verlag.</name><uri>http://www.blogger.com/profile/13374223807582714472</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://1.bp.blogspot.com/_dsaofcursAY/TMf3zGWRTOI/AAAAAAAAALo/hGGvJlTd_jo/s72-c/Toilette.JPG' height='72' width='72'/><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-369520516655249566.post-7431559931057259115</id><published>2010-10-20T09:29:00.001+02:00</published><updated>2010-10-20T09:32:10.238+02:00</updated><title type='text'></title><content type='html'>&lt;div style="text-align: center;"&gt;&lt;b&gt;Deutschlandreisen (4)&lt;/b&gt;&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;div style="text-align: center;"&gt;Boccia in Bonn&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;Was schreiben Sie da eigentlich die ganze Zeit?“ fragt mich der Führer. Vier ältere Herrschaften, äußerlich CDU-Wähler, und ich haben sich zur Führung durch Konrad Adenauers Hausanlage in Rhönberg eingefunden. Der Führer stammt dialektal aus dem Münsterland und gesinnungsmäßig aus den 1950er Jahren.&lt;br /&gt;„Ich bin Journalist“, antworte ich vage. Meine vier Begleiter sehen mich bestürzt an. Auch Terrorist endet auf -ist. Da stehen wir gerade hier, mit Blick auf Adenauers Schreibpavillon:&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;div class="separator" style="clear: both; text-align: center;"&gt;&lt;a href="http://4.bp.blogspot.com/_dsaofcursAY/TK756KBDF-I/AAAAAAAAALM/LIwP-4rGiIA/s1600/Pavillon.JPG" imageanchor="1" style="margin-left: 1em; margin-right: 1em;"&gt;&lt;img border="0" height="320" src="http://4.bp.blogspot.com/_dsaofcursAY/TK756KBDF-I/AAAAAAAAALM/LIwP-4rGiIA/s320/Pavillon.JPG" width="240" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;„Eigentlich müssten Sie das vorher anmelden“, sagt der Führer. &lt;br /&gt;„Dass ich mir hier Notizen mache?“ frage ich zurück.&lt;br /&gt;Die anderen Gäste sehen inzwischen betreten auf Adenauers Rosenbeete. Sie wollen nicht aus Versehen mitverhaftet werden.&lt;br /&gt;„Und jetzt schreiben Sie ja nicht, dass der Kanzler Rosenzüchter war. Wäre nämlich falsch. Er liebte Rosen, aber er züchtete keine.“&lt;br /&gt;Ich notiere auch dies.&lt;br /&gt;„Ach“, sagt da der Führer, „was soll ich auch mit Ihnen streiten.“&lt;br /&gt;Von Adenauers Haus blickt man auf die andere Rheinseite zum Rolandsbogen. Da geht es um die unglückliche Liebe Rolands zu seiner ins Kloster emigrierten Ex. Die heutige Obernonne des Nonnenwerther Klosters sagt, wenn sie gut gelaunt ist, folgendes: „Der Roland hat von seiner Burg nicht nur auf sie runtergesehen. Sie hat bestimmt auch zu ihm hochgeschaut.“ Der Führer findet das rührend, wegen Keuschheitsgelübde und so.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;div class="separator" style="clear: both; text-align: center;"&gt;&lt;a href="http://4.bp.blogspot.com/_dsaofcursAY/TK76J_GMhoI/AAAAAAAAALQ/yamgniYA8ec/s1600/Rolandsbogen.JPG" imageanchor="1" style="margin-left: 1em; margin-right: 1em;"&gt;&lt;img border="0" height="240" src="http://4.bp.blogspot.com/_dsaofcursAY/TK76J_GMhoI/AAAAAAAAALQ/yamgniYA8ec/s320/Rolandsbogen.JPG" width="320" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: center;"&gt;&lt;i&gt;Adenauers Haus und der Rolandsbogen&lt;/i&gt;&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;Der 1. Bundeskanzler der Deutschen war zugleich ein fleißiger Erfinder. Zahlreiche Verbesserungen an Haushaltsgeräten gehen auf sein Konto (Gießkanne mit Klappdeckel), aber auch die Adenauerwurst aus dem Magerjahr 1915: Sojamehl mit Knochen und Blut – eine Öko-Flönz für harte Zeiten. Tests in Krankenhäusern ergaben, so liest man: „Die Wurst wurde gern genommen, gut vertragen und, wie der Stuhlgang erkennen ließ, gut genutzt.“&lt;br /&gt;Seine bekannteste Marotte jedoch war das Bocciaspielen. „Zur Entspannung und jeden Tag nach der Arbeit in Bonn“, sagt der Führer. In der Ausstellung unterhalb des Hauses findet man ein paar Kugeln des „Alten“:&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;div class="separator" style="clear: both; text-align: center;"&gt;&lt;a href="http://4.bp.blogspot.com/_dsaofcursAY/TK76Z4t29ZI/AAAAAAAAALU/wibOCV3rChk/s1600/Bocciakugeln.JPG" imageanchor="1" style="margin-left: 1em; margin-right: 1em;"&gt;&lt;img border="0" height="240" src="http://4.bp.blogspot.com/_dsaofcursAY/TK76Z4t29ZI/AAAAAAAAALU/wibOCV3rChk/s320/Bocciakugeln.JPG" width="320" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Auf einer der acht Terrassen, die er in seinen Steilhang fräsen ließ, liegt auch noch seine alte Bocciabahn:&lt;br /&gt;&lt;div class="separator" style="clear: both; text-align: center;"&gt;&lt;a href="http://3.bp.blogspot.com/_dsaofcursAY/TK76qFc0PdI/AAAAAAAAALY/CIGHf7D-Gi0/s1600/Bocciabahn.JPG" imageanchor="1" style="margin-left: 1em; margin-right: 1em;"&gt;&lt;img border="0" height="240" src="http://3.bp.blogspot.com/_dsaofcursAY/TK76qFc0PdI/AAAAAAAAALY/CIGHf7D-Gi0/s320/Bocciabahn.JPG" width="320" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Und hier spielt er gerade darauf, ziemlich gelenkig für sein Alter:&lt;br /&gt;&lt;div class="separator" style="clear: both; text-align: center;"&gt;&lt;a href="http://4.bp.blogspot.com/_dsaofcursAY/TK7616-75nI/AAAAAAAAALc/OfFC9m82Kxk/s1600/Bocciamatch.JPG" imageanchor="1" style="margin-left: 1em; margin-right: 1em;"&gt;&lt;img border="0" height="320" src="http://4.bp.blogspot.com/_dsaofcursAY/TK7616-75nI/AAAAAAAAALc/OfFC9m82Kxk/s320/Bocciamatch.JPG" width="240" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;„Es kommt ja immer darauf an, wie gut sich Politiker miteinander verstehen“, sagt einer meiner Begleiter. Dabei sieht er den Führer wie einen Lehrer an, ein wenig ängstlich, ob er jetzt womöglich Schimpfe kriegt.&lt;br /&gt;„Ja“, sagt der, „mit de Gaulle funktionierte das zum Beispiel auf den ersten Blick.“ Und deshalb stehen die beiden jetzt zusammen im Garten. Mit Blick auf den Rolandsbogen, den Rhein und den Drachenfels. Und gleich, darauf dürfen wir wetten, gehen sie eine Runde Boccia spielen.&lt;br /&gt;&lt;div class="separator" style="clear: both; text-align: center;"&gt;&lt;a href="http://3.bp.blogspot.com/_dsaofcursAY/TK77FcG_ZTI/AAAAAAAAALg/9lGBICiasHY/s1600/mit+de+Gaulle.JPG" imageanchor="1" style="margin-left: 1em; margin-right: 1em;"&gt;&lt;img border="0" height="240" src="http://3.bp.blogspot.com/_dsaofcursAY/TK77FcG_ZTI/AAAAAAAAALg/9lGBICiasHY/s320/mit+de+Gaulle.JPG" width="320" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-size: x-small;"&gt;&lt;i&gt;Wer diese Kolumne zukünftig jeden Mittwoch zugeschickt bekommen möchte, schreibe eine Mail an thekentaenzer@netcologne.de, Stichwort: Die Köln-Kolumne.&lt;/i&gt;&lt;/span&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/369520516655249566-7431559931057259115?l=emons-verlag.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://emons-verlag.blogspot.com/feeds/7431559931057259115/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=369520516655249566&amp;postID=7431559931057259115' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/369520516655249566/posts/default/7431559931057259115'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/369520516655249566/posts/default/7431559931057259115'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://emons-verlag.blogspot.com/2010/10/deutschlandreisen-4-adenauers-haus-in.html' title=''/><author><name>Der Writer´s Blog von Bernd Imgrund im Emons Verlag.</name><uri>http://www.blogger.com/profile/13374223807582714472</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://4.bp.blogspot.com/_dsaofcursAY/TK756KBDF-I/AAAAAAAAALM/LIwP-4rGiIA/s72-c/Pavillon.JPG' height='72' width='72'/><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-369520516655249566.post-821856483411221729</id><published>2010-10-13T15:41:00.001+02:00</published><updated>2010-10-15T07:48:28.300+02:00</updated><title type='text'></title><content type='html'>&lt;div style="text-align: center;"&gt;&lt;b&gt;Thekentänzer (35)&lt;/b&gt;&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;div style="text-align: center;"&gt;Männer allein unterwegs&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;Es waren einmal drei Jungs, die haben sich letzte Woche zusammen betrunken. Die waren auf Tour, so richtig, und jetzt treffen sie sich zum ersten Mal wieder seitdem. Nennen wir sie André, Ben und Christian.&lt;br /&gt;Sie stehen an der Theke, geben an wie Harry und sind ausgesprochen gut gelaunt.&lt;br /&gt;„Kannst du dich noch an den Witz mit dem Behindertenparkplatz erinnern?“ fragt André.&lt;br /&gt;„Nee“, sagt Ben, „erzähl nochmal.“&lt;br /&gt;„Da fährt dieser megafitte Typ mit seinem Jaguar auf den Behindertenparkplatz, und da sagt die Politusse: ´He, Sie sind ja gar nicht behindert, oder wie.´ Und der Typ, Fönfrisur, braungebrannt und alles: ´Ich hab Tourette, Fotze!´“&lt;br /&gt;Ben lacht sich schlapp: „Ah ja“, sagt er, „jetzt fällt´s mir wieder ein.“&lt;br /&gt;Und Christian bestellt drei neue Kölsch und drei Averna, jetzt sind sie langsam wieder soweit. Und jetzt fangen sie auch an zu erzählen, wie der Abend letzte Woche weiterverlief. Nachdem sie sich verabschiedet hatten und jeder allein seines Weges ging.&lt;br /&gt;André: „Ich dachte echt, ich hab noch Durst. Bin ich also noch in die Kneipe bei mir um die Ecke. Den Rest hat mir dann der Wirt erzählt, der behauptet, ich hätte das erste Bier nur son bisschen angetrunken. Und dass ich mich dann auf die Fensterbank zum Pennen gelegt hab. Jetzt lacht ihr alle, is klar. Kann auch alles sein, weißte, nur is gar nich so lustig. So mit Lülle außem Mund und so. Und als ich dann irgendwann zuhause aufgeschlagen bin, oh Scheiß. Da hab ich mich ganz schön einsam gefühlt.“&lt;br /&gt;Ben und Christian lästern jetzt zwei Bier lang über ihren Weichei-Freund. Danach ist Ben dran: „Ob ihr´s glaubt oder nich: Ich war erst im Hellen zuhause, hab aber kein einziges Bier mehr getrunken. Oder doch: eine Flasche, an ner Tanke, die noch offen war. Aber alles nur, weil ich mein Fahrradschloss nich mehr gefunden hab. Fahren konnte ich sowieso nich mehr, ich hab die Karre den ganzen verdammten Weg geschoben. Und dann fast an meiner Bude merk ich, hab ich das Schloss verloren. Bin ich komplett wieder zurück, alles mit dem geschobenen Fahrrad. Aber nix da: Das Schloss war weg. Am nächsten Tag dann, ich verstrahlt, draußen alles hell: Hängt das Schloss am Lenker. Wo´s nicht hingehört, logo.“&lt;br /&gt;André und Christian lachen ihren Trottelfreund aus, dann ist Christian an der Reihe: „Die letzte Bahn war ja weg, scheiß KVB und so. Also hab ich mir n Taxi genommen und bin nach Hause.“&lt;br /&gt;André: „Und hast noch mit der Nadja gevögelt.“&lt;br /&gt;Christian: „Nee.“&lt;br /&gt;André: „Ja, wieso nich?“&lt;br /&gt;Christian: „Weil die total sauer war wegen der Sauferei. Also: Eigentlich noch ist.“&lt;br /&gt;André und Ben denken einen Moment lang nach. Dann lachen sie trotzdem. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;div class="separator" style="clear: both; text-align: center;"&gt;&lt;a href="http://4.bp.blogspot.com/_dsaofcursAY/TK8c7tRtJkI/AAAAAAAAALk/6dSiWA_vgCw/s1600/Blech-Jupp.JPG" imageanchor="1" style="margin-left: 1em; margin-right: 1em;"&gt;&lt;img border="0" height="320" src="http://4.bp.blogspot.com/_dsaofcursAY/TK8c7tRtJkI/AAAAAAAAALk/6dSiWA_vgCw/s320/Blech-Jupp.JPG" width="240" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: center;"&gt;&lt;i&gt;&lt;span style="font-size: x-small;"&gt;Ein guter Wirt vergisst, was gestern war&lt;/span&gt;&lt;/i&gt;&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-size: x-small;"&gt;&lt;i&gt;Wer diese Kolumne zukünftig jeden Mittwoch zugeschickt bekommen möchte, schreibe eine Mail an thekentaenzer@netcologne.de, Stichwort: Die Köln-Kolumne.&lt;/i&gt;&lt;/span&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/369520516655249566-821856483411221729?l=emons-verlag.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://emons-verlag.blogspot.com/feeds/821856483411221729/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=369520516655249566&amp;postID=821856483411221729' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/369520516655249566/posts/default/821856483411221729'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/369520516655249566/posts/default/821856483411221729'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://emons-verlag.blogspot.com/2010/10/thekentanzer-35-manner-allein-unterwegs.html' title=''/><author><name>Der Writer´s Blog von Bernd Imgrund im Emons Verlag.</name><uri>http://www.blogger.com/profile/13374223807582714472</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://4.bp.blogspot.com/_dsaofcursAY/TK8c7tRtJkI/AAAAAAAAALk/6dSiWA_vgCw/s72-c/Blech-Jupp.JPG' height='72' width='72'/><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-369520516655249566.post-8753865630320626250</id><published>2010-10-06T08:36:00.001+02:00</published><updated>2010-10-08T12:43:27.502+02:00</updated><title type='text'></title><content type='html'>&lt;div style="text-align: center;"&gt;&lt;b&gt;Deutschlandreisen (3)&lt;/b&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: center;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: center;"&gt;„Der Bursche wird angezeigt“&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;Die schönsten Meldungen des „Reichenhaller Tagblatts“ vom 24. September 2010:&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;„Ein Vorfahrtsschild, das an der Einmündung von der Reichenbachstraße kommend auf den Kreisverkehr aufgestellt war, wurde am Mittwoch zwischen 13 und 20 Uhr umgebogen. Der Schaden beläuft sich auf etwa 100 Euro.“&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;„Der Trachtenverein ´Kranzlstoana´ Karlstein führt am morgigen Samstag ab 14 Uhr einen Almhoagart für alle Mitglieder, Einheimischen und Gäste auf der Höllenbachalm durch.“&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;„Die Russen haben gebeten, es mögen noch mehr bayrische Bauern kommen. Sie haben noch Brachflächen.“&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;„Ein 21-jähriger Schönauer befuhr mit seinem Lkw am Unfallort die linke der beiden Fahrspuren in Richtung Bad Reichenhall. Als er auf die rechte Fahrspur wechselte, übersah er wahrscheinlich den Pkw einer 19-jährigen Teisendorferin. Es kam zum Zusammenstoß.&lt;br /&gt;In weiterer Folge schleuderte der Pkw auf die Fahrspur des entgegenkommenden Verkehrs. Dort nahte eine 32-jährige Ainringerin mit ihrem Pkw. Die beiden Autos stießen ebenfalls zusammen.“&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;„Mitwirkende bei dem Treffen waren unter anderen auch die Rottauer Klarinettenmusi, die Gfierigen Sulzberger, ebenfalls ein Dreigesang, die Hirschberg-Zithermusi und die Hohenaschauer Musikanten.“&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;div class="separator" style="clear: both; text-align: center;"&gt;&lt;a href="http://3.bp.blogspot.com/_dsaofcursAY/TKsA-hicVsI/AAAAAAAAALI/_mcByRXkuY4/s1600/Reichenhaller+Tagblatt.JPG" imageanchor="1" style="margin-left: 1em; margin-right: 1em;"&gt;&lt;img border="0" height="240" src="http://3.bp.blogspot.com/_dsaofcursAY/TKsA-hicVsI/AAAAAAAAALI/_mcByRXkuY4/s320/Reichenhaller+Tagblatt.JPG" width="320" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;„Die Firma Casatep Orientteppiche informiert mit einer Beilage in unserer heutigen Gesamt-Ausgabe über ihr Angebot. Wir bitten um Beachtung.“&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;„Ein ökumenischer Kabarettabend findet am Freitag im Pfarrheim St. Andreas in Berchtesgaden statt. Eine Gruppe bayrischer Pfarrerinnen und Pfarrer hat sich zum ´Weißblauen Beffchen´ zusammengeschlossen. Sie hatten zum Beispiel mit ihrem Auftritt beim Ökumenischen Kirchentag in München viel Erfolg.“&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;„Zum Almabtrieb fährt wieder der Almbus zur Stoißer Alm; Anmeldung bei Ehrenlechner.“&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;„Die Krieger- und Soldatenkameradschaft Surheim beteiligt sich am Samstag am 125. Gründungsfest des Krieger- und Reservistenvereins Freilassing-Salzburghofen.“&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;„Der 17-Jährige hatte keine Fahrerlaubnis für den Roller, der aufgrund umfangreicher, unzulässiger Umbauten eine Geschwindigkeit von rund 80 Stundenkilometer erreichte. Der Bursche wird angezeigt.“&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;„Bei schönem Spätsommerwetter fanden sich 199 Dirndln und Buam aus 14 Vereinen des Gebiets Rupertiwinkel von Gebietsvertreter Herbert Galler zum Gebietspreisplattln mit Dirndldrahn im Bauernhofmuseum in Hof bei Kirchanschöring ein.“&lt;br /&gt;&lt;i&gt;(Tipp: Lesen Sie sich das einmal laut vor!)&lt;/i&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Und schließlich noch eine Information aus dem Ressort Internationale Politik: Der indische Finanzminister heißt Pranab Mukherjee.&amp;nbsp; &lt;span style="font-size: x-small;"&gt;&lt;i&gt;&lt;br /&gt;&lt;/i&gt;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-size: x-small;"&gt;&lt;i&gt;Wer diese Kolumne zukünftig jeden Mittwoch zugeschickt bekommen möchte, schreibe eine Mail an thekentaenzer@netcologne.de, Stichwort: Die Köln-Kolumne.&lt;/i&gt;&lt;/span&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/369520516655249566-8753865630320626250?l=emons-verlag.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://emons-verlag.blogspot.com/feeds/8753865630320626250/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=369520516655249566&amp;postID=8753865630320626250' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/369520516655249566/posts/default/8753865630320626250'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/369520516655249566/posts/default/8753865630320626250'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://emons-verlag.blogspot.com/2010/10/deutschlandreise-3-der-bursche-wird.html' title=''/><author><name>Der Writer´s Blog von Bernd Imgrund im Emons Verlag.</name><uri>http://www.blogger.com/profile/13374223807582714472</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://3.bp.blogspot.com/_dsaofcursAY/TKsA-hicVsI/AAAAAAAAALI/_mcByRXkuY4/s72-c/Reichenhaller+Tagblatt.JPG' height='72' width='72'/><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-369520516655249566.post-6705087906827722203</id><published>2010-09-29T08:27:00.000+02:00</published><updated>2010-09-29T08:27:04.744+02:00</updated><title type='text'></title><content type='html'>&lt;div style="text-align: center;"&gt;&lt;b&gt;Thekentänzer (34)&lt;/b&gt;&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;div style="text-align: center;"&gt;Die Frau mit dem Fahrrad&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;Die Frau mit dem Fahrrad, die Tasche im Körbchen der Fahrradfrau. „Neurologische Klinik Daundda“, steht da drauf. Man sieht nur ihren Hinterkopf, hört sie aber reden:&lt;br /&gt;„Das hättest du nicht tun dürfen“, sagt sie immer wieder. „Das hättest du nicht tun dürfen.“&lt;br /&gt;Später in der Kneipe steht ein junger Angeber neben einem etwas älteren Polen.&lt;br /&gt;„Du hast echt bei euch im AKW gearbeitet?“&lt;br /&gt;„Ja“, sagt der Pole und versucht, amüsiert zu lächeln.&lt;br /&gt;„Da habt ihr die Atomkerne noch mit Hammer und Meißel gespalten, wa.“&lt;br /&gt;Schon um halb 8 stand Konrad am Fenster, so nannte der sich. Und wollte rein.&lt;br /&gt;„Inner halben Stunde, Konrad.“&lt;br /&gt;Und jetzt ist er wieder da, um die 60, schwer betrunken.&lt;br /&gt;„So einen wie mich“, lallt er, „so einen wie mich kannst du nicht ersetzen. Den kannste nur erlegen.“ Sein heiseres Lachen geht in einen grauenhaften Husten über, der nicht aufhören will, immer wieder hochschwappt und schwächlich versinkt.&lt;br /&gt;Der junge Angeber spricht in irgendeinem alpinen Dialekt. Er will noch einen doppelten Jim Beam, na gut. Aber die Eismaschine ist kaputt, gibt keine Würfel dazu.&lt;br /&gt;„Und Brezn ham wir auch nich“, sagt der Pole, um mal seinerseits ein kleines Zeichen zu setzen.&lt;br /&gt;„Bayern ist mir scheißegal. Ich bin a Österreicher“, erwidert der Angeber. „Kann ich Eis in den Whiskey haben?“&lt;br /&gt;Ich dimme das Licht, um ihn schlechter zu sehen.&lt;br /&gt;„Ach Gott, is dat schön hier“, singt Konrad. „Gipß hier auch Weiber?“&lt;br /&gt;Hinter ihm am Hochtisch sitzen zwei Frauen. Sie beachten keinen von uns. Aus den Boxen schallt In-A-Gadda-Da-Vida von Iron Butterfly, die volle 17-Minuten-Version. Angeblich wollte Doug Ingle eigentlich „In the Garden of Eden“ singen, war dazu aber nach mehreren Litern Wein nicht mehr in der Lage.&lt;br /&gt;„Hast du mal Richie Havens gesehen, wie der in Woodstock ´Freedom´ bringt?“ fragt der Österreicher in die Runde. – „Da kannst du dem alle klassische Musik in sein zahnloses Maul stopfen.“&lt;br /&gt;Je länger man über diesen Satz nachdenkt, desto weniger Sinn macht er. Das scheint auch der alpine Angeber zu merken: „I nehm noch aan Doppelten.“&lt;br /&gt;Der Pole hat sein drittes Kölsch geleert und will bezahlen. &lt;br /&gt;„Grüß deine Frau“, rufe ich ihm hinterher.&lt;br /&gt;„Mach ich“, sagt er geknickt, „wenn die wieder mit mir redet.“&lt;br /&gt;Der alte Säufer ist merklich stiller geworden. In seinem Fischgrätmantel nisten die Motten. Aber plötzlich schnellt sein Kinn vor.&lt;br /&gt;„Weißt du was?“ sagt er und winkt mir mit einem dreckigen Zeigefinger. „Das Leben ist ein Boxkampf. Und Boxkämpfe! – Die müssen schwarzweiß sein.“&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;div class="separator" style="clear: both; text-align: center;"&gt;&lt;a href="http://4.bp.blogspot.com/_dsaofcursAY/TKHBdCls1uI/AAAAAAAAALE/Zacp8QNahXU/s1600/M%C3%BCllers+Aap.JPG" imageanchor="1" style="margin-left: 1em; margin-right: 1em;"&gt;&lt;img border="0" height="320" src="http://4.bp.blogspot.com/_dsaofcursAY/TKHBdCls1uI/AAAAAAAAALE/Zacp8QNahXU/s320/M%C3%BCllers+Aap.JPG" width="240" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;div style="text-align: center;"&gt;&lt;span style="font-size: x-small;"&gt;Peter Müller schlägt 1952 den Ringrichter Max Pippow k.o. Die Zeichnung darunter stammt auch von Müller und soll eine Maus darstellen. (Aufgenommen im „Mauseum“ in Glessen)&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-size: x-small;"&gt;&lt;i&gt;Wer diese Kolumne zukünftig jeden Mittwoch zugeschickt bekommen möchte, schreibe eine Mail an thekentaenzer@netcologne.de, Stichwort: Die Köln-Kolumne.&lt;/i&gt;&lt;/span&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/369520516655249566-6705087906827722203?l=emons-verlag.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://emons-verlag.blogspot.com/feeds/6705087906827722203/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=369520516655249566&amp;postID=6705087906827722203' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/369520516655249566/posts/default/6705087906827722203'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/369520516655249566/posts/default/6705087906827722203'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://emons-verlag.blogspot.com/2010/09/thekentanzer-34-die-frau-mit-dem.html' title=''/><author><name>Der Writer´s Blog von Bernd Imgrund im Emons Verlag.</name><uri>http://www.blogger.com/profile/13374223807582714472</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://4.bp.blogspot.com/_dsaofcursAY/TKHBdCls1uI/AAAAAAAAALE/Zacp8QNahXU/s72-c/M%C3%BCllers+Aap.JPG' height='72' width='72'/><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-369520516655249566.post-7554120470169079668</id><published>2010-09-22T08:48:00.001+02:00</published><updated>2010-10-06T12:02:04.731+02:00</updated><title type='text'></title><content type='html'>&lt;div style="text-align: center;"&gt;&lt;b&gt;Deutschlandreisen (2)&lt;/b&gt;&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;div style="text-align: center;"&gt;Ein Morgen im Westwallbunker&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;„Da haben Sie Glück, ich habe gerade ein paar Tage Urlaub“, sagt Herr Dräger, weil ich jenseits der Öffnungszeiten anrufe.&lt;br /&gt;Er betreut ehrenamtlich den Bunker 20 in Dillingen an der Saar. Ein Relikt von Hitlers Westwall: 630 Kilometer Festungslinie entlang der deutschen Westgrenze; 1,2 Mio. Tonnen Stahl, 8 Mio. Tonnen Zement. Beim Bunker in Dillingen handelt es sich um einen Regelbau 114 b SK der Wandstärke A, das heißt, die Decken und Wände bestehen hier aus 3,50 m dickem Beton.&lt;br /&gt;„Da konnte keine damalige Waffe gegen an“, sagt Dräger.&lt;br /&gt;Ende 1944 war hier die Hölle los. Der Bunker wechselte mehrmals den Besitzer, mehrere hundert Soldaten starben auf beiden Seiten. Zwar steht man hier ausschließlich zwischen kaltem Beton und Stahl, dennoch besticht die beinahe liebevoll zu nennende Präzision, mit der alles ineinanderpasst. Die Patronenhülsen des MG wurden über einen Trichter entsorgt, damit nichts im Weg lag, Frischluft wurde im Notfall per Hand nach innen gepumpt, und das Winkelfernrohr ist ein Traum der Feinmechanik. &lt;br /&gt;Die fast 50 Tonnen schwere Turmkuppel verfügt über sechs Schießscharten, durch die man das komplette Gelände im Blick hat:&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;div class="separator" style="clear: both; text-align: center;"&gt;&lt;a href="http://3.bp.blogspot.com/_dsaofcursAY/TJcwd83iAjI/AAAAAAAAAKs/EfPWABxVcn4/s1600/Ausblick.JPG" imageanchor="1" style="margin-left: 1em; margin-right: 1em;"&gt;&lt;img border="0" src="http://3.bp.blogspot.com/_dsaofcursAY/TJcwd83iAjI/AAAAAAAAAKs/EfPWABxVcn4/s320/Ausblick.JPG" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Gemütlich war es hier trotzdem nicht:&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;div class="separator" style="clear: both; text-align: center;"&gt;&lt;a href="http://4.bp.blogspot.com/_dsaofcursAY/TJcwqck9mxI/AAAAAAAAAK0/ApAS2KF6Wkc/s1600/Betten.JPG" imageanchor="1" style="margin-left: 1em; margin-right: 1em;"&gt;&lt;img border="0" src="http://4.bp.blogspot.com/_dsaofcursAY/TJcwqck9mxI/AAAAAAAAAK0/ApAS2KF6Wkc/s320/Betten.JPG" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Dräger hat schon an der Aufarbeitung eines anderen Bunkers mitgewirkt. Aber da wollten die Politiker zuviel mitreden. Hier in Pachten führt er allein Regie. Als draußen ein Schrottsammler vorbeifährt, schmeißt er sich an eine der Sichtluken:&lt;br /&gt;„Einmal haben wir hier, direkt vorm Bunker, eine Original-Werkzeugkiste vom Lader geholt.“&lt;br /&gt;Sammlererfolge, so sind die alle.&lt;br /&gt;Gesammelt wird auch in der Eifel, im Panzerwerk Katzenkopf in Irrel. Zum Beispiel Helme, deutsche, amerikanische, chinesische. Dort stoße ich auch auf eine dieser lebensgroßen Museumsfiguren, die immer so schaurig faszinieren. &lt;br /&gt;„Der liegt hier schon lange auf Wache“, sagt Thomas, mein Führer von der Freiwilligen Feuerwehr.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;div class="separator" style="clear: both; text-align: center;"&gt;&lt;a href="http://3.bp.blogspot.com/_dsaofcursAY/TJcw5pWriwI/AAAAAAAAAK8/whhfsCxWN3U/s1600/Soldat+Irrel.JPG" imageanchor="1" style="margin-left: 1em; margin-right: 1em;"&gt;&lt;img border="0" src="http://3.bp.blogspot.com/_dsaofcursAY/TJcw5pWriwI/AAAAAAAAAK8/whhfsCxWN3U/s320/Soldat+Irrel.JPG" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;div style="text-align: center;"&gt;&lt;i&gt;Ami in Irrel&lt;/i&gt;&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Bevor ich aufs Motorrad steige, spaziere ich zur Saar. Ein alter Kerl mit Schiffermütze kommt mir mit seinem jungen Schäferhund entgegen. Das Tier kläfft mich wie verrückt an, der Alte sagt etwas auf Dudenhöfferisch. Ich verstehe kein Wort und gehe weiter. Er wiederholt sich, verständlicher diesmal. Ich soll den Hund streicheln, damit der sich an Menschen gewöhnt. Ist das ein Trick?&lt;br /&gt;In Dillingen floss die Saar um 1940 gut 100 Meter weiter landeinwärts. Der Bunker lag also viel näher am Ufer. Heutzutage, und das ist vielleicht der symbolträchtige Clou, wurde über dem Bunkergelände ein Spielplatz angelegt. Und der Schartenturm, in Tarnfarben gestrichen, dient als Klettergerät.&lt;br /&gt;„Ich bin ungedient“, sagt Herr Dräger, als ich ihn auf sein Bundeswehrhemd anspreche. Und weil ich dieses Wort so lange nicht mehr gehört habe, spreche ich ihm nach:&lt;br /&gt;„Ich bin auch ungedient.“&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;i&gt;&lt;span style="font-size: x-small;"&gt;Wer diese Kolumne zukünftig jeden Mittwoch zugeschickt bekommen möchte, schreibe eine Mail an thekentaenzer@netcologne.de, Stichwort: Die Köln-Kolumne.&lt;/span&gt;&lt;/i&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/369520516655249566-7554120470169079668?l=emons-verlag.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://emons-verlag.blogspot.com/feeds/7554120470169079668/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=369520516655249566&amp;postID=7554120470169079668' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/369520516655249566/posts/default/7554120470169079668'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/369520516655249566/posts/default/7554120470169079668'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://emons-verlag.blogspot.com/2010/09/deutschlandreisen-2-ein-morgen-im.html' title=''/><author><name>Der Writer´s Blog von Bernd Imgrund im Emons Verlag.</name><uri>http://www.blogger.com/profile/13374223807582714472</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://3.bp.blogspot.com/_dsaofcursAY/TJcwd83iAjI/AAAAAAAAAKs/EfPWABxVcn4/s72-c/Ausblick.JPG' height='72' width='72'/><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-369520516655249566.post-156772808269646109</id><published>2010-09-15T07:30:00.000+02:00</published><updated>2010-09-15T07:30:12.487+02:00</updated><title type='text'></title><content type='html'>&lt;div style="text-align: center;"&gt;&lt;b&gt;Deutschlandreisen (1)&lt;/b&gt;&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;div style="text-align: center;"&gt;Helmut und ich in Aachen&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;Ich betrete die Aachener Innenstadt durch das Marschiertor. Genau wie in den Kölner Torburgen residiert auch hier eine Karnevalsgesellschaft. Bis zum berühmten Dom Karls des Großen sind es nur ein paar hundert Meter, aber ein heftiger Regenschauer zwingt mich in die nächste Kneipe. Sie heißt Aachener Brauhaus. Linkerhand geht es in den riesigen Speisesaal, der um diese Tageszeit noch ziemlich leer ist. Die Kellnerin trägt einen Stapel Speisekarten unter dem Arm, und bevor es zu Missverständnissen kommt, sage ich: „Ich will nur ein Bier trinken.“&lt;br /&gt;„Können Sie gern hier an einem der Tische machen“, antwortet die junge Frau. „Oder Sie gehen nach nebenan in den Schankraum.“ Ihr Blick wandert zu der kleinen Quertür mit den Butzenscheiben. Hinter bunten Glasscherben sehe ich verschwommene Männergestalten und trete ohne weitere Fragen ein. Zwei Uhr, und der Laden ist voll. – Laden? Nun ja, eher handelt es sich um ein kleines Rechteck von vielleicht fünf mal zwei Metern. Hier steht man entlang der Theke oder sitzt auf dem niedrigen Bänkchen an der Wand. Die Leute, die sich hier treffen, wollen ihr Bier nicht allein trinken. Nein, die wollen gemeinsam rauchen und lachen und ihren üblichen Verzäll loswerden. Und dementsprechend muss ich auch nicht lange warten, bis ich angesprochen werde. Noch steht mein Bier nicht vor mir, da schielt der alte Kerl zu meiner Linken schon rüber. &lt;br /&gt;„Da kommt man von Dortmund hierher und die setzen einem ein Sauerländer Pils vor die Nase“, sagt er mit Blick auf sein Warsteiner. Und schiebt nach: „Ich bin der Helmut.“&lt;br /&gt;Angeblich ist der Helmut genau wie ich vor dem Regen geflohen, also zwangsweise hier. Aber als kurz darauf sein nächstes Pils ankommt, erhasche ich einen Blick auf seinen Deckel: Schon sechs Striche drauf, so lange regnet es noch gar nicht.&lt;br /&gt;„Spricht der Aachener Platt?“ frage ich in die Runde. Gegenüber am Fenster ist es laut geworden, es scheint um Steuern zu gehen. Um die Biersteuer vielleicht. &lt;br /&gt;„Nee“, sagt der dickbäuchige Bartträger rechts von mir. „Der ist Holländer. Das klingt aber tatsächlich so ähnlich wie unser Platt, ist ja auch alles nicht weit von hier.“&lt;br /&gt;Und dann erklärt er mir, dass die Holländer vor allem wochenends in Aachen einfallen wie die Heuschrecken. &lt;br /&gt;„Überall Holländer, man meint, die hätten bei sich außer Windmühlen nichts. Die sind beim Knipsen noch verrückter wie der Chinese. Aber sagen wir mal so: Der Aachener Dom ist ja auch wirklich was Besonderes.“&lt;br /&gt;Genau, der Dom. Wegen dem bin ich ja eigentlich hier. Ich mag keine Printen, für die die Stadt genau so berühmt ist. Später, beim Kaffee auf dem Marktplatz, sehe ich an einer Ecke das Printenhaus von diesem Bühlbecker. Der Mann mit der Frisur aus Stirlingsilber, der sich auf absolut jedes Promifoto schleicht. Angeblich gibt der keine müde Mark für Werbung aus, sondern vertickt seinen Lebkuchen allein durch seine Präsenz in der Yellow Press. Bühlbecker mit Dita von Teese, Bühlbecker mit Mario Adorf und Bühlbecker in dieser Kolumne. Tja, ich bin also auch auf den reingefallen. &lt;br /&gt;Dort hinter dem Rathaus findet sich im übrigen auch der berühmte Karlsbrunnen. Großer Brunnen, kleiner Karl. Die Knochen im Karlsschrein, so sie denn seine sind, weisen den Herrscher als 2,04 Meter großen Riesen aus – ein echtes Monster, zumal für das 8. Jahrhundert. Auf dem Karlsbrunnen hingegen steht ein Hampelmann von vielleicht 1,50 Metern. Machen die das, um jede Breker-Assoziation zu vermeiden? Um ja nicht in die Nähe von braunem Kolossalismus gerückt zu werden? – Also wenn es nach mir ginge, wäre der Brunnen-Charlie größer.&lt;br /&gt;Oft sind es die ganz kleinen Dinge, eine scheinbare Nebensächlichkeit, die einem ein Kunstwerk näherbringen. So ein goldener Schrein wie der im Aachener Dom zum Beispiel: Der glänzt, klar! Aber ein Sahnebonbon von Werther glänzt auch (erst recht, wenn er einmal angelutscht ist). Das ist echtes Gold, kann man sich einreden, wenn man diesen Sarg sieht. Und da liegen die Gebeine Karls des Großen drin, einer der bedeutendsten Kaiser der deutschen Geschichte. Aber all das kickt nicht so richtig, denn das Gold kann man nicht anfassen und die Knochen nicht sehen. Dann jedoch erklärt die Führerin jene Figurenkonstellation auf dem westlichen Ende des Schreins. Dass da der liebe Karl riesenhaft in der Mitte thront, dass er – genau, jetzt sehe ich es auch! – selbst sitzend noch die beiden stehenden Figuren an seiner Seite überragt. Und dass der Mann zu seiner Linken der Papst sein soll: klein, unscheinbar und dazu auch noch in einer furchtbar unbequemen gebückten Haltung, die durch seine viel zu kleine Nische erzwungen wird. Karls Sarg entstand kurz nach seiner Heiligsprechung, da waren Ruhm und Ehrfurcht noch frisch. Und mit dieser figürliche Demütigung des Kirchenoberhaupts hatte jemand klar Stellung bezogen im ewigen Machtkampf zwischen Kaisern und Papsttum.&lt;br /&gt;Als ich den Dom wieder verlasse, hat der Regen aufgehört. Mal sehen, ob ich irgendwo den Helmut treffe.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;div class="separator" style="clear: both; text-align: center;"&gt;&lt;a href="http://2.bp.blogspot.com/_dsaofcursAY/TI8r_JKkSWI/AAAAAAAAAKk/CM-hBS4b4JY/s1600/P1080585.JPG" imageanchor="1" style="margin-left: 1em; margin-right: 1em;"&gt;&lt;img border="0" src="http://2.bp.blogspot.com/_dsaofcursAY/TI8r_JKkSWI/AAAAAAAAAKk/CM-hBS4b4JY/s320/P1080585.JPG" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;div style="text-align: center;"&gt;&lt;span style="font-size: x-small;"&gt;&lt;i&gt;Karls Thron, ca. 400 Meter hinter dem Aachener Brauhaus&lt;/i&gt;&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-size: x-small;"&gt;&lt;i&gt;Wer diese Kolumne zukünftig jeden Mittwoch zugeschickt bekommen möchte, schreibe eine Mail an thekentaenzer@netcologne.de, Stichwort: Die Köln-Kolumne.&lt;/i&gt;&lt;/span&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/369520516655249566-156772808269646109?l=emons-verlag.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://emons-verlag.blogspot.com/feeds/156772808269646109/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=369520516655249566&amp;postID=156772808269646109' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/369520516655249566/posts/default/156772808269646109'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/369520516655249566/posts/default/156772808269646109'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://emons-verlag.blogspot.com/2010/09/deutschlandreisen-1-helmut-und-ich-in.html' title=''/><author><name>Der Writer´s Blog von Bernd Imgrund im Emons Verlag.</name><uri>http://www.blogger.com/profile/13374223807582714472</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://2.bp.blogspot.com/_dsaofcursAY/TI8r_JKkSWI/AAAAAAAAAKk/CM-hBS4b4JY/s72-c/P1080585.JPG' height='72' width='72'/><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-369520516655249566.post-3522806450158064792</id><published>2010-09-08T09:14:00.000+02:00</published><updated>2010-09-08T09:14:00.189+02:00</updated><title type='text'></title><content type='html'>&lt;div style="text-align: center;"&gt;&lt;span style="font-weight: bold;"&gt;Fundstücke (8)&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;div style="text-align: center;"&gt;Junge Mütter und ältere Startbahnhüttendörflerinnen&lt;/div&gt;&lt;span style="font-style: italic;"&gt;Schildergasse&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;Joggender Typ mit Knopftelefon, extrem laut: „Du willst nicht zu mir zurückkommen?“&lt;br /&gt;Frau:&lt;span style="font-style: italic;"&gt; ???&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;Joggender Typ: „Ja aber warum denn nich?“&lt;br /&gt;Frau: &lt;span style="font-style: italic;"&gt;???&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;Joggender Typ: „Das is doch totaler Scheiß, was du da ...“&lt;br /&gt;Frau: &lt;span style="font-style: italic;"&gt;???&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;Joggender Typ: „Dann leck mich, weißt du dat!“&lt;br /&gt;Frau: &lt;span style="font-style: italic;"&gt;???&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;Joggender Typ: &lt;span style="font-style: italic;"&gt;(nimmt Stöpsel aus dem Ohr und entschwindet hinter C&amp;amp;A)&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-style: italic;"&gt;Die Zeitschrift Graswurzelrevolution zum „Anarchafeministischen Sommercamp“ in Alsfeld&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;„Sie kamen aus verschiedenen sozialen Bewegungen: Ältere ehemalige Startbahnhüttendörflerinnen und junge Genfeldbesetzerinnen, Antifa-Aktivistinnen, Frauen der Uni-Hochschulpolitik, eine anarchistisch denkende Direktkandidatin der Linken für den Bundestag, zwei Autorinnen des Kommunefrauenbuches, eine Kommunebewohnerin, Theaterschaffende, eine ehemalige Mutlangen-Friedensaktivistin, zwei Syndikalistinnen der FAU und in Nachbarschaftsaktionen Aktive versammelten sich bei Alsfeld, um sich über verschiedene Themen und ihre Erfahrungen auszutauschen.“&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-style: italic;"&gt;Südstadion, Fankurve&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;Junge Frau mit Bockwurst, deren Baby plötzlich kreischt wie am Spieß, zu ihrem Mann: „Hier, iss du die Wurst.“&lt;br /&gt;Mann, die Wurst entgegennehmend, während die Frau das Baby tröstet: „Aber da ist ja gar kein Senf drauf!“&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;div style="text-align: center;"&gt;&lt;a href="http://4.bp.blogspot.com/_dsaofcursAY/TIX0PELE0TI/AAAAAAAAAKc/vVLcygfyYpQ/s1600/Gasangriff.JPG" onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}"&gt;&lt;img alt="" border="0" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5514081858440450354" src="http://4.bp.blogspot.com/_dsaofcursAY/TIX0PELE0TI/AAAAAAAAAKc/vVLcygfyYpQ/s320/Gasangriff.JPG" style="display: block; height: 320px; margin: 0px auto 10px; text-align: center; width: 240px;" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;span style="font-size: x-small; font-style: italic;"&gt;Mutter-Kind-Bindung in den 1930er Jahren&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-size: x-small; font-style: italic;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;span style="font-style: italic;"&gt;Katharina Petzoldt, aus dem Gedicht „Zollstock, Endstatiun“, in: Dat es Kölle, wie et läv, 1991&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;„Jrad üvver uns, das Herrmanns Nett&lt;br /&gt;zick einem Johr kein Arbeit hät.&lt;br /&gt;Schon morjens fröh süht mer et laufe,&lt;br /&gt;för jeden Dach Schabau zo kaufe.&lt;br /&gt;Et dort nit lang, do weesch et sinn,&lt;br /&gt;kütt dat noch en de Aanstalt ren.“&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-style: italic;"&gt;Geißbockecho, Vortext zum Gespräch mit Rheinenergiechef Dieter Steinkamp&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;„(Rheinenergie, das sind) die, denen die Menschen wichtig sind. Die, die wissen, dass sie mit ihren Produkten in die intimsten Bereiche ihrer Kunden vordringen und diese Verantwortung ernst nehmen. Die, die bewusst dafür sorgen, dass im Kinderzimmer ein Notlicht glimmt, die Suppe im Winter auch warm wird, die Toilette voll Spülwasser ist, bei der Party die Musik aus den Boxen wummert und das Handy, der mp3-Player und das Laptop jederzeit aufgeladen werden können.“&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-size: x-small;"&gt; &lt;span style="font-style: italic;"&gt;Wer diese Kolumne zukünftig jeden Mittwoch zugeschickt bekommen möchte, schreibe eine Mail an thekentaenzer@netcologne.de, Stichwort: Die Köln-Kolumne.&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/369520516655249566-3522806450158064792?l=emons-verlag.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://emons-verlag.blogspot.com/feeds/3522806450158064792/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=369520516655249566&amp;postID=3522806450158064792' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/369520516655249566/posts/default/3522806450158064792'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/369520516655249566/posts/default/3522806450158064792'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://emons-verlag.blogspot.com/2010/09/fundstucke-8-junge-mutter-und-altere.html' title=''/><author><name>Der Writer´s Blog von Bernd Imgrund im Emons Verlag.</name><uri>http://www.blogger.com/profile/13374223807582714472</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://4.bp.blogspot.com/_dsaofcursAY/TIX0PELE0TI/AAAAAAAAAKc/vVLcygfyYpQ/s72-c/Gasangriff.JPG' height='72' width='72'/><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-369520516655249566.post-8316429261092931079</id><published>2010-09-01T08:29:00.002+02:00</published><updated>2010-09-01T08:32:36.931+02:00</updated><title type='text'></title><content type='html'>&lt;div style="text-align: center;"&gt;&lt;span style="font-weight: bold;"&gt;Coloniales (29)&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;div style="text-align: center;"&gt;Friedrich Schiller und die Heinzelmännchen&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;Hat Friedrich Schiller sein berühmtes Gedicht „Die Glocke“ bei August Kopisch („Die Heinzelmännchen zu Köln“) geklaut? Gleich mehrere überregionale Feuilletons griffen den spektakulären Vorwurf in den letzten Wochen auf, ohne dass eine einzige Kölner Zeitung reagierte. Grund genug also, wenigstens in dieser Kolumne die Fakten zusammenzutragen.&lt;br /&gt;Zunächst einmal springt auf sprachlich-strukturalistischer Ebene die Homogenität der Ereignisse und Biographien ins Auge. Schiller erklärt den Werdegang einer - zwischenzeitlich berstenden - Glocke, und eins auf die Glocke bekamen auch die Heinzelmännchen. Beide, Schiller und Kopisch, sind Maienkinder, und beide fordern in ihren moralisch intendierten Werken zu Fleiß und Anstand auf. Schillers „Glocke“ erschien anno 1799, genau hundert Jahre, bevor man in Köln den Heinzelmännchenbrunnen errichtete. Und während Schiller seine Glocke in die Hand der „frisch Gesellen“ legt, steht Kopischs Brunnen vor dem „Brauhaus Früh“. „Frisch“ und „Früh“, das ist selbstverständlich ein Analogon zum idiomatischen Brüderpaar „Fromm“ und „Frei“.&lt;br /&gt;Mindestens doppelt unterstrichen wird die These von Schillers Nacheiferung bei der Gegenüberstellung der beiden Poeme. Hier zwei exemplarische Auszüge:&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-weight: bold;"&gt;Friedrich Schiller: Die Glocke&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Und drinnen waltet&lt;br /&gt;Die züchtige Hausfrau,&lt;br /&gt;Die Mutter der Kinder,&lt;br /&gt;Und herrschet weise&lt;br /&gt;Im häuslichen Kreise,&lt;br /&gt;Und lehret die Mädchen&lt;br /&gt;Und wehret den Knaben,&lt;br /&gt;Und reget ohn´ Ende&lt;br /&gt;Die fleißigen Hände,&lt;br /&gt;Und mehrt den Gewinn&lt;br /&gt;Mit ordnendem Sinn,&lt;br /&gt;Und füllet mit Schätzen die duftenden Laden,&lt;br /&gt;Und dreht um die schnurrende Spindel den Faden,&lt;br /&gt;Und sammelt im reinlich geglätteten Schrein&lt;br /&gt;Die schimmernde Wolle, den schneeigen Lein,&lt;br /&gt;Und füget zum Guten den Glanz und den Schimmer,&lt;br /&gt;Und ruhet nimmer.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-weight: bold;"&gt;August Kopisch: Die Heinzelmännchen zu Köln&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Die faulen Burschen legten sich,&lt;br /&gt;Die Heinzelmännchen regten sich -&lt;br /&gt;Und ächzten daher&lt;br /&gt;Mit den Säcken schwer!&lt;br /&gt;Und kneteten tüchtig&lt;br /&gt;Und wogen es richtig,&lt;br /&gt;Und hoben&lt;br /&gt;Und schoben,&lt;br /&gt;Und fegten und backten&lt;br /&gt;Und klopften und hackten.&lt;br /&gt;Die Burschen schnarchten noch im Chor:&lt;br /&gt;Da rückte schon das Brot, das neue, vor!&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Sofort erkennt auch der Laie die thematischen und rhetorischen Parallelen: In beiden Gedichten geht es um die Arbeit, um den mühseligen, dennoch mit Mut und Emphase zu bewätigenden Alltag. Wie Kopisch, so reiht auch Schiller einen „und“-Satz an den anderen, um so die Monotonie des Vorgangs sprachlich abzubilden. Auf den ersten Blick erkennt man auch das metrische Muster, das der Weimarer Dichterfürst bei Kopisch abgekupfert hat: Hier wie dort bestimmen stampfende Daktylen den Rhythmus: „Und lehret die Mädchen“ (Schiller) - „Und kneteten tüchtig“ (Kopisch).&lt;br /&gt;Hier könnte man enden, der Beweis ist erbracht, zumal im Familiennamen „Kopisch“ nicht zufällig das Nomen „Kopie“ anklingt. Der große, 1802 geadelte Friedrich von Schiller hat eines seiner berühmtesten Gedichte dem kleinen Breslauer August Kopisch zu verdanken. Wäre da nicht noch ein weiteres Detail, das hier schlussendlich zu erwähnen ist.&lt;br /&gt;Denn bezeichnend für den Weimarer Geist ist nicht zuletzt die reaktionäre Wendung, die der Dichterfürst dem kölnischen Original verpasste. Statt auf fleißige Männlein stößt man in der „Glocke“ auf Heimchen am Herd. „Die züchtige Hausfrau“ hütet die Küche, „lehret die Mädchen“, kurzum: hält das ganze Haus in Ordnung, während es den Mann nach draußen, in die weite Welt treibt, wie es an anderer Stelle sinngemäß heißt. Rückwärtsgewandter kann ein Frauenbild kaum sein, Schiller übertrifft hier jedes patriarchale Klischee. Bei Kopisch hingegen sind es die Zwerge, die schaffen, hier scheint bereits die Idee vom modernen, im Haushalt wie selbstverständlich mitwirkenden Mann auf. - Wenn man auch zugeben muss, dass die der Schneidersfrau zugeschriebene Neugier gleichfalls nicht ganz frei von geschlechterspezifischen Ressentiments ist.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;div style="text-align: center;"&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://3.bp.blogspot.com/_dsaofcursAY/TH3zNJQj3GI/AAAAAAAAAKU/Y3bwLzCOb-E/s1600/Heinzelm%C3%A4nnchen+1.JPG"&gt;&lt;img style="display: block; margin: 0px auto 10px; text-align: center; cursor: pointer; width: 320px; height: 240px;" src="http://3.bp.blogspot.com/_dsaofcursAY/TH3zNJQj3GI/AAAAAAAAAKU/Y3bwLzCOb-E/s320/Heinzelm%C3%A4nnchen+1.JPG" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5511828926120582242" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;span style="font-style: italic;"&gt;Die Heinzelmännchen zu Köln. Man beachte die glockenhafte Mütze des 2. von links.&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-size:85%;"&gt;&lt;span style="font-style: italic;"&gt;Wer diese Kolumne zukünftig jeden Mittwoch zugeschickt bekommen möchte, schreibe eine Mail an thekentaenzer@netcologne.de, Stichwort: Die Köln-Kolumne.&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/369520516655249566-8316429261092931079?l=emons-verlag.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://emons-verlag.blogspot.com/feeds/8316429261092931079/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=369520516655249566&amp;postID=8316429261092931079' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/369520516655249566/posts/default/8316429261092931079'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/369520516655249566/posts/default/8316429261092931079'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://emons-verlag.blogspot.com/2010/09/coloniales-29-friedrich-schiller-und.html' title=''/><author><name>Der Writer´s Blog von Bernd Imgrund im Emons Verlag.</name><uri>http://www.blogger.com/profile/13374223807582714472</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://3.bp.blogspot.com/_dsaofcursAY/TH3zNJQj3GI/AAAAAAAAAKU/Y3bwLzCOb-E/s72-c/Heinzelm%C3%A4nnchen+1.JPG' height='72' width='72'/><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-369520516655249566.post-17157417201652917</id><published>2010-08-24T12:59:00.004+02:00</published><updated>2010-08-25T13:31:41.723+02:00</updated><title type='text'></title><content type='html'>&lt;div style="text-align: center;"&gt;&lt;span style="font-weight: bold;"&gt;Thekentänzer (33)&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;div style="text-align: center;"&gt;Der langsame Richard&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;Wenn er den Kopf wendet, vergeht eine Ewigkeit. Sein Bier bestellt er mit einem kaum merklichen Augenkniepen, und spendiert ihm jemand einen Drink, quittiert er das mit einem sehr kleinen Nicken. Der langsame Richard redet nicht viel, eigentlich gar nichts.&lt;br /&gt;Der langsame Richard hebt den rechten Zeigefinger, wenn er die Kneipe betritt, und er setzt sich immer ganz rechts an die Theke. Wenn der Hocker dort besetzt ist, platziert er sich ganz in die Nähe. Wechselt er auf seinen Stammhocker, wenn dieser dann im Laufe des Abends frei wird? - Nein, das tut der langsame Richard nicht. Wenn er einmal sitzt, sitzt er.&lt;br /&gt;Manchmal, spät abends, bestellt sich der langsame Richard ein Päckchen Nüsse. Er zeigt auf die Ültjes im Regal und streckt den Daumen in die Höhe. Der langsame Richard ist sehr geschickt im Öffnen dieser elenden Verpackungen. Er braucht seine Zeit, klar, aber nie kullert ihm auch nur ein einziges Nüsschen vom Tresen. Der langsame Richard bietet nie jemandem von seinen Nüsschen an, und er isst jede Erdnuss einzeln. Manchmal hat man den Eindruck, er lutscht die Nüsschen, anstatt sie zu zerbeißen. Jedenfalls ist er mit so einer Packung immer ziemlich lange beschäftigt.&lt;br /&gt;Der langsame Richard trinkt auch auf eine recht seltsame Art. Wenn er das Glas ansetzt, bewegt sich sein Kehlkopf unglaublich schnell auf und ab. Wie ein Kolben im Zylinder. So kurze, kleine Schlückchen kann man doch gar nicht machen, denkt man sich als Beobachter. Aber der langsame Richard kann.&lt;br /&gt;Eines Tages war der langsame Richard schwer betrunken, und da geschah ein Wunder. Der langsame Richard fing plötzlich an zu reden. Man sah ganz deutlich, dass sich seine Lippen bewegten. Und weil das so etwas Besonderes war, hat man da natürlich die Musik leiser gedreht. Und man ist zu ihm hingegangen, rechts an die Theke, und hat sich darübergebeugt. Aber verstehen? - Konnte man nichts. Nur Gebrabbel kam aus dem Mund des langsamen Richard, und als man ihm dann noch ein Stück näher rückte, wusste man auch, wieso. Der langsame Richard hat nämlich keine Zunge mehr.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;div style="text-align: center;"&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://1.bp.blogspot.com/_dsaofcursAY/THOme5xQmeI/AAAAAAAAAKE/Wx6ykdAPI8A/s1600/Z+H%C3%B6rger%C3%A4te-Gutschein.JPG"&gt;&lt;img style="display: block; margin: 0px auto 10px; text-align: center; cursor: pointer; width: 320px; height: 240px;" src="http://1.bp.blogspot.com/_dsaofcursAY/THOme5xQmeI/AAAAAAAAAKE/Wx6ykdAPI8A/s320/Z+H%C3%B6rger%C3%A4te-Gutschein.JPG" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5508929819037964770" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;span style="font-style: italic;"&gt;Wäre das was für den langsamen Richard? - Nein.&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-style: italic;font-size:85%;" &gt;Wer diese Kolumne zukünftig jeden Mittwoch zugeschickt bekommen möchte, schreibe eine Mail an thekentaenzer@netcologne.de, Stichwort: Die Köln-Kolumne.&lt;/span&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/369520516655249566-17157417201652917?l=emons-verlag.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://emons-verlag.blogspot.com/feeds/17157417201652917/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=369520516655249566&amp;postID=17157417201652917' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/369520516655249566/posts/default/17157417201652917'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/369520516655249566/posts/default/17157417201652917'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://emons-verlag.blogspot.com/2010/08/thekentanzer-33-der-langsame-richard.html' title=''/><author><name>Der Writer´s Blog von Bernd Imgrund im Emons Verlag.</name><uri>http://www.blogger.com/profile/13374223807582714472</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://1.bp.blogspot.com/_dsaofcursAY/THOme5xQmeI/AAAAAAAAAKE/Wx6ykdAPI8A/s72-c/Z+H%C3%B6rger%C3%A4te-Gutschein.JPG' height='72' width='72'/><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-369520516655249566.post-7970890370385591526</id><published>2010-08-18T11:01:00.001+02:00</published><updated>2010-08-18T11:04:04.746+02:00</updated><title type='text'></title><content type='html'>&lt;div style="text-align: center;"&gt;&lt;span style="font-weight: bold;"&gt;Straßenkämpfer (14)&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;div style="text-align: center;"&gt;Wenn Herbert um den Block geht&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;Es gab Jahre, in denen Herbert sehr glücklich gewesen war. Die Zeit auf der Bohrinsel. Die kurze Ehe mit Marie, zumindest die ersten Monate. Und natürlich das Jahr nach dem Lottogewinn, als er die halbe Million durchgebracht hatte. Aber wie er so dalag, auf dem schmalen Bett mit Blick auf den schäbigen, kariert bezogenen 70er-Jahre-Küchenstuhl, fühlte er sich todunglücklich. Das Zimmer war ihm vom Sozialamt zugewiesen worden, nachdem er sechs Wochen auf der Straße verbracht hatte. Nachdem er mit Erfrierungen in ein Krankenhaus eingeliefert worden war und man ihm zwei Zehen hatte abnehmen müssen. Das Klo lag auf dem Flur, er teilte es sich mit fünf anderen Männern, deren zwei, seine Nachbarn, er immer hörte, wenn sie, wie er es auch tat, in ihr Waschbecken urinierten.&lt;br /&gt;Herbert steckte sich eine weitere Zigarette an und beschloss, danach noch einmal um den Block zu gehen. Das Haus lag mitten im Studentenviertel, da war immer viel los. Und fast jede dieser Studentinnen war hübsch wie ein Model. Herbert brauchte keine Magazine mehr, die waren sowieso zu teuer. Er brauchte nur einen Gang um den Block und ein Gesicht. Das trug er dann zurück nach Hause, wo er es für eine halbe Minute mit Küssen und Schweinereien bedachte. Danach steckte er sich eine neue Zigarette an.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;div style="text-align: center;"&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://4.bp.blogspot.com/_dsaofcursAY/TGuh1uikAAI/AAAAAAAAAJ8/TGUSQ08XO00/s1600/Blume+auf+Asphalt.JPG"&gt;&lt;img style="display: block; margin: 0px auto 10px; text-align: center; cursor: pointer; width: 320px; height: 240px;" src="http://4.bp.blogspot.com/_dsaofcursAY/TGuh1uikAAI/AAAAAAAAAJ8/TGUSQ08XO00/s320/Blume+auf+Asphalt.JPG" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5506672913788698626" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;span style="font-style: italic;font-size:85%;" &gt;Von Herbert gepflückte Blume, die die Studentin, der er sie schenkte, achtlos wegwarf&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-size:85%;"&gt;&lt;span style="font-style: italic;"&gt;Wer diese Kolumne zukünftig jeden Mittwoch zugeschickt bekommen möchte, schreibe eine Mail an thekentaenzer@netcologne.de, Stichwort: Die Köln-Kolumne.&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/369520516655249566-7970890370385591526?l=emons-verlag.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://emons-verlag.blogspot.com/feeds/7970890370385591526/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=369520516655249566&amp;postID=7970890370385591526' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/369520516655249566/posts/default/7970890370385591526'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/369520516655249566/posts/default/7970890370385591526'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://emons-verlag.blogspot.com/2010/08/straenkampfer-14-wenn-herbert-um-den.html' title=''/><author><name>Der Writer´s Blog von Bernd Imgrund im Emons Verlag.</name><uri>http://www.blogger.com/profile/13374223807582714472</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://4.bp.blogspot.com/_dsaofcursAY/TGuh1uikAAI/AAAAAAAAAJ8/TGUSQ08XO00/s72-c/Blume+auf+Asphalt.JPG' height='72' width='72'/><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-369520516655249566.post-45357944530253089</id><published>2010-07-28T12:37:00.003+02:00</published><updated>2010-08-04T11:38:17.564+02:00</updated><title type='text'></title><content type='html'>&lt;div style="text-align: center;"&gt;&lt;span style="font-weight: bold;"&gt;Thekentänzer (32)&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;div style="text-align: center;"&gt;Delphine&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;Auf dem Alter Markt spielt der schlechteste Straßenmusiker aller Zeiten. Er lehnt am Jan von Werth-Brunnen und jault „Wellenreiter“ von BAP:&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-style: italic;"&gt;„N´Ovend, Wellenreiter, sach, wie jeit et dir?&lt;/span&gt; &lt;span style="font-style: italic;"&gt;Hühstens ad ens Zweiter oder Dritter, ävver miehstens nit ens Nummer 4,&lt;/span&gt; &lt;span style="font-style: italic;"&gt;löufs du pausenlos der Trends wie ne Komparse hingerher,&lt;/span&gt; &lt;span style="font-style: italic;"&gt;echt, dat dät mich öden, un zwar schwer.“&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Während ein Pulk US-amerikanischer Touristen interessiert zuhört, nähert sich von der Kleinen Budengasse her eine Indiogruppe. Drohend schwingt einer der bunten Teppichträger seine Panflöte. Zwischen den Tischen der Biergärten klackert ein Stelzenmann übers Pflaster, wie gut, dass ich drinnen sitze.&lt;br /&gt;„Sagst du mir deinen Namen?“ fragt der Kellner.&lt;br /&gt;„Hartmut“, sagt einer der beiden anderen Gäste. Und weil er aus der DDR kommt, spricht er es „Hortmüt“ aus. So ganz schüchtern.&lt;br /&gt;Der andere Trinker ist Mitte 20, Typ Südkurve beim FC. Vor ihm steht ein Glas Whisky-Cola, und vorm offenen Fenster stakst eine großgewachsene Frau vorbei. Im Gehen nimmt sie ihren Kaugummi aus dem Mund und steckt ihn in eine Tupperdose.&lt;br /&gt;„Die Alte da, die käm mir jetz grade recht, ey“, sagt der Proll.&lt;br /&gt;„Ich war mal auf einer Miss-Wahl“, sagt Hartmut. „Da hatten die auch alle so Beine bis zum Hals.“&lt;br /&gt;Der Proll reagiert nicht, sondern starrt weiter dort hin, wo die Frau soeben verschwunden ist.&lt;br /&gt;„Da war ich auch ein andermal, da haben die da eine Delphinschau gemacht.“ Hartmut wirkt stolz.&lt;br /&gt;„Delphine sind schwule Haie“, sagt der Proll, ohne sein Gegenüber anzusehen.&lt;br /&gt;Hartmut lacht ein bisschen. Als die Tür aufgeht, denkt jeder für einen Augenblick, es ist die Frau mit den langen Beinen. Stimmt aber nicht, es ist der Gitarrenmann vom Brunnendenkmal. Er bestellt ein Bier und fragt, ob er uns einen spielen soll.&lt;br /&gt;„Nee, lass mal“, sagt der Proll und wächst damit in meiner Achtung.&lt;br /&gt;Hartmut wirkt ein bisschen enttäuscht, traut sich aber nichts zu erwidern. Über uns rotiert der Ventilator, draußen frisst die Sonne den letzten Schatten, und die Indios singen Guantanamera. Von rechts, wo unser Blickfeld durch den Fensterrahmen begrenzt ist, taucht nun die Frau auf. Sie geht in die Hocke, um eine Münze in den Indioschlapphut zu legen. Ein Knie nah am Boden, das andere aufwärts gerichtet. Ihr Rock spannt über dem Hintern, und während sie die Augen zu den Musikern hin aufschlägt, scheint sie etwas Freundliches zu sagen.&lt;br /&gt;„Da könnt ich verrückt werden“, nuschelt der Proll in sein Glas hinein, und Hartmut antwortet: „Also, ich mag Delphine!“&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;div style="text-align: center;"&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://1.bp.blogspot.com/_dsaofcursAY/TFAIrzUD5DI/AAAAAAAAAJs/RnOrp6RBZq8/s1600/Z+Tauben.JPG"&gt;&lt;img style="display: block; margin: 0px auto 10px; text-align: center; cursor: pointer; width: 320px; height: 240px;" src="http://1.bp.blogspot.com/_dsaofcursAY/TFAIrzUD5DI/AAAAAAAAAJs/RnOrp6RBZq8/s320/Z+Tauben.JPG" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5498904693621122098" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;span style="font-style: italic;"&gt;Schwule Adler&lt;/span&gt; &lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-style: italic;font-size:85%;" &gt;&lt;br /&gt;Wer diese Kolumne zukünftig jeden Mittwoch zugeschickt bekommen möchte, schreibe eine Mail an thekentaenzer@netcologne.de, Stichwort: Die Köln-Kolumne.&lt;/span&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/369520516655249566-45357944530253089?l=emons-verlag.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://emons-verlag.blogspot.com/feeds/45357944530253089/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=369520516655249566&amp;postID=45357944530253089' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/369520516655249566/posts/default/45357944530253089'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/369520516655249566/posts/default/45357944530253089'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://emons-verlag.blogspot.com/2010/07/thekentanzer-32-delphine-auf-dem-alter.html' title=''/><author><name>Der Writer´s Blog von Bernd Imgrund im Emons Verlag.</name><uri>http://www.blogger.com/profile/13374223807582714472</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://1.bp.blogspot.com/_dsaofcursAY/TFAIrzUD5DI/AAAAAAAAAJs/RnOrp6RBZq8/s72-c/Z+Tauben.JPG' height='72' width='72'/><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-369520516655249566.post-3699271783554684706</id><published>2010-07-28T12:35:00.002+02:00</published><updated>2010-08-11T13:11:15.789+02:00</updated><title type='text'></title><content type='html'>&lt;div style="TEXT-ALIGN: center; FONT-WEIGHT: bold"&gt;Fundstücke (7)&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;div style="TEXT-ALIGN: center"&gt;Der Eine sagt so, der Andere so&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="FONT-WEIGHT: bold"&gt;Hell´s Angels und Bandidos&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;„In Bremen und Hannover gab es allerdings regelrechte Hetzkampagnen, die gezeigt haben, dass hinter der gutbürgerlichen Maske noch immer die Mechanismen der Propaganda aus den 30er und 40er Jahren des letzten Jahrhunderts funktionieren. Solche Leute sind die unbelehrbaren Gegner aller Menschen, die nicht in deren Schema passen. Dazu gehören natürlich auch Member von MCs.“&lt;br /&gt;&lt;span style="FONT-STYLE: italic"&gt;(Die Motorradclubs in einer gemeinsamen Erklärung zum Friedensschluss, aus: Bikers News 7/10)&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;div style="TEXT-ALIGN: center"&gt;&lt;span style="FONT-WEIGHT: bold"&gt;Das eine Wunder und das andere&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="TEXT-ALIGN: center"&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://3.bp.blogspot.com/_dsaofcursAY/TFKJ-WfFvYI/AAAAAAAAAJ0/GNvJOr2QlFE/s1600/Lady.JPG"&gt;&lt;img style="TEXT-ALIGN: center; MARGIN: 0px auto 10px; WIDTH: 320px; DISPLAY: block; HEIGHT: 240px; CURSOR: pointer" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5499609799253671298" border="0" alt="" src="http://3.bp.blogspot.com/_dsaofcursAY/TFKJ-WfFvYI/AAAAAAAAAJ0/GNvJOr2QlFE/s320/Lady.JPG" /&gt;&lt;/a&gt;„Unser Modell Claudia ist nicht alt. Sie sieht auch nicht so aus. Sie überzeugt durch optische Präsenz und zwei Wunder der Natur.“&lt;br /&gt;&lt;span style="FONT-STYLE: italic"&gt;(Bikers News)&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="FONT-WEIGHT: bold"&gt;Ikoven und Evinghoven&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;Ikoven hat eine lange Geschichte, so stand hier, bevor in Evinghoven jemand an die Erbauung eines größeren Sakralbaus dachte, bereits die erste geschlossene Kapelle.&lt;br /&gt;&lt;span style="FONT-STYLE: italic"&gt;(Eintrag in Wikipedia, vermutlich von einem Ikovener)&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="FONT-WEIGHT: bold"&gt;Langenfeld und Leverkusen&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;a) Langenfeld&lt;br /&gt;„Bereichert wurde das Einkaufsangebot in Langenfeld in den letzten Jahren durch die Stadtgalerie mit unter anderem Kaiser's, Thalia, Textilfirmen wie C&amp;amp;A, dazu medi-max, Bäckereien, Süßwaren, Geschenk- und Drogeriewaren sowie der Post. Weitere Einkaufszentren entstanden mit der Markthalle am Marktplatz und den Marktarkaden sowie dem Marktkarree, das am 6. November 2008 eröffnet wurde. Mieter dort sind unter anderem s.Oliver, Esprit, Gerry Weber, Bonita, GameStop, New Yorker, Triumph und der Drogeriemarkt Müller.“&lt;br /&gt;b) Leverkusen&lt;br /&gt;„Leverkusen ist an das deutsche Autobahnnetz gut angebunden. Bekannt ist Leverkusen vor allem durch das Autobahnkreuz Leverkusen. Hier treffen die A1 und die A3 aufeinander. In Leverkusen erscheint der Leverkusener Anzeiger als Ableger des Kölner Stadt-Anzeigers. Der TuS 05 Quettingen e.V. ist mit über 1.000 Mitgliedern und 21 Sportabteilungen der größte gemeinnützige Verein im Leverkusener Breitensport. Die Stadt verfügt über kein eigenes Theater. Leverkusen hat keine Universität und keine Fachhochschule. Der höchste Punkt des Stadtgebiets befindet sich bei der Zufahrt zur Mülldeponie Burscheid.&lt;br /&gt;&lt;span style="FONT-STYLE: italic"&gt;(jeweils aus: Wikipedia)&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="FONT-WEIGHT: bold"&gt;Brühl und der Kaiserbahnhof&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;„Es war ein mal ein Kaiserbahnhof, in dem wie er jetzt aus sieht. ich hoffe wen die Sanieruns Arbeiten vertig sind irgent wan mal, das er genauso aus sieht wie früher.“&lt;br /&gt;&lt;span style="FONT-STYLE: italic"&gt;(ein Jürgen auf www.kaiserbahnhofbruehl.de)&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="FONT-STYLE: italic;font-size:85%;" &gt;Wer diese Kolumne zukünftig jeden Mittwoch zugeschickt bekommen möchte, schreibe eine Mail an thekentaenzer@netcologne.de, Stichwort: Die Köln-Kolumne.&lt;/span&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/369520516655249566-3699271783554684706?l=emons-verlag.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://emons-verlag.blogspot.com/feeds/3699271783554684706/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=369520516655249566&amp;postID=3699271783554684706' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/369520516655249566/posts/default/3699271783554684706'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/369520516655249566/posts/default/3699271783554684706'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://emons-verlag.blogspot.com/2010/07/fundstucke-7-der-eine-sagt-so-der.html' title=''/><author><name>Der Writer´s Blog von Bernd Imgrund im Emons Verlag.</name><uri>http://www.blogger.com/profile/13374223807582714472</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://3.bp.blogspot.com/_dsaofcursAY/TFKJ-WfFvYI/AAAAAAAAAJ0/GNvJOr2QlFE/s72-c/Lady.JPG' height='72' width='72'/><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-369520516655249566.post-3307137435313280280</id><published>2010-07-28T08:27:00.004+02:00</published><updated>2010-07-28T08:31:46.291+02:00</updated><title type='text'></title><content type='html'>&lt;div style="text-align: center;"&gt;&lt;span style="font-weight: bold;"&gt;Straßenkämpfer (13)&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;div style="text-align: center;"&gt;Herr und Frau S. aus D.&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;Herr S. ist Pächter eines Campingplatzes. Auf diesem Platz wohnt er auch, als Dauercamper in einem in die Jahre gekommenen Caravan. Im Sommer trägt Herr S. am liebsten ein weißes Unterhemd und eine blaue Turnhose, die er sich über den Kugelbauch und bis fast unter die Achseln zieht.&lt;br /&gt;Wenn ein neuer Gast kommt, sagt Herr S. stets als erstes: "Zwischen 13 Uhr und 15 Uhr haben wir hier Mittagsruhe. Dann dürfen Sie auch nicht mit dem Auto vom oder aufs Gelände fahren. Genausowenig zwischen 22 Uhr und 6 Uhr 30."&lt;br /&gt;Um seinen Caravan herum hat Herr S. ein Meer aus Blumen drapiert. Die Hohlsteine stehen stufig bis zum Caravanfenster, in jedem wächst eine andere Pflanze. Begrenzt wird das Paradies von einem Holzzaun, an dem Herr S. das folgende Schild befestigt hat:&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://2.bp.blogspot.com/_dsaofcursAY/TE_OQzXt2AI/AAAAAAAAAJk/wt2DiEKwdwg/s1600/Schild.JPG"&gt;&lt;img style="display: block; margin: 0px auto 10px; text-align: center; cursor: pointer; width: 320px; height: 240px;" src="http://2.bp.blogspot.com/_dsaofcursAY/TE_OQzXt2AI/AAAAAAAAAJk/wt2DiEKwdwg/s320/Schild.JPG" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5498840458105575426" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;"Unsere sanitären Anlagen sind immer abgeschlossen", sagt Herr S. zum Neuankömmling. Dabei betont er das Wort "immer" auf eine ausgesprochen soldatische Art. "Gegen ein Pfand von 10 Euro bekommen Sie von mir einen Schlüssel. Wenn Sie mir diesen Schlüssel bei Ihrer Abreise wieder aushändigen, wird das Pfand mit Ihrem Endpreis verrechnet."&lt;br /&gt;Hinten am Caravan hat Herr S. ein großes Hauszelt angebaut. Darin sitzt seine Frau und sieht fern. Wenn sie nicht fernsieht, steht sie vor dem Caravan am Wegesrand und spricht mit den neuen Gästen.&lt;br /&gt;"Zwischen 13 und 15 Uhr halten wir hier Mittagspause", sagt sie. Und: "Fußballspielen dürfen Sie hier nicht. Höchstens Boccia." Dabei lächelt sie trocken.&lt;br /&gt;In unmittelbarer Nähe zum Campingplatz stehen zwei Restaurants, die auch beinahe den selben Namen tragen. "Beim A gibt´s billig und reichlich", sagt Herr S. "Aber der B hält sich für was Besseres."&lt;br /&gt;Wenn es abends dunkel wird, flimmern verwaschen wirkende Fernsehbilder durch die transparente Folie, die das Fenster des Paares S. bildet. Die beiden, das bestätigen auch die aus dem Apparat dringenden Stimmen und Töne, mögen Filme mit Tieren. Oder über Tiere.&lt;br /&gt;"Ach kuck mal, wie niedlich", sagt Frau S. immer mal wieder.&lt;br /&gt;"Entschuldigung", sagt der Gast, "ich kann unseren Sanitäranlagenschlüssel nicht finden, wir haben keine Taschenlampe, und mein Sohn muss mal pinkeln."&lt;br /&gt;Als Frau S. den Reißverschluss ihres Hauszeltes aufschiebt, lächelt sie wieder dieses maliziöse Lächeln. Der Fernseher wirft flackerbunte Flammen auf ihre Wangen, und ihre Hand schnellt ins Dunkel vor wie eine Raubtierkralle.&lt;br /&gt;"Wissen Sie eigentlich, wie spät es ist?" fragt sie, um die Antwort sofort selbst zu geben: "Nach 10!"&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-style: italic;font-size:85%;" &gt;Wer diese Kolumne zukünftig jeden Mittwoch zugeschickt bekommen möchte, schreibe eine Mail an thekentaenzer@netcologne.de, Stichwort: Die Köln-Kolumne.&lt;/span&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/369520516655249566-3307137435313280280?l=emons-verlag.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://emons-verlag.blogspot.com/feeds/3307137435313280280/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=369520516655249566&amp;postID=3307137435313280280' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/369520516655249566/posts/default/3307137435313280280'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/369520516655249566/posts/default/3307137435313280280'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://emons-verlag.blogspot.com/2010/07/straenkampfer-13-herr-und-frau-s.html' title=''/><author><name>Der Writer´s Blog von Bernd Imgrund im Emons Verlag.</name><uri>http://www.blogger.com/profile/13374223807582714472</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://2.bp.blogspot.com/_dsaofcursAY/TE_OQzXt2AI/AAAAAAAAAJk/wt2DiEKwdwg/s72-c/Schild.JPG' height='72' width='72'/><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-369520516655249566.post-1117666590829594003</id><published>2010-07-21T07:52:00.001+02:00</published><updated>2010-07-28T09:55:18.364+02:00</updated><title type='text'></title><content type='html'>&lt;div style="text-align: center; font-weight: bold;"&gt;Thekentänzer (31)&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;div style="text-align: center;"&gt;Willy DeVille, der Kellner und Ich (und Heike)&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;Beim Iren sitzt ein Kerl mit hellgelbem Muscle-Shirt und zutätowierten, dürren Armen an der Theke. Er sieht aus wie Ende 30 und trägt ein hauchdünnes Minjou-Bärtchen. Dass er Willy DeVille mag, ist unverkennbar, und für 12 Uhr mittags an einem Wochentag wirkt er schon ziemlich angeschlagen. Er sagt:&lt;br /&gt;„Meine Frau, wenn ich der mal einen Vorschlag mache, sagt die immer nein.“&lt;br /&gt;Der Kellner hat gerade die nächsten Songs programmiert und mein Guinness angezapft. Er hat offensichtlichen Spaß an seinem Job und bedenkt jede Getränkeübergabe mit einem kleinen, aufmunternden Spruch: „Lass es dir schmecken, Kumpel!“&lt;br /&gt;Genau das hat er gerade zu Willy DeVille gesagt, dessen Kölsch schon wieder fast leer ist.&lt;br /&gt;„Ich frage zum Beispiel: ´Heike, wie wär´s, sollen wir dieses Wochenende an die Ahr fahren?´“&lt;br /&gt;„Da haben meine Eltern ein Wochenendhaus“ sage ich. Willy hat eine tiefe, gleichwohl scharfe, schneidende Stimme, und ich will, dass er weiterredet.&lt;br /&gt;„Und dann sagt die Heike: ´Nein, da säufst du doch genauso viel wie zuhause.´“&lt;br /&gt;„Und?“ frage ich, „stimmt das?“&lt;br /&gt;Willy beugt sich über die Theke, wir sitzen fünf Meter auseinander: „Natürlich nicht! Totaler Quatsch!!“&lt;br /&gt;Und der Kellner, der leidlich Deutsch versteht, wirft ein: „Women! That´s how they are!!“&lt;br /&gt;Aus den Boxen rieselt ein Stück von Van Morrison, „Moondance“, das passt überhaupt nicht.&lt;br /&gt;„Aber die liebt mich“, sagt Willy. „Das glaubt keiner, aber die Heike und ich, das ist was ganz Besonderes.“&lt;br /&gt;Draußen ist es so heiß, dass Schwaden von Wüstenwind durchs offene Fenster hereinzuwehen scheinen. Dann muss man ganz schnell etwas trinken. Auf den Straßen schmelzen die Gummisohlen, und selbst die Tauben machen Mittagspause. Willys Muscleshirt steckt in einer knallengen Jeans, und die wiederum in reichlich verzierten Westernstiefeln. Als er vom Klo kommt, glänzen seine pechschwarzen, zurückgekämmten Haare.&lt;br /&gt;„Kennt ihr den Song ´Spanish Jack´?“ fragt er in die Runde.&lt;br /&gt;Weder der Kellner noch ich zweifeln daran, dass er von Willy DeVille ist.&lt;br /&gt;„Wenn der erschossen wird, dann heißt es da: ´He was so full of lead, it took six men to move him over´. Also versteht ihr das: Den hatten sie dermaßen mit Blei vollgepumpt, dass man ihn nur zu sechst zum Undertaker schleppen konnte.”&lt;br /&gt;Das Wort Undertaker assoziiert man sofort mit einem hohen, abgetragenen Zylinderhut. Mit einem weißen Hemd, einer Fliege und einem Frack. Willy sähe sehr überzeugend darin aus.&lt;br /&gt;„Und wisst ihr was?“ sagt er mit einem resignierten Lächeln, „wisst ihr was? Wenn ich jetzt hier rausgehe, bin ich der Spanische Jack.“&lt;br /&gt;„Du wirst erschossen?“ Der Kellner grinst.&lt;br /&gt;„Ja, von der Heike.“&lt;br /&gt;„Das hättst du wohl gern.“&lt;br /&gt;Und Willy, der bis gerade stur auf die Theke geglotzt hat, blickt nun auf, sieht dem Kellner in die Augen und sagt:&lt;br /&gt;„Ja.“&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-size:85%;"&gt;&lt;span style="font-style: italic;"&gt;Wer diese Kolumne zukünftig jeden Mittwoch zugeschickt bekommen möchte, schreibe eine Mail an thekentaenzer@netcologne.de, Stichwort: Die Köln-Kolumne. &lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/369520516655249566-1117666590829594003?l=emons-verlag.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://emons-verlag.blogspot.com/feeds/1117666590829594003/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=369520516655249566&amp;postID=1117666590829594003' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/369520516655249566/posts/default/1117666590829594003'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/369520516655249566/posts/default/1117666590829594003'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://emons-verlag.blogspot.com/2010/07/thekentanzer-31-willy-deville-der.html' title=''/><author><name>Der Writer´s Blog von Bernd Imgrund im Emons Verlag.</name><uri>http://www.blogger.com/profile/13374223807582714472</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-369520516655249566.post-3583894510038979164</id><published>2010-07-13T17:40:00.003+02:00</published><updated>2010-07-14T08:19:11.275+02:00</updated><title type='text'></title><content type='html'>&lt;div style="text-align: center;"&gt;&lt;span style="font-weight: bold;"&gt;Fundstücke (6)&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;div style="text-align: center;"&gt;Männerträume&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;„Für Beine hatte ich schon immer eine Schwäche. Es war das erste, was ich gesehen hatte, als ich geboren wurde. Aber damals versuchte ich rauszukommen. Seither arbeitete ich in die andere Richtung.“&lt;br /&gt;&lt;span style="font-style: italic;"&gt;(Charles Bukowski: Ausgeträumt)&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;„Ich war noch immer wach, als der Wachtposten von draußen hereinkam, seine Ablösung weckte, im Ofen Zweige nachlegte, die er gesammelt hatte, und sich dann im Kreis der aneinandergedrängten Körper schlafen legte. Eine weitere Stunde lang hörte ich zu, wie Astknoten im Feuer platzten, dachte an Sternenlicht und Vika, bis ich dann endlich einschlief und träumte, dass es dicke Mädchen regnete.“&lt;br /&gt;&lt;span style="font-style: italic;"&gt;(David Benioff: Stadt der Diebe)&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;„Da haben wir alle herzlich gelacht.“&lt;br /&gt;&lt;span style="font-style: italic;"&gt;(Anatolij Sergejewitsch Tschernjaew, ehemaliger persönlicher Berater von Michail Gorbatschow, über Erich Honecker und dessen Behauptung, man habe den russischen Präsidenten und seine Reformer fortan als „Revisionisten“ zu betrachten)&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;„Als Stoddards friedliche Mission zu scheitern droht, stellt er sich einem Zweikampf mit Liberty Valance; zum größten Erstaunen aller tötet er ihn. Auch zu seinem eigenen Erstaunen – bis Tom Doniphon ihm verrät, dass in Wirklichkeit er Liberty Valance erschossen hat: ´Es war kaltblütiger Mord. Aber ich kann damit leben.´&lt;br /&gt;Inzwischen ist Doniphon klargeworden, dass er Hallie an Stoddard verloren hat. Stoddard wird berühmt als „der Mann, der Liberty Valance erschoss“, und macht eine brillante politische Karriere.&lt;br /&gt;Nachdem Stoddard seine Erzählung beendet hat, wirft der Zeitungsmann seine Notizen ins Feuer und sagt: ´This is the West, Sir. When the legend becomes fact, print the legend.´“&lt;br /&gt;&lt;span style="font-style: italic;"&gt;(Joe Hembus in seinem „Westernlexikon“ über John Fords „Der Mann, der Liberty Valance erschoss“)&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;„I don´t care what your Mama´s thinking,&lt;br /&gt;everybody knows that beer ain´t drinking.“&lt;br /&gt;&lt;span style="font-style: italic;"&gt;(Mojo Nixon: Beer ain´t drinking, Song)&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Alter und jüngerer Mann sitzen auf den Stufen vorm Haus, es liegt Schnee:&lt;br /&gt;Alter Mann: „Steh besser auf, sonst friert dein Schwanz fest – ah, ich hatte vergessen, dass du ja sonen kleinen Lulli hast.&lt;br /&gt;Jüngerer Mann: „Du auch!“&lt;br /&gt;Alter Mann: „Oh nein, ich falte meinen zusammen.“&lt;br /&gt;(längere Pause, und dann:)&lt;br /&gt;Alter, den Jüngeren scharf von der Seite anblickend: „Soll ich dir sagen wie oft?“&lt;br /&gt;&lt;span style="font-style: italic;"&gt;(Filmszene)&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;div style="text-align: center;"&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://4.bp.blogspot.com/_dsaofcursAY/TDyJhLsl1eI/AAAAAAAAAJc/3_unWO0DLi4/s1600/Kacke+2.JPG"&gt;&lt;img style="display: block; margin: 0px auto 10px; text-align: center; cursor: pointer; width: 240px; height: 320px;" src="http://4.bp.blogspot.com/_dsaofcursAY/TDyJhLsl1eI/AAAAAAAAAJc/3_unWO0DLi4/s320/Kacke+2.JPG" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5493416848653669858" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;In the neighbourhood ...&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-style: italic;"&gt;Wer diese Kolumne zukünftig jeden Mittwoch zugeschickt bekommen möchte, schreibe eine Mail an thekentaenzer@netcologne.de, Stichwort: Die Köln-Kolumne.&lt;/span&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/369520516655249566-3583894510038979164?l=emons-verlag.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://emons-verlag.blogspot.com/feeds/3583894510038979164/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=369520516655249566&amp;postID=3583894510038979164' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/369520516655249566/posts/default/3583894510038979164'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/369520516655249566/posts/default/3583894510038979164'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://emons-verlag.blogspot.com/2010/07/fundstucke-6-mannertraume-fur-beine.html' title=''/><author><name>Der Writer´s Blog von Bernd Imgrund im Emons Verlag.</name><uri>http://www.blogger.com/profile/13374223807582714472</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://4.bp.blogspot.com/_dsaofcursAY/TDyJhLsl1eI/AAAAAAAAAJc/3_unWO0DLi4/s72-c/Kacke+2.JPG' height='72' width='72'/><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-369520516655249566.post-3359725046196812495</id><published>2010-07-06T09:33:00.004+02:00</published><updated>2010-07-07T11:04:13.233+02:00</updated><title type='text'></title><content type='html'>&lt;div style="text-align: center;"&gt;&lt;span style="font-weight: bold;"&gt;Momentaufnahmen (13)&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;div style="text-align: center;"&gt;Markus und die Kunst des Kennenlernens&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-style: italic;"&gt;Ringbahn, voll mit Schülern&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;Ältere Frau mit violettem Stich im Haar: „Ja sag mal, können die denn nicht die Stöpsel rausnehmen, wenn die sich unterhalten?“&lt;br /&gt;Ältere Frau mit dunkelbraunen Haaren: „Ja, oder wenigstens einen.“&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-style: italic;"&gt;Kneipe, Nordstadt, 21 Uhr&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;Mittelalter Mann aus dem Ruhrgebiet: „Der Cheyenne ihre Röcke sind so kurz, da kommt der Bauchnabel unten raus.“&lt;br /&gt;Sein Freund, selbe Herkunft: „Und dann heißt die auch noch Cheyenne?“&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-style: italic;"&gt;Hohe Pforte, Büdchen, vormittags&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;Kunde zum Büdchenbesitzer mit Migrationshintergrund: „Ist Ihnen klar, dass Sie mit der Jungen Freiheit eine Nazi-Zeitung verkaufen?“&lt;br /&gt;Büdchenbesitzer mit einem Hau-bloß-ab-Blick: „Ja, nein, ich weiß nicht.“&lt;br /&gt;Blond toupierte Kundin Ende 50 zum Büdchenbesitzer: „Liebchen, kann ich heute noch Mittwochslotto spielen?“&lt;br /&gt;Büdchenbesitzer mit Migrationshintergrund: „Jo jo dat, junge Frau, dat es doch gar kein Problem.“&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-style: italic;"&gt;Kneipe, Nordstadt, 23 Uhr&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;Typ, der seit Stunden trinkt, zu einer ihm völlig unbekannten Frau: „Ich heiße Markus, und jetzt überleg dir mal, was davon die zweite Silbe ist.“&lt;br /&gt;Frau: (sprachlos)&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-style: italic;"&gt;Barbarossaplatz, nachmittags vorm Baumarkt&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;Extrem dicker Mann spricht in sein Handy: „Hallo Mausi.“&lt;br /&gt;Mausi: (???)&lt;br /&gt;Extrem dicker Mann: „Bist du schon zuhause?“&lt;br /&gt;Mausi: (???)&lt;br /&gt;Extrem dicker Mann: „Sag mal, was gibt es heute zu essen?“&lt;br /&gt;Mausi: (???)&lt;br /&gt;Extrem dicker Mann: „Oh Gott, wie geil! Bis nachher, Mausi!! Ich liebe dich!!!“&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;div style="text-align: center;"&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://3.bp.blogspot.com/_dsaofcursAY/TDLcxKPuWSI/AAAAAAAAAJU/5xnV7uFWZoI/s1600/Himmel+un+%C3%84%C3%A4d+2.JPG"&gt;&lt;img style="display: block; margin: 0px auto 10px; text-align: center; cursor: pointer; width: 320px; height: 240px;" src="http://3.bp.blogspot.com/_dsaofcursAY/TDLcxKPuWSI/AAAAAAAAAJU/5xnV7uFWZoI/s320/Himmel+un+%C3%84%C3%A4d+2.JPG" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5490693632840063266" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;span style="font-style: italic;font-size:85%;" &gt;Heute gibt´s Himmel un Ääd&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-style: italic;font-size:78%;" &gt;Wer diese Kolumne zukünftig jeden Mittwoch zugeschickt bekommen möchte, schreibe eine Mail an thekentaenzer@netcologne.de, Stichwort: Die Köln-Kolumne.&lt;/span&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/369520516655249566-3359725046196812495?l=emons-verlag.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://emons-verlag.blogspot.com/feeds/3359725046196812495/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=369520516655249566&amp;postID=3359725046196812495' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/369520516655249566/posts/default/3359725046196812495'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/369520516655249566/posts/default/3359725046196812495'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://emons-verlag.blogspot.com/2010/07/momentaufnahmen-13-markus-und-die-kunst.html' title=''/><author><name>Der Writer´s Blog von Bernd Imgrund im Emons Verlag.</name><uri>http://www.blogger.com/profile/13374223807582714472</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://3.bp.blogspot.com/_dsaofcursAY/TDLcxKPuWSI/AAAAAAAAAJU/5xnV7uFWZoI/s72-c/Himmel+un+%C3%84%C3%A4d+2.JPG' height='72' width='72'/><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-369520516655249566.post-8258550610954118115</id><published>2010-06-30T08:25:00.011+02:00</published><updated>2010-06-30T09:50:30.442+02:00</updated><title type='text'></title><content type='html'>&lt;div style="text-align: center;"&gt;&lt;span style="font-weight: bold;"&gt;Fotoroman (2)&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;div style="text-align: center;"&gt;Attik, André und die Aalfrikadellen&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;Zur Eröffnung des Medienforums wurde auf der MS Rheinenergie gefeiert. Es gab Becks Gold und Aalfrikadellen, und wir hatten viel Spaß. Das Schiff fuhr gen Süden genau so weit, dass man die Godorfer Chemie-Skyline vermied, und nach Norden hin wurde kurz vor Niehl und Leverkusen abgedreht. Köln ist echt schön.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;div style="text-align: center;"&gt;Als ich auf dem roten Teppich war, fragte eine Fotografin ihren Kollegen: „Wer ist das?“. Der Typ gab ihr eine Antwort, und daraufhin haben beide ihre Kameras unten gelassen.&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://2.bp.blogspot.com/_dsaofcursAY/TCrjoe3I_rI/AAAAAAAAAIc/1ggrekhgqGo/s1600/Teppich.JPG"&gt;&lt;img style="display: block; margin: 0px auto 10px; text-align: center; cursor: pointer; width: 240px; height: 320px;" src="http://2.bp.blogspot.com/_dsaofcursAY/TCrjoe3I_rI/AAAAAAAAAIc/1ggrekhgqGo/s320/Teppich.JPG" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5488449380522983090" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;div style="text-align: center;"&gt;Schon am frühen Abend ging es auf dem Panoramadeck hoch her. Jean Pütz trug eine gestreifte Weste und Marie-Luise Marjan ein fliederfarbenes Tuch über der Schulter. Sie unterhielt sich mit einer Kollegin, die immer betrogene Ehefrauen spielt. Der berühmte Gagschreiber Attik Kargar hatte sein rotes Hemd sehr weit aufgeknöpft, und der angesehene Kunstspediteur André Falck blickte hoffnungsvoll in die Zukunft. Ganz links: Baby Schimmerlos.&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://2.bp.blogspot.com/_dsaofcursAY/TCrj4EhZloI/AAAAAAAAAIk/U7oKRGrZxbk/s1600/Bernd+Attik+Captain.JPG"&gt;&lt;img style="display: block; margin: 0px auto 10px; text-align: center; cursor: pointer; width: 320px; height: 240px;" src="http://2.bp.blogspot.com/_dsaofcursAY/TCrj4EhZloI/AAAAAAAAAIk/U7oKRGrZxbk/s320/Bernd+Attik+Captain.JPG" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5488449648330380930" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;div style="text-align: center;"&gt;Eine schwangere Kamerafrau beim Interview mit Danny DeVito (verdeckt).&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://1.bp.blogspot.com/_dsaofcursAY/TCrkF_XpOmI/AAAAAAAAAIs/6K14GLDunaI/s1600/Schwangere.JPG"&gt;&lt;img style="display: block; margin: 0px auto 10px; text-align: center; cursor: pointer; width: 320px; height: 240px;" src="http://1.bp.blogspot.com/_dsaofcursAY/TCrkF_XpOmI/AAAAAAAAAIs/6K14GLDunaI/s320/Schwangere.JPG" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5488449887465454178" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;div style="text-align: center;"&gt;&lt;br /&gt;Leonardo di Caprio und Kate Winslett blicken verliebt gen Rodenkirchen.&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://2.bp.blogspot.com/_dsaofcursAY/TCrkUsEbqBI/AAAAAAAAAI0/vNXG7cI9_ec/s1600/Paar.JPG"&gt;&lt;img style="display: block; margin: 0px auto 10px; text-align: center; cursor: pointer; width: 320px; height: 240px;" src="http://2.bp.blogspot.com/_dsaofcursAY/TCrkUsEbqBI/AAAAAAAAAI0/vNXG7cI9_ec/s320/Paar.JPG" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5488450139982637074" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;div style="text-align: center;"&gt;Rolf Zacher muss wiederbelebt werden.&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://3.bp.blogspot.com/_dsaofcursAY/TCrkh3kbe3I/AAAAAAAAAI8/3rKV2E4Tz-Y/s1600/Massage.JPG"&gt;&lt;img style="display: block; margin: 0px auto 10px; text-align: center; cursor: pointer; width: 320px; height: 240px;" src="http://3.bp.blogspot.com/_dsaofcursAY/TCrkh3kbe3I/AAAAAAAAAI8/3rKV2E4Tz-Y/s320/Massage.JPG" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5488450366407932786" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;div style="text-align: center;"&gt;Das Metall der Rheinbrücken strahlt brutale Hitze aufs Deck ab. Jessica Biel entspannt ihre Füße.&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://3.bp.blogspot.com/_dsaofcursAY/TCrkvbxhkGI/AAAAAAAAAJE/7G2KFqM3Rxg/s1600/F%C3%BC%C3%9Fe.JPG"&gt;&lt;img style="display: block; margin: 0px auto 10px; text-align: center; cursor: pointer; width: 320px; height: 240px;" src="http://3.bp.blogspot.com/_dsaofcursAY/TCrkvbxhkGI/AAAAAAAAAJE/7G2KFqM3Rxg/s320/F%C3%BC%C3%9Fe.JPG" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5488450599464833122" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;div style="text-align: center;"&gt;Getanzt wurde mit Funkkopfhörern, ohne die man nur die hüpfenden Menschen sah. Weil zwei DJs parallel werkelten, bewegten sich die Leute zu verschiedenen Rhythmen. Irgendwann war dann aber Schluss: der Vollmond über Deutz.&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://4.bp.blogspot.com/_dsaofcursAY/TCrlBuLhMcI/AAAAAAAAAJM/XSLFx_kOb7w/s1600/Vollmond.JPG"&gt;&lt;img style="display: block; margin: 0px auto 10px; text-align: center; cursor: pointer; width: 320px; height: 240px;" src="http://4.bp.blogspot.com/_dsaofcursAY/TCrlBuLhMcI/AAAAAAAAAJM/XSLFx_kOb7w/s320/Vollmond.JPG" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5488450913643344322" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-size:78%;"&gt; &lt;span style="font-style: italic;"&gt;Wer diese Kolumne zukünftig jeden Mittwoch zugeschickt bekommen möchte, schreibe eine Mail an thekentaenzer@netcologne.de, Stichwort: Die Köln-Kolumne.&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/369520516655249566-8258550610954118115?l=emons-verlag.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://emons-verlag.blogspot.com/feeds/8258550610954118115/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=369520516655249566&amp;postID=8258550610954118115' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/369520516655249566/posts/default/8258550610954118115'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/369520516655249566/posts/default/8258550610954118115'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://emons-verlag.blogspot.com/2010/06/fotoroman-2-attik-andre-und-die.html' title=''/><author><name>Der Writer´s Blog von Bernd Imgrund im Emons Verlag.</name><uri>http://www.blogger.com/profile/13374223807582714472</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://2.bp.blogspot.com/_dsaofcursAY/TCrjoe3I_rI/AAAAAAAAAIc/1ggrekhgqGo/s72-c/Teppich.JPG' height='72' width='72'/><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-369520516655249566.post-7164263458536592240</id><published>2010-06-22T09:09:00.003+02:00</published><updated>2010-06-23T07:47:54.664+02:00</updated><title type='text'></title><content type='html'>&lt;div style="text-align: center;"&gt;&lt;span style="font-weight: bold;"&gt;Thekentänzer (30)&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;div style="text-align: center;"&gt;2:1 für Roland&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;Der Typ kommt rein, den Autoschlüssel noch in der Hand, und setzt seine zwei Euro auf einen 2:1-Sieg von Dänemark. „Roland“, steht neben seinem Tipp. Danach schlurft er auch schon wieder zur Tür.&lt;br /&gt;„Früher“, sagt er, „wenn ich mich morgens beim Schuhebinden zu heftig gebückt habe, dann is mir meistens direkt alles rausgekommen. Aber heutzutage lasse ich´s viel ruhiger angehen. Ich hab ja jetzt Familie.“&lt;br /&gt;Zwei Stunden später, die Dänen haben 2:1 gewonnen, und wer steht plötzlich vor dem Tresen? - Klar.&lt;br /&gt;Roland sackt die 38 Euro ein, die in dem mit Münzen gefüllten Whiskeyglas auf ihn gewartet haben. Er bestellt ein Kölsch und einen Sechsämter, und direkt danach, Gott weiß wieso, dasselbe noch einmal.&lt;br /&gt;„Das Auto hab ich nach Hause gebracht“, sagt er.&lt;br /&gt;Und weil heute sein Glückstag ist, stellen sich die drei Mädels, die dann reinkommen, direkt neben ihn.&lt;br /&gt;„Bist du vom Fernsehen?“, fragt Manuela, auf die der Deckel geht. Sie ist so blond, dass es in den Augen schmerzt.&lt;br /&gt;„Nee, aber ich ...“&lt;br /&gt;„Du bist echt vom Fernsehen?“ sagt die zweite Frau. Alle drei kichern.&lt;br /&gt;„Ich ...“&lt;br /&gt;„Welche Sendung? Spielst du in irgendner Sendung mit?“ sagt die Dritte.&lt;br /&gt;„Ich hab den Pott gewonnen“, sagt Roland, „trinkt ihr ein Bier mit mir?“&lt;br /&gt;Um halb 1 ist die Sechsämter-Flasche leer und Roland auf dem Tresen eingeschlafen.&lt;br /&gt;„Hast du Football´s coming home?“ fragt die Blonde.&lt;br /&gt;„Nein, aber frag doch mal den Roland”, sagt der gemeine Kellner.&lt;br /&gt;„Hahaha hihihi“, machen die Mädels, und eine streicht dem Schlafenden immerhin kurz über den Kopf. Bald darauf bezahlen sie ihren Deckel, der dank Rolands Runden extrem klein geblieben ist. So gegen 4 wacht er kurz einmal auf.&lt;br /&gt;„Ich bin so dämlich“, lallt er. „Ich bin so ein dermaßen hirnloser Schlauch.“&lt;br /&gt;„Du solltest heimgehen“, rät ihm der Kellner. „Du hast doch Familie.“ Aber das hört Roland schon nicht mehr.&lt;br /&gt;Um halb 6 ist schließlich Feierabend, Roland wird entschlossen geweckt.&lt;br /&gt;„Is finito Roland, ich muss dich jetzt rausschmeißen.“&lt;br /&gt;„Allz kla, Alta, was binnich dir schuldich?“&lt;br /&gt;Roland gleitet von seinem Stuhl, krallt sich mit einer Hand an der Theke fest und lässt mit der anderen die Münzen klimpern.&lt;br /&gt;„Da kuck ich gleich mal nach, mein Lieber“, sagt der Kellner, und dann:&lt;br /&gt;„Macht genau 38 Euro, Roland.“&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;div style="text-align: center;"&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://4.bp.blogspot.com/_dsaofcursAY/TCBiAXWodDI/AAAAAAAAAIU/jUDa_mNyEZE/s1600/Fahrradschlauchautomat.JPG"&gt;&lt;img style="display: block; margin: 0px auto 10px; text-align: center; cursor: pointer; width: 320px; height: 240px;" src="http://4.bp.blogspot.com/_dsaofcursAY/TCBiAXWodDI/AAAAAAAAAIU/jUDa_mNyEZE/s320/Fahrradschlauchautomat.JPG" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5485492104545727538" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;span style="font-size:85%;"&gt;Hirnlose Schläuche&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-size:78%;"&gt; &lt;span style="font-style: italic;"&gt;Wer diese Kolumne zukünftig jeden Mittwoch zugeschickt bekommen möchte, schreibe eine Mail an thekentaenzer@netcologne.de, Stichwort: Die Köln-Kolumne.&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/369520516655249566-7164263458536592240?l=emons-verlag.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://emons-verlag.blogspot.com/feeds/7164263458536592240/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=369520516655249566&amp;postID=7164263458536592240' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/369520516655249566/posts/default/7164263458536592240'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/369520516655249566/posts/default/7164263458536592240'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://emons-verlag.blogspot.com/2010/06/thekentanzer-30-21-fur-roland-der-typ.html' title=''/><author><name>Der Writer´s Blog von Bernd Imgrund im Emons Verlag.</name><uri>http://www.blogger.com/profile/13374223807582714472</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://4.bp.blogspot.com/_dsaofcursAY/TCBiAXWodDI/AAAAAAAAAIU/jUDa_mNyEZE/s72-c/Fahrradschlauchautomat.JPG' height='72' width='72'/><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-369520516655249566.post-2342414378278209311</id><published>2010-06-15T08:50:00.005+02:00</published><updated>2010-06-16T08:52:15.728+02:00</updated><title type='text'></title><content type='html'>&lt;div style="text-align: center;"&gt;&lt;span style="font-weight: bold;"&gt;Ein richtig gutes Interview!&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;div style="text-align: center;"&gt;Wie ich einmal die berühmte Schauspielerin AA interviewen wollte und schließlich die etwas weniger berühmte Frau BB vors Mikrofon bekam. Und wie ich dafür mit der kooperativen PR-Agentin CC hin und her mailte.&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-style: italic;"&gt;Imgrund an Agentur:&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-weight: bold;"&gt;Guten Tag zusammen,&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;ich würde Frau AA gern für die Kölnische Rundschau interviewen. Ich betreue dort eine Interview-Reihe, die jeweils samstags ganzseitig erscheint und interessante Kölner/innen vorstellt - prominente und unbekannte. Frau AAs neuer Film wird zwar ein Aufhänger sein, aber die Reihe besteht aus porträtierenden Interviews, vielleicht reden wir also auch über ganz andere Themen wie etwa ?? oder ??.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Mit besten Grüßen, Bernd Imgrund&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-style: italic;"&gt;Agentur an Imgrund:&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-weight: bold;"&gt;Lieber Herr Imgrund,&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;vielen Dank für Ihre Anfrage. Wir besprechen das gerne mit Frau AA. Sie steckt jedoch gerade in Dreharbeiten, weshalb es zurzeit etwas eng werden könnte. Gibt es eine Deadline? Müsste das Interview persönlich geführt werden oder reicht auch ein Telefoninterview?&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Herzlichen Gruß, CC (publicity assistant)&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-style: italic;"&gt;Imgrund an Agentur:&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-weight: bold;"&gt;Liebe Frau CC,&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;Deadline gibt´s nicht, die Reihe geht ja immer weiter. Aber das Gespräch muss persönlich geführt werden, in Köln, und beansprucht etwa 40 Minuten.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Beste Grüße, Bernd Imgrund&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-style: italic;"&gt;Agentur an Imgrund, ein paar Tage darauf:&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-weight: bold;"&gt;Lieber Herr Imgrund,&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;wie bereits erwähnt, ist Frau AA aktuell derart eingespannt, dass wir es zeitnah nicht schaffen werden. Wir versuchen aber Anfang bis Mitte nächsten Monats einen Termin zu finden und halten Sie darüber auf dem Laufenden.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Vielen Dank für Ihr Verständnis.&lt;br /&gt;Herzlichen Gruß, CC&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-style: italic;"&gt;Imgrund an Agentur:&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-weight: bold;"&gt;So machen wir´s&lt;/span&gt;, danke.&lt;br /&gt;Bernd Imgrund&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-style: italic;"&gt;Agentur an Imgrund, drei Wochen später:&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-weight: bold;"&gt;Lieber Herr Imgrund,&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;leider wird es Frau AA zeitnah nicht möglich sein, mit Ihnen das Interview zu führen. Sie ist aufgrund von Drehtagen, Presseterminen und anderen Engagements einfach zu sehr eingespannt und bis den nächsten Monat sogar im Ausland.&lt;br /&gt;Ich würde Ihnen aber gerne Frau BB vorschlagen, die aktuell in der sehr erfolgreichen Serie ?? spielt. Vor kurzem stand sie unter anderem in der zweiten weiblichen Hauptrolle neben ?? für den großen TV-Film ?? vor der Kamera. Im Anhang finden Sie weitere Informationen zu Frau BB.&lt;br /&gt;Ich freue mich auf Ihre Rückmeldung.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Herzlichen Gruß, CC&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-style: italic;"&gt;Imgrund an Agentur:&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-weight: bold;"&gt;Liebe Frau CC,&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;Frau BB finde ich auch sehr interessant. Wenn Sie einen Termin für die kommende Woche, gerne Wochenanfang, hinbekommen, wäre das prima.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Beste Grüße, Bernd Imgrund&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-style: italic;"&gt;Agentur an Imgrund, selber Tag:&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-weight: bold;"&gt;Lieber Herr Imgrund,&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;Frau BB schlägt Ihnen Montag um 13.00 Uhr im Café ?? vor. Würde das bei Ihnen klappen?&lt;br /&gt;Wird es ein reines Interview geben oder wird zusätzlich ein Fotograf vor Ort sein?&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Herzlichen Gruß, CC&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-style: italic;"&gt;Imgrund an Agentur:&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-weight: bold;"&gt;Liebe Frau CC,&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;klar, das klappt bei mir. Also Montag um 13 Uhr. Das ist eine Interview-Reihe mit Portrait-Foto, da kommt also auch ein Fotograf.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Beste Grüße, Bernd Imgrund&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-style: italic;"&gt;Agentur an Imgrund:&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-weight: bold;"&gt;Lieber Herr Imgrund,&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;wunderbar. Dann hänge ich Ihnen gleich einmal unsere obligatorische Gegenlesvereinbarung an mit der Bitte, diese unterschrieben an uns zurückzusenden.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Vielen Dank und herzlichen Gruß, CC&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-style: italic;"&gt;Imgrund an Agentur:&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-weight: bold;"&gt;Liebe Frau CC,&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;es geht um eine etablierte Interview-Reihe, gerade heute Vormittag habe ich die ersten 33 IVs als Buch im Emons Verlag vorgestellt ("Ohne Rhein kein Dom"). Alle diese Interviews, selbstverständlich auch das mit Frau BB, lasse ich wortwörtlich autorisieren.&lt;br /&gt;Statt der gefaxten Gegenlesvereinbarung biete ich Ihnen mein Wort an.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Mit besten Grüßen, Bernd Imgrund&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-style: italic;"&gt;Agentur an Imgrund:&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-weight: bold;"&gt;Vielen Dank Herr Imgrund.&lt;/span&gt; Und die Fotos kann sich Frau BB dann direkt vor Ort anschauen und freigeben?&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Herzlichen Gruß, CC&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-style: italic;"&gt;Imgrund an Agentur:&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-weight: bold;"&gt;Fotos freigeben:&lt;/span&gt; Kam bisher erst einmal auf, dieser Wunsch (auch von einer Frau). Aber machen wir, klar, ich lasse ihr eine Auswahl schicken.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Grüße, B.I.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Agentur an Imgrund:&lt;br /&gt;&lt;span style="font-weight: bold;"&gt;&lt;br /&gt;Vielen herzlichen Dank. &lt;/span&gt;Sie wissen doch wie eitel wir Frauen sind.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Herzlichen Gruß und eine schöne Restwoche, CC (publicity assistant)&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-style: italic;"&gt;Imgrund an Leser: &lt;/span&gt;&lt;span style="font-weight: bold;"&gt;Frau BB war dann wirklich sehr nett.&lt;/span&gt; Das Interview wurde - logisch nach solch gründlicher Vorbereitung - hervorragend!&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;div style="text-align: center;"&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://3.bp.blogspot.com/_dsaofcursAY/TBcj6RiIIXI/AAAAAAAAAIM/dEOOYSeLQ8g/s1600/Bierdeckelporno+1.JPG"&gt;&lt;img style="display: block; margin: 0px auto 10px; text-align: center; cursor: pointer; width: 320px; height: 240px;" src="http://3.bp.blogspot.com/_dsaofcursAY/TBcj6RiIIXI/AAAAAAAAAIM/dEOOYSeLQ8g/s320/Bierdeckelporno+1.JPG" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5482890555392794994" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;span style="font-size:85%;"&gt;Auch dieses Foto aus dem ostdeutschen Raum ist sicherlich einst freigegeben worden.&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-size:78%;"&gt;&lt;span style="font-style: italic;"&gt;Wer diese Kolumne zukünftig jeden Mittwoch zugeschickt bekommen möchte, schreibe eine Mail an thekentaenzer@netcologne.de, Stichwort: Die Köln-Kolumne.&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/369520516655249566-2342414378278209311?l=emons-verlag.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://emons-verlag.blogspot.com/feeds/2342414378278209311/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=369520516655249566&amp;postID=2342414378278209311' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/369520516655249566/posts/default/2342414378278209311'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/369520516655249566/posts/default/2342414378278209311'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://emons-verlag.blogspot.com/2010/06/ein-richtig-gutes-interview-wie-ich.html' title=''/><author><name>Der Writer´s Blog von Bernd Imgrund im Emons Verlag.</name><uri>http://www.blogger.com/profile/13374223807582714472</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://3.bp.blogspot.com/_dsaofcursAY/TBcj6RiIIXI/AAAAAAAAAIM/dEOOYSeLQ8g/s72-c/Bierdeckelporno+1.JPG' height='72' width='72'/><thr:total>0</thr:tota
